September 1st, 2010 Brodie79

Die Gedanken von Arthur Poppington (Woody Harrelson), einem eigentlich normalen Mann, ? werden beeinträchtigt durch Sinnestäuschung: das führt dazu dass er die die Person eines Superhelden alias Defendor annimmt um so in der Stadt nach seinem Erzfeind zu suchen, dem ominösen Captain Industry. Dabei freundet sich Defendor mit der jungen Prostituierten Katerina Debrofkowitz (Kat Dennings) an die ihm zu einer wertvollen Verbündeten wird …
Wow, was eine krasse Nummer – weil hier bewußt verschleiert und verheimlicht wird was es eigentlich ist und worum es geht. Der Trailer sah bewußt nah “Watchmen” aus und hatte insgesamt einen albernen, launigen Eindruck, fast schon in Richtung von “Kick-Ass” gehend. Nichts könnte weiter vom letzlichen Film entfernt sein: dies ist keine Komödie. Klar, in einigen Momenten ist er zum Schießen (etwa wenn Woody Harrelson sich mit seinen Gegnern anhand von ein paar Murmeln anlegt.). – aber unter dieser Maske ist der Film ein lupenreines Drama. Es geht um einen einsamen und geistig zurückgebliebenen Mann der sich eine alternative Figur als Superheld erschafft und allen Umständen zum Trotz versucht einen bösen Mann zu stoppen den es anscheinend gar nicht gibt. Die paar Gagszenen aus dem Trailer nehmen einen weitaus geringeren Part ein – der Film gehört Woody Harrelson der hier einen traurigen und kauzigen Sonderling gibt – und insbesondere das scheußliche Ende wirkt echt länger nach. Dies ist kein Film wie man ihn vielleicht erwartet – aber leider wird er gerade dadurch noch weniger Zuschauer haben als ers verdient hätte.
Fazit: Keine witzigen Superheldenparodie, sondern ein tieftrauriges Drama über einen unterbelichteten, aber ungeheuer menschlichen und verzweifelten Mann!
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August 25th, 2010 Brodie79

John Crowley (Brendan Fraser) ist ein Erfolgsmensch: aus einfachen Verhältniossen stammend hat sich ganz nach oben gearbeitet – und neben seinem beruflichen Erfolg steht auch noch seine wunderschöne Frau Aileen (Keri Russell) an seiner Seite sowie drei Kinder. Dann jedoch ereilt ihn ein furchtbarer Schicksalsschlag: bei seinen beiden jüngsten Kindern, Megan (Meredith Droeger) und Patrick (Diego Velazquez), wird die tödliche Erbkrankheit “Pompe Morbus” diagnostiziert, für die es bislang keine Chance auf Heilung gibt. Die verzweifelte Suche nach Hilfe führt Crowley zum unkonventionellen Wissenschaftler Dr. Robert Stonehill (Harrison Ford). Crowley gibt sogar seinen Job auf und gründet zusammen mit Dr. Stonehill eine Bio-Tech-Firma, um so ein Heilmittel zu finden …
Oh, da treffen zwei große Actionhelden aufeinander: Harriosn Ford a.k.a. Indiana Jones und Brendan Fraser der bereits dreimal aufwendig auf Mumienjagd gewesen ist – doch der Film der sie nun zum Team vereint geht ein ganz anderes Thema: eine auf wahrem Fall beruhende Medizinergeschichte die sich wohl in alten „Lorenzos Öl“ Bereichen bewegen muß. Das geht so aber nicht – dort ging es wirklich im die medizinischen Hintergründe während es hierbei um die geschäftliche Seite geht: ein Vater der dringend nach einer Heilung für seine kranken Kinder sucht schließt sich mit einem etwas unkonventionellen Arzt zusammen und es geht dann mehr darum wie die ihre Forschungen finanziert bekommen oder welche Kompromisse dabei zu treffen sind. Daher ist der Film eine endlos lange Serie von Dialogen wo sich Leute anblaffen, anjaulen oder anderes machen, unterbrochen von ein paar schmalzigen Familienszenen. Das Thema ist im Grunde sehr menschlich, sehr ergreifend und bewegend, aber der Unterhaltungswert ist gering und wird lediglich dadurch in Fahrt gehalten dass Harrison Ford ein extrem kauziger Kerl ist der sich wo es nur geht schlecht benimmt. Das ergibt unterm Strich einen wichtigen und bewegenden Film, aber leider nichts was ein großes Publikum anziehen kann.
Fazit: Spannende Thematik mit rührseligen Momenten, leider nicht wirklich attraktiv aufgemacht und präsentiert.
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August 18th, 2010 Brodie79

Der 21 jährige Tyler (Robert Pattinson) liegt im Dauerclinch mit seinem Vater Charles (Pierce Brosnan) da dieser den Selbstmord von Tylers Bruder Michael (Christopher Clawson) nicht verwunden hat und sich nur noch auf seinen Job an der Wall Street konzentriert. Dann trifft er jedoch auf Allie Craig (Emilie de Ravin) die durch den Mord an ihrer Mutter eine eigene Tragödoe durchgestanden hat. Die beiden beginnen eine Beziehung die beiden zunäcsht Halt gibt – aber ein Geheminis Tylers droht das Glück jäh zu zerstören …
?Robert Pattinson arbeitet am nächsten Standbein: die “Twilight” Saga ist bald durch und er will wohl auch mal beweisen daß er mehr kann als den bleichen Loverboy … und Filme wie dieser sind ein richtiger Schritt. Auchw enn das ganze nicht viel mehr ist als eine klischeebeladene Romanze die aber weniger humorig, sondern mehr ernst ausfällt. Das liegt insbesondere an den kaputten Figuren die mit Schicksalsschlägen wie dem Mord an der Mutter, einem Selbstmord und totaler Entfremdung zu tun haben. Eine strahlende, glückliche und reine Seele ist hier keiner. Dabei ist aber die lehre: erkenne was dich mit den menschen in deinem Umfeld verbindet und zeige es so lange es noch geht bevor das Schicksal brutal zuschlägt. Das tut es in diesem Film nämlich und zwar auf heftigste Weise. Das soll natürlich nicht verraten werden, aber doch: etwa eine viertelstunde vor Filmende ist eigentlich alles gut und die Geschichte könnte glücklich enden, man ahnt aber doch das noch was aufzieht, irgendwas noch im Busch ist – und was dann kommt ist so überraschend und doch so klar, so krass … wow. Pattinson kann sich aber einen Titel in den Karriereverlauf wo er als aggressiver und doch Feinfühliger Rebel auf den Spuren von James Dean wandelt – und das hat auch was. Nicht zu vergessen “Lost” Schönheit Emilie de Ravin, die als Traumfrau auch bemerkenswerte Leinwandqualitäten offenbart.
Fazit: Süße Romanze mit bitterem Umfeld welches mit überraschendem Schlußtwist seine Hauptfiguren in ein reales Ereignis verwickelt – alles gut gemischt, sehr guter Film!
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August 14th, 2010 Brodie79

Als Soldat John (Channing Tatum) sich im Heimaturlaub befindet lernt er die bezaubernde Savannah (Amanda Seyfried) kennen und beide verlieben sich schnell ineinander. Daher plant John das letzte jahr seiner Dienstzeit abzuleisten um danach mit Savannah zusammen zu ziehen. Doch dann kommt es zu den Anschlägen des 11. Septembers. John entscheidet sich aus Gewissensgründen für sein Land und seine Kameraden und verlängert seine Dienstzeit. Daher trennt sich Savannah von ihm doch – doch nachdem John aus dem Krieg zurückkehrt beginnt er noch ihr zu suchen …
Wow, was für eine Überraschung: Channing Tatum spielte die männliche Hauptrolle in „GI Joe“ und hatte da sowohl das Charisma wie auch die Austrahlung eines Sesambrötchens. Daher finde ichs extrem überraschend daß er hier wieder einen Soldaten spielt – und diesmal einen vollkommen abgerundeten, interessanten Charakter abliefert. Daneben agiert die aufsteigene Amanda Seyfried, die zwar von vorne bis hinten nicht mein Typ oder mein „Fall“ ist, aber doch einen interessanten Gegenpart bildet. Und der Film – nun, der schafft es auf überraschende Weise kitschig zu sein ohne vor Kitsch zu triefen und eine Schmachtgeschichte ohne Schmalz zu erzählen. Er bringt einfach zwei sehr normale Menschen zusammen die sich unter ungünstigen Umständen begegnen und versuchen eine Beziehung aufzubauen und am Leben zu erhalten. Ein perfekter Film fürs erste Date oder denjenigen der einfach ein wenig flennen will.
Fazit: An sich einfache Romanze mit Tiefgang und gefühlvollem Spiel!
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August 12th, 2010 Brodie79

Madame Michel (Josiane Balasko) ist Concierge in einem eleganten Pariser Wohnhaus. und vereint die typischsten Merkmale: sie ist mürrisch, ungepflegt und unscheinbar . dies tut sie aber vorrangig um ihre Leidenschaft für Bücher für den feinen Bewohnern zu verbergen. Derweil plant die hochbegabte 11jährige Paloma (Garance Le Guillermic) ihren Selbstmord wenn sie nicht eindlich einen Grund zum Leben findet. Beide Frauen lernen dann aber den geheimnisvollen Japaner Kakuro Ozu (Togo Igawa)kennen der ins Haus zieht. Der beginnt recht schnell eine ungewöhnliche Freundschaft mit Michel …
Der Titel alleine klang ja schon furchtbar abschreckend und es macht es auch nicht viel besser daß er in der wohl recht populären Buchvorlage „Die Eleganz des Igels“ heißt- Aber trotzdem muß ich unterm Strich feststellen: das Ding funktioniert, zumindest auf seine eigene spezielle Weise. Es dürfte die meisten Zuschauer (mich so gesehen ja auch) enorm abschrecken daß es ein französischer Film ist, einer mit einem ersnthaften Thema und daß nicht ein Darsteller auftritt den ich irgendwie oder irgendwo jemals gesehen habe – aber es entwickelt sich was. Die Figuren wachsen einem ans Herz und man hat des öfteren kleine, intime Filmmomente die voller Herzlichkeit und Sanftheit sind. Da muß man genau hinschauen – aber wer außer mir würde es riskieren und das versuchen? Eben. Daher bleibt dieser sanfte Film wohl einem ganz ganz kleinen Publikum vorbehalten – aber trotzdem, der Film und ein Blick lohnen sich allemal und ganz ganz sicher …
Fazit: Trauriger und doch humoriger Blick auf zwei Außenseiter mit krassem Abschluß und ganz bewegenden kleinen Momenten!
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August 12th, 2010 Brodie79

Brett Hanson (William Hurt) saß sechs Jahre im Gefängnis und wird entlassen – wobei er sich sehr unschlüssig ist ob es ein Leben gibt in das er zurückkehren könnte. Ziellos landet er in einer kleinen Stadt in Lousiana wo er insbesondere von den Erinnerungen an seine große Liebe May (Maria Bello) denkt und ihr eine Postkarte schreibt daß sie, falls sie ihn wiedersehen möchte, das gelbe Segel ihres Bootes hissen soll. Auf dem Weg zu May schließt er sich mit der jungen Martine (Kristen Stewart) und deren Freund Gordon (Eddie Redmayne) zusammen – wo aus den Weggefährten recht schnell Freunde werden …
Ein Ex-Sträfling der zwar an sich gutherzig ist aber mit seiner miesen Vergangenheit zu kämpfen hat und mit zwei ebenso verkorksten Jugendlichen durch die Gegend fährt – das ist nicht der Stoff aus dem großes Kino entsteht. Wohl aber feines, kleines, ruhiges und intimes. Und eben leider solches welches im Normalfall unter Ausschluß der Öffentlichkeit läuft. Wobei dieser Film für eine Darstellerin noch wirklich wichtig sein könnte: Kirsten Stewart, die so angehimmelte “Twilight” Heldin, kann mit solchen Rollen beweisen daß sie mehr draufhat als nur den bleichhäutigen Schönling anzuschmachten. Mit William Hurt hat sie dabei aber auch einen hervorragenden Mitspieler, der es schafft den traurigen und gezeichneten Antihelden nicht wirklich mögenswert zu porträtieren, aber sehr wohl so daß man mit ihm mitfiebert. Und man kann das Finale kaum erwarten, den Moment mit der Frage ob das Segel gehisst ist oder nicht – und man weiß ja das bei Filmen wie diesem Happy-Ends unmöglich sind – oder doch nicht? Bis diese Frage beantwortet wird hat man anderthalb ausgesprochen ruhige, aber doch bewegende Filmstunden. Frei von plumpem Witz, dafür randvoll mit sehr viel Gefühl – ein kleines, feines Kleinod!
Fazit: Feinfühliges und trauriges Drama über einen kaputten Mann und eine wundervolle Freundschaft die Hoffnung macht!
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August 12th, 2010 Brodie79

Hanna (Marie Bäumer) und Thomas (Milan Peschel) lieben sich obwohl sie nicht wirklich gut zusammen passen da sie eher ein fürsorgliches und überlegtes Wesen hat während er impulsiv und auch rücksichtslos ist. Als sie sich auf dem land ein Haus kaufen und es renovieren wollen taucht auch Thomas Bruder Friedrich (Andre Hennicke) sowie Hannas Patentochter Augustine (Anna Brüggemann) auf. Dort nehmen die Beziehungsgeflechte ihren Lauf als Hanna und Friedrich sich näher kommen und Augustine Thomas verführt …
Yoa, ähm … grübel grübel … war da was? Entschuldigung wenn ich hier so ratlos und “wortarm” wirke, aber ich weiß echt nicht was ich sagen soll. Ich hab den Film eingelegt, auf Play gedrückt .. und dann lief der Abspann. Ich meine jetzt nicht das ein technischer Defekt vorlag, aber irgendwie hab ich zu keinem Zeitpunkt auch nur den Anastz eines Einstieges in den Film gefunden, geschweige denn eine Handlung miterleben oder nachvollziehen können. Klar, Marie Bäumer ist eigentlich nie verkehrt und mit dem kompletten Schauplatz des baufälligen Hausaes wirkt es sehr lebensnah (also nicht wie bei Hollywoodstreifen mit diesem total überzogenen Hoichglanzlook) und ich glaube auch den ganzen Kritikern die diesen Film so ausufernd loben – aber nichts davon habe ich “bemerkt” oder mitbekommen. Daher entziehe ich mich auch der entsprechenden Kommentierung.
Fazit: Mag ja ein toller Film sein mit ganz viel Pluspunkten die für ihn sprechen – aber an mir ists total unbeeindruckend vorbeigezogen …
2 Punkte
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Juli 26th, 2010 Brodie79

Im Jahre 1961.wächst die fleißige Schülerin Jenny (Carey Mulligan) in einer eintönigen Londoner Vorstadt auf. Dabei ist es ihr größter Wunsch einen Studienplatz in Oxford zu ergattern. Dann jedoch lernt Jenny den Mittdreißiger David (Peter Sarsgaard) kennen, der vom ersten Moment an ihre Welt aus den Fugen geraten lässt. Er entführt Jenny in eine, ihr bisher unbekannte Welt mit Konzerten, Nachtclubs, Dinnerparties und Kunst-Auktionen, was sogar ihre konservativen Eltern Jack (Alfred Molina) und Marjorie (Cara Seymour) überzeugt. Doch andere Menschen in ihrem Umfeld sind entsetzt darüber daß sie ihre Zukunft zu risikren scheint …
?Ich habe gelesen daß Filme wie diese in Amerika den Titel “Middlebrow” haben – das bedeutet daß es ein intelligenter, anspruchsvoller Film ist der aber gleichzeitig partout darauf achtet den Zuschauer nicht zu überfordern oder gar aussteigen zu lassen. Diese Definiton trifft in der Tat exakt auf diesen Film zu: wenn man ihn einmal durch hat erkennt man wie wenig Handlung und geschehnisse da eigentlich drin waren. Es ist die Geschichte einer unüblichen beziehung die unmöglich gut werden kann; eine Zeit der Leidenschaft und des Glücks und am Ende der knallharte Fall in die Realität. Der Schluß kommt überraschend, aber nachdem die Pointe gekommen ist verraucht die gewollte Überraschung doch ausgesprochen schnell und es verwundert dann ebensowenig wie sich zum Finale alles in Wohlgefallen auflöst. Trotzdem kann man den Film empfehlen was in allererster Linie der Hauptfigur zu verdanken ist: Carey Mulligan hat absolute Spielfreude, Talent und Starqualitäten. Daher wird der Film für das handverlesene Publikum daß ihn sich antun wird ein entspannter Genuß sein – wers ein wenig rasanter mag hat defintiv den falschen Film gegriffen
Fazit: Nettes Filmchen mit hohem Emanzipationsanteil und brillianter Hauptfigur!
Rating: 




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Juni 28th, 2010 Brodie79

Das Paris des Jahres 1906 ist der Mittelpunkt der modernen Welt in der sich Modemacher, Theaterleute und Komponisten tummeln, ebenso Kurtisanen. Eine der „erfolgreichsten“ ist die alternde Lea (Michelle Pfeiffer) die sich zur Ruhe gesetzt haben. Dann aber trifft Lea auf Cheri (Rupert Friend), den Sohn ihrer Freundin Pelox (Kathy Bates). Den kennt Lea zwar seit seiner Kindheit, aber nun da aus ihm ein mann geworden ist kann sie ihm nicht wiederstehen – und eine für beide Seiten tragische Liaison nimmt ihren Lauf …
Wie so oft: Verpackung siegt über Inhalt. Oder, in einem Fall wie diesem: Ausstattung. Denn wer auf Kostümfilme steht hat hier einen Heidenspaß. In edlen Zwirnen und ausladen ausgestatteten Kulissen zieht der Film eine ziemlich uninteressante Story ab. Die alte Geschichte von der zum scheitern verurteilten Liebe zwischen einem jungen Mann und einer älteren Lebefrau – wobei „älteren“ hier ganz vorsichtig zu sagen ist, denn da muß man Michelle Pfeiffer einfach loben: auch wenn sie deutlich nicht mehr die Jüngste ist setzt der Film sie atemberaubend in Szene, sie ist attraktiver und mitreißender als so manches künstliches neues Sternchen. Ebenso ist sie nach wie vor eine große Schauspielerin und für Liebhaber dieser Filme wird der Streifen sicherlich ein Fest – mir hats nicht gebracht. Liebeleien und Leiderein sind für mich wenn sie so unterkühlt und distanziert von den Figuren präsentiert werden einfach langweilig – ganz egal wie der Rest ausgestattet ist. Macht nichts – auch dies ist einer jener Filme die in jeder Videothek fröhlich verstauben. Oder gibt’s jemanden der ihn gesehen hat? Oder gar diese Kritik liest? Hallo?
Fazit: Tragische Liebesgeschichte von Jung und Alt das mit toller Hauptfigur und Ausstattung punktet – emotional aber recht trist bleibt!
Rating: 




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Juni 24th, 2010 Brodie79

Auf dem bayerischen Landhof Tannöd lebt die Familie Danner die von allen anderen Dorfbewohner geachtet und gemieden werden – als sich aber die Danners tagelang nicht blicken lassen schauen ein paar Männer aus dem Dorf nach und entdecken daß auf dem Hof 6 Menschen mit einer Spitzhacke ermordet wurden. Zwei Jahre später kommt die Krankenschwester Kathrin (Julia Jentsch) in das Dorf zurück, eigentlich nur zur Beerdigung ihrer Mutter. Ungewollt jedoch findet sie ungeklärte Fragen rund um den Tod der Danners und beginnt unangenehme Fragen zu stellen – dabei merkt sie daß die Motive der Tat mit ihr zu tun haben …
Ich glaube ich bin da ungewollt ein wenig voreingenommen: sobald ein deutscher FIlm in Bayern spielt und a Leute mit Hardcore-Dialekt anfangen zu brabbeln ist für mich die Kinomagie dahin, da fühl ich mich auf der Stelle in einen Fernsehfilm versetzt und erwarte nochd as Bayern 3 Symbol. Aus dieser Grundeinstellung tu ich dem FIlm zwar unrecht, aber ist halt leider so – wobei mich der restliche Film eh kaum vom Hocker gerissen hat. Immerhin schafft er es mit einer gängigen Handlungskonstruktion unkonventionell umzugehen: eine junge Frau kehrt in das Dorf zurück wo sie aufwuchs, eigentlich nur zur Beerdigung ihrer Mutter, wird dort aber ungewollt in die Umstände eines Mordfalles verwickelt. Klingt nach formelhafter Schema – F Spannung, ist aber doch weniger Krimi (wenngleich am Ende ein Täter entlarvt wird), sondern mehr eine ausgiebige Betrachtung der Lage und des Lebens im gezeigten Dorf und eine Anklage an religiöse Kurzsichtigkeit und Bigotterie. Mit Julia Jentsch hat man die perfekte Hauptfigur, auch sonst ist das ganze relativ lebensecht eingefangen – aber will ich ein paaar bayrisch schwätzende Hinterwäldner auf der großen Leinwand sehen? Neee …
FAzit: Spannend und düster in deprimierender Atmosphäre – doch irgendwie will bei mir kein rechtes Mitfiebern aufkommen!
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