Juli 20th, 2010 Brodie79

Die Welt in nicht allzu ferner Zukunft: die Menschen haben die Maschinen zu mächtig gemacht die daraufhin die Weltherrschaft übernommen haben. Die Erde ist nur noch ein verdorrtes Ödland. Dann erwacht jedoch eines Tages inmitten der Ruinen ein kleines, puppenähnliches Wesen das eine 9 auf dem Rücken hat. Recht schnell wird auch 9 von den Maschinen gejagt, findet jedoch Zuflucht bei einigen ihm ähnlichen Wesen. Er kann die anderen sogar davon überzeugen daß sie sich gegen die Maschinen stellen und ihre Ursprünge erforschen müssen …
Es gibt diese Filme die ich aufmerksam anfange zu schauen und dann lenkt mich irgendwas ab, bringt mich auf was anderes und schon hab ich den Faden verloren und der Streifen macht keinen rechten Sinn mehr. Dies ist so ein Beispiel und das ist schade – denn hier wurde definitiv viel richtig gemacht. Angefangen mit den Helden, kleinen puppenähnlichen Wesen die genausogut in einen wirklichen Kinderfilm gepasst hätten da sie sehr niedlich sind. Aber dies ist kein Animationsfilm für Kinder sondern ein knallharter Endzeitfilm, Animation für Erwachsene. Daher spielt es in einer unheimlichen, finsteren und deprimierenden Welt und daher geht es hier um Themen wie Überleben, Tod und Apokalypse. All dies in einer großartig geschaffenen Atmosphäre – allerdings wird der Film für diejenigen die auf diese Thematik stehen wenig Neues parat haben, statt dessen viel altbekanntes. Kinder sollte man indes damit garnicht erst behelligen. Mir selber ist auch (trotz der epischen Lauflänge von gerade mal 70 Minuten) recht schnell die Handlung davongelaufen und obwohl es echt was faszinierendes hatte hab ichs nicht übers Herz gebracht mich dieser deprimierenden Filmpein nochmal auszusetzen. Wers trotzdem mal versuchen mag kanns durchaus mal tun.
Fazit: Faszinierendes, aber ebenso deprimierendes und finsteres Filmchen, trotz niedlicher Animation keine Spur für Kinder geeignet!
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Juli 4th, 2010 Brodie79

Nach allen Abenteuern in der Vergangenheit ist Shrek ruhig und langsam geworden und vermisst es sich wie ein richtiger Oger zu fühlen. Aus einer Laune hinaus geht er darum mit Rumpelstilzchen einen folgenschweren Deal ein: auf einmal findet sich Shrek in einer eigenartig verdrehten Version des Märchenlandes “Weit, weit, weg” wieder. Dort werden Oger gejagt, Rumpelstilzchen ist der König und Shrek hat seine geliebte Fiona niemals kennengelernt. Verzweifelt sucht Shrek nach einer Möglichkeit die Welt und die Dinge wieder so herzurichten wie er sie kannte …
Shrek für immer? Um Gottes Willen. Immerhin läßt sich aus der großen Zusatzschlagzeile „Das große Finale“ die Hoffnung gewinnen das die Saga um das grüne Knubbelmonster jetzt endlich endet. Aber was will man hier noch so dringend in ein großes Finale packen? Die Filme sind doch überdeutlich mit der Zeit gegangen und auf paradoxe Weise wie die Hauptfigur geworden: bissig und unangepaßt am Anfang, aber nach und nach ist der ungehobelte Humor glattem Mainstream gewichen. Es wurden lediglich von Folge zu Folge weitere Nebenfiguren etabliert die dann mehr oder weniger wichtige Parts bekleiden. Und ebenso wird hier ein weiteres Kapitel aufgeschlagen das wirklich einen netten Schlußpunkt setzt – aber eben nicht mehr. Technisch perfekt waren die Filme immer schon und auch der neue würde garnicht erst gezeigt wenn er nicht wieder neue großartigen Standards setzen würde – wobei hier jetzt natürlich die besonderheut hinzukommt daß es in 3-D ist. Wobei abgesehen von einigen wirklich gut sitzenden Effekten ist die neue Technik auch hier im wesentlichen unnötig. Inhaltlich bringt der Film im Grunde die alte moralinsaure Lehre das man schätzen soll was man hat – Punkt. Aber ich will mich garnicht groß beschweren. Insgesamt wird der Film von den meisten Zeitungen recht gerne zerfetzt, ich würde sagen er hält das Niveau der anderen Sequels – nicht weltbewegend hoch, aber immernoch besser als viele andere Vertreter der unstoppbaren Animationsflut. Und mit dem gestiefelten Kater in der Nebenrolle ist beste Unterhaltung garantiert, dazu sorgt eine genial eingebastelte Beastie Boys Sequenz nochmal für den Witz über den man beim Erstling so königlich drüber lachen konnte. Immerhin.
Fazit: Verträgliche und technisch optimale weitere Episode, inhaltlich nicht wirklich reichhaltig oder aussagekräftig, aber nettes Vergnügen ist drin!
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Mai 1st, 2010 Brodie79

Auf der kleinen Insel Berk im Norden haben die dort lebenden Wikinger ein Problem: ihre Heimat wird von wilden Drachen bedroht. Auch der Teenager Hicks will eines Tages ein großer Drachenkämpfer werden – leider ist er jedoch im Umgang mit Waffen viel zu ungeschickt. Trotzdem gelingt es ihm eines Tages einen gefürchteten „Nachtschatten“ abzuschießen – anstatt jedoch mit seiner Tat zu prahlen behält er es für sich und beginnt eine Freundschaft mit dem Drachen. Damit verstößt Hicks allerdings gegen die Wikingerehre …
Bei Filmen wie diesen bin ich so langsam sehr voreingenommen – aber der Reihe nach. Zum Einen sind Animationsfilme längst nichts besonderes mehr, sondern eine eigenständige Kategorie die deutlich überlastet und übersättigt ist. Trotzdem kann man technisch gegen diesen Film nichts sagen – Animation ist nun mal mittlerweile perfekt. Auch inhaltlich erfindet die Kiste das Rad nicht neu, aber unterhält angemessen: eine nette Story die absolut Kindertauglich ist, dabei viel Action enthält und auch natürlich die alten Botschaften enthält daß man seinen Feind kennen lernen muss und er dadurch dein Freund wird oder eben das Vorurteile falsch sind – also ne gute Sache unterm Strich. Trotzdem stoßen ir Filme wie dieser übel auf, und das tun sie wegen der neuen 3-D Technik: die braucht meiner Ansicht nach kein Mensch und dient lediglich dazu dem Kinogänger weitere 3 Euro aus dem Portmonnaie zu luchsen – insbesondere wenn so ein armer Familienpapi für sich und seine Familie beim Gang in einen solchen Film fast einen Fuffi an der Kinokasse abdrückt. Aber gut, am Film selbst gibt’s eben indes wenig zu mäkeln – außer daß er relativ überraschungsfrei bleibt. Aber das wird gerade die Kleinen sehr wenig stören.
Fazit: Humoriger Abenteuerstreifen, technisch ausgereift und mit viel Action – leider ist der Animationsmarkt nur eben so übersättigt daß dieser hier kaum rausragt!
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Februar 28th, 2010 Brodie79

Seid seiner Kindheit träumt der freakige Flint davon ein großer Erfinder zu sein, sehr zum Mißfallen seines Vaters – doch leider gehen absolut alle seine Experimente nach hinten los. Dann erschafft er eine Maschine die aus dem Nichts Essen erschaffen kann. Als diese durch einen Unfall in den Weltraum geschossen wird hat das unglaubliche Konsequenzen: fortan kann Flint jedes gewünschte Essen vom Himmel fallen lassen. Das löst zunächst große Begeisterung aus, entwickelz sich aber bald zu einer gigantischen Katastrophe …
Mich hat das ganze Thema des “Digital 3-D” Kinos bislang noch nicht überzeugt und gerade Filme wie dieser hier betonen für mich nochmal was es eigentlich ist: Spielerei. Vor Jahren noch wär dies dann auch ein kleines Kinderfilmchen gewesen, jetzt hats den Bonus daß es eben in 3-D ist – aber auch wenns ne witzige Idee sein mag Hamburger aus der Leinwand regnen zu lassen, wenn der Film so austauschbar ist rettet das auch nichts. Schlecht ist der Film allerdings nicht, passenderweise kann man ihn durchaus filömisches Fast-Food nennen: ein kurzweiliger Kinderfilm an dem sich Kinder ergötzen können (es ist doch halt zu schön wie die ganzen Kalorienbomben in Übergröße vom Himmel fallen) und den Erwachsene halbwegs aushalten – zumal spätere Szenen witzige Anspielungen auf “Armageddon” und andere Science-Fiction Filme enthalten. Immerhin weiß der Film auch ein wenig zu erziehen: eine Nebenfigur die sich permanent mit Junk-Food vollstopft wird so über den Film so fett das Rainer Calmund dagegen wie ein Strichmännchzen aussieht – also liebe Kinder, nicht zuviel Dreck fressen sonst gehts euch auch so. Des weiteren werden die üblichen “Glaube an dich, glaube an deine Träume dann werden Sie wahr!” Inhalte vermittelt, aber die waren oder sind ja eigentlich nie wirklich verkehrt.
Fazit: Leichtverdaulicher Spaß in tricktechnischer Perfektion, kein gigantisches Muß, sehr wohl aber mögenswerte Unterhaltung!
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Januar 2nd, 2010 Brodie79

Der amerikanische Astronaut Captain Charles “Chuck” Baker landet auf dem fremden Planeten 51 und macht eine unglaubliche Entdeckung: der Planet ist von kleinen, grünen Wesen bevölkern deren Leben aussieht wie das Amerika der 50er Jahre. Die einzige Angst die die friedlichen Bewohner haben ist die vor einer außerirdischen Invasion – so daß Chuck und sein Roboterkollege Rover eine heillose Panik auslösen. Dabei hat er aber Hilfe vom einheimischen Lem …
Regisseur Jorge Blanco schrieb mit an den Drehbüchern zu den ersten beiden „Shrek“ Filmen – ein gewisses Geschick bei Animationsfilmen, vor allem wenn sie um grüne Männchen gehen, ist also von vorne rein garantiert. Leider hat der Film aber ein ganz anderes Problem: er kommt aus Spanien und in seinem Vorspann prangt nicht das Pixar oder Disney oder Dreamworks Symbol. Das braucht ein Film in meinen Augen zwar nicht unbedingt, aber irgendwie ist es doch sehr hilfreich wenn es darum geht ein Publikum zu finden, Das wird dieser wohl eher nicht, wobei es schade ist: die Story in der die Menschen die Aliens sind ist witzig, die Anspielungen auf die Heile Welt des 50er Jahre Amerikas sind putzig und im weiteren Verlauf ist der Film durchaus spannend und rasant. Auch technisch gibt’s nicht zu meckern wenngleich die eingangs erwähnten Hochglanzstudios sicherlich einige Hintergründe noch etwas aufgemotzt hätten. Wens also mit kleinen Kindern oder einfach so ins Kino verschlägt und dann in diesen Film wird sich durchaus kurzweilig amüsieren – nicht mehr oder weniger!
Fazit: Putziger und niedlicher Kinderfilm mit Herz und Witz – klein, nett und sympathisch!
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Oktober 21st, 2009 Brodie79

Am Tage ihrer perfekt geplanten Hochzeit wird Susan Murphy von einem Meteor getroffen und mutiert zu einer 15 Meter großen Riesenfrau. Susan wird vom Militär verschleppt und als Galaktika mit anderen Monstern in einer geheimen Anlage eingesperrt. Als dann aber der bösartige Gallaxhar die Erde angreift werden Susan und die anderen Monster zur einzigen Hoffnung der Menschheit …
Dieser Film ist so gesehen natürlich eine Revolution: es war der erste Spielfilm der auf der großen Leinwand in Digital 3-D ausgetrahlt wurde und demonstriert dabei gleichermaßen das Verblüffende wie auch das Überflüssige an dem Verfahren: denn so technisch perfekt es auch sein mag, der Film wird keinen Deut besser dadurch daß direkt in der Eröffnungsszene ein Tennisball aus der Leinwand hinaus gespielt wird. Aber Achtung, Entwarnung: obwohl das Hauptaugenmerk hier auf der Technik liegt ist auch ein ungeheuer putziger Film dahinter. Vier Jahre lang werkelte Dreamworks an diesem Film der vielleicht nicht ganz so viel Schwung und Hitpotential besitzt wie die „Shrek“ Filme, aber doch mit kauzigen Figuren, schrägem Humor und unendlich vielen Anspielungen und Hinweisen auf bekannte Science-Fiction Filmen punkten kann. Action, Effekte und unendlich perfekte Technik in Kombination mit herzlichem Humor und sympathischen Figuren – letztlich also ein Trickfilm der die Animationstechnik mal wieder ans Maximum bringt und der für mich jedes Pixar Werk weit hinter sich läßt!
Fazit: Bunt, laut und humorvoll – so macht Animationstechnik Spaß!
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September 19th, 2009 Brodie79

Nachdem die Frau des 78-jährigen Ballonverkäufers Carl Fredricksen nach glücklicher Ehe verstorben ist soll er auch noch sein Grundstück an ein paar Spekulanten verlieren. Aus Widerstand stattet Carl sein Haus mit unendlich vielen Luftballons aus und hebt ab damit, auf den Weg zu den Paradise Falls wo er immer mit seiner Frau hinwollte es aber nie schaffte. Dabei schließt sich ihm ungewollt der Pfadfinder Russel an – und gemeinsam geraen sie in das größte denkbare Abenteuer …
Hier muß ich dann mal wieder in meine alten Gewohnheiten verfallen und diesen Film pauschal hassen: es ist ein pixar Film und es kotzt mich einfach an daß die machen können was sie wollen, jeder findet es sofort toll, großartig, ganz großes Kino, Film des Jahres, des Jahrzehnts und jeder Film der folgt legt noch eins drauf. Bullshit! Ich hab den „Findet Nemo“ Wahn bis heute nicht kapiert (oder vergessen) und ebenso sind in meinen Augen die restlichen Filme der Pixaren restlos überbewertet. Dieser Film setzt da nur noch eins drauf, da jetzt noch etwas dazukommt: „Oben“ ist in 3-D. Ich habe dieser Technik soweit noch nichts abgewonnen aber es ist natürlich ein netter Aufhänger an dem man diesen Film noch mehr „hochhängen“ kann. Da achtet doch keine rmehr auf den Inhalt. Ist in dem Fall aber nicht so wild: ich sag ja nicht daß Pixar generell schlecht ist, nur eben zu hoch bewertet. Wenn man das ganze Gejubele wegläßt hat man einen technisch imposanten,aber ansonsten recht gängigen Animationsspaß mit dem definitiv originellsten Helden seit langem – das wars aber auch. Immerhin bringt es der Film fertig an mehreren Stellen auch mal ernsthaft und wehmütig zu werden – immerhin etwas.
Fazit: Der nächste Pixar Hit über den die Lobgesänge lsogehen dürfen – irgendwo mag ein brauchbarer Film darunter stecken, ich sehe ihn nur eben nicht
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September 17th, 2009 Brodie79

Die elfjährige Coraline Jones ist gerade gegen ihres Willen mit ihren Eltern von Michigan nach Oregon gezogen und fühlt sich schrecklich alleine da ihre Eltern den ganzen Tag von ihrer Arbeit beansprucht werden. Dann aber macht Coraline eine Entdeckung: hinter einer Tür in ihrem Haus findet sie einen Tunnel der in eine Prallelwelt führt – die ist ihrer echten Welt sehr ähnlich, aber doch in vielen kleinen Punkten besser. Doch der Schein trügt und Coraline muß entdecken was wirklich dahinter steckt …
Bei Filmen die diesen eigenen Look haben werden immer zwei Dinge als Referenz genannt: zum einen Tim Burton, ja „burtonesk“ ist schon ein gängiger und griffiger Ausspruch, und es wird immer wieder der Vergleich gezogen zu oder mit „Nightmare before Christmas“. Ich frage mich: wieso ist dieser steinalte Film den ich selber auch noch absolut grottenschlecht fand eine solche Referenz? Im Gegensatz zu der alten Kiste ist Coraline nämlich um einiges besser. Zwar will er mir als reiner Kinderfilm nicht so völlig zusagen, dazu ist er zu dunkel und oftmals auch zu gruselig, aber letztlich ist es schon ein hervorragender Trip ins Reich der Fantasie. Die Heldin ist zwar animiert, besitzt aber von Anfang bis Ende Herz, Seele und Tiefe und die Story ist von absurden, humorvollen und schrägen Einfällen durchsetzt. Warum man die Nummer auch noch in 3-D umgesetzt hat weiß ich nicht – es ist, wie die gesamte 3-D Technik, ne nette Spielerei aber es hilft meines Erachtens dem Inhalt kaum weiter wenn kleine Vögelchen aus der Leinwand herausflattern. Naja, bin mal wieder etwas schreib-ratlos, darum sag ichs mal so: aus der ganzen Soße der Animationsfilme ragt dieser auf angenehm eigenwillige Weise heraus.
Fazit: Schräges Gruselmärchen, tricktechnisch perfekt und inhaltlich sympathisch und gegen den Strich!
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August 8th, 2009 Brodie79

Das ehemals strahlende Königreich Dor ist nur noch ein Schatten seiner selbst seit bei einem dummen Mißverständnis die Königin umkam. Die Welt beginnt sich erst zu ändern als der kleine Mäuserich Desperaux Tiling geboren wird der sich nicht den Mäusekonventionen beugen will und kein Leben in Angst führen möchte. Verbannt von der Mäusegemeinschaft landet er in den Kellern des Königsschlosses und trifft auf die gutherzige Ratte Roscuro und dasBauernmädchen Miggery Sow, das so überaus gerne Prinzessin wäre. Desperaux bringt sie dazu ein neues Leben zu beginnen …
Die Welle und Überflut an Animationsfilmen die 2007 so richtig extrem war hat immerhin ein bißchen abgenommen – mittlerweile sind die animierten Filmchen aber eben trotzdem ein ständiger Bestandteil des Kinozettels. Disney hat allerdings so seine liebe Not auch hier das Monopol aufzubauen daß es einst bei Zeichentrickfilmen hatte – und das nicht grundlos, dafür ist dieser Film hier auch ein Beleg: er ist nicht von Disney sondern von Universal. Das zeigt sich daran daß die Geschichte zwar durchaus märchenhaft ist, aber durchaus erwachsene Elemente aufweist und bei alledem viel weniger „kuschelig“ ist als man es von anderen Artgenossen gewohnt ist. Trotzdem ist der Film ein Vergnügen was an dem ungemein niedlichen Helden liegt – und eben der Tatsache daß der Film nicht so vollkommen den bekannten Konventionen folgt. Eine Revolution des Animationsfilms ist dies sicherlich nicht – wohl aber nette und liebenswürdige Unterhaltung.
Fazit: Drolliger Held in rasantem Abenteuer das nicht immer den gängigen Mustern folgt!
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Juli 16th, 2009 Brodie79

Nichts neues in der Eiszeit: Scrat versucht immer noch die schwer zu fassende Nuss zu erwischen und gerät dabei in Konflikte mit der hübschen Scraty. Derweil erwarten Manny und Ellie Nachwuchs. Da Sid sich einsam fühlt stiehlt er drei Eier aus denen schon bald Dinosaurier schlüpfen – und Sid wird von der Dino Mama in eine vergessene unterirdische Welt verschleppt. Seine Freunde brechen zu einer riskanten Rettungsaktion auf …
Ich konnte mit „Ice Age“ irgendwie nie was anfangen – eigentlich hat mir an der ganzen Kiste immer nur „Scrubs“ gefallen, der Rest war ein animierter Kinderfilm der zwar nicht weh tat, aber in meinen Augen auch kein wirkliches Highlight darstellte. Obendrein wurde das Faultier Sid zu sehr hervorgehoben was in Deutschland logischerweise daher kam dass Otto es synchronisierte – und gerade Sid ging mir merklich auf den Geist. Storytechnisch hat die Serie so ja auch nix zu bieten außer daß sich in jedem Film die Herde um ein paar Mitglieder anhebt. Und aus diesen Gründen war ich mehr als voreingenommen gegen die dritte Runde des frostigen Spektakels. Nun, nachdem ichs hinter mir habe bin ich doch überraschend friedlich gestimmt: in meinen Augen ist der dritte Teil der erträglichste. Das mag vielleicht auch daran liegen daß Sid deutlich weniger vorkommt, er wird am Anfang entführt und verschwindet so manchmal minutenlang aus dem Film. Warum da unter der Erde eine weitere Welt liegt in der Dinosaurier leben wird nicht erläutert, aber wer will sich hierbei mit Logik den Spaß verderben? Dann könnte man auch anmakern daß Arne Elsholz, die deutsche Synchronstimme von Tom Hanks die hier wieder dem Mamut Manny in den Mund gelegt wird stellenweise genauso künstlich und unbetont klingt wie schon bei „Illuminati“. Nein, dies ist eine Geldmaschine „hüstel“ ein Kinderfilmd er für die lieben kleinen gemacht wurde … wers glaubt. Als solcher funktioniert er aber hervorragend, nervt bei weitem ncht so wie die anderen Teile und liefert insbesondere dem Tieger Diego beim Showdown ein paar wundervolle Szenen. Highlights sind aber nach wie vor die „Scrat“ Szenen die aber diesmal nicht so restlos übersteigert wurden, leider sind aber die meisten (wie auch die anderen Highlights) eigentlich schon komplett im Trailer verbraten – lediglich der ihre Burt ist eine Wohltat und Überraschung. Letztlich überzeugt auch diese Runde der „Ice Age“ Saga mich nicht – aber der Film fällt sogar in meinen Augen verträglich und kurzweilig aus.
Fazit: Künstlich gestricktes Fortsetzungsfilmchen welches noch den gelungensten Teil der Trilogie darstellt!
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