Archiv der Kategorie: Animation

Frozen II – Die Eiskönigin II

Elsa wird durch merkwürdige Stimmen in den Norden gelockt und hofft dort die Quelle iher magischen Kräfte zu finden. Anna, Kristoff und Olaf folgen ihr um sie vor einer großen Gefahr zu retten …

Das Thema Disney ist bei mir mit vielen pros und contras versehen. Contras sind z.B. die Übermacht welcher der Konzern mittlerweile erlangt hat, die Beharrlichkeit auf Familientauglichkeit und die ins Extrem gehende Marketingmaschine. Zu den Pros zählen mitunter aber wirklich die Werke selber, die eben bunt, kindgerecht, technisch ausgefeilt und eben so erscheinen daß sie Kinder glücklich machen. Und das dürfte auch das Fazit dieser Fortsetzung sein, die ich unter schlechten Bedingungen geschaut habe: auch wenn der Erstling der erfolgreichste Animationsfilm ever war, ich habe ihn damals einmal gesehen, mittlerweile im Kopf restlos gelöscht und keine besonderen Bedürfnisse die Figuren wiederzusehen, zumal sie mir nicht sonderlich im Kopf oder im Herzen geblieben sind. Trotzdem hat dieses Sequel bei mir gepunktet: mit einer Animation und gigantischen Bildern, mit einer epischen Fantasystory, sehr rührseligen und auch tragischen Momenten und einem großen Ganzen, welches mir zwar als zu kalkuliert erschien, aber bei dem ich verstehen kann wenn kleine Kinder danach verrückt sind. Vielleicht könnten (je nach Alter) die traurigen Momente zu sehr fordern, aber das heißt nicht daß man es nicht probieren sollte. Mir selber ist es wohl verbaut dieses mit dem kalkulierten Zauber und der Begeisterung zu schauen, es dürfte für sehr viele aber bestens klappen. Bleibt nur die Frage warum der Film die „Wasser hat ein Gedächtnis“ Botschaft so penetrant einbaut – soll dies vielleicht ein Wink in Richtung Homöopathie sein???

Fazit: Bildgewaltig, episch und kalkuliert kitschig – perfektes Marketingprodukt welches Kinder glücklich macht!

Rating: ★★★★☆

Die Addams Family

Im Haus der Gruselfamilie Addams-Familie erwarten Gomez,Morticia, Wednesday und Pugsley sowie Onkel Fester für ein großes Familienfest die anderen Familienmitglieder als Gäste. Die Feier wird aber durch TV-Moderatorin Margaux Needler zum reinen Chaos …

Meine vorherigen Berührungspunkte mit der Thematik gehen gegen Null, ich habe die Serie nie geschaut und auch die zwei Filme haben mir nicht sonderlich erreicht. Daher habe ich auf diese animierte Kinderversion nicht gewartet, aber mit auch nicht gewehrt es anzuschauen und wurde positiv überrascht. Eigentlich ist das Addams Thema für mich ein durchgehender Running Gag: wir sehen eine normale Familie in der alle Alltagssituationen auf irgendeine Wesie auf morbde gedreht werden („Tritt deinen Vater vor dem Einschlafen“). So sehr sich dieser Gag schnell erschöpfen könnte, so sehr wird er durch immer neue kleine witzige Ideen am Leben gehalten. Ansonsten hat man eine routinierte Story über ein paar Leute die „anders“ sind und sich in einem neuen Umfeld einfinden müssen. Nichts neues also, aber nicht überdreht, nicht hysterisch und sympathisch präsentiert.

Fazit: Spezieller Kinderfilm der irgendwie Herz hat!

Everest – Ein Yeti will hoch hinaus

Die in Shanghai lebende Yi finde auf ihrem Haus einen Yeti den sie Everest nennt. Sie beschließt mit zwei Freunden durch China zu reisen und das Wesen zurück in seine Heimat zu bringen. Dabei haben sie jedoch auch Verfolger …

Man muß halt konkurrenzfähig sein … das gilt auch für Dreamworks Animation. Eigentlich gehört der Sektor des Animationsfilms fest den Machern von Pixar, aber mit Titeln wie diesen hier muß sich Dreamworks nicht verstecken. Sie liefern hier eine riesige, detailreiche und bunte Welt, jagen eine Truppe aus sympathischen Helden kindgerecht durch ein lautes Abenteuer und verpacken auch neben einigen lustigen Szenen eine richtige Dosis an Emotionen rein. Kurz gesagt: genau der Film den man als Eltern mit dem Kind guckt und bei dem man dann auch selber amüsiert zusieht.

Fazit: Buntes Spektakel mit Witz, Herz, Spannung und einer bunten Welt – für Kinder top, aber auch Erwachsene sollten Spaß haben!

Playmobil – Der Film

Marla reist in die mysteriöse Playmobil Welt um ihren dort verschwundenen Bruder Charlie ) zurück zu holen. Dort kommt es zum Kampf mit dem bösartigen Imperator Maximus – aber Marla erhält ebenso Beistand von einigen Weggefährten und Freunden …

Was zu erwarte war? Nicht bsonders viel. Nachdem sich Lego ja relativ erfolgreich auf der Kinoleinwand etabliert hat kommt nun Playmobil mit dem entsprechenden Versuch daher. Im Ansatz ist es die Blaupause eines Kinder-Fantasyfilms: eine von Problemen gebeutelte junge Frau und ihr lieber, kleiner Bruder werden in eine Phantasiewelt gesogen. Das ist dann eben das Playmobil Spielzeugland in dem sie dann diverse Abenteuer durchstehen müssen. Der Gag das Playmobilfiguren im Grunde nicht laufen können wird nur kurz aufgegriffen, ab danach ist es einfach nur ein quietschbunter Kinderfilm. Dabei stimmen aber die Töne nicht ganz, der Film beginnt mit einem albernen Gesinge, kippt dann in brutale Dramasphären und wechselt auch im weiteren Verlauf öfters mal in platten Klamauk. Für ganz kleine Kinder wird das wohl funktionieren, für mich war der Humor viel zu unlustig und das ganze trotz der bunten Optik kalt und ohne Herz. Falls Kinder daran Spaß haben sei es ihnen vergönnt – als Erwachsener dürfte man (selbst mit Playmobil Vergangenheit) keine gute Zeit haben.

Fazit: Unsagbar unlustiger Geldmachversuch an dem auch die prominenten deutschen Sprecher garnichts retten können!

Mr. Link – Ein fellig verrücktges Abenteuer

Der Forscher Sir Lionel Frost sucht den Vorfahren des Menschen und landet so bei Mr. Link, der glaubt der letzte seiner Art zu sein. Doch Lionel möchte Link nach Shangri-La bringen wo es noch weitere seiner Art geben soll. Dabei begleitet sie Adelina Fortnight …

Das habe ich auch eher selten: ein animierter Film bei dem mir die deutsche Synchronisation nicht passt. Der Grund besteht darin daß die Hauptfigur im Original von Hugh Jackman gesprochen wird und optisch auch an diesem orientiert ist. Im Deutschen wird die Figur aber von Christoph Maria Herbst gesprochen, der zwar ein guter Sprecher ist, aber irgendwie nicht zu der Figur passt. Ebenso spricht Bastian Pastewka den Link und insbesondere in ein paar Schnellplappermomenten sehe ich dort eher Pastewka als die Figur. Trotzdem braucht man das nicht großartig zu beklagen: der Film ist eh nur für ein kleines Publikum. Ein Publikum daß sich an der altmodischen Technik des Stop Motions erfreuen kann. Mit dieser Technik wird eine kleine Abenteuergeschichte aufgefahren, die sicherlich nicht das Rad neu erfindet, aber sehr wohl Spaß macht. Überraschend dabei sit auch daß zwar Witz drin ist, aber insgesamt ist der Ton doch etwas gesetzter als in „Dreamworks“ oder „Pixar“ Werken. Letztlich ein kleiner, netter Film mit Herz den ein entsprechendes kleines Publikum sicherlich sehr zu schätzen weiß.

Fazit: Kleiner, aber sehr herzlicher Streifen!

Willkommen im Wunder Park

June (Lena Meyer-Landrut) entdeckt im Wald den Wunder Park, der zwar vielseitig, aber ziemlich heruntergekommen ist. Sie entdeckt daß der Park mit ihrer Fantasie verbunden ist ufnd es an ihr liegt ihn wieder zu großer Schönheit zu bringen …

Der Umstand daß die Hauptfigur im deutschen von Lena gesprochen wird reduziert etwas die Möglichkeiten den Film wirklich ernst zu nehmen, was schade ist da der Titel das nicht verdient. Wer den Trailer kennt freut sich dabei vermutlich auf ein buntes Animationsspektakel mit viel Spaß, könnte aber von einer anderen Handlungskomponente sehr überrascht werden. Es geht um ein Mädchen daß mit der Erkrankung seiner Mutter zu kämpfen hat und dann eben durch diese Umstände in den fantasievollen Park gelangt – eine Art filmische Selbsttherapie. Dadurch hat der eigentlich fröhlich daher kommende Film eine emotionale, mitunter bedrückende Ausgangslage, schaltet dann aber über die längste Spielzeit um in fröhliches und buntes Kinderkino. Die Größe und Tiefe eines Pixarsfilms wird dort zwar nicht reicht, bedenkenloser Spaß für Kinder aber sicherlich.

Fazit: Etwas kleinerer Animationsfilm mit emotionalem Background, bunt und gut animiert!
3 Punkte

 

Angry Birds 2

Die Angry Birds haben sich gegen die Invasion der Schweine erfolgreich gewehrt, liegen aber nun in einem stetigen Krieg mit ihnen. Dann aber taucht König Mudbeard, der Herrscher der Bad Piggies, bei den Vögeln und zeigt daß es eine weitere Insel mit einer Bedrohung gibt – und das die Schweine und die Vögel zusammenarbeiten müssen …

Es ist das Sequel eines Films der auf einem Handyspiel fußt – also sollte man wohl keine großartige Story erwarten. Die gibt’s dann auch nicht, der der Film eine reine Klamotte ist die auch in der Tradition von Titeln wie „Hot Shots“ stehen könnte. Ein paar Figuren gehen auf eine Art „Agentenmission“, die bringt aber kaum Spannung sondern eben nur Lacher und Gags. Und überrascht dabei: es ist in der Tat fast unglaublich wie viele der zahlreichen Slapstick Momente geistreich, treffend und funktionierend ausfallen. Da nimmt man es auch in Kauf daß ma nur alberne Comicfiguren als Helden hat und keine nennenswerten Entwicklungen stattfinden, ebenso wenig geht hier irgendwas zu Herzen. Dies ist einfach ein schlichter, gut aussehender und kurzweiliger GagaFilm der Fans des ersten sicherlich viel Spaß macht.

Fazit: Hat kein Herz oder nennenswerte Tiefe, sehr wohl aber eine extrem hohe Treffsicherheit bei zahlreichen seiner Slapstickmomenten!

Rating: ★★★☆☆

Shaun das Schaf – Ufo-Alarm

Eigenartige Lichter über der Stadt Mossingham kündigen den nahenden Besuch von außerirdischen Wesen an. Diese landen in Gestalt eines Mädchens auf der Farm des Schafs Shaun – und scheint dabei übersinnliche Kräfte zu besitzen …

Als wenn ich auf einer Party eingeladen wäre auf der ich niemanden kenne: ich habe zwar von den bisherigen Filmen der Macher einige Teile gesehen, sehe mich aber weder als Freund noch als Fan der Reihe. Der unschuldige und doch auch sehr alberne Humor trifft allerdings nicht so ganz meine Vorlieben, aber ich muß ebenso dagegenhalten daß es natürlich beeindruckend und begeisternd ist was hier mit wie viel Liebe zum Detail geschaffen wurde. Der Humor ist eigen und die ganze Machart in der kein Wort gesprochen wird kommt sehr speziell, eigen und eben nur einer bestimmten Zielgruppe zu Gute. Wer sich bislang nicht als tauglich für den Stoff sah wird es sicherlich auch nicht hier können, wer die Reihe mag wird sicherlich nicht das ultimative Highlight vorfinden, aber eben doch ein gutes, solides Werk. Auf jeden Fall wirkts nicht wie ein schnell produziertes TV Special sondern wirklich wie großes, eben dafür kreiertes Kino.

Fazit: Voller Liebe gemacht und mit gewissem eigenen Humor – aber für Außenstehende sicherlich kaum zugänglich!

Rating: ★★★☆☆

Toy Story 4 – Alles hört auf kein Kommando

Cowboy Woody ist seit Jahren stetig in Kinderzimmern mit stetig neuen Kindern zu Hause. Seine Existenz als Spielzeug beginnt er zu hinterfragen als ein neues Spielzeug auftaucht namens Forky. Forky ist sich nämlich sicher kein Spielzeug zu sein …

Hier war ich zwar skeptisch, aber nicht emotional betroffen: ich habe die ersten drei Filme der Reihe zwar gesehen, aber jeweils nur einmal und ohne einen besonderen emotionalen Bezug zu den Figuren zu haben. Daher sah ich einen vierten Film als unnötig an und hatte auch keinen so großen Drang die bekannten Charaktere wiederzusehen. Umso überraschter bin ich vom Resultat welcher eigentlich zwei Skripts ineinander packt: zum einen betont der Film auf sehr schön gezeichnete Weise warum die Figur Forky so wichtig für die menschliche Hauptfigur Bonnie ist – das hätte man kürzer gestalten können, ist aber so wie es ist sehr eindringlich. Danach gibt’s das xte Abenteuerszenario in dem die Figuren eine von sich retten müssen, die besonderen Fähigkeiten einzelner an manchen Stellen entscheidend werden … gabs alles schon zu Hauf, wird aber hier großartig eingesetzt um geliefert. Dazu gibt’s manchen emotionalen Augenblick dessen Intensität durchaus zu überraschen weiß: das an die Nieren gehende Finale könnte auch kleinen Kindern eine Träne im Auge mit nach Hause geben.

Fazit: Unnötige, aber in jeder Hinsicht gelungene Fortführung der Reihe mit hohem emotionalem Anteil!
Rating: ★★★★☆

Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks

Miraculix möchte sich zur Ruhe setzen und daher einem anderen Druiden das Geheimnis des Zaubertranks weitersagen und reist mit Asterix, Obelix und Miraculix los um jenen zu finden. Dabei will der gemeine Heretix das Geheimnis des Tranks für sich …

Das entzieht sich dann wohl den Möglichkeiten es kritisch zu erfassen. Ich glaube es ist eher unwahrscheinlich daß dieser Film alleine jemanden Neues in diese Thematik einbringen kann. Derjenige der Vorkenntnisse mitbringt durch lesen oder die alten Zeichentrickfilme oder gar die Realfilme muß für sich entscheiden ob er den animierten Stil mag (ich selber war davon sehr überrascht und absolut positiv angetan). Und dann bleibt eben noch die Frage ob einem die Story zusagt – ich selber fand sie im Ansatz ok, aber sie klaubt sich eigentlich nur viele Versatzstücke zusammen die bekannt sich, findet kaum zu guten Gags und der Transformers Showdown war mir eindeutig zu weit drüber. Das heißt / macht aber nichts: auch wenn mir die Sache nichts gegeben hat, es können sicherlich einige Spaß draus gewinnen. Auch wenn die Idee da der Zaubertrank für eine Revolution genutzt werden soll eigentlich zu ernst ist.

Fazit: Rabiate neue Auslegung der Thematik, nicht für jeden zugänglich!
Rating: ★★☆☆☆