Archiv der Kategorie: Animation

Hotel Transsilvanien 3

Dracula ist vom Management eines Hotels gestresst, daher organisiert Tochter Mavis mit einem Urlaub bei einer luxuriösen Monster-Kreuzfahrt. Die fröhliche Fahrt unter Kapitänin Ericka ist jedoch nur an der Oberfläche idyllisch – und dahinter verbirgt sich Gefahr …

Ich habe die ersten beiden Teile zwar gesehen, aber kaum im Kopf behalten. D.h. daß mir dieser Dracula und sein Umfeld bekannt vorkamen, ich hätte jetzt aber nicht alle Macken und Eigenheiten aller Figuren so am Start wie ichs haben sollte um den vollen Spaß hieran zu haben. Ich kann aber verstehen wenn jüngere Zuschauer diese Charaktere ins Herz schließen und mehr davon wollen. Und für eben diese ist dieser Film gemacht: eine kleine, aber herzige Geschichte, mit chaotischen Figuren und einer unfassbar butnen Optik die im Kino sicherlich der Wahnsinn war (ich sah ihn lediglich auf DVD daheim). Die Figuren kommen mir entsprechend weiterentwickelt vor und der Humor ist stimmig. Vielleicht ist das Ding insgesamt etwas zu klamaukig geraten und sollte wohl auch besser der letzte Teil seiner Reihe sein – aber trotzdem: Sequels auf diesem Leven sind nicht so häufig und daher kann man sich diesen hier sicher geben.

Fazit: Spaßiger Film voller chaotischen Figuren und und glaublich süßer und bunter Aufmachung!

Spider-Man – A New Universe

Student Miles Morales wird von einer Spinne gebissen und erlangt übermenschliche Fähigkeiten – muß allerdings mitansehen wie der Spider-Man Peter Parker ums Leben kommt. Also versucht er dessen Platgz einzunehmen und gegen den bösartigen Kingpin zu kämpfen. Dabei erhält er unerwartete Hilfe von mehreren Spider-Man Versionen aus verschiedenen Universen ..

Hier bin ich restlos unvorbereitet drauf gestossen und hatte den Eindruck die Spider-Man Version des Lego Batman Films zu sehen: auf der einen Seite gibt’s hierbei Passagen die Spider-Man als Figur ernst nehmen und wichtige Punkte seriös aufgreifen und umsetzen. Dagegen stehen aber ebenso infantile, alberne und flache Gags sowie das regelmäßige Durchbrechen der vierten Wand; da hat man den Eidnruck einen Film für dreijährige zu schauen. Ebenso überfordert einen aber der Look: die unfassbar bunten Bilder und die zahlreichen Effekte führen fast zu Kopfschmerzen und den Körper an die absolute Reizüberflutung, im Gegenzug wirken manche Animationen plump, ruckelig und erwecken den Eindruck als würde man einen Film auf eine ganz langsamen PC sehen. AM Ende bleibt ein effektvolles und buntes Nichts welches unsypathischerweise eine weitere Einnahmequelle öffnen soll um aus der Thematik Gelkd zu machen – dabei aber sicherlich nur bei den alltergrößten Hardcore Fans ankommen sollte.

Fazit: Teils sehr gelungene Parts treffen mitunter auf plumpen und infantilen Witz – sehr unausgewogene, aber ansehnliche Mischung!

Rating: ★★☆☆☆

Der Grinch

Der Grinch hasst Weihnachten abgrundtief und tut alles um das Fest zu sabotieren, vor allem im angrenzenden Ort Whoville. Bei seinem groß angelegten Plan trifft er auf die kleine Cindy-Lou die ihm eine ganz eigene, neue Sicht auf die Dinge ermöglicht …

Die Buchvorlage habe ich nie gelesen, mir bleibt nur die Realverfilmung mit Jim Carrey als Vergleich. Da kann ich soweit feststellen daß der animierte Grinch viel weniger böse ist sondern eigentlich nur ein armer, trauriger Kerl, der Look der Welt viel heller und angenehmer ist und die Wendung der Figur ganz rabiat und viel schneller von Statten geht. Alles keine Gründe die in meinen Augen eine Neuverfilmung rechtfertigen. Technisch kann man hingegen nicht meckern,. Das gezeigte Dorf Whoville sieht schön aus und die ganzen Animationen sind absolut erstklassig, ebenso haut der Film Weihnachtsstimmung mit dem Holzhammer was ganz gut klappt. Trotzdem sehe ich weder die Relevanz des Films noch habe ich im Kinosaal voler Kindern nicht bemerkt daß diese anvisierte Zielgruppe wirklich davon begeistert war. Versuchen kann mans mal, aber ohne allzu große Erwartungen.

Fazit: Großatige Animation, ansonsten brave und verzichtbare Neuauflage!

Rating: ★★☆☆☆

Die Biene Maja 2 – Die Honigspiele

Die kleine Biene Maja hofft auf ihre Chance an den bevorstehenden Honigspielen teilzunehmen – allerdings wird statt dessen die Hälfte der Honigvorräte von Majas Stamm eingefordert. Da dies den Stamm entscheidend schwächt will Maja mit ihrem Freund Willi (Jan Delay) nach Summtropolis reisen um die dortige Kaiserin umzustimmen …

Ich bin aus dem Alter raus Biene Maja noch aktuv zu gucken; und viel mehr außer Maja und Willi hab ich eh nicht mehr vor Augen, muß aber sagen daß ich den Biene Maja Animationsfilm auf ganzer Linie sympathisch und zufriedenstellend fand. Daher hab ich ein Sequel nicht extra herbeigesehnt, fand es aber doch nett daß eins gemacht wurde. Und es kam genau das was ich vermutet habe: ein buntes, fröhliches Kinderfilmchen, hier und da etwas laut, aber mit Witz und den ganzen Kinderfilmbotschaften wie ein Hohelied auf Teamwork, Freundschaft ect. Technisch paßt die Geschichte ebenso ganz gut, daher: wer Kinder beschäftigen will macht hiermit rein garnichts falsch, wer sich sonstwie in diesen Film verirrt könnte es auch schlechter treffen.

Fazit: Bunter und schöner Kinderfilm, herzerfrischend fröhlich!

Die Unglaublichen 2

Nach dem Verlust ihres Hauses Zerstörung ihres Hauses wohnt Familie Parr in einem neuen Heim inklusive Höhle für das Equipment. Mama Helen geht arbeiten während Ehemann Bob aka Mr. Incredible zu Hause bleibt und sich um die Kinder Violet, Dash und Baby Jack-Jack kümmert. Schon bald kommt aber eine enue Bedrohung für Metrovolle auf so daß die Unglaublichen mit ihrem Freund Frozone in den Kampf ziehen

Ich respektiere es daß der erste Film für einige ein Heiligtum und den ultimativen Animationskracher darstellt, ich selber konnte mich dem ganzen Hype nie ganz öffnen: ich habe ihn damals gesehen, fand ihn vergnüglich und ok und eben nicht mehr. Daher war ich auch nicht so geflasht daß es nach 14 Jahren eine Fortsetzung geben sollte – merkte aber recht schnell daß es nichts zu klagen gibt. Die Animation ist up to date, die Story schließt millimetergenau an den ersten Film an, die Action ist mitunter gigantischer als in so manchem Realfilm. Die Story ist solide, haut wieder einmal einen schönen fiesen Schurken raus und kombiniert sowohl Slapstick mit Spannung . Im Grunde also eine absolute Fortführung des ersten Films, mit allen Vorzügen und Schwächen, die alle Fans des Stoffs sicherlich restlos begeistert.

Fazit: Von gleicher Qualität wie der Erstling!

Early Man – Steinzeit bereit!

Nach einem Meteoritenabsturz erfanden die ersten Menschen und die Dinosaurier den Fußball, welcher jedoch über die Jahre wieder in VErgessenheit gerät- es wird aber wieder bewußt als Steinzeitmenschen Dug und sein Freundl Hognob (Nick Park)  mit dem fiesen Lord Nooth aneinander geraten und diesen Konflikt in einem Spiel klären wollen … s

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen recht schnell, bzw. wer den Film mögen könnte und wer nicht. Man muß sich nur fragen ob man schonmal mit „Wallace & Gromit“ zu tun hatte und wenn ja, ob einem diese Art des Films zusagt. Wenn nein braucht man scih hiermit garnicht zu beschäftigen, falls ja könnte man es zumindest versuchen, mit reduzierten Erwartungen. Für mich war der Film letztlich eine einzige Tortur, eine komplette Qual von Anfang bis Ende: die Animation ist noch interessant, es schleichen sich auch durchgehend passende und sitzende kleine Gags ein, aber diese sind nur lose kleine Lichtblitze in einem unfassbar anstrengenden Film. Der Schurke ist abstoßend und die „guten“ Steinzeitmenschen sind eine Truppe Hohlbirnen was zwar logisch erscheint, aber es auch unmöglich macht mit den Figuren auf irgendeiner menschlichen Ebene näher zu kommen. Da helfen auch die vereinzelten Lacher nicht – ein ganzes Kino daß es wie schlagartig abräumte als der Film lief zeigte mir genug wie er von den meisten aufgenommen wurde.

Fazit: Extrem anstrengend und nur für eine bestimmte Zielgruppe!

Rating: ★☆☆☆☆

Cars 3 – Evolution

Rennwagen Lightning McQueen ist zwar nicht mehr der Jüngste, will aber dennoch von Ruhestand nichts wissen. Nachdem ihn jedoch Newcomer Jackson Storm (Armie Hammer) übelst ausbremst begibt sich Lightning McQueen zur Renntechnikerin Cruz Ramirez (Cristela Alonzo) wie ihn für ein großes Rennen fit machen soll …

Ich schließ ealles ab was ich anfange und da ich jeweils Cars 1 und Cars 2 gesehen habe kann ich mir hier auch das große Finale geben. Ich hoffe doch daß es das ist da ich der Thematik nur wenig abgewinnen konnte, auch nicht mit den beiden „Planes“ Spin-Offs. Immerhin macht man es bei Teil 3 richtig daß man wieder Lightning McQueen ins Zentrum setzt und den nervtötenden Hook in eine Nebenrolle zurück verbannt. Ansonsten punktet der Film natürlich mit seiner üblichen, aber größten Stärke: dem Look. Der Film sieht wie auch alle anderen Pixar Filme immens gut aus, ich habe ihn zwar nur auf einem Monitor geschaut, aber wette daß es im Kino ganz ordentlich was auf die 3D Brille gegeben hat. Ansonsten denke ich daß der FIlm sich vorrangig an kleine Kinder richtet und die mi der völlig banalen Story sehr zufrieden sein könnten: der große Held fällt, rappelt sich auf und erkennt daß er alt geworden ist , aber es noch andere Dinge gibt als den Rennstar zu geben. Für jeden dessen Alter bereits zweistellig ist stellt das nichts nennenswertes dar, aber es tut auch nicht weh. Besser als Teil 2 ists allemal.

Fazit: Temporeiches Sequel, inhaltlich komplett banal, aber letztlich noch auszualten!
Rating: ★★☆☆☆

Coco – Lebendiger als das Leben!

Miguel wächst als Sohn eines Schusters auf, hat aber die heimliche Leidenschaft für Musik und In Gestalt des Sängers Ernesto de la Cruz (Benjamin Bratt) ein großes Idol. Durch einen Zufall gelangt Miguel ins Reich der Toten und beginnt dort zusammen mit seiner Urgroßmutter Imelda und dem Skelett Hector nach Ernesto zu suchen …

Hier ist dann meine übliche Rede fällig daß ich immer etwas zurückhaltender bin wenn es um Pixar geht, einfach weil zu oft Filme von dort überschwengliche Wertungen bekommen haben die es so nicht wert waren. Aber gut, jeder muß für sich stehen, und das kann der Neue mit Sicherheit. Es ist eine bunte und fröhliche Komödie mit sehr melancholischem Unterton, schließlich schwingen im Film Themen wie Tod, Sterben und Abschied nehmen mit. Aber trotzdem mit einer funktionierenden Geschichte mit Herz und Hirn sowie sympatischen Figuren und einer tollen Optik sowie ein paar überraschenden Wendungen. Ich finde lediglich das Design der Totenstadt merkwürdig futuristisch und den Hund Dante mehr nervig als witzig – aber das ist schon jammern auf hohem nivau. Als Kinderfilm mit Anspruch und optische Breitseite funktioniert das Ding absolut großartig!

Fazit: Kunterbunte Optik und viel Herz und Hirn!
Rating: ★★★★☆

The Lego Ninjago Movie

Die sechs jungen Ninjas Lloyd, Kai, Jay, Zane und Cole nutzen ihre besonderen Fähigkeiten um ihre Heimatstadt Ninjago City vor allen Gefahren zu schützen. Dabei lernen sie ihre Kampfkünste durch ihren Wu (Jackie Chan). Im Alltag werden sie jedoch stets als Nerds abgetan – doch dann schlägt ihre große Stunde als Lloyds Vater, der bösartige Warlord Garmadon (Justin Theroux) die Stadt angreift …

Das war mein ganz persönlicher Film der Entscheidung: ich mochte den ersten legon Film von oben bis unten garnicht, mochte zwar die Technik, kam aber mit dem Humor und den albernen Gags von Anfang bis Ende nicht klar. Den Lego Batman Film hab ich total gefeiert, allerdings nicht weil es ein toller Legofilm war, sondern weil es inhaltlich als Parodie auf Batman vorzüglich war. Nun also ein dritter Streifen dieser Art der mich jedoch sogleich wieder an den ersten Teil denken läßt. Klar, es ist ein optisch brilliantes und technisch beeindruckendes Feuerwerk was man hier zu sehen kriegt, das war auch nicht anders zu erwarten und es gibt auch einige gut sitzende 3D Effekte. Aber inhaltlich bleibe ich durchweg auf der Strecke: es gibt Animationsfilme die bewiesen haben daß man auch dort Geschichte und vor allem Charaktere ernst nehmen kann, das tut dieser hier garnicht. Die Helden sind einfache Reißbrettfiguren, der Held Lloyd unsympathisch und unspektakulär und der fiese Schurke restlos überzeichnet. Ebenso ist die Gagdichte des Films als würde man einem Kind beim Spielen zuschauen: es rumst mit den Bauklötzchen, macht im nächsten Moment was anderes und das muß halt nicht zusammenhängend sein. Selbst die Kinder die ich im Kino sitzen hatten strahlten nicht nennenswert viel Begeisterung aus und ein mehrfach gernervt ächzender Vater neben mir machten mir wohl klar: dies ist ein Film für die ganz Kleinen und diejenigen die den ersten Lego Film schon mochten … sonst bleibt man außen vor.

Fazit: Technisch brilliant, inhaltlich mitunter schmerzhaft albern und ohne nennenswerte Charaktere!
Rating: ★★☆☆☆

 

Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf

Schlumpfineund ihre Freunde Schlaubi , Hefty und Clumsy machen sich auf die gefahrvolle Suche nach dem mysteriösen verlorenen Dorf, obwohl Papa Schlumpf keine Erlaubnis dazu gab. So beginnt eine gefahrvolle Reise durch den verbotenen Wald bei dem nicht zuletzt böse Zauberer Gargamel zur Gefahr wird …

Da bin ich restlos raus. Von den Schlümpfen kenne ich ur die Basics, d.H. das Dorf, Papa Schlumpf, den bösen Zauberer Gargamel und Schlumpfine. Da endet es aber schon, außer einzelnen Schlumpfnamen hab ich sonst garnichts mehr auf dem Schirm obwohl ichs als Kind ganz eifrig geschaut habe. Daran haben auch die zwei Realverfilmungen nichts geändert die sich zwar nett ankündigten aber eigentlich nur langweilig und albern waren. Das mag auch ein Grund dafür sind daß man diesen Teil dann komplett digitalisiert hat. Ich sag mal so: ich hab ihn nur zu Hause per DVD geschaut, aber selbst da konnte ich sehen daß das Ding optisch ein Hammer ist und im Kino sicherlich genial ausgeschaut hat: die umgebungen, die Animationen, all das ist technisch absolut Eins A. Nichts desto trotz hält mich der Inhalt ab: Insider kapiere ich nicht, was dann noch übrig bleibt ist ein netter, aber völlig übertriebener Animationsfilm mit stellenweise hysterischem Humor; außerdem ist mir Christoph Maria Herbsts Stimme zu bekannt und kommt mir als Gargamels Stimme zu irritierend vor. Aber an solchen Dingen dürfte sich ein kleines Kind daß ihn schaut nicht stören. Deswegen: wer ihn mit kleinen Kindern guckt dürfte begeistertes Kinderlachen vernehmen, als lustige Animationskomödie für sich könnte es eine ziemliche Tortur werden.

Fazit: Bunt, albern und überdreht!