August 27th, 2010 Brodie79

Es gibt solche harten und gefährlichen Geheimmissionen an die sich nur die Expendables herantrauen – Söldner die nicht damit rechnen lebend von einem Einsatz zurück zu kehren. Daher engagiert der eigenartige Mr. Church (Bruce Willis) die Truppe und deren Anführer Barney Ross (Sylvester Stallone) an als der südamerikanische Diktator Gaza entmachtet werden soll. Dabei ist der Tod von Ross und seinen Männern erwünscht – der aber schart ein perfektes Team um sich das eine immense Todesverachtung an den Tag legt …
Man stelle sich vor ein Mann träumt von dem Haferbrei den er früher von Mama bekommen hat – dann macht seine Mutter ihm noch mal eine Portion und wie er den ersten Löffel nimmt fällt ihm ein „Verdammt – den fand ich selbst damals schon grausig!“. Nicht ganz so krass, aber doch irgendwie in dieser Weise ist mein Empfinden eines wirklich entbehrlichen Films: er stellt im Retro Look die 80er und 90 Jahre Actionkracher nach die man meist auf Video konsumiert hat – nur waren dies eigentlich nie so richtig gute Filme. In dem Punkt sind die „Expendables“ wenigstens konsequent. Aber über Stallones Action-Opi Show kann man durchaus ein paar positive Punkte vergeben: alleine die Szene am Anfang wenn Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und Stallone zusammen in einer Kirche den Einsatz besprechen und sich Sly und Arnie mit cleveren Anspielungen auf ihre Karrieren anstacheln ist den ganzen Film wert – trotzdem ist die Szene leider verkaufstechnisch in jeden Trailer gepackt worden wenngleich sie überraschend noch besser gewirkt hätte. Nach dieser Szene bekommt man einen geradlinigen Actionkracher in dem viel geschossen und blutig gestorben wird, Körperteile durch die Gegend fliegen und auch zahlreiche krachende Explosionen zu sehen sind. Alleine bei der Szene als Terry Crewes mit seinem Mega-Maschinengewehr einen Flur voller Feinde in Fetzen schießt jaulte neben mir im Kino einer vor Begeisterung auf – ich kann mich an so was wohl nicht mehr so ganz hemmungslos erfreuen. Ich werfe es Sly auch vor dass er seinen Gewaltrausch aus Rambo 4 weiter fortsetzt – mitunter werden die Gegner weggeballert und umgebracht dass viele Splatterfilme dagegen wie Kindergeburtstage aussehen. Aber der große Pluspunkt soll nun mal die Besetzung sein – und da ist natürlich wirklich eine tolle Truppe am Start. Nur: außer Stallone und Statham hat kaum einer ne ausgebaute, interressante Rolle, was ich gerade beim doch sehr sympathischen Jet Li schade finde – auch Leute wie Mikey Rourke erzählen ein paar vermeintlich tiefsinnige Sätze und verschwinden dann wieder. Und die größte Panne (Mal abgesehen von Stallones Botox-geschädigtem Gesicht) hebt sich der Film für die furchtbare Schlußszene auf in der eine vermeintlich gestorbene Person wieder zum Leben erwacht – sorry, aber selbst einen Film dieser Art ist das zu blöd. Aber nach all den Hämen kann ich den Film trotzdem empfehlen – die alten Action-Recken hauen knüppelhart zu und einen so geradlinigen Actionfilm hats schon lange nicht mehr gegeben. Für Jungs und eben jene die die alten Filme der Beteiligten kennen sicherlich ein Fest!
Fazit: Inhaltlich dürftig und streckenweise übelst brutal – trotzdem macht die gigantische Ensemble-Action durchaus Spaß.
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »
August 19th, 2010 Brodie79

CIA-Agentin Evelyn Salt (Angelina Jolie) ist eine eifrige und treue CIA Agentin die eines Tages am Verhör eines russischen Überläufers beteiligt ist der ankündigt daß ein russischer Spion kommen und ein Attentat verüben wird. Allerdings beschuldigt der Mann Salt selbst die Täterin zu sein. Daher muß Salt fliehen, vor dem Feind wie auch ihren eigenen Leuten umd einen Weg zu finden ihre Unschuld zu beweisen …
Der Trailer für diesen Film läuft schon ein ganzes Weilchen in nahezu jeder Kinovorstellung die ich besuche und ganz langsam schlich sich da bei mir schon ein wenig Vorfreude ein – wobei ich ja auch realistisch bin: das ganze sah in der Vorschau aus wie die x-te „Auf der Flucht“ Variante in der ein unschuldig Verdächtigter sich mit allen anlegt um eben seine Unschuld zu beweisen. Dieser Geschichte kann man eigentlich nichts neues mehr abgewinnen, aber das stetige Spiel wer nun überlebt und wer vielleicht ein Verräter ist und wer nicht, nun, das hat schonmal was. Leider fiel alles anders aus als erwartet weil es einen Kniff von Anfang an gibt der Fluch und Segen gleichermaßen ist: es dauert nicht lange bis man als Zuschauer erkennen muß daß Evelyn Salt keine unschuldige oder unwissende Person ist sondern ganz genau weiß was da mit ihr und um sie herum geschieht – und da sie auch relativ schnell beginnt recht häßliche und teils auch brutale Dinge zu tun fragt man sich natürlich umso schneller und umso mehr was es denn nun mit der Frau auf sich hat. Das kurbelt die Spannung nach oben, aber gleichzeitig erhöht es die Distanz zur Figur – man will denjenigen ja auch irgendwie mögen und wenn die Bezugsperson so wie hier dann ein stets gelassener und unterkühlter Eisschrank ist fällt das eben schwer. Nicht so schwer fällt es sich aber zumindest streckenweise sich unterhalten zu lassen da der Film in Punkto Action zwar keine neuen Maßstäbe setzt, aber mit routinierter Qualität Verfolgungsjagden und krachende Passagen aneinander reiht. Und zum absurden Ende gibt’s immerhin ne überraschende Schlußwendung wenn eine Hauptfigur auf einmal die Maske fallen läßt – da hätte man nicht mit gerechnet. Aber ebensowenig wars zu erwarten daß Angeline Jolie eine solch dürftige Rollenauswahl beweist – denn sie war länger nicht mehr auf der Leinwand präsent und wird mit dieser Kiste sicherlich nichts reißen.
Fazit: Unterkühlter Thriller mit vernebelter Heldin der zwar handwerklich gut ist, aber ansonsten in allen Belangen enttäuscht!
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »
Mai 8th, 2010 Brodie79

Eine Truppe Terroristen entführt die Kinder einiger hochrangiger Politiker und verschanzt sich mit ihnen in Tschernobyl von wo aus sie eine Katastrophe heraufbeschwören könnten. Die Versuche des Militärs die Situation in den Griff zu kriegen scheitern da die Terroristen einen fortschrittlichen Universal Soldier (Andrei Arlovski) besitzen der sie verteidigt. Der Einzige der es mit ihm aufnehmen könnte ist der ehemalige UniSol Luc Deveraux (Jean Claude van Damme). Als Luc jedoch ins Gefecht zieht stellt er fest daß noch ein anderer UniSol reaktiviert wurde: sein Erzfeind Andrew Scott (Dolph Lundgren) …
Im allerersten Moment klangs ja spannend: ein weiterer Teil der Universal Soldier Reihe in dem die beiden ursprünglichen Darsteller Jean-Claude van Damme und Dolph Lundgren wieder aufeinander treffen. Aber das klang auch nur so … denn auch wenn die beiden fett vom Cover gucken haben sie doch nur kleine und überschaubare Nebenrollen. Der Rest ist abstoßend schlechtes Videothekenkino daß wirklich alle Kriterien erfüllt warum ich mir solche Filme sonst nie anschaue: ein tristes, dreckiges Umfeld, irgendwo im verschneiten Ostblock, uninteresante und bleiche Darsteller die keine Sau kennt und wilde Schußwechsel im Minutentakt welche die Story keinen Deut weiterbringen und nur einen abstoßenden Leichenberg auftürmen. Interessant wirds dann wirklich erst in den letzten 20 Minuten wenn die beiden altbekannten Figuren nochmal aufeinandertreffen und sich 5 Minuten lang die Fresse dick schlagen – aber wie Dolph Lundgren es an einer Stelle auf den Punkt bringt: “Das hatten wir alles schonmal zur Genüge”. Denn die fette Klopperei der beiden erreicht zu keinem Zeitpunkt die Wucht des Erstlings. Ne, da hätte man die Retorten-Ballermänner besser in der Kühlkammer gelassen …
Fazit: Stumpfsinniges Ballerfilmchen das mal kurz die alten Figuren auffährt, ansonsten nur abstoßend brutal und inhaltlich hohl ist
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »
November 20th, 2009 Brodie79

Im Jahre 2009 findet ein junger Forscher den wissenschaftlichen Beweiß daß die Welt im Jahre 2012 untergehen wird. Die Regierung hält dies geheim und bereitet einen Rettungsplan für ein paar ausgewählte Menschen vor: verborgen in China werden gigantische Archen gebaut. Als dann im Jahre 2012 durch unglaubliche astronomischen Konstellationen tatsächlich die Welt nach und nach ausßeinanderfällt kämpft sich der Schriftsteller Jackson Curtis mit seiner Familie durch das Chaos im irgendwie zu einer der rettenden Archen zu gelangen …
Die Welt geht unter – nun, für diesen Job ist Roland Emmerich natürlich prädistiniert, genau das Gleiche hat er ja bereits bei „Independence Day“ und „The Day after“ praktiziert. Trotzdem stellt sich für mich die Frage aus welcher Position man den Film betrachten muß. Denn im Grunde beschreibt er ein furchtbares Ereignis bei dem Milliarden Menschen sterben – aber abgesehen von einzelnen traurigen Momenten geht’s für ein echtes Drama zu seicht zu. Obendrein gibt’s diverse Handlungen und Szenen wo man denkt Emmerich ist nicht ganz bei Trost daß er uns dies als ernsthaft vorsetzen möchte – man bedenke nur die überaus bizarre Szene in der die Helden in das Boot steigen und ein säumiger Hund es auf unmöglichste Weise schafft ihnen zu folgen. Seis drum, muß man eben die Hände im Popcorn versinken lassen und sich am Event selbst erfreuen: hier ist Emmerich in seinem Element und liefert wohl (mal abgesehen von Tranformers 2) die gigantischste Actionbreitseite dieses Jahres die einen geradezu in den Sitz hämmert. Aber auch hier gilt: in zahlreichen Szenen ist das Gezeigte so absurd daß man sich mit Recht fragt was sich Roland gedacht hat – ist es ok sich daran zu erfreuen daß der Weltuntergang wie eine große Actionkirmes von statten geht, oder wie ein Videospiel bei dem die Helden echt oftmals nur um Zentimeter mit dem Leben davonkommen? Obendrein mixt Emmerich einiges an Humor in den Film, insbesondere durch John Cusack als töffeligen Helden und Woody Harrelson in einer extrem gestörten Nebenrolle – aber leider nimmt das die letzte Möglichkeit aus dem Film das Ganze wirklich ernst zu nehmen. Darum sollte man sich einfach daran erfreuen was fürs Auge geboten wird und nicht groß mitdenken.
Fazit: Weltuntergang als spaßige Actionorgie mit einem sympathischen John Cusack auf sletne stoppender Dauerhatz!
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »
Oktober 17th, 2009 Brodie79

Im den Mord an seiner Familie zu überwinden bekämpft der eiskalte Frank Castle (Ray Stevenson) alle Arten von Verbrechen die ihm begegnen. So massakriert er auch den Mafiosi Billy Russoti (Dominic West) der aber entstellt überlebt und fortan seinerseits einen Rachefeldzug gegen den Punisher beginnt …
Da kann man ne Münze werfen obs richtig so war oder nicht: Thomas Jane hatte keine Lust auf eine zweite Runde, warum auch immer, der Regisseur sprang ab – also machte man aus dem Film keine Fortsetzung sondern ein Reboot. Mit Ray Stevenson hat man in der Tat einen Darsteller gefunden der so viel Charisma und so viel AUSstrahlung hat wie ein Schnitzelbrötchen – aber was solls, das braucht er nicht mal. Die Story ist eh kaum lohnend und ein schlechter Witz: der ja eigentlich gute Punisher murkst Mafioso ab. Die einen schlottern lassende Gefühlskälte wird dabei nur noch durch die exzessive Gewaltdarstellung überboten – dieser Kerl ist kein Antiheld der schlimme Dinge im Namen des Guten tut, es ist einfach eine fiese Killermaschine der andere fiese Killer dezimiert. Da kommt kaum Spannung auf und man ist froh wenn der Abspann läuft – und die gelegentlich doch recht krachenden Actionszenen entschädigen auch kein Stück.
Fazit: Schmerzlich brutales „Ein Mann macht sie alle platt“ Szenario – frei von jeder Spannung oder Charme
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »
September 26th, 2009 Brodie79

An einem ganz normalen Tag in New York überfällt der völlig durchgeknallte Ganove Ryder (John Travolta) eine U-Bahn im New Yorker Verkehr und bringt sie mitsamt Geiseln in einem Tunnel zum Stillstand. Er fordert 10 Millionen Dollar innerhalb von einer Stunde. Während der Bürgermeister (James Gandolfini) bemüht ist das Geld aufzutreiben ist der unbeholfene Fahrdienstleiter Garber (Denzel Washington) der einzige mit dem Ryder reden möchte – so daß sich ein Psychoduell zwischen den beiden entbrennt …
Was für eine Schande: bei einem Film wie diesem stimmte von den Vorzeichen her eigentlich alles: Travolta mal wieder als lässiger Ganove, Denzel Washington als ungewollter Retter wider Willen, ein ansatzweise ähnliches „Stirb langsam“ Szenario und dazu noch einige Actionpassagen. Plus, der Film spielt in New York, einer Stadt in der ich selber war und wo ich mittlerweile einigen Spaß dran habe Filme zu sehen die dort spielen, einfach weil ichs mit „plastischer“ vorstellen kann. Trotzdem, es ist geradezu gigantisch wie der Film es schafft auf einfach allen Bereichen zu enttäuschen. Zum einen ist es fragwürdig wie hier eine korrupte Tat einer Hauptfigur letztlich banalisiert ist, aber das ist wirklich nur beiläufig. Die Story ist eine vollkommen beliebig zusammengeschusterte Thrillerkonstruktion, sowas kann zwar eigentlich bestens unterhalten aber irgendwie will hier der Funke nicht überspringen. Travolta gibt hier zum xten Male den Oberpsycho, das tut er routiniert wie eh und je, abe rohne eine neue Idee. Ansonsten vermeidet der Film so gut es geht interessante Nebenfiguren unterzubringen (James Gandolfini ist ein Witz) und liefert eine unglaubwürdigkeit nach der anderen, etwa einen jungen der während der ganzen Geiselnahme mit seine rFreundin fröhlich Beziehungsprobleme ausdiskutiert oder aber eine Geisel die nach ihrer Rettung jubiliert „JAA! ICH KANN PINKELN!“ … letztlich sind es so viele Details die mir nicht wirklich passen, wo ich sage „Wollt ihr mich verschaukeln?“ und letztlich kommt man sich blöd vor wenn man diesen Film gut findet. Tue ich zum Glück nicht.
Fazit: Hohl und laum spannend – dazu nervt die Videoclip Optik tierisch!
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »
Juli 1st, 2009 Brodie79

Zwei Jahre nachdem Sam Witwicky (Shia LaBeouf) zusammen mit den außerirdischen Autobots rund um Optimus Prime die bösen Decepticons geschlagen hat besucht er ein College – und wird von der Vergangenheit eingeholt: der totgeglaube Megatron kehrt zurück um zusammen mit seinem Meister, dem mächtigen Fallen, die Welt zu erobern. Ohne es zu wissen hält Sam den Schlüssel für den Sieg in der Hand – aber da sind schon seine Eltern und seine Freundin Mikaela (Megan Fox) ebenfalls in Gefahr …
Mal ehrlich: erwartet irgendwer was anderes als eine an den Haaren herbeigezogene „die fiesen Roboter aus Teil 1 werden irgendwie wieder wach und dann geht das Gekloppe von vorne los“ Handlung? Eben. Und genau so kommts. Ebenso darf man erwarten: alles noch größer, lauter , besser, aufwendiger? Und ganz ehrlich: auch hier kommts ganz genau so. Aber: das ist absolut gelungen und gut so. Und das sage ich – jemand der mit dem Erstling nicht so restlos zufrieden war. Das hatte nicht mal mit der Handlung oder der Action und alledem zu tun – es war eigenartigerweise der Held und vor allem der Humor. Während der Film die eigentlich absurden Roboter todernst als gefährliche Kampfmaschinen darstellte und wirken ließ passte der hektische und völlig übersteigerte Shia LeBouf nicht so recht in die Heldenrolle. Und leider geht’s in Teil 2 wieder genauso albern los: der heulende Bumblebee zu Beginn, eine Armada ballernder Küchengeräte und eine bekiffte Mutter die auf dem Campus rumläuft und von der Entjungferung ihres Sohnes erzählt ließen meine schlimmsten Befürchtungen wahr werden, da hilft auch die fast pornographische Von Hinten Aufnahme von Megan Fox auf dem Motorrad nix. Aber dann nimmt nach etwa einer halben Stunde die Handlung richtig Fahrt auf – und bremst bis zum Finale nahezu kein Stück. Im Ernst, der Film vereint all die Dinge für die ein Michael Bay Film berühmt ist (und was dem werten Yuma immer so übel aufstößt): verschwitzte Helden die hier und da mal in Zeitlupe sexy ins Bild gerückt werden, Action an der Grenze zur Reizüberflutung, lauter Soundtrack, goldene Sonnenuntergänge und Hohelieder auf das Militär. Und obwohl mir diese Mischung bei „Bad Boys 2“ so richtig über aufgestoßen ist und auch bei Teil 1 nicht wirklich zusagte klappt es diesmal voll und ganz: die Action ist echt so gigantisch das „Pearl Harbor“ dagegen ein Kindergeburtstag und „Armageddon“ ein Silvesterkracher war. Die Effekte erreichen eine weitere, neuere Form der Perfektion, die Story ist erwartungsgemäß eine schlichte gut gegen böse Story die aber Spannung und Tempo konstant aufrecht erhält und die menschlichen Helden stecken voller Humor und sorgen in den Unmöglichsten Situationen für die schrägsten Gags. Obendreins chön daß man nahezu die gesamte Besetzung aus dem Vorgänger bis in die Nebenrollen wieder irgendwie untergebracht hat (wobei John Turturro das totale Highlight darstellt). Also: absolutes Daumen Hoch Event, das gigantischste Actionszenario seit lange und ganz sicher der Blockbuster des Jahres.
Fazit: Laut, scheppernd und sehnerverschütternd – der zweite Robotercrash ist ein fettes Highlight fürs Auge und die Lachmuskeln!
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »
Juni 6th, 2009 Brodie79

Nach dem Nuklearschlag mit dem das Computersystem Skynet beinahe die ganze Menscheit ausgerottet hat ist die Welt zerstört, während eiskalte Killerroboter ständig unterwegs sind um alle weiteren Menschen zu vernichten. Derweil ruht die Hoffnung der Menschen auf dem Soldaten John Connor (Christian Bale) dem vorausgesagt wurde daß er die Menschheit zum Sieg führt wobei es ebenso einige Menschen gibt die nicht an ihn glauben. Als gerade eine große Offensive gegen Skynet anläuft. fällt Connor ein menschlich aussehender Terminator namens Marcus (Sean Worthigton) in die Hände. Dieser soll ihm helfen um an den verschollenen Soldaten Kyle Reese (Anton Yelchin) heranzukommen da dieser unwissentlich der Schlüssel zur Zukunft der Menschheit ist …
Oha, Achtung! Terminator ist für mich die Bibel. Die alten Filme (natürlich vor allem die ersten beiden) sind uneingeschränkte Heiligtümer und auf diesem Gebiet muß man sehr vorsichtig sein ums sich mit mir nich tzu versauen. Aber, auch wenns ein ganz anderer Film ist, bekommt die Kiste meinen Segen. Und beweißt daß in der ganzen Terminator Kiste durchaus ne Story drinsteckt und es nicht nur von Arnold Schwarzenegger abhängig ist.
Genereller Nachteil bei der ganzen Sache: das wesentliche was passieren wird steht fest: John Connor wird zum übermächtigen Anführer, führt die Menschen zum Sieg, der Supercomputer Skynet wird zerstört, schickt aber eben noch drei Terminatoren in die Vergangenheit und zum Abfangen werden eben Kyle Reese und zwei andere Terminatoren eigesetzt. Der neue Film ist der geplante Auftakt einer neuen Trilogie un ddürfte wohl eben jenen Handlungsverlauf haben und nur bekannte Eckpunkte nochmal auswalzen – aber gut: der Eröffnungsfilm macht schonmal Lust auf mehr, wobei es zwei überraschende Punkte gibt: zum einen, wer hätte erwartet daß gerade dieser Film sich durch vorzügliche Schauspieler auszeichnen wird – und das Christian Bale nicht wirklich eine gute Figur macht. Vielleicht wird man ihm in den weiteren Filmen noch bessere Möglichkeiten geben, aber irgendwie bleibt er als Weltretter John Connor überraschend bleich. Dafür punkten zwei andere umso imposanter: zum einen Anton Yelchin der erst neulich als Charlie Bartlett und im aktuellen “Star Trek” als Chekov zu begeistern weiß – er erfüllt den spannenden Teil des robusten, sturen Helden Kyle Reese mit Tiefe und Seele. Und dann ist da noch der gänzlich unbekannte Sam Worthington, den wohl keiner jemals vorher wirklich gesehen hat, der als menschelnder Terminator jedoch eine grandiose VOrstellung ohnegleichen gibt und in Charakter wie Actionpassagen sicher zurechtfindet. Ich finde es schade daß Claire Danes als Kate Brewster / Connor nicht mehr dabei ist, ihren Part übernimmt Bryce Dallas Howard, wobei die fast zur Statistin degradiert wird, auch hier bleibt zu hoffen daß sie in den verbleibenden zwei Filmen genug Raum zum Entfalten kriegt. Was die Action angeht liegt die Meßlatte natürlich hoch aber auch hier weiß sich der Film zu helfen und entfacht ein schepperndes, wuchtiges Feuerwerk daß anders zünden mag als die Vorgänger, aber mit üppigen Explosionen und stig hohem Adrenalinpegel bei der Stange hält. Fans können sich obendrein an einem reichen Schatz Anspielungen erfreuen: berühmte Sätze wie “Ich komme wieder”, oder ”Komm mit mir wenn du Leben willst!” tauchen alle wieder auf – und leider werden auch einige Kampfszenarien 1:1 wiederholt, etwa wenn John Connor beim finale in einer Fabrik mitd einem nackten Terminatorskelett ringt ist das fast exakte Kopie des Showdowns aus Teil 1, wenn einer der Terminatoren mit flüssigem Stahl übergossen wird, starr wird und sich aus alledem langsam freikämpft erinnert dies unwillentlich an Folge 2 … und dann gibts noch den totalen Retromoment in dem Arnold zurückkehrt – zwar nicht wirklich er selber, aber im finalen Kampf greift kurz ein Terminator ins Geschehen ein dem mit digitaler Tricktechnik ein 25 Jahre altes Arnold Gesicht aufgesetzt wurde. Generell ein Film der die Gesetze der Serie ernst nimmt und durchaus Lust auf weitere Teile macht.
Fazit: Logische Fortführung der Robotersaga die auf altbekannten Storypfaden verläuft, aber mit überraschend guten Darstellern punktet!
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »
April 5th, 2009 Brodie79

Dominic Toretto (Vin Diesel) war eigentlich untergetaucht – als er aber vom Tod einer Freundin erfährt kehrt er zurück nach Los Angeles um dort nach dem Täter zu suchen und Rache zu nehmen. Die Hinweise deuten auf den geheimnisvollen und gesichtslosen Drogenbaron Bragah hin. Dabei kreuzt sich Doms Weg mit dem seines einstigen Jägers, dem Undercover Polizisten Brian O’Connor (Paul Walker) – und unfreiwillig beginnen die beiden zusammen zu arbeiten …
Wieder vereint! So jault es zumindest aus der Werbung und den Filmplakaten, nämlich daß in diesem vierten Aufguß der „Hauptsache Gas geben!“ Saga wieder alle wesentlichen Charaktere des Originalfilms zusammentreffen. Das stimmt soweit zwar auch – aber, ohne zuviel zu verraten, eine der angepriesenen Figuren ist nur sporadisch dabei. Aber darum geht’s ja nicht. Story an sich hatten die Filme so ja eigentlich kaum nötig – extrem maskuline Typen in sexy verschwitzten Shirts die umenschlich aufgebrezelte Karren durch die Szenerie heizen während tief ausgeschnittene Frauen am Straßenrand zugucken und dazu jubeln. Da der Film die alte „10 Sekunden“ Rennen Thematik aber nur am Rande streift geht’s anders zur Sache: in Form einer altbekannten, schlichten Krimihandlung in die eben die altbekannten Figuren mit eingebettet sind. Wären der rachebesessene Dom und der coole Bulle Brian nicht eben jene Figuren aus dem ersten Teil würde der Film wohl komplett in der Bedeutungslosigkeit versinken – so aber retten eben diese das dürftige Handlungskonzept. Alles was ihnen zu tun bleibt ist Gas geben, viel heizen und dazwischen den ein oder anderen markigen Spruch unterbringen. Nötig gewesen wärs zwar nicht, aber macht durchaus ein gewisses Vergnügen aus. Dabei sei vermekt daß dies streng genommen ein Prequel ist da die Story vor den Ereignissen aus „Tokyo Drift stattfindet (eine dort getötete Figur taucht hier lebendig auf und kündigt an bald nach Tokyo zu ziehen). Also, wem die anderen Filme aus der Reihe gefallen haben wird auch hier seinen Spaß haben (wenngleich der an Fantasy grenzende Showdown im Tunnel und das bekloppte Ende übel aufstossen).
Fazit: In den Filmen der Serie wurde immer schon eher schnell gefahren als irgendwie über eine Story nachgedacht … seis drum!
Rating: 




Posted in Action-Thriller | 1 Comment »
Dezember 5th, 2008 Brodie79

Jack Bauer (Kiefer Sutherland) ist aus Amerika geflohen da ihm dort wegen seiner Taten der Prozeß gemacht werden soll und lebt seit Jahren in Afrika wo er seinem Freund Benton (Robert Carlyle) hilft eine Missionsschule zu betreiben. Als aber die amerikanische Botschaft ihn aufspürt und ein bösartiger General die Kinder aus der Schule in seine Armee holen will wird Jack wieder aktiv: ihm bleibt nur eine knappe Stunde um die Kinder rechtzeitig zu einem Abflugplatz zu schaffen während er von brutalen Soldaten gejagt wird. Zur gleichen Zeit übernimmt in Amerika die erste Präsidentin Allison Taylor (Cherry Jones) ihre Amtsgeschäfte … (gear)
Ein netter Bonus der sich ausgebaut hat: auf den DVDs der Staffeln 4, 5 und 6 der Hitserie „24“ gabs jeweils einen kurzen Film, ein Miniprequel daß die Ereignisse der Staffel ein wenig untermauerten. Dies ist nun die Einleitung zur 7bten Staffel die gleich zu einem ganzen Film ausgebaut wird, bzw. zu einer recht üppigen Doppelfolge. Innerhalb dieses Films werden wohl eine Menge Grundlagen und Handlungsstränge geknüpft die dann in der kommenden siebten Staffel ausgeführt werden. Darum ist es eben nur ein etwas Haltloses Intro daß uns aber mit ausreichend Jack-Bauer Action belohnt: der olle Jack tobt nur diesmal durch den Dschungel, beschützt ein paar kleine Kinder und darf drumherum jede Menge fiese Dschungelsoldaten über den Jordan schicken. Im Grunde sinds zwei überaus bewährte Folgen, ein netter Bonus für Fans – für den Rest der Welt ein ziemlich brutaler Ballerfilm.
Fazit: Actionreiches „24“ Special in ungewohnter Umgebung, aber ansonsten mit allem bewährtem Guten!
Rating: 




Posted in Action-Thriller | No Comments »