Archiv der Kategorie: Action-Komödie

Shazam!

Waisenjunge Billy Batson (Asher Angel) trifft auf einen Magier (Djimon Hounsou) der ihm eine unglaubliche Kraft verleiht: beim Ausruf des Wortes SHAZAM verwandelt sich in Shazam (Zachary Levi) der übermenschliche Kräfte hat. Nachdem er mit diesem Kräften viel Unsinn getrieben hat wird er aber gebraucht – im Kampf gegen Dr. Thaddeus Sivana (Mark Strong) …

Kann man aus dem Genre des Superhelden für uns noch irgendeinen neuen Impuls gewinnen? Natürlich nicht, allerdings kann man aus dem gemachten mit der Verwendung der richtigen Zutaten ja trotzdem ein wenig Unterhaltung gewinnen. Schließlich sind dies meist Versatzstücke die die Leute gerne sehen und im Falle von Shazam hat dies optimal geklappt. Gut, die Story überrascht jetzt nicht wirklich: es geht um einen Waisenjungen der aus dem Nichts übermenschliche Kräfte erhält allerdings damit nicht gleich beschließt die Welt zu retten sondern erst mal eine Menge Spaß damit zu haben. Das ist dann auch gleich das bemerkenswerte und beeindruckende an diesem Film: er besitzt eine kindliche Ausstrahlung, eine Leichtigkeit und einen frechen Spaßfaktor der zu einem unglaublich unbeschwerten Gefühl führt wie man es zuletzt beim ersten Spider-Man find zu sehen bekam. Dda dies auch noch mit frischen unverbrauchten Darstellern geliefert wird und einem absolut humorigen Grundton macht der Film in der Tat einen unglaublichen Heidenspaß. Der Rest ist zwar Superhelden Kino von der Stange aber damit nicht gleich langweilig: wenn von Mark Strong verkörperte finster dreinblickende Schurke eine Art Ghostbusters Armee befehligt reicht bei so einem Film für ein paar effektvolle Kämpfe aber erfindet das Genre nicht neu. Wie dieser alberne überdrehte Heldt ins restliche Superhelden Universum von DC eingegliedert werden soll ist mir allerdings nicht klar, da er als eigenständige Nummer absolut wunderbar funktioniert aber mit den düsteren DC Helden die bislang präsentiert wurden restlos inkompatibel erscheint

Fazit spaßiger comic Film mit viel Herz und Witz nur etwas über lang und vielen routinierten Punkten !

Rating: ★★★★☆

Sharknado 6 – The Last one

Haibekämpfer Fin schnappt sich eine Zeitmaschine und reist 66 Millionen Jahre in die Vergangenheit um zu verhindern daß es zum ersten Sharknado überhaupt kommt. Auf dem Rückweg kreuzt er allerdings diverse Epochen und Ereignisse …

Ist es ein Gag wert daß man fünfeinhalb Filme braucht um ihn vorzubereiten? Sicherlich nicht, aber ist hier halt mal passiert: in einer Szene steht Ian Ziering vor Tori Spelling und fragt „Kommst mir bekannt vor, waren wir auf der gleichen High-School?“ … das war sicehrlich nicht die Intention der Serie, aber ist natürlich ein ungemein runder und passender Joke … ansonsten gibt es nichts was man wirklich sagen kann. Die Serie war schon immer eine Insider Veranstaltung deren Jokes sich nur einem bestimmten Zielpublikum erschließen: ich habe nie dazu gehört und kontne mit der Kombi aus Trash Filmversatzstücken, grottigen Ideen und miesen Effekten nichts anfangen . Deswegen habe ich mir die sechste und als finale Runde angekündigte Folge nur der Vollständigkeit halber angesehen, und weil sie so zeitsparend knapp war mit gerade mal 80 Minuten … joa, aber so ausfiel wie ichs erahnt habe. Im neuen Film wird das Thema Zeitreisen aufgegriffen und die Figuren in einen bunten Mix aus Epochen und Sets geworfen … und immer mal wieder fliegen Haie durch die Gegend. Wer die Serie mochte kriegt hier vielleicht ein ausreichendes Finale, für den Rest der Welt ist es Obertrash der bittersten Sorte.

Fazit: Die BilligSaga endet … endlich!

Rating: ★☆☆☆☆

Bumblebee

Der Autobot Bumblebee kommt im Jahre 1987 auf die Erde und versteckt sich auf einem Schrottplatz. Dort kommt jedoch die 17-jährige Schülerin Charlie (Hailee Steinfeld) dahinter wer und was Bumblebee eigentlich ist. Zwischen Den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft …

Es gab Zeiten da wurden uns ganze vierzehn weitere Transformers Filme angekündigt, nach dem spektakulären abschmieren der Reihe bei Transformers 5 wurde sie aber beendet. Trotzdem rückt nun dieses Prequel noch nach bei dem eine entscheidende Geschichte passiert ist: ein Regiewechsel. Michael Bay produziert noch und diese neue Ausrichtung des Looks, der Stimmung und der Inszenierung hebt den Film über seine Vorgänger meilenweit hinaus. Klar: Originell sieht dabei anders aus, aber der Film setzt auf eine unfassbar schöne Nostalgiekeule. Es ist nicht wie die anderen Transformers Filme eine einzige Materialschlacht sondern ein kleiner, ruhiger 80er Jahre Kinderfilm: einsames, trauriges Mädchen entdeckt ein übermächtiges Wesen und freundet sich damit an. Daraus entspringen viele kleine Szenen die unspektakulär, aber spaßig und mitunter fast intim sind, dies wird auch noch in ein gewolltes, aber funktionierendes 80er Jahre Setting eingebunden aus dem auch viel Hezr und Charme entspringt. Glückssache ist daß die gebotenen Figuren allesamt herzerwärmend und nett sind. Da braucht es den Subplot in dem ein paar böse Transformers hinter Bumblebee her sind oder John Cena als Militärverfolgaer nicht, aber sie dienen halt dazu um im Showdown ordentlich Action abzuliefern. Das tun sie ach, aber in deutlich kleinerem Maße und in liebenswerter Form.

Fazit: Keine seelenlose Materialschlacht sondern herzlicher Kinderfilm mit Charme und Seele!

Rating: ★★★★☆

Sharknado 5 – GLobal Swarming

Die tödlichen Hai-Stürme haben Nordamerika fast vollständig zerstört und es bahnt sich ein noch schlimmeres Ereignis an: ein globaler Sharknado. Daher müssenFin (Ian Ziering) und April (Tara Reid) einen Weg finden die Welt zu retten …

Man stelle sich vor jemand erzählt mir einen Witz – ich lache vielleicht, oder finde ihn witzig oder eben garnicht. Wird es besser wenn ich diesen Gag wieder und wieder erzählt bekomme? Eben nicht. Aber das ist das Problem an der Sharknado Reihe: ein Ggrundprinzip welches im Kern ok ist wird wieder und wieder durchgespult, immer mit ein paar noch dämlichen Cameos, Zusatzideen oder Filmparodien. Mir ist dabei trotzdem schon seit längerem nicht mehr zum lachen zumute: der Umstand das Haie überall herkommen, daß die Effekte aussehen als hätte sie der Praktikant gemacht oder daß Ian Ziering über allem thront und den Obermacho spielt – ich habs satt.

Fazit: Wer die Serie mochte findet sicher auch Spaß an dieser Folge, allerdings gibt es nichts neues sondern nur alte Gags in abgeschmackter Form!

Bad Spies

Audrey (Mila Kunis) entdeckt daß ihr Ex-Freund Drew (Justin Theroux) in Wahrheit ein Spion ist. So gelangt sie in den Besitz eines brisanten USB Sticks und muß mit ihrer überdrehten Freundin Morgan (Kate McKinnon) nach Europa reisen um diesen zu übergeben …

Das ist doch schonmal cleveres Marketing: einen Film der „The Spy who dumped me“ heißt in „Bad Spies“ umzubenennen, haha, schließlich spielt Mila Kunis die Hauptrolle und ist bekannt aus „Bad Moms“ – reicht doch wenn man möglichst schnell die Parallelen zieht. Mit den zwei Mutterkomödien hat der Film trotz Kunis rein garnichts zu tun, spielt einfach nur die altbekannte Mär vom braven Normalbürger ab der sich in die bleihaltige Agentenwelt verirrt. Dieser Plot hat durchaus schon einige male für ganz passable Komödien getaugt, hier jedoch stimmt die Balance nicht: auf der einen Seite wird infantil und nervend kalauert, auf der anderen Seite gibt es meterhohe Leichenberge und Brutalität die stellenweise eines John Wicks würdig wäre. Uund da die beiden Hauptfiguren sich wie Lawinen durch die Gegend bewegen und sich für ihr mitunter rücksichsloses Verhalten nirgendwo entschuldigen kommen sie hochgeradig unsympathisch daher. Mag sein daß mache Gefallen daran finden – für ein paar Lächler taugts, aber der Rest ist eher abstoßend.

Fazit: Selbstherrliche und ultrabrutale Komödie, arrogant auf die Hauptfiguren gerichtet!

Rating: ★★☆☆☆

Action Point

D.C. (Johnny Knoxville) betreibt einen Vergnügungspark, in dem er ein simples Prinzip verfolgt: die Sicherheitsmaßnahmen sind extrem niedrig wodurch die Attraktionen maximalen Spaß bieten, aber auch hochgradig gefährlich sind. Schon bald gibt es jedoch Konkurrenz durch einen anderen Park …

An Johnny Knoxville und dem was er immer so getan hat scheiden sich wohl die Geister: ich selber habe immer Respekt gehabt vor den Stuntleistungen und der unerschrockenen Art mit der er seinen Körper ramponiert hat, fand ihn aber auch nur in Maßen lustig und kann jeden verstehen der ihn garnicht abkann. Bei diesem Film dient die Handlung auch nur als Fassade um reihenweise absurde Stuntszenen aneinander zu pappen: ein Freizetpark entfernt alle Sicherheitsvorkehrungen so daß der Park zur reinsten Anarchie und einer filmischen Dauerstuntshow wird. Und da sind reihenweise Szenen drin wo man mit offenen Mund staunt, dazwischen gibt’s aber ebenso oft lauten, cholerischen Humor der recht schnell zu albern ist. Trotzdem ist es erfrischen Action zu sehen be der nicht einstürzende Hochäuser vorkommen, sondern wirklich Menschen mit körperlichem Einsatz dabei sind – hat schon seltenheitswert.

Fazit: Furchtbar albern, aber mit doch beeindruckenden Actionszenen!
Rating: ★★★☆☆

Ant-Man and the Wasp

Scott Lang (Paul Rudd) kehrt von seiner Mission mit Captain America zurück und begibt sich mit seinem Mentor Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und dessen Tochter Hope van Dyne (Evangeline Lilly) an einen neuen Auftrag: er soll Hopes Mutter finden. Dabei unterstützt ihn Hope mit einem neuartigen Wasp Kostüm …

Runde zwei für den Ameisenmann, wobei es ja nichts bringt ihn als Sequel zu „Ant-Man“ zu schauen weil man für die vollständige Handlung auch „Civil War“ und „Infinity War“ benötigt. Wobei, eine wirkliche Handlung gibt es nicht die hier vervollständigt wird, es gibt lediglich ein finales Ziel: die vonMichelle Pfeiffer gespeitel Frau von Hank Pym ist seit 30 Jahren verschollen und soll nun endlich gerettet werden, für diese Rettung wird ein bestimmtes Objekt benötigt und um diesen MacGuffin kloppen sich dann diverse Parteien ser lange – das ist in der Tat die Story des ganzen Films. Dabei gibt es viele Macken, Walton Goggins wirkt in seiner völlig überflüssigen Rolle bleich, der Schurke Ghost ist schreiend undsympathisch und uniteressant und überhaupt ist diese Handlung komplett redundant da keine Figur eine wirklich entscheidende Entwicklung durchmacht. Dafür macht die präsentierte Action soweit Spaß, bringt die typischen Gags mit Schrumpfen und Wachsen und obendrein hat der Film wieder den bekannten, humorigen Ton der mitunter schon glatt zu viel ist. Letztlich: nach dem tragischen Infinity War ist es schön nochmal einen fröhlichen Marvel zu schauen. Aber nötig war er nicht.

Fazit: Spaßiges Nichts, harmlos und nett, aber nicht besonders.
Rating: ★★★☆☆

Tremors 6 – A Cold Day in Hell

Burt Gummer (Michael Gross) und sein Sohn Travis Welker (Jamie Kennedy) reisen nach Kanada um angebliche dortige Wurmangriffe zu überprüfen. In einer arktischen Forschungsstation werden sie fündig und stehen schnell einer totalen Übermacht entegangen. Obendrein werden Sie vergiftet und müssen innerhalb von zwei Tagen ein Gegengift finden …

Das Konzept ist eben endlos fortsetzbar: in jedem weiteren Film der Reihe kommt wieder Michael Gross als Waffenfreak Burt Gummer vor, die mutierten Monster entwickeln sich nochmal eine Stufe weiter und es wird ein neues Umfeld gesucht, in diesem hier geht’s eben ab in die Arktis. Ansonsten bleibt alles identisch: furchtbar digital animierte Riesenmonster attackieren Gesichtslose Gestalten, diese klettern irgendwo hoch, reißen dumme Sprüche und finden irgendwelche absurden Möglichkeiten der Gegenwehr. Als besonderes Gimmick: da Kevin Bacon nicht mehr zur Serie zurückkehrt wird wenigstens dessen Filmtochter aufgefahren die der kämpfenden Mannschaft zur Seite steht. Allerdings in einem filmischen Stück Banalität daß man restlos vergessen kann: alles was die Serie ausmacht wird in keimfreier Form nochmal aufgefahren, kein Stück neue Ideen ergänzt und der Gedanke daß man dort noch weitere Titel raus pressen könnte schaudert total.

Fazit: Totmüde neue Ausgabe der Serie dessen digitale Billigtricks einen unfassbaren künstlichen Look erzeugen!

Mädelstrip

Nachdem Emily Middleton (Amy Schumer) verlassen wird und nimmt sie ihre Mutter Linda (Goldie Hawn) als Begleitung auf eine geplante Reise mit. Der Spaßtrip wird schnell gefährlich als Mutter und Tochter entführt werden und im Knast landen …

Ich habs kapiert! Amy Shumer ist einw enig stattlicher als das typische Hollywood Idealbild einer Frau und spielt darum Komödien in denen eben eine etwas pummeligere Hauptfigur unterwegs ist – das kann ja richtig eingesetzt werden, oder aber es verpufft zu einem nichtigen Nebendetail. Wenn man dieses Merkmal von ihr ausblendet bleibt sie für mich eine sehr passable, aber nicht überragende Darstellerin die mal mehr und mal weniger Pech mit dem Drehbuch hatte und hier scheinbar einen Fehlgriff getan hat. Es werden Reihenweise Versatzstücke aufgefahren die man zwar kennt, die aber trotzdem gut funktionieren können: Großstädter fahren in den Dschungel und sind mit der Umgebung überfordert, obendrein werden sie entführt und kämpfen mit Ganoven und es kommen noch ein paar Witze dazu weil das Frauengespann aus Mutter und Tochter besteht und die spießige Mama im Laufe des Films so richtig aus sich rauskommen darf. Das ist auch das wahre Highlight des Films, Goldie Hawn nach 15 Jahren wieder zu sehen, aber für eine Rückkehr hätte auch sie sich ein schickeres Skript wählen können. Beide Frauen liefern vollen Körpereinsatz und eine gewisse Schmerzfreiheit, das Skript aber in dem an der einen Stelle wild herumgealbert wird und an der anderen Stelle Reihenweise Leute gekillt werden ist für mich total unausgeglcihen, obendrein gibt’s am Ende eine Passage die einen so unfassbar schlechten Green Screen Effekt darstellt daß es restlos rausreißt. Es hätte schlimmer kommen können und mir seiner kurzen Laufzeit von 86 Minuten ist der Film durch bevors richtig nervt – aber er hätte trotzdem etwas geradlinier in seinem Skript sein können.

Fazit: Zuviel verschiedenes ungleich abgestimmt und in den gleichen Film gestopft!

Super Troopers 2

Es stellt sich heraus, dass einst eine Grenzmarkierung falsch gesetzt wurde wodurch sich eine ehemals frankokanadische Stadt sich auf einmal auf US-amerikanischem Terrain befindet. Die abgehalfterten Polizisten Thorny (Jay Chandrasekhar), Farva (Kevin Heffernan), Rabbit (Erik Stolhanske), Foster (Paul Soter) und Mac (Steve Lemme) werden von ihrem Vorgesetzten Captain O’Hagan (Brian Cox) eingeteilt um eine neu zugeordnete Polizeiwache zu leiten …

Ich habe mich nie nennenswert aufwendig mit den Werken von Broken Lizzard beschäftigt, kann aber nach Konsum von „Club Dread“, „Super Troopers“ und „Bierfest“ festhalten daß deren Humor mit meinem nicht kompatibel ist. Die Witze und Jokes sind einfach zu laut, zu albern und zu platt, außerdem hat man hier kein Herz oder irgendwas an das man emotional anknüpfen könnte. Es hat schon genug Filme gegeben die zwar mit dümmlichen Figuren gearbeitet haben, diese aber doch irgendwie herzlich präsentiert haben und dieses ist hier nicht gegeben. Statt dessen haben wir alberne, laute Figuren die Sprüche und hysterische Gags jenseits der Schmerzgrenze liefern, dazu eine schnelle Krimihandlung die nicht wirklich mit Wendungen oder Überraschungen daherkommt und außer ein paar netten Szenen mit Rob Lowe restlos nervt. Merkte ich auch an der Stimmung in meinem Kino – selten war es bei einer Komödie so ernsthaft stumm.

Fazit: Lautes Gagfeuerwerk dessen Jokes sich komplett als Rohrkrepierer erweisen!