Archiv der Kategorie: Action-Komödie

Mädelstrip

Nachdem Emily Middleton (Amy Schumer) verlassen wird und nimmt sie ihre Mutter Linda (Goldie Hawn) als Begleitung auf eine geplante Reise mit. Der Spaßtrip wird schnell gefährlich als Mutter und Tochter entführt werden und im Knast landen …

Ich habs kapiert! Amy Shumer ist einw enig stattlicher als das typische Hollywood Idealbild einer Frau und spielt darum Komödien in denen eben eine etwas pummeligere Hauptfigur unterwegs ist – das kann ja richtig eingesetzt werden, oder aber es verpufft zu einem nichtigen Nebendetail. Wenn man dieses Merkmal von ihr ausblendet bleibt sie für mich eine sehr passable, aber nicht überragende Darstellerin die mal mehr und mal weniger Pech mit dem Drehbuch hatte und hier scheinbar einen Fehlgriff getan hat. Es werden Reihenweise Versatzstücke aufgefahren die man zwar kennt, die aber trotzdem gut funktionieren können: Großstädter fahren in den Dschungel und sind mit der Umgebung überfordert, obendrein werden sie entführt und kämpfen mit Ganoven und es kommen noch ein paar Witze dazu weil das Frauengespann aus Mutter und Tochter besteht und die spießige Mama im Laufe des Films so richtig aus sich rauskommen darf. Das ist auch das wahre Highlight des Films, Goldie Hawn nach 15 Jahren wieder zu sehen, aber für eine Rückkehr hätte auch sie sich ein schickeres Skript wählen können. Beide Frauen liefern vollen Körpereinsatz und eine gewisse Schmerzfreiheit, das Skript aber in dem an der einen Stelle wild herumgealbert wird und an der anderen Stelle Reihenweise Leute gekillt werden ist für mich total unausgeglcihen, obendrein gibt’s am Ende eine Passage die einen so unfassbar schlechten Green Screen Effekt darstellt daß es restlos rausreißt. Es hätte schlimmer kommen können und mir seiner kurzen Laufzeit von 86 Minuten ist der Film durch bevors richtig nervt – aber er hätte trotzdem etwas geradlinier in seinem Skript sein können.

Fazit: Zuviel verschiedenes ungleich abgestimmt und in den gleichen Film gestopft!

Super Troopers 2

Es stellt sich heraus, dass einst eine Grenzmarkierung falsch gesetzt wurde wodurch sich eine ehemals frankokanadische Stadt sich auf einmal auf US-amerikanischem Terrain befindet. Die abgehalfterten Polizisten Thorny (Jay Chandrasekhar), Farva (Kevin Heffernan), Rabbit (Erik Stolhanske), Foster (Paul Soter) und Mac (Steve Lemme) werden von ihrem Vorgesetzten Captain O’Hagan (Brian Cox) eingeteilt um eine neu zugeordnete Polizeiwache zu leiten …

Ich habe mich nie nennenswert aufwendig mit den Werken von Broken Lizzard beschäftigt, kann aber nach Konsum von „Club Dread“, „Super Troopers“ und „Bierfest“ festhalten daß deren Humor mit meinem nicht kompatibel ist. Die Witze und Jokes sind einfach zu laut, zu albern und zu platt, außerdem hat man hier kein Herz oder irgendwas an das man emotional anknüpfen könnte. Es hat schon genug Filme gegeben die zwar mit dümmlichen Figuren gearbeitet haben, diese aber doch irgendwie herzlich präsentiert haben und dieses ist hier nicht gegeben. Statt dessen haben wir alberne, laute Figuren die Sprüche und hysterische Gags jenseits der Schmerzgrenze liefern, dazu eine schnelle Krimihandlung die nicht wirklich mit Wendungen oder Überraschungen daherkommt und außer ein paar netten Szenen mit Rob Lowe restlos nervt. Merkte ich auch an der Stimmung in meinem Kino – selten war es bei einer Komödie so ernsthaft stumm.

Fazit: Lautes Gagfeuerwerk dessen Jokes sich komplett als Rohrkrepierer erweisen!

Deadpool 2

Söldner Wade Wilson (Ryan Reynolds) hatte sich Krebsdiagnose einer gefährlichen Prozedur unterzogen und wurde dabei zwar entstellt, aber ebenso mit übermenschlichen Selbstheilungskräften versehen. Nun kann er diese im Kampf gegen einen neuen Gegner brauchen: Nathan Summers alias Cable (Josh Brolin) tuacht als furchtbare Bedrohung auf …

Ich gehörte zu den wenigen Menschen die nicht wirklich viel vom ersten Film gehalten haben – das ständige durchbrechen der vierten Wand empfinde ich als ständiges rausreißen aus der Filmillusion, des weiteren war der dauerplappernde Antiheld für mich immens anstrengend. Daher bin ich sehr skeptisch an Folge zwei rangegangen und war umso mehr überrascht: nach wie vor quasselt Wade Wilson mit dem Zuschauer, aber deutlichw eniger und der FIlm ist bemüht eine richtige Story zu erzählen. Das ist zwar letztlich ein Superhelden Plot in altbekannter Manier, aber eben ein zufriedenstellender. Über die sonstige Aufmachung kann man eigentlich nicht klagen, Action Effekte und Darsteller stimmen dabei soweit, und es bleibt noch der HUmor der zwar nicht jedermanns Sache ist, aber sehr wohl einige unfassbar gute Pointen und Treffer dabei hat und auffährt. Heißt, die zweite Runde des Rächers fällt ungemein zufriedenstellend aus und ist der optimale Stoff für eine laute Kinoaprty!

Fazit: Actionreich, witzig, und geradliniger als der VOrgänger – sehr gelungenes Sequel!

Rating: ★★★★☆

Gringo

Der Angestellte Harold Soyinka (David Oyelowo) ist der Prügelknabe seines Umfeldes: seine Frau Bonnie (Thandie Newton) betrügt ihn und seine Bosse Richard (Joel Edgerton) und Elaine (Charlize Theron) planen ihn zum Sündenbock in einer Intrige zu machen. Bei einer Geschäftsreise nach Mexiko eskaliert die Situation als Harold sich absetzt und ein Chaos auslöst …

Das ist wohl der Unterschied zwischen amazon und netflix: netflix kauft Kinofilme und bringt sie direkt auf die Streamingplattform, amazon stellt wie hier eigene Filme her und bringt diese vorher noch ins Kino. Die Frage dabei istwohl nur ob diese Titel dann auch unbedingt ins Kino gehört. Immerhin ist dieser mit einem entsprechenden Aufwand aufbereitet, zeigt zwar keine unfassbaren Schauwerte, aber liegt doch über dem optischen Level einer TV oder VoD Veröffentlichung. Das Problem ist aber fie Konstruktion der Story: man hat eine ganze Reihe Hauptfiguren zwischen die eine Menge Beziehungen, Verbindungen ect. Geknüpft wurden – aber dieses Geflecht wird nur sehr sperrig und langsam aufgebaut und der Film kommt dabei nicht in Fahrt. Außerdem sind einige Darsteller nur sporadisch dabei – Aushängeschild Charlize Theron reißt z.B. brav ihre paar Szenen ab die meistens in Büros spielen und kommt mit dem meisten anderen nicht un Berührung. Obendrein ist für mich der Grundton des Films nicht eindeutig definiert: einerseits macht der Film auf albern und lustig, um dann an anderen Stellen brutal die Kopfschüsse zu verteilen. Langweilig ist der Mix am Ende zwar nicht, erreicht aber nie die Qualität einer Gangsterkomödie wie er es wohl gerne wäre.

Fazit: Passabler Ansatz, aber total sperrig und mich bleichem Hauptdarsteller inszeniert!

Rating: ★★☆☆☆

Hot Dog

Die Polizisten Luke (Til Schweiger) und Theo (Matthias Schweighöfer) sind grundverschiedene Menschen und müssen widerwillig zusammen arbeiten als die entführte Präsidententochter Mascha (Lisa Tomaschewsky) befreit werden muss. Dabei wird die Hackerin Nicki (Anne Schäfer) eine entscheidende Hilfe die obendrein ein Auge auf Theo geworfen hat …

Das ist schon fast ein Selbstläufer: nach „Vier gegen die Bank“ ein knappes Jahr vorher hat man wieder einen Film der Til Schweiger und Matthias Schweighöfer vereint und die gleiche Sache exakt richtig angeht: der Film inszeniert sie so wie man sie am liebsten sieht bzw. wie es ihnen am besten liegt. Das heißt: Schweiger als aggressiver, obercooler Macho, Schweighöfer als weibisches, weinerliches Weichei. Diese Figuren bettet man dann relativ keinfrei in eine völlig banale, aber passable Buddy Actionkomödie. Daraus folgen ein paar Schußwechsel und Ballereien und jede Menge Wortfetzen in denen sich die beiden auf möglichst lustige Weise fetzen kann. Dabei wirkt das alles wie ein (zu) genau kalkuliertes Fertiggericht: es passt und funktioniert an den meisten Stellen, irgendwie erscheint es aber wie ein simples zusammenkleben von Szenen die ein lustiges und gut zu verkaufendes Gesamtresultat abliefern sollen, aber nicht wie eine Geschichte die irgendjemand erzählen wollte. Daher: wer Fan der beiden Hauptdarsteller ist bekommt eben jene in der Weise in der man sie am ehesten kennt und schätzt, für jeden anderen ist der Film nicht gleich furchtbar langweilig und schlecht, aber durchweg verzichtbar

Fazit: Solide geplante Actionkomödie mit übersteigerter Action und insgesamt seelenloser Geschichte!

Jumanki – Willkommen im Dschungel

Vier Teenager müssen in ihrer Schule nachsitzen. Dabei entdecken sie ein altes Videospiel welches magische Fähigkeiten besitzt: es saugt die vier auf uns transportiert sie in eine fremde Dschungel-Weltentdecken beim Nachsitzen ein altes Videospiel. So müssen die vier als Dr. Smolder Bravestone (Dwayne Johnson), Moose Finbar (Kevin Hart), Professor Shelly Oberon (Jack Black) und Ruby Roundhouse (Karen Gillan) ein rasantes Abenteuer Um das Spiel zu schlagen und in ihre Heimat zu ihren Leben zurückzukehren, müssen sie allerlei gefährliche Abenteuer überstehen…

Ich habe den Original Jumanji im Jahre 1996 im Kino gesehen und danach nie mehr, ich respektiere es wenn manche deisen als einen kleinen Klassiker ansehen, ich selber kann das nur in Maßen teilen. Ich mochte ihn, hab aber nie wieder groß dran gedacht. Deswgenw ar ich nichtmal so sonderlich spitz auf ein Sequel, wobei ich mir sicher war daß dies eh nur ein Sequel im Namen ist, aber immerhin beginnt der Film millimetergenau mit der Endszene von Folge 1 und hat auch unterwegs eine kleine Referenz an Robin Williams im Gepäck. Ansonsten ist es ein ganz anderer Film, in dem eben eine Handvoll Teeniges sich in Avatarkörpern durch eine Duschungellandscaft kämpft. Dabei wird viel Comedy aus den gegensätzlichen Besetzungen gewonnen, wenn etwas The Rock mit feigem Gemüt und Jack Black als Frau im Mann daher kommen kann. Das sind das Gags aus aller Art von Bodyswitch Komödien die aber trotzdem soweit klar gehen. Ansonsten nimmt der Film den Videospiel Aspekt überraschend ernst und läßt die Figuren in der Dschungelwelt nicht frei herumlaufen, sondern zwingt ihnen Orte und auch die Interaktion mit dem Umfeld geradezu auf. Letztlich funktioniert das alles auch sehr zufriedenstellend sofern man keine gesteigerten Erwartungen mitbringt: es gibt was zu lachen, es gibt einige Actionmomente (die aber sichtlich im Studio entstanden sind) und einen kurzweiligen Film den man am Ende des Abspanns wieder vergessen hat. Definitiv kein Muß, aber sicherlichlich auch nicht die Totalkatastrophe nach der der Trailer es aussehen ließ.

Fazit: Harmloser Spaßfilm mit viel Aufwand, aber wenig Nachwirkung!

Thor – Tag der Entscheidung

Thor (Chris Hemsworth) gerät in Gefangenschaft am Ende des Universums und wird auch seines Hammers Mjölnir beraubt. Zeitgleich überfällt die brutale Göttin Hela (Cate Blanchett) Asgard dund droht die gefährliche Götterdämmerung Ragnarok auszulösen. Beim Fluchtverscuih bekommt Thor jedoch unerwartete verstärkung durch seinen alten Mitstreiter Hulk (Mark Ruffalo) …

Jetzt ist also auch die Thor Serie zur Trilogie angewachsen, wenngleich man ja die andern Marvel Werke auch gesehen haben sollte um wirklich alles zu verstehen. Und leider arbeitet man hier mit einem recht schlichten Drehbuch: eine neue böse Bedrohung, diesmal in Gestalt von Cate Blanchet fällt über Asgard her, Thro steckt aber erstmal woanders fest und muß sich einen Weg dahin frei kämpfen – das ist nicht sehr viel Handlung. Obendrein ist Blanchet einfach nur eine fiese Schurkin die aus dem Nichts kommt und eigentlich nicht viel bewirkt außer Zerstörung und Böse gucken. Aber der Film hat andere Stärken, insbesondere den Humor. Schon zu Beginn im rasanten Eröffnungskampf liegt der Reiz vorrangig bei den tollen Sprüchen und Onlinern als bei den krachenden Actionmomenten. Und das zieht sich durch den Film hindurch: dies ist keine laute Komödie, wohl aber ein spaßgeladener Titel bei dem man von Anfang bis Ende mit einem breiten Dauergrinsen dasitzt. Hier und da merkt man daß es die gleiche Welt ist in der auch die Guardians of the Galaxy spielen, so daß´stellenweise auch abgedrehter Witz und Slapstick in deren Form dazu kommt. Und am Ende hat man einen großen, lustigen Spaßfilm, voller Lacher, Action und jeder Menge Augenfutter. Eben das was Marvel zum Spitzenreiter der Superheldenfilme gemacht hat.

Fazit: Der dritte Thor Film stellt ein gigantisches Spaßhighlight dar!

Keanu

Ein Drogendeal gerät zu einer blutigen Schießerei und die involviertre Katze Keanu kann gerade noch fleiehn. Sie landet beim gutmütigen Rells (Jordan Peele) der gerade eine Trennung verarbeitet und durch Keanu einen Halt bekommt. Als das Tier jedoch verschwindet sucht Rells mit seinem Cousin Clarence (Keegan-Michael Key) nach ihm und gerät in brutale Untergrundkreise …

Ich weiß das die beiden Hauptdarsteller ein bekanntes und eingespieltes Comedyduo sind, mir ist nur bislang nichts von ihnen untergekommen und deswegen ist mir ihr Humor und ihre Art nicht bekannt. Vielleicht hätte es geholfen weil ich die merkwürdige Mischung aus richtig brutalen Actionszenen und dusselgier Herumalberei dann besser hätte einordnen können. So sah ich eine harmlose, aber nicht weiter auffällige Actionkomödie in der zwei Deppen sich in die Unterweltszene begeben um ihre Katze zu retten wobei zahlreiche Klischees bemüht werden wenn eben Normals sich als Ganoven ausgeben müssen.Ansonsten fährt der Film die wohl süßeste Filmkatze seit dem gestiefelten Kater auf und liefert eben auch den im Trailer versprochenen Gag nach Actionszenen mit dem Tier. Problematisch dabei ist nur daß das Tier über große Strecken abwesend ist und es daher etwas zu wenig Katzenaction gibt. Aber letztlich ist dieser Film wohl eine Fan Veranstaltung. Kenner der Beiden werden den Film sicherlich abfeiern, alle anderen Zuschauer werden sich nicht unbedingt langweilen, aber eben auch nicht unbedingt über alles so mitlachen können.

Fazit: Laute Comedy plus brutale Action und mit einem ungemein niedlichen Kätzchen!

Rating: ★★★☆☆

Kingsman 2 – The Golden Circle

Bei einem Anschlag auf das Kingsman Hauptquartier durch die Leute der skrupellosen Poppy (Julianne Moore) wird die ganze Zentrale zerstört. Jungspion Gary „Eggsy“ Unwin (Taron Egerton) und sein Kollege Merlin (Mark Strong) suchen Hilfe in den USA da es dort eine amerikanische Version der Kingsman gibt. Dabei treffen sie auf einen alten, totgeglaubten Freund …

Der erste „Kingsman“ Film kam für michd amals wie aus dem Nichts und überraschte mich auf ganzer Linie: die Mischung aus knallharter Action mit comichafter Überzecuhnung, coolen Helden und Humor sowie Samuel L. Jackson als unkonventionellem Schurken begeisterte mich restlos. Nun hat man ein Sequel und als Zuschauer natürlich den Wunsch ein ähnlich gutes Erlebnis zu wiederholen. Seien wir fair: der FIlm hat es deutlich schwerer weil er jetzt nicht mehr den WOW Effekt hat, sondern mit den bereits etablierten Punkten in der Kingsman Welt arbeiten muß. Aber letztzlich gelingt das so gut wie möglich und wer auf eing eiles Kingsman Sequel hofft wird letztzlich auch zufrieden gestellt. Wer etwas spezieller hinguckt findet nur eben zahlreiche kleine Kratzer im Lack: z.B. das Julianne Moore eine sehr zurückhaltende Schurkin ist die fast garnicht an der Handlung teilnimmt sondern durchgehend in einer Kulisse auftritt; ebenso verkündet der Trailer einige Darsteller die aber im fertigen FIlm nur sehr kurze Auftritte haben. Die Action sit nicht handgemacht sondern digitale Zaubereri der man öfters mal die green Screen herkunft ansehen kann und die Story ist im Kern eine exakte Neuversion des ersten. Aber trotzdem: all diese Dinge verderben nicht daß man wieder krasse Actionszenen, fiese GEwaltmomente und total verrückten Musikeinsatz erleben kann in einer rasanten und actionlastigen Komödie die sehr viel Spaß bringt. Deswegen: man sollte es ruhig mal versuchen.

Fazit: Zwar mit leichten Mäkeln, aber letztlich gelunges Sequel welches ähnlich spaßig wie Teil 1 ausfällt

Rating: ★★★★☆

Killers Bodyguard

Der hervorragende Personenschützer Michael Bryce (Ryan Reynolds) wird engagiert um den Auftragskiller Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu beschützen. Dieser soll eine gefährliche Aussage machen die dazu führt das Darius und Michael bruital gejagt werden. Dabei sind nicht nur ihre Verfolger ein Problem sondern auch die Probleme miteinander …

Im Grunde kann ja hier nichts schiefgehen da der Film mit einem ganz einfachen Konzept arbeitet: er inszeniert eine Standard Buddy Komödie und nutzt einfach die jeweiligen Images der Hauptfiguren für sich: Ryan Reynolds als liebenswerter, etwas tollpatschiger aber gleichermaßen optimal agierender Agent und Jackson als dauerfluchender schwarzer Badass. Damit wird der Film zum Selbstläufer, haut reihenweise dumme Sprüche und krachende Actionsequenzen aneinander und dürfte damit die meisten Leute genau damit zufrieden stellenw as sie sehen wollen. Wenn man hinter die Kulissen schaut ist die Nummer aber an einigen Stellen auf Sand gebaut: die Verhältnisse sind ungünstig, d.h. auf mitunter sehr alberne und flapsige Dialoge folgen ufassbar brutale Actionszenen mit haufenweise Leichen, bei den scheppernden Actionmomenten werden permanent unschuldige Leute in mitleidenschaft gezogenund irgendwie wird mir auch das Verhältnis der Hauptfiguren nicht klar: eigentlich haben sie eine haßerfüllte Vergangenheit, sind an anderen Stellen eigenartig nett zueinander, in manchen Szenen sind sie superheldengemäß Over the Top, an anderen widerrum dusselig und blöd … aber ach. Ich kann mich an solchem Kleinkarm festhängen, letzten Endes dürften aber doch die meisten Zuschauer mit der Nummer zufrieden sein, weil sie eben genau das kriegen was zu erwarten war!

Fazit: Action und Sprücher stimmen, Chemie und Stimmung des Film leider nicht immer!

Rating: ★★☆☆☆