August 18th, 2010 Brodie79

Nach einigen erfolgreichen gemeinsamen Einsätzenw ird den hochdekorierten Militärs Colonel John “Hannibal” Smith (Liam neeson), Leutnant Templeton “Face” Peck (Bradley Cooper), Corporal BA Baracus (Quinton Jackson) und dem durchgeknallten Piloten Murdock (Sharlto Copley) ein Verbrechen angelastet das sie nicht begangen haben. Aber den vier Elitesoldaten gelingt die Flucht und sie machen sich gemeinsam daran die wahren Drahtzieher hinter dem Komplott gegen sie zu suchen …
Da ja mittlerweile wirklich jede Serie die mal mehr als 2 Zuschauer hatte fürs Kino neu aufgelegt wird überrascht es kaum daß nun auch die Abenteuer der schlagkräftigen Truppe rund um den rauchenden Ex-Colonel Smith auf die große Leinwand kommen. Und ganz ehrlich: der Film wird mit Hingabe zerfetzt. Warum? Man muß ein paar Kompromisse machen, aber die sind Angesichts der Vorlage völlig ok: die Helden stammen heute aus dem Irakkrieg und nicht wie damals aus dem Vietnamkrieg, B.A.s legendäre Karre überlebt die Eröffnungsszene nicht und statt des fanatischen Colonel Deckers werden die vier Helden nun von Jessica Biel gejagt – hui, was für eine Verschlechterung. Lediglich in einem Punkt verlangt es aber wirklich Abhärtung: bei der Action. Der Film macht von Anfang an keinen Hehl daraus daß er Quatsch ist und fängt direkt zu Beginn schon damit an die Szenen furchtbar weit zu überdehnen – und steigert sich dabei von Szene zu Szene. Es ist echt oftmals als würde man einem übergroßen Comic zuschauen, da muß man dann für sich selber wissen ob einem das zu blöd ist oder ob man das Hirn ausschalten kann und sich amüsiert. Letzteres ging bei mir Problemlos und man merkt irgendwie auch überdeutlich daß die Darsteller ihre Rollen nicht weltbwegend ernst nehmen – irgendwie läßt das fröhliche und lockere Treiben vermuten daß sie viel Spaß bei diesem Film hatten. Deutlichen Punktabzug kriegt von mir allerdings der katastrophale Showdown der für den Zuschauer ebenso unübersichtlich ist wie für den Schurken und im Grunde durchweg lächerlich. Aber das geht unterm Strich in Ordnung – dafür war ich mit dem Film dann doch viel zufriedener als ichs gedacht hätte.
Fazit: Dünne Story und bis zur Unerträglichkeit überzogene Actionpassagen – trotzdem macht der Film auf spitzbübische Weise echt Laune!
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August 12th, 2010 Brodie79

Jen Kornfeldt (Katherine Heigl) macht mit ihren Eltern Urlaub in Nizza und versucht nicht daran zu denken das sie permantes Pech mit ihren Beziehungen hat. Doch dann trifft sie auf Spencer Aimes (Ashton Kutcher), einen attraktiven und aufregenden Mann. Recht schnell erfüllen sich Jens Träume von einer Hochzeit und einem schönen Haus in einem Vorort. Dann allerdings erkennt sie die Wahrheit über ihren Mann: Spencer ist ein Spion und wird von einer Horde Auftragskiller gejagt – und so muß Jen ihrem Mann eifrig zur Hand gehen …
?Der Startzeitpunkt für diesen Film ist äußerst unglücklich gewählt da er fast zeitgleich mit “Knight and Day” läuft und es da ja schon einige Parallelen gibt – wobei dieser Film in eigentlich allen Belangen “verliert”: Ashton Kutcher und Katherine heigl sind keine Stars von Kaliber wie Cameron Diaz und Tom Cruise, die Handlung ist nicht auf die halbe Welt ausgedehnt sondern fast komplett auf eine Kleinstadt, die Actionszenen sind kurz, übersichtlich und harmlos und nicht so gigantisch wie im Tom Cruise-Kracher … obendrein kann ich Katherine Heigl absolut nicht ausstehen. Aber doch bin ich überrascht daß mich der Film rundherum amüsiert hat: vielleicht liegt das daran daß er einige Ähnlichkeit mit Filmen wie “Keine halben Sachen” und “Grosse Pointe Blank” hat. Was mir nicht so ganz gefällt ist daß hier mitunter recht gefühllos und beiläufig gestorben wird (als eine Gegnerin von einem Gerippe aufgespießt wird und tot von der Decke hängt entlockt das den Helden nichtmal ein weiteres Wort) und obendrein ist die Pointe wer hinter den ganzen Killern steckt vollkommen überzogen – aber bis dahin hat man schon gemerkt daß der ganze Film von vorne bis hinten großer Stuß ist von dem man eh das meiste schon im Trailer gesehen hat. Dafür entsteht aus dem Stuß ein ungemein hoher Spannungsfaktor da sich Schritt für Schritt fast alle Menschen aus dem Umfeld das Paares als Auftragsmörder erweisen und man bei jeder weiteren Figur die auftaucht überlegt: zückt der oder die gleich auch eine Waffe? dadurch wird der ganze Streifen rundherum vergnüglich, auch einige Slapstickeinalgen sind gut gelungen und die Action ist zu keinem Zeitpunkt übergroß, aber ausreichend. Und auch wenn der Film neben “Knight & Day” klein und unscheinbar wirkt – ich hab hierbei deutlich öfter gelacht!
Fazit: Sympathischer Stuß der sich zwischen diverse Genres setzt – klein und simpel, aber doch kurzweilig und vergnüglich!
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Juli 26th, 2010 Brodie79

Am Flughafen stößt June (Cameron Diaz) zufällig mit dem attraktiven Roy Milner (Tom Cruise) zusammen und sitzt anschließend im gleichen Flugzeug – was der Auftakt zu einem verrückten Abenteuer wird. Denn nachdem June einen FLugzeugabsturz und eine wilde Verfolgungsjagd überstanden hat eröffnet ihr Roy daß sie zu seiner lebenswichtigen Begleiterin geworden ist und er ihre Hilfe unbedingt benötigt um eine gefährliche Mission abzuschließen. Schon bald ist June an einer wilden Hatz quer durch die Welt beteiligt …
?Ein Film der sich vor allem auf sein größtes Plus verläßt: geballte Starpower. Cameron Diaz und Tom Cruise sind wieder auf der Leinwand vereint und würden die Rollen nicht von den beiden gespielt würd der Streifen sehr sicher viel kleiner ausfallen. Obendrein parodieren sich beide irgendwie selbst: Tom Cruise gibt wieder mal den Agenten, Dianz spielt die liebenswürdige Kumpeltype … als hätten sie ihre Rollen aus Mission Impossible und Verrückt nach Mary aufgewärmt. Allerdings muß man bei allem einen wesentlichen Kompromiß schließen: man muß sich damit abfinden daß der Film gigantischer, hohler Stuß ist. Die Story in der es um einen klassischen MacGuffin geht ist papierdünn, die Action comichaft überzogen und insbesondere Tom Cruise ist eine solche larger-than-life Überfigur daß es nicht verwundern würde wenn er irgendwann seine kryptonische Herkunft gestehen würde. Was mir auch übel aufstößt ist die Gewalt: rund um die Hauptfiguren werden die Handlanger des (bleichen) Bösewichts wie die Fliegen weggeballert, ebenso wie manch andere Statisten (der freundliche Österreicher der Diaz nur nett ein Glas Wasser reichen will und das mit einem Messer in den Rücken bezahlt bekommt tat mir echt leid) und es werden auch noch miese Sprüche drüber gerissen – in der Art “Ich werde jetzt in den Tunnel gehen und mit den Typen reden. Um ehrlich zu sein, ich werd sie alle töten!” Außerdem ist man als Zuschauer wohl schon etwas zu verwöhnt: die besten Actionszenen hat der Trailer schon verraten, im fertigen Film wirken diese Sequenzen mitunter recht zügig und die Effekte sind zwar nicht schlecht, aber die Standardts dafür liegen deutlich höher. Trotzdem: man hat pralle Starpower in den Hauptrollen; ständig wechselnde exotische Locations und doch eine ganze Reihe extrem gut sitzender Sprüche – daher wird der Film aufgrund des hohen Unterhaltungswerts sicherlich an der Kasse nicht scheitern.
Fazit: Wenn man aktzeptiert daß man technisch nur durchschnittlichen und inhaltlich unglaublichen Stuß vorgesetzt bekommt macht die flotte Action-Romanze durchweg Spaß!
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Juli 26th, 2010 Brodie79

Der 12 Jahre alte Dre Parker (Jaden Smith) zieht zusammen mit seiner Mutter Sherry (Taraji P. Henson)nach China – merkt aber schnell daß er vor Ort kaum Anschluß fundet. Als er auch noch Interesse an einem Mädchen bekundet zieht er den Zorn des Rowdys Cheng (Zhenwei Wang) auf sich der Dre mit seinen Freunden brutal verprügelt. Unerwartete Hilfe bekommt Dr jedoch vom Hausmeister Han (Jackie Chan) der sich als erfahrener Karatekämpfer erweist. Han erklärt sich sogar bereit Dre in Karate zu unterweisen …
Unnötige Remakes sind echt manchmal totale Ärgernisse – und hier haben wir einen Kandidaten der irgendwie alle Gründe dafür volles Rohr erfüllt: der Originalfilm ist Klasse, auch heute noch, daher sehe ich echt keinerlei Gründe dafür daß man dieses Remake macht; zumal der Film ja nicht auf Special-Effects angewiesen ist und daher kein technisches Update braucht. Was obendrein aufstößt ist es Will Smith Sohn in der Hauptrolle zu sehen – ganz ehrlich, unbegabt ist der nicht, aber man ist sich sofort sicher daß er die Rolle eben nur hat weil sein Papa auch nach die Produktion gemacht hat und da der Kleine wie ein jugendliches Abziehbild von Papa ist ist man sehr schnell von ihm genervt – wenn er von den fiesen Kiddies vermöbelt wird wünscht man sich fast selbst ein paar Treffer draufzuhauen. Dafür gibt’s den positiven Gegenpart, nämlich Jackie Chan der seine Rolle zum Glück nicht als Kopie des Originals spielt sondern durchaus eigenständig agiert – allerdings ist eine eingefügte Kampfeinlage mit den üblichen Slapstickeinlagen versehen was hier dann doch völlig fehl am Platze is. Auch sonst sind einige Elemente in stark veränderter Form präsent, wobei die „Neufassungen“ oftmals recht dumm wirken (aus dem Kranich-Kick wird eine Schlangenbeschwörung, aus „Auftragen polieren“ wird „zieh deine Jacke aus“ und immer so weiter. Vorteil des Streifens ist daß er durch den neuen Schauplatz ein paar tolle Landschaftsaufnahmen abgreift – doch der Rest wird eine überlange Geduldsprobe die so kein Stück nötig gewesen wäre.
Fazit: Unnötig auf ganzer Linie, trotzdem nicht so furchtbar schlecht wie er gerne gemacht wird!
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April 17th, 2010 Brodie79

Die New Yorker Polizisten Jimmy (Bruce Willis) und Paul (Tracy Morgan) arbeiten seit Jahren zusammen udn halten die Straßen von New York mehr oder weniger sauber. Dann aber wird Jimmy selbst Opfer eines Diebes: der entwedet eine sehr wertvolle Baseballkarte. Da Jimmy die Karte unbedingt braucht um von dem Erlös die Hochzeit seiner Tochter zu bezahlen setzt er alles dran den Täter zu finden – allerdings ist ihm Paul dabei keine große Hilfe da dieser sich sicher ist daß seine Frau ihn betrügt …
?Das mußte ja mal passieren: Kevin Smith wird zum Handwerker. Nachdem der Mann immer seine eigenen Drehbücher schrieb und seine Filme mit seinen Freunden drehte nimmt er nun zum ersten mal einen einfachen Regiejob an und verfilmt das Skript eines anderen – wer also auf den typischen Humor der alten Filme wartet hat Pech gehabt, der blitzt nur ganz selten auf. Aber, die Entwarung folgt: trotzdem hat Smith hier einen guten Film hingekriegt. Vielleicht liegt das daran daß das Genre der kalauernden Cop-duos mittlerweile wieder etwas brach liegt und es darum schön ist ein solches Gespann mal wieder zu erleben. Die dabei gebotene Action ist ansehlich, aber zu keinem Zeitpunkt außergewöhnlich, und die Krimihandlung um die Jagd nach einer Baseballkarte ist ebenso dünn wie Nebensächlich. Trotzdem macht der Film runderhum Spaß wofür vorrangig Bruce Willis verantwortlich ist: der darf bereits in den ersten Minuten eine herrlichen Spot auf seine Paraderolle als John McClane abgeben und bewährt sich im restlichen Film durchweg in Bestform. Leider gefällt Tracy Morgan in der Nebenrolle kein Stück – der Part des von Eheproblemen gebeutelten Sidekicks ist an sich sauber geschrieben, aber mit Morgan sträflich fehlbesetzt.Dafür hat der Film bis in kleinste Nebenrollen vorzügliche Darsteller zu bieten: Sean William Scott, Jason Lee oder Michelle Trachtenberg schauen alle mal rein. Einen fetten Minuspunkt bekommt der Film aber: Zimperlichkeit war noch nie Kevin Smith Ding, schon klar, aber hier trürmt er fast beiläufig einen doch beachtlichen Leichenberg auf un dläßt den Film oftmals gewakttäitger sein als nötig. Trotzdem: unterm Strich ein rundherum spaßiger Film, bedenkenlos zu empfehlen.
Fazit: Angenehm altmodische Cop-Komödie mit gutgelaunten Stars und frischen Dialogen – pures Fun-Entertainment!
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April 17th, 2010 Brodie79

Das an sich glückliche Eheleben von Claire (Tina Fey) und Phil Foster (Steve Carrel) ist zu langweiligem Alltag verkommen- Um aus allem auszubrechen planen die beiden ein großes Abendessen in einem angesagten Resautrant – als aber ihre Reservierung verloren gegangen ist geben sich Claire und Phil als Ehepaar Triplehorn aus und kommen so ins Restaurant. Allerdings werden sie schon bald von ein paar Ganoven bedroht dies auf die echten Triplehorns abgesehen haben …
Ich bin ja kein wirklicher Freund von filmischer Gewalt, aber bei diesem Film hätte ich mir glatt ein wenig davon gewünscht – einfach nur um damit die Sache etwas härter und dadurch auch spannender zu machen. Dies bleibt leider aus und daher hat man einen Film der rundherum Spaß macht, aber man hat das meiste schon vergessen wenn man auf dem Kinoparklplatz das Auto aufschließt. Daran ist indes niemand Schuld: Steven Carrell und Tina Fey (30 Rock) sind in Bestform, liefern ein charmantes und mögenswertes Heldenpaar. Handwerklich ist der Film ordentlich und hat auch in Nebenrollen prominente Gesichter wie Ray Liotta, William Fichtner und natürlich Mark Wahlberg parat. Spannung kommt aber eben nie auf, einfach weil alles so albern übersteuert ist daß mans nicht ernstnehmen kann, Highlight ist die Verfolgungsjagd bei der zwei inneinander verkeilte Wagen minutenlang quer durch New York heizen … ne ne ne. Trotzdem lege ich den Film jedem ans Herz der 90 Minuten Kurzweil sucht, dafür ist er in jeder Hinsicht optimal. Aber eben kein Stück mehr.
Fazit: Flotte Komödie deren Thrilleraspekte hoffnungslos verpuffen – trotzdem spaßiger Tripp mit charmanten Helden!
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April 12th, 2010 Brodie79

Der schüchterne und zurückhaltende Teenager Dave (Aaron Johnson) liest mit Begeisterung Comics und träumt davon selbst ein Superheld zu sein. Daher erfüllt er sich eben jenen Wunsch: in einem eigenen Comicoutfit zieht er als „Kick-Ass“ los und wird nachdem ein youtube Video von ihm tatsächlich schon bald zum Medienhelden. Das zieht die Aufmerksamkeit eines Gangsterbosses auf ihn – sowie des coolen Superhelden Big Daddy (Nicolas Cage) und seiner Tochter Hit-Girl (Chloe Moretz) …
Es kommt nicht allzuoft vor das ich regelrecht sprachlos aus einem Kino komme, in dem Falle wars aber so: einfach weil ich nicht auf das gefasst habe was ich gesehen war. Der Trailer hat zwar nen klaren Umriß gegeben worums geht: ein schüchterner High-School Boy zieht als Superheld los, trifft auf weitere und dann geht’s gemeinsam rund. Wer denkt diese Story sei auch nur einen Deut ernst zu nehmen ist selber schuld und man kann es auch nicht weil eben viel Herumgealbere und dämliche Gaga-Gags mit an Bord sind. Daraus hätte zwar nicht wirklich ein guter, aber vielleicht ein sympathischer und witziger Film entstehen können – aber da kommt noch eine Komponente dazu dies komplett in eine andere Richtung reißt: die Gewalt. Wenn ein elfjähriges Mädchen mehr Kopfschüsse in Großaufnahme verteilt als in den letzten drei John Woo Filmen, eben jenes Mädchen eiskalt einen Gegner in einer Schrottpresse vernichtet oder seine Gegner eiskalt „Fotzen“ nennt fühlt man sich von diesem unerwarteten Gewaltoverkill regelrecht vor den Kopf gestoßen. So türmt der Film nebenbei einen unfassbaren Leichenberg auf – und man muß sich fragen wo das Comicgemetzel aufhört und man nur noch Splatter guckt. Schade daß dies dem Film die Leichtigkeit nimmt und schade das Nicolas Cage nur eine Nebenrolle hat. Spaß macht das kurzweilige Ding aber trotzdem, die Fortsetzung welche am Ende angedeutet wird bleibt aber hoffentlich aus.
Fazit: An sich nette Satire auf die typischen Superhelden-Klischees die sich aber mehr und mehr zur übelsten Gewaltorgie steigert!
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April 2nd, 2010 Brodie79

Der prollige Ex-Polizist Milo Boyd (Gerard Butler) arbeitet als Kautionsdetektiv und fängt Leute ein die ihren Gerichtstermin nicht einhalten. Sein neuester Auftrag macht ihn aber ganz persönlich glücklich: die zu verhaftende Person ist Nicole Hurley (Jennifer Aniston), Milos Ex-Frau. Es dauert nicht lange bis er Nicole gefunden und eingefangen hat, schon bald befinden sich die beiden aber in Gefahr: Nicole hat einen Mordfall aufgedeckt und wird nun von Männern verfolgt die sie zum Schweigen bringen wollen. Milo wird so ungewollt zu ihrem Beschützer und es dauert nicht lange bis zwischen Milo und Nicole alte Gefühle aufkeimen …
Ich sollte nach langen Arbeitstagen nicht mehr in die Spätvorstellungen gehen – war ich hier aber leider und dadurch wurde ich während des Filmes immer müder und glaub ich bin sogar hin und wieder sekundenkurz weggeknickt. Trotzdem hab ich eigentlich zu keiner Zeit wirklich den Faden verloren was schon mal ein guter Beleg ist daß hier nicht gerade die Mörderstory schlechthin erzählt wird. Wobei, nach Konsum des Trailers war das ja auch nicht zu erwarten: der Trailer verspricht einen flotten Mix aus Actionkomödie und ein wenig Liebelei und mal ehrlich: gibt’s irgendwen der die Vorschau gesehen hat und nicht damit rechnet daß das streitende und kalauernde Paar am Ende wieder zusammenfindet? Na eben! Im Grunde bekommt man genau das was der Trailer verspricht: ein wenig flotte Action (die aber natürlich auf Gewalt größtenteils verzichtet) und eben ein zerstrittenes Paar daß in die Schußlinie von ein paar Gangstern gerät und sich ihrer Haut wehren muß und dabei vergessen geglaubte Gefühle wiederentdecken. Jennifer Aniston halte ich generell für etwas überschätzt, trotzdem macht sie hier einen passablen Job, Star des Films ist aber eindeutig Gerald Butler der den proligen Obermacho bewußt mit einem gewissen Hang zum Blödsein spielt. Leider geht dem Film (oder war ichs?) nach der Hälfte ein wenig die Puste aus, aber zum Showdown ist alles wieder wie mans erwartet. Wie eben beim ganzen Film: Spaß, Action, ein wenig Liebesgeplänkel, kurzweilig und vergnüglich präsentiert – kein Megahit, aber solide Hochglanzkost!
Fazit: Genau das was die Vorschau ankündigt: spaßig vergnüglicher Geschlechterkampf mit ein wenig Action und gut gelaunten Stars!
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März 24th, 2010 Brodie79

James Reece (Jonathan Rhys Meyers) lebt in Paris und führt kleine, unbedeutende Abhörjobs durch. Dann aber wird er durch einen Personalengpaß zum Begleiter des eiskalten CIA Agenten Charlie Wax (John Travolta) ernannt. Wax vermutet daß eine Terrorzelle in Paris ein Attentat vorbereitet und folgt einigen sehr eindeutigen Hinweisen wobei er einen Leichenberg und eine Schneise der Verwüstung hinterläßt. Obendrein bringen seine MEthoden Hinweise zu Tage die Reece ganz persönlich betreffen …
?John Travolta nannte diesen Film im Interview den actionreichsten Film an dem er je beteiligt gewesen sei – na, das sind starke Worte von einem Mann der in Actionhighlights wie “Face/Off” oder “Im Körper des Feindes” mitgespielt hat. Aber er hat schon Recht: der Film ist adrenalin pur, ein Actionrausch ohnelgeichen. PRoduziert von Frankreichs Actionprofi Luc Besson, inszeniert von Pierre Mortel der auch schon Liam Neeson in “96 Stunden” in ein rasantes Actiongemetzel schickte. Das eigentliche Problem bei dieser Breitseite ist wie man die Hauptfigur aufnimmt und ihr Handeln: Travolta ist ein ungehobelter, eiskalter und brutaler Killer der seine Gegner wie lästige FLiegen erledigt und entsorgt, gemeine und bösartige Sprüche klopft und in einer Szene gar einer wehrlosen jungen Frau aus kurzer Distanz einfach so in den Kof schießt. Im Grunde ist er ja nich tunsympathisch, reißt auch gute Sprüche und hat letztlich auch immer nur das Gute im Sinn – aber die Mittel und Methoden die er anwendet sind einfach zu unmenschlich. Im Grudne verkörpert er überspitzt das amerikanische Militär, das rücksichtslos alles platt macht was im Weg ist um das eigene Land zu beschützen, egal wer dabei zu schaden kommt. Wenn man damit klarkommt kann man sich zurücklehnen, auf eine wesentliche Story braucht man sich ohnehin kaum konzentrieren und ein wildes, krachendes Actionfeuerwerk zu genießen voller dummer Sprüche und aufwendiger Actionszenen. Immerhin ist nach gut 2/3 des Films die entlarvung des Schurken überaus überraschend gelungen. Anonsten … tja, so richtige handgemachte Action gibts doch kaum noch so im Kino, daher kann sich jeder Actionfan ja mal was gönnen.
Fazit: Handwerklich perfekter Actionrausch mit großartigem Travolta – ebenso aber menschenverachtend, brutal und herzlos!
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März 11th, 2010 Brodie79

Der in New York arbeitende FBI Agent Jerry Cotton (Christian Tramitz) wird mit der Vergangenheit konfrontiert als der Gangster Serano (Moritz Bleibtreu) ermordet wird – schließlich ist Serano der einzige ungelöste Fall Cottons. Obendrein inszeniert der Täter eine Serie falscher Hinweise die Cotton als Hauptverdächtigen erscheinen lassen. Cotton muß fliehen und im Alleingang seine Unschuld beweisen – dabei steht im der unerfahrene Agent Phil Decker (Christian Ulmen) bei …
In einem Punkt ist absolutes Lob angesagt: der deutsche Film hat mittlerweile ein bemerkenswertes Level erreicht. Während früher inländische Filme aussahen als seien es „GZSZ“ Folgen auf Leinwand ist die technische Inszenierung und Finesse sowie der Hochglanzlook fast da angekommen wo die Vorbilder aus Amerika schon lange sind. Leider nützt das wenig wenn der restliche Film nicht stimmt, was ich hierbei sehr überraschend und schade finde da der Trailer bereits seit einem halben Jahr neugierig stimmt. Die Herleitung von den alten Cotton Filmen oder den Buchvorlagen kann ich selber nicht herstellen da ich nie etwas davon in den Fingern hatte, aber ich glaube das macht nichts. Der Film ist von den Machern des ersten „Wixxer“ Filmes und ebenso wie dort Edgar Wallace gehuldigt wurde soll hier wohl Jerry Cotton gleichermaßen gewürdigt wie veralbert werden. Das was da am Ende rauskommt ist aber meiner Ansicht nach ein vollkommen unhomogener Film der keine Balance findet – einerseits wird bis zur Schmerzgrenze gealbert und kommen die Gaga Gags am laufenden Band, ebenso wird im Gegenzug eine (dünne) Krimihandlung erzählt und hier und da ernsthaft und blutig ge- und erschossen. Der Film legt sich nicht fest was er sein will und damit verliert man recht schnell das Interesse daran – was schade ist, da der Trailer nicht zu Unrecht eine fette deutsche Starbesetzung ankündigt. Obendrein haben drei Comedians überraschende Cameoauftritte … die seien hier nicht verraten, nur soviel: der zuverlässigste bringt im Abspann den einzigen passablen Gag!
Fazit: Tolle Starbesetzung und ein hohes Niveau bei der Inszenierung – dafür kommen die flachen Kalauer und Gags garnicht gut!
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