Archiv der Kategorie: Science-Fiction

Chaos Walking

Todd Hewitt (Tom Holland) lin Prentisstown, einer Siedlung auf dem Planeten New World. Dort landet durch einen Absturz auch Viola (Daisy Ridley) – und gemeinsam beginnen sie die Geheimnisse des Planeten zu erkunden …

Das Konzept mag ganz klingen: es ist eine Jugend-Science-Fiction Buchserie die (glaube ich= drau Bücher umfasst, hier wird allerdings „nur“ das erste verfilmt so daß noch genug Material für Sequels bleibt. Ebenso ist die Besetzung großartig: mit Daisey Ridley hat man die Heldin der letzten drei „Star Wars“ Filme, mit Tom Holland hat man den aktuellen „Spider-Man“ am Start, dazu kommt noch Mads Mikkelsen als Antagonist, also alles gute Verkaufsargumente. Es kann (und sollte) einen aber skeptisch machen das der Fil m jahrelang auf Halde kam und dann auch in einer höchst kritischen Cornaphase veröffentlicht wurde. Hier hat man am Ende nichts halbes und nicht ganzes. Eine Sci FI Story deren Kernaspekt (Männer können ihre Gedanken hören) eigentlich uninteressant präsenteirt wird, ein paar schnelle Actionmomente ohne Highlight und Ridley mitr Holland als taugliche, aber auch nicht wirklich auffällige Helden … das alles in einer Story die offen und nie fortgesetzt endet. Kann man zwar mal machen, aber brauchts so gesehen auch nicht.

Fazit: Teenie-Science Fiction die endet bevor sie interessant wird und über solide nicht hinauskommt!

Rating: ★★☆☆☆

Dune

Der Herzog Atreides (Oscar Isaac) geht mit seiner Familie und seinen Beratern auf den Wüsentplaneten Arakis um den Abbau der Droge „Spice“ anzukurbeln. Vor Ort erkennt er daß dies eine tödliche Intrige ist – und sein Sohn Paul (Timothee Chalamet) wird zur zentralen Figur …

Es wird auch Menschen wie mich geben: Menschen die in diesen Film gehen und ihn für sich sehen, ohne die Bücher oder irgendwas von den Vorlagen zu kennen und damit leben müssen daß alle Figuren, Orte und Begebenheiten epische Hintergründe haben die man selber nicht kennt. Bleibt dabei überhaupt was übrig? Durchaus. Aber eben ein sehr sperriges Teil welches vor allem in der ersten Hälfte ein sehr langsames Tempo angeht und eine komplexe Story mit politischen Intrigen und verzwicksten Zusammenhängen. Ebenso aber eine kongenial gezeigte, eigene Welt die gleichermaßen technisiert wirkt wie auch altmodisch und eine geniale Darstelleriege. Und den Sound: neben einigen großen Bildern ist dies eine fast körperliche Filmerfahrung die einem einen unglaublichen Sound in die Ohren pustet. Manche Darsteller die in der Werbung aufgefahren werden haben im Film zwar nur lange Cameos, aber das macht nichts: der Film biedert sich nicht bei der Zugänglichkeit an und fordert – aber kann dem offenen oder kundigen Zuschauer auch eine menge liefern.

Fazit: Audiovisuelles Kino an der Greze des Machbaren, inhaltlich fordernd und nicht leicht zugänglich!

Rating: ★★★★★

Tides

Als eine Sturmflut die Erde verwüstet hat wichen viele Menschen auf einen anderen Planeten aus der allerdings die Bewohner unfruchtbar macht. Daher wird Astronautin Blake (Nora Arnezeder) auf die Erde geschickt um zu prüfen on eine Rückkehr möglich ist …

Science-Fiction aus deutschen landen? Ja, das geht, allerdings mit einigen Abzügen. Die große Hintergrundgeschichte in der die Erde zerstört wurde, und die Menschen ausgewandert sind wird nur mittels Texttafeln vermittelt. Der Plot einer Astronautin die auf die Erde zurückkommt beginnt eben genau dort, auf der Erde und hat keine Weltraumszenen und die Welt in der das Ganze spielt ist matschig, grau und neblig. Große Bilder gibt’s also nicht, aber eine lebensnahe Begleitung der Heldin die sich durch diesen Alptraum hindurchkämpft. Gerade in der ersten Hälfte ist man so schlau wie die Heldin selsbt bevor sich dann der übliche Plot auftut: es wird ein sicherer Hafen erreicht der sich dann aber doch ans bedrohlich herausstellt. Große Überraschungen passieren da nicht, trotzdem bietet der Film atmlose Spannung und eine bedrückende Atmosphäre. Jedenfalls viel mehr als man von so einem Titel erwarten würde.

Fazit: Trostlose Zukunftsvision, kraftvoll umgesetzt!

Rating: ★★★★☆

The Tomorrow War

In der Zkunft steht die Erde unter einem Angriff außerirdischer Wesen und droht zuv erlieren. Daher werden Soldaten aus vergangenen Zeiten in die Gegenwart geholt um diese Schlacht zu führen, so auch Dan Forester (Chris Pratt) …

Wiede reinmal ein filmischer Samper der das Rad nicht eu erfindet, sich aber entsprechende Elemente nett zusammenklaubt. Menschen gegen Aliens im Stil von Starship Troopers, dazu einige Familiendramen und das hin und her von Zeitreisestories. Leider hat sich Chris Pratt, der auch als ausführender Produzent tätig war, mit der Hauptrolle leicht übernommen. Nicht daß er das furchtbar schlecht macht, aber wenn er wie hier eine ernsthaft gemeinte Rolle spielt in der er weniger mit Charme und Witz überzeugen muß ist er dann doch nicht allzu gut besetzt. Trotzdem fällt der Film in allen Belangen ok aus. Die Lauflänge is etwas episch mit 140 Minuten, es gibt aber einige große Actionszenarien und durch die Zeitreiseaspekte einige Umgebungswechsel. In Sachen Aufwand ist der Film dennoch wie eine teure Serie und verströmt nicht das große Blockbusterfeeling, eher die Frage ob die ganze Sache als Serie vielleicht besser funktioniert hätte. Aber das mag nur meine Erwägung sein – als Streaming Titel zum Weggucken taugt er allemal, darüber hinaus eigentlich kaum.

Fazit: In allen Belangen solide!

Rating: ★★★☆☆

The Midnight Sky

Wissenschaftler Augustine (George Clooney) lebt alleine au fer Arktis nachdem eine globale Katastrophe stattgefunden hat. Von dort aus versucht er Kontakt ins All zu ermöglichen …

George Clooney ist ein Filmemacher der seit 2016 nach Money Monster nichts mehr auf die Leinwand gebracht hat, durch seine sonstigen Aktivitäten aber sicherlich ausgesorgt hat. Wenn der also einen Film macht, als Regisseur und Hauptdarsteller, kann man sicher sein daß er da ein Herzensprojekt verfolgt. In diesem Falle hatr er allerdings etwas hoch gegriffen indem er den Film mit „Gravity“ und „Revenant“ verglich. Sei Film ist eigentlich ein zweigeteiltes Werk, zum einen schildert er den Überlebenskampf eines Wissenschaftlers im ewigen Eis, auf der anderen Seite die Geschichte eines Raumschiffs und nebenbei wird der Weltuntergang auch noch abgehakt. Mirt der ruhigen, fast trägen Erzählweise mag mancher Zuschauer nicht viel Anfangen können, der langsame Aufbau bewirkt aber eine ganz eigene Atmosphäre. Für mich haben die zwei Parts nicht zueinander gepaßt, außerdem deutet sich der finale Twist früh an – trotzdem bietet der Film Entertainment welches schob über dem normalen Netflix Durchschnitt liegt.

Fazit: Zwei Filme in einem die nicht perfekt zueinander passen, aber starke und emotionale Momente haben!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=ns0k-qKG3Do

Captive State

Vor zehn Jahren haben Außerirdische die Erde übernommen. Diese haben die Erde gewaltfrei und friedlich gemacht, allerdings werden die verbleibenden Menschen steig überwacht und kontrolliert. Langsam beginnt sich aber unter den Menschen ein Widerstand zu bilden …

Die Story mag im ersten Moment eindeutig erscheinen: Aliens haben die Welt unterjocht, aber unter den Menschen bildet sich ein Widerstand. Das wird aber durch eine ungewöhnliche Ansicht und Herangehensweise aufgewertet: der Film verzichtet auf ein Gesamtbild, Erklärungen die an Nebenschauplätzen passieren sondern zeigt alles wirklich nur durch die Augen der Hauptfiguren. Dazu ist das ganze recht schlicht inszeniert, die Aliens treten nur in wenigen Szenen auf und das ganze Umfeld wirkt dreckig und simpel. Das macht es sehr atmosphärisch, aber eben auch zu einem Science Fiction Film den Fans und Kenner schätzen können, der einfache Zuschauer aber nicht unbedingt ins Herz schließt. Spannung, ein paar gute Actionszenen und ein wuchtiges Ende sind zwar drin; ob man darüber aber mit den Figuren warm wird muß jder selsbt entdecken.

Fazit: Konventioneller Rahmen der in einen eigenwilligen und sehr speziellen Film für Fans mündet
Rating: ★★★☆☆

Attraction 2 – Invasion

Zwei Jahre sind vergangen seid ein Raumschiff übre Moskau abstürzte. Um auf zulünftige Ereignisse besser vorbereitet zu sein erfoschen Wissenschaftler das innere des Schiffs. Derweil wird Julia (Irina Starshenbaum), die einst Kontakt mit den Aliens hatte untersucht da sie eigenartige Fähigkeiten entwickelt hat …

Mir ist der erste Teil damals in einer Sneak Preview präsentiert worden ohne daß ich etwas damit anfangen konnte. Es blieb eine Mischung aus Ratlosigkeit was mir da eigentlich erzählt wurde und einer Menge Respekt für die aufwendige Inszenierung und Spezialeffekte die keinen Vergleich mit entsprechenden US Produkten scheuen mußten. Ich bekam auch mit daß weitere russische Produktionen direkt auf dem Heimsektor erschienen, habe mich aber damit nicht weiter befasst. Nun folgt also ein Sequel daß zwar in die deutschen Kinos kam, aber dort nur unwesentlich auffiel. Ob das auf dem Heimsektor anders wird bezweifele ich: ich selber zumindest kam in die krude Sci-fi Story nicht wirklich rein; es geht um eine Alieninvasion und ein junges Mädchen daß übermenschliche Kräfte entwickelt hat und die einzige Hoffnung der Menschheit darstellt. Wie beim ersten Teil: die Darsteller, die Figuren und alles drumherum erreichen mich eigentlich gar nicht, ich respektiere aber erneut den Aufwand und die Darstellung.

Fazit: Epische, aber unübersichtliche Sc-Fi Mär für Fans!

Ad Astra – Zu den Sternen

Nach einem ungewöhnlichen Ereignis wird Raumfahrt-Ingenieur Major Roy McBride (Brad Pitt) ins All geschickt um nach der Ursache zu Suchen. Dabei verfolgt er die Mission seines Vaters Clifford McBride (Tommy Lee Jones) der seit 29 Jahren als tot gilt …

Ich wußte von Anfang an daß dies nicht wirklich ein Film für mich sein würde, aber ich wurde von großer Neugier angetrieben: hier wurde die Schere der Kritik von einem Extrem ins Andere geöffnet und vom in den Himmel loben bis zum in den Boden stampfen war alles dabei, allerdings mit dem Schwerpunkt auf der negativen Seite. Ich würde sagen: es ist wirklich entscheidend aus welchem Blickwinkel man schaut. Auf dem kleinsten Nenner ist dies ein Vater / Sohn Drama, gepackt in den Mantel eines Sci-Fi Films. Aus technischer Sicht ist das Ding eine reine Offenbarung und erfüllt sein selbst gesetztes Ziel einen sehr realistischen Raumfahrtfilm zu bringen, allerdings macht dies nicht wirklich Spaß. Denn die unzugängliche, verschlossene Hauptfigur, die Stimmung und der Musikeinsatz erzeugen eine Atmosphäre des Unwohlseins und der Beklemmung die vielleicht genau das darstellt was so mancher im Kino zu finden hofft, mir war es zu belastend. Und die tieferen Fragen die abseits gestellt werden mögen manche faszinieren, haben mich aber ebenso wenig mitgenommen.

Fazit: Kein Unterhaltungsfilm, sondern technisch perfekte, aber kalte und stellenweise bedrückende Si FI Geschichte!

Iam Mother

Die Menschheit hat sich selbst ausgrottet, aber nun soll die Erde neu bevölkert werden. Das wird koordiniert durch den Roboter „Mutter“ und die kleine „Tochter“ (Clara Rugaard). Dann aber erscheint eine Frau (Hilary Swank) und bringt das Programm ins Wanken …

Es ist mittlerweile eine gängige Praxis daß Filme die sich nicht tragen werden statt ins Kino zu kommen direkt auf Netflix rausgehauen werden. In vielen Fällen hat das qualitative Hintergründe. Aber es gibt auch Fälle wie diesen hier, der zwar für Netflix geschaffen wurde, aber in manchen Ländern dann doch ins Kino kommt, so auch dieser. Und man versteht beide Seiten: dies ist durchaus ein hochwertig produzierter Film, aber ebenso ein sperriger, fordernder und trister Film der sich an die breite und zahlende Masse wohl kaum verkaufen läßt. Dies ist sterile Hardcore Sci Fi die eben ein bestimmtes Publikum sehr zufrieden stellen kann … ich gehöre wohl nicht dazu. Mir schmeckt die leblose, sterile Atmosphäre und das trostlose Umfeld nicht und ich fühle mich in solchen Titeln weder wohl noch interessiert. Aber ich respektiere die schnörkellose Machart, das in seinen Möglichkeiten bleibende stimmige Design und ein gewisses Maß an Spannung. Ebenso aber auch das die inhaltlichen Wendungen stellenweise leicht und einfach zu erahnen sind.

Fazit: Trostlose Stimmung in einem soliden, aber steril wirkenden Film der für große Sci Fi Fans sicherlich einen Reiz hat!

Star Wars Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers

Der totgeglaubte Imperator (Ian McDarmind) ist wieder ins Leben zurückgekehrt und plant mit einer neue Armee die Herrschaft des Universums anzustreben. Für Rey (Daisy Ridley), Poe (Oscar Isaacs) und Fin (John Boyega) beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit während der bösartige Kylo Ren (Adam Driver) andere Pläne verfolgt …

Das ist er dann also, der Sampler Film der absolut alle aus dem Star Wars Fan Universum ansprechen und glücklich machen soll und sich damit eine unfassbare Aufgabe aufgebürdet hat. Dazu ist das Thema zu groß, die Storylines zu verschieden und die Schwerpunkte zu weit gesetzt als das man das alles unter eien filmischen Hut bekommt. J.J. Abrams schafft aber soweit das Bestmögliche: ohne den Film unfassbar in die Länge zu ziehen hakt er wie auf einer Strichliste Dinge ab welche die Leute gerne sehen möchten, reiht amüsante Sprüche, große Actionmomente und eben eine ganze Reihe verschiedener Plätze aneinander. Fans kann man es eh nicht Recht machen,d aher werden die inhaltlichen Entwicklungen sicherlich von einigen Zuschauern gefeiert und von anderen total zerfetzt und zerissen. Für mich hats als temporeicher Abenteuerfilm sehr gut funtioniert, als Abschluß der neuen Trilogie ist es ein würdiger Schlußpunkt … trotzdem ist dieses Franchise und dieses Universum für mich damit mehr als ausgemolken.

Fazit: Solides Finish das bemüht ist es allen Recht zu machen!
Rating: ★★★★☆

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=Ma3r_uk2OsU