Archiv der Kategorie: Science-Fiction

Blade Runner 2049

Vor 30 Jahren beseitigte Blade Runner Rick Deckard (Harrison Ford) vier Androiden die in Los Angeles untergetaucht waren. Nun stößt der junge Polizist K (Ryan Gosling) zufällig auf ein altes Geheimnis von damals. Um eine Katastrophe abzuwenden braucht K Hilfe von Deckard …

Ich respektiere daß es Menschen gibt die den ersten Teil hoch loben und ihn bis heute feiern, ich konnte nichts was damit anfangen obwohl ich ihn gut vier oder fünfmal versucht habe zu schauen. Darum war ich auch nicht sonderlich scharf auf ein Sequel, hab aber versucht es mir trotzdem zu geben. Und komme geradezu zweigeteilt heraus: was meine Interessen angeht, da ist acuh der zweite Film nicht nennenswert interessant für mich, ich find die Blade Runner Thematik nicht sonderlich ansprechend. Aber den Rest muß man einfach sachlich kommentieren: man hat hier einen unfassabr überwältigenden Film: inhaltlich stimmig, man kann den Film auch für sich sehen ohne den Vorgänger präsent zu haben, die Stimmung in die er taucht ist unglaublich wirksam, die Effekte sind großartig (und obwohl es ein 3D Film ist kriegt man nie die Augen zugekleistert mit aufgesetzten Effekten!) und die Darsteller allesamt vorzüglich, insbesondere die in einer kleinen Rolle auftauchende Carla Yuri. Das einzige Manko: ich finde die beiden Antagonisten nicht nennenswert interessant. Obendrein könnten viele an der sehr gebremsten Erzählweise Anstoß nehmen und ihn sehr langweilig finden. Möglich. Aber warum sollte der Film nicht ähn lich aufgenommen werden wie der Erstling.

Fazit: Überragendes Kinoerlebnis daß zwar überlang, aber ebenso überwältigend ist!

Stephen Kings Es

In der Kleinstadt Derry finden sich die Außenseiter Stanley Uris (Wyatt Oleff), Richie Tozier (Finn Wolfhard), Mike Hanlon (Chosen Jacobs), Bill Denbrough (Jaeden Lieberher), Beverly Marsh (Sophia Lillis), Eddie Kaspbrak (Jack Dylan Grazer) und Ben Hanscom (Jeremy Ray Taylor) zum „Club der Verlierer“ zusammen. Gemeinsam erkennen sie daß in ihrer Stadt stetig Kinder entführt und ermordet werden und das ein übersinnliches Wesen dahinter steckt welches Meistens als Clown Pennywise (Bill Skarsgård) auftritt …

Die Neuverfilmung eines zwar populären, aber eben doch sehr alten Buches wird eigenartiger zu einem der am meisten erwarteten Streifen … wie kommts? Ich denke das Nostalgie dabei ist: sehr viele Leute haben den TV Film noch vor Augen und verbinden ihn mit nostalgischen Erinnerungen und nun kriegt man diese alte Nummer in frischer, aufgepeppter Form nochmal neu zu sehen. Dabei wird ordentlich sortiert: wo im Buch und TV Film fröhlich zwischen zwei Zeitebenen gezappt wurde reduziert der Flm sich auf den jugendlichen Part und erzählt diesen obendrein streng chronologisch. Obendrein werden die Ereignisse im Gegensatz zum Buch in den achtziger Jahren erzäht.Was dann dort abläuft ist ein braves aberzählen von Szenen aus dem Buch die meist gleich verlaufen: an irgendeiner Alltagsstelle passiert etwas merkwürdiges, es baut sich Spannung auf und dann kommt der Clown angesprungen – man hat das Gefühl eine Geisterbahnfahrt zu machen, ich fürchte nur daß ein „Saw“ und „Hostel“ erprobtes Publikum daraus nicht allzuviel Grusel entziehen kann. Schlecht wird’s trotzdem nicht, im Gegenteil: der Film klappt bestens. Als Unterhaltungsfilm in dem eine muntere Truppe sympathischer Jugendlicher (die allesamt eine großartige Chemie untereinander haben) sich mit einem übersinnlichen Monster anlegt. Eben das an was man sich aus dem Buch und dem alten Film erinnert. Und schon alleine der Nostalgiefaktor verleitet dazu amüsiert und mit einem Lächeln den Film zu schauen und hinterher mit Vorfreude auf das Sequel zu warten. Ob man den neuen Pennyvise dem alten vorzieht sehr dahingestellt – das muß jeder individuell für sich festlegen.

Fazit: Weniger Horror, mehr Fantasy und Kinderfilm in einem mit wunderbar lebendigem Figurenensemble!
Rating: ★★★★☆

What happened to Monday

Im Jahre 2073 ist wegen der dramatischen Überbevölkerung nur noch ein Kind erlaubt, überzählige Kinder werden von der Behörde „Kinder-Zuteilungsbüro“ unter Leitung der gnadenlosen Nicolette Cayman (Glenn Close) eingesammelt. Daher hat Terrence (Willem Dafoe) seine siebenlinge unter einer identiät erfasst die sich die nach Wochentagen benannten sieben Kinder (Noomi Raapace) teilen. Als jedoch eines Tages Monday nicht mehr ach Hause kommt fördert die Suche noch ihr unfassbares zu Tage …

Auf diesen Film traf ich in einer Sneak vollkommen unerwartet – ich hatte weder Namen noch Inhalt noch Besetzung irgendwie vorher kommuniziert bekommen, hatte also optimale Bedingungen. Und unter diesen funtkionierte der Film echt unglaublich gut. In wenig Kenntnisse des Inhalts ruinieren allerdings nicht restlos. Größtes Lob ist dabei an Noomi Rapace zu vergeben die gleich sieben Rollen spielt; wobei sie nicht wirklich die Chancen hat alle sieben Charaktere extrem auszuspielen. Damit der Zuschauer die Figuren auseinander halten kann werden nur ein paar Stichpunktartige Unterschiede in der Erscheinung beigefügt, die rebellische, die nette, die Partymaus, der Nerd, die Sportlerin .. das muß reichen. Tut es aber auch. Gepackt in eine utopische und dabei leider sehr glaubhafte Welt spult der Film einen hoch spannenenden Thriller mit Drama und Science Fiction Motiven ab. Leider kann man die fette Pointe schon in er Mitte erahnen und obendrein stellt der Film die Zukunft und vor allem die Möglichkeiten der gezeigten technischen Geräte nicht exakt da, so daß man sich mitunter schon fragt wozu z.B. die Handdisplays gut sind … aber das ist schon jammern auf hohem Niveau. Ansonsten gibt es einen echt krassen, heftigen und effektiven Thriller zu sehen voller Wendungen, krassen Gewalteruptionen und vor bedrückendem Hintergrund. Leider nicht das was man als Blockbuster rausbringen kann, sehr wohl aber die Art von krassem Geheimtipp die einen Blick verdient!

Fazit: Hochspannend und von Noomi Rapace überragend gespielt!

Rating: ★★★★☆

Planet der Affen – Survival

Der Krieg, zwichen Menschen und Affen ist voll ausgebrochen und der Affen-Anführer Caesar (Andy Serkis) will nur geht es dabei gar nicht länger ums Gewinnen, er will lediglich einen Weg finden, wie er mit seinem Stamm in Frieden leben kann. Allerdings hat sich der fanatische Colonel (Woody Harrelson) das Ziel gesetzt will Caesar um jeden Preis tot sehen und eröffnet eine gnadenlose Jagd ..

Und somit ist auch die Neuauflage der alten Affensaga zur Trilogie herangereift – und zu einem großen Finale. Ich selber mochte die Vorgänger und sehe bei diesem ein würdiges Werk daß die Reihe solide abschließt, am meisten begeistert mich aber im nachhinein der Trailer. Aus dem konnte ich eine simple Story entnehmen, böser Psycho Soldat in Gestalt von Woody Harrelson kämpft gegen Affenführer Cesar – Ende. Im fertigen Film ist der Verlauf der Handlung aber gänzlich anders angeordnet als die Trailer es suggerierten, somit befindet man sich plötzlich in einem gänzlich „unbekannten“ Film und das war mal ganz nett. Allerdings bei einem der eigentlich für seine Hauptfiguren eine einzelne, krasse Extremsituation entwirft, aufbaut, auflöst und dann im Grunde genauso weit ist wie vorher. Mit unfassbar guter Animationstechnik, einigen heftigen Actionszenen und manchmal recht dramatischen Momenten wird der Zuschauer aber doch bei der Stange gehalten und auch wenn der Film recht humorarm daherkommt bietet er im Gesamten einen der qualitativ hochwertigeren Blockbuster in diesem Jahr.

Fazit: Solides Finale der Affensaga, trotz längen sehr spannend und emotional!

Rating: ★★★★☆

Attraction

Ein außerirdisches Raumschiff stürzt über Moskau ab und schlägt eine Schneise der Verwüstung in die dortigen Wohnblocks. Die Schülerin Julia (Irina Starshenbaum) schleicht mit ein paar anderen an die Absturzstelle und macht eine unglaubliche Entdeckung, nämlich einen der außerirdischen Besucher. Fortan versucht soe diesem zu helfen während von Militär und anderen QUellen große GEfahr droht …

Ich bin kein großer Kenner und Fan des russischen Kinos, sage aber gerne: warum nicht. Ich erinnere mich mit Wohlwollen an die Fantasy Orgie „Nochnoi Dozor“ die mir so vorkam als habe man das Budget etlicher kleiner FIlme gespart und eben einen großen gebastelt bei dem dann alses ausgelotet wurde was möglich ist. AUch im vorliegenden Falle komme ich zu dem Gefühl: klar, man neigt dazu das gezeigte zu vergleichen. Eine Alieninvasion hatten wir erst im vergangenen Jahr zweimal aus den USA, in der albernen Version in „Independence Day 2“ und in der intelligenten Fassung in „Arrival“. Dieser hier richtet sich eher nach dem letzteren: es geht nicht darum die Aliens großflächig zu bekämpfen und es geht auch nur am Rande darum das Phänomen zu erforschen. Im Fokus stehen ein paar Alltagsfiguren die in die Ereignisse verwickelt werden und sich je nachdem auf die Helden oder die böse Seite schlagen. Dabei prallen die Extreme aufeinander: inw enigen Szenen wird mit edelsten Spezialeffekten gearbeitet die auf Hollywood Niveau sind, die meiste Zeit stehen dagegen aber Szenen die in trostlosen russicshen Wohnblocks spielen. Die Darsteller kann man hierzulande wohl kaum, kriegt aber sehr wohl stabile und brauchbare Helden geboten die eben diesen „LEute von der Straße“ ausdruck haben, der aber gut funktioniert. Ansonsten sind es insgesamt viele Elemente die man kennt (ein menschlicher Außeridischer der sich an kleinen Alltagssituationen aufhält und lächeln lernen muss), die aber hier ganz brauchbar zusammengemengt wurden. Trotzdem erwist sich der Film trotz inhaltlicher und visueller Highlights insgesamt als etwas zu langgezogen und langatmig. Dürfte aber demjjenigen der sich auf diese etwas spezielle Form FIlm einlassen kann einiges bieten.

Fazit: Interessanter, vielschichtier Streifen der allerdings einiges an GEduld erfordert!

Rating: ★★★☆☆

Alien Covenant

Die Terraforming-Spezialistin Daniels (Katherine Waterston) fliegt mit Team zu dem Android Walter (Michael Fassbender), Christopher (Billy Crudup) und Tennessee (Danny McBride) gehören auf dem Raumschiff Covenant auf einen neuen Planeten. Die aufregende Mission wird schnell lebensgefährlich als sie erkennen daß auf dem neuen Planeten eine bösartige Alienrasse auf der Lauer liegt …

Der Film hat aus meiner Sicht von vornerein schlechte Karten: es werfen Leute Ridley Scott vor seine eigene Ego Trilogie aus dem alten Stoff zu basteln; des weiteren muß er zwei ANsprüchen gerecht werden. Zum einen gibt es Leute die den gebremsten Stil von Prometheus mochten und ein enstsprechendes Sequel wünschen, zum anderen fordern Leute ein Guilty Pleasure, ein Handfestes Alien Gemeuchel. Fairerweise sei gesagt: das kriegt der Film alles hin, wird allerdings dabei nicht wirklich unterhaltsam. Mein größtes Problem dabei war das hier zahlreiche Stellen versuchen Spannung aufzubauen an Dingen die man kennt: wenn einer z.B. in eine Falle tappt und sich ein Alien Ei näher anschaut weiß jeder was nun kommen wird. Ebenso ist fast die erste Stunde lang ein langer, quälend langweiliger Weg der nur darauf hinausführt daß die Aliens auftauchen – was ebenso nichts Neues ist.Handwerklich ist die Geschichte perfekt, darstellerisch ebenso absolut zufriedenstellend (insbesondere Michael Fassbender dominiert den Film in nahezu jeder Szene in der er auftaucht) und wenn denn dann die berüchtigten Monster auftauchen wirds wirklich schweißtreibend, aber das sind Szenen die auf mich wie kleine Bonusclips wirken. Und wer auf Prometheus Antworten wartet könnte enttäuscht werden da diese Antworten zwar gegeben werden, aber extrem knapp ausfallen. Vielleicht ist der Film ja auch nur ein großes Set Up für den finalen Teil der Alien Prequel Trilogie – für sich alleine genommen ist er aufwendige Sci Fi Action mit effektvollen Szenen und langweiligen Figuren.

Fazit: Fühlt sich nicht wie ein „Alien“ Film an …
Rating: ★★☆☆☆

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Die „Guardians Of The Galaxy“ rund um Star-Lord (Chris Pratt) sollen für Ayesha (Elizabeth Debicki), ein interdimensionales Monster bekämpfen und sollen im Ausgleich dafür Nebula (Karen Gillan) erhalten welche die  Schwester von Gamora (Zoe Saldana) ist. Diese Mission setzt aber eine Folge von Katastrophen in Gang welche die Guardians erneut in große Gefahr bringt …

Menschen möchten ein positives Erlebnis wiederholen; und für die meisten Kinogänger war Guardians 1 sicherlich ein solches. Trotzdem ist es fast unmöglich einen solchen Film nochmal als so großartig zu erleben da der Erstling mit einem „Aha“ und WOW Effekt daherkommt. Und meine schlimmsten Befürchtungen sah ich am Anfang dann auch bestätigt wenn der Film exakt wie der Vorgänger mit einer tanzenden Hauptfigur beginnt, da sah ich schon große Gefahr daß mir hier nun reihenweise Versatzstücke aus dem ersten in variierter Form neu gebracht werden. Und das stimmt auch, aber nicht in negativer Form: die Chemie zwischen den Figuren, deren Macken und Eigenheiten und der Einsatz von musikalischen Klassikern funktioniert exakt wie im Erstling, ist zwar nur die Verlängerung des bewährten Zeugs, aber mit mehr als zufriedenstellendem Resulat. Des weiteren ist es bemerkenswert wie wenig die Trailer preisgegeben haben, man weiß weder worum es eigentlich geht, wer der Schurke ist und all diese Dinge – wann hat das ein so großer Blockbuster zuletzt geschafft? Obendrein haut der Film große und epische Effektbilder in 3D um die Zuschauerohren und überrascht sogar mit ein paar lustigen Cameos und emotionalen Momenten: insbesondere das überlange Actionfinale gipfelt in eine zu Herzen gehende Sequenz die einen mitreißt. Nur die absurden und überflüssigen Credit Scenes hätte man gerne streichen können.

Fazit: Episch, emotional und ein Riesenspaß: das Sequel fällt so aus wie man es sich nur wünschen konnte!
Rating: ★★★★★

Ghost in the Shell

In der Zukunft ist es gängig daß Menschen Teile ihres Körpers durch Cyborg-Implantate ersetzen – und der brutale Terrorist Kuze (Michael Pitt) plant einen Angriff auf die Technologien der Firma Hanka Robotic. Dies soll verhindert werden durch die experimentelle Major (Scarlett Johansson) und ihr Team …

Da ich zu jedem Titel den ich mir ansehe einen Artikel schreibe möchte ich dies auch hier tun, wenngleich es relativ dürftig ausfallen wird: zum einen, mir ist die Grundthematik nie begegnet, ich kenne zwar den Namen aber nicht den Animefilm oder sonstige Dinge die unter diesem Namen erschienen sind. Des weiteren habe ich meine Probleme mit dem Thema Anime: ich habe als Jugendlicher Akira gesehen, danach nie wieder etwas aus der Sparte und habe keinerlei Bezug dazu. Plus: ich bin nach einer halben Stunde in „Ghost in the Shell“ schläftig geworden und habe nicht mehr sonderlich viel davon mitbekommen ab einem bestimmten Punkt. Daher kann ich nur ein paar Eckpunkte herausstellen: eine tolle Optik, die präsentierte Zukunftsstadt sieht toll aus, ein paar wenige, aber funktionierende 3D Effekte, dazu Scarlett Johannson die eine interessante Figur spielt sowie einen machbaren, aber nicht übersteuerten Einsatz der Action. Das heißt, wer einfach nur einen Actionkracher gucken will in dem es ordentlich scheppert dürfte nicht zufrieden sein, wer sich mit der Cyberpunk Story und dem Anime Thema auskennt wird sicherlich manches dran entdecken. Kann man eigentlich unmöglich empfehlen oder abraten.

Fazit: Opitsch in jeder Hinsicht brilliant, inhaltlich wohl nur für ein bestimmtes Zielpublikum ausgelegt.

Passengers

Mechaniker Jim Preston (Chris Pratt) und die Journalistin Aurora Lane (Jennifer Lawrence) sindf zwei Teilnehmer einer bemannten Raummission: dabei werden alle Reisenden in Kälteschlaf versetzt und sollen erst nach 120 Jahren am Ziel aufgetaut werden Durch unerklärliche Umstände wachen Jim und Aurora jedoch auf – 90 Jahre vom Ziel entfernt …

Jennifer Lawrence und Chris Pratt – das sind zwei Namen die man als Produzent schon ganz gerne auf einem Filmplakat stehen hat. Und wenn man das dann noch als schicke Science-Fiction Romanze vermarktet hat man die Leute schnell im Kino – aber leider nicht unbedingt zufrieden, da der gegebene Trailer die Dinge im Film bewußt falsch darstellt. Der Film besteht für mich aus vier separaten Teilen, insbesondere der erste davon wurde bewußt ausgelassen: das ist eine Robinsonade über einen isolierten Mann, denn Pratt verbringt die erste halbe Stunde allein bevor Lawrence überhaupt dazukommt. Im zweiten Teil wird’s dann zu einer Romanze, im dritten zu einem Drama und im finalen Akt zu einem wilden Survivalfilm. Alle vier Teile sehen schick aus, die edle und effektvolle Umgebung macht den Film zum absoluten Sehgenuß, allerdings ändert sich der Ton von Part zu Part. Obendrein fällt es schwer Pratts Figur zu mögen da er früh im Film etwas sehr verwerfliches tut; mir viel es schwer ihm dann das folgende Stück wirklich emotional zu folgen. Aber letztlich hats für mich das ultraspannende Finale rausgehauen, ich kann aber verstehen wenn Leute gerade anhand des Trailer erher gebremst und enttäuscht den Film verlassen.

Fazit: Nicht so wie er sich vermarktet, sehr wechselhaft und nicht ohne Macken, aber trotzdem zum Ende hin ganz großes Kino!
Rating: ★★★★☆

Rogue One – A Star Wars Story

Die rebellische Jyn Erso (Felicity Jones) wird einer bunten Truppe Krieger zugeteilt, angeführt von Captain Cassian Andor (Diego Luna). Deren Mission ist es die Pläne der Imperialen Superwaffe, dem Todesstern, zu stehlen um eine Schwachstelle finden zu können. Dabei hat die Missoon für Jyn einen überaus persönlichen Aspekt …

So wird die Kuh eben auch an den Nebenstellen gemolken: im ersten Star Wars Film der ja nun offiziell Episode 4 darstellt wird erwähnt daß das Böse Imperium den „Todesstern“ besitzt und die Rebellen haben dessen Bauplan durch ein Rebellentrüppchen erbeutet – hier ist nun die filmische Ausführung dieses Satzes indem der Film einfach nur eben die genauen Umstände schildert wie es dazu kam daß die Baupläne erfolgreich gemopst werden konnten. Da der Film gleichermaßen Sequel wie Prequel ist wird eine Menge Fan Service geboten, es tauchen permanent Figuren aus anderen Filmen auf – man muß nur selbst bewerten ob diese Cameos cool oder zu gewollt sind. Ebenso wird sich mit modernen Spezialeffekten beholfen um alte Charaktere wieder in jung erscheinen zu lassen – eigentlich eine gute Methode, aber leider ist insbesondere bei einer Figur der Uncanney Valley Effekt in unerträglicher Weise ausgefallen. Das ist besonders schade da der Film ja wirken möchte wie aus den 70er Jahren, aber dann eben modern künstlich ausfällt. Ansonsten gibt es eine Menge Probleme die aber individuell zu bewerten sind: die Helden sind zwar plausibel und authentisch, aber ebenso unangenehm und unsympathisch und taugen kaum zum mitfiebern, und an manchen Stellen werden Helden unnötig überspitzt (wie der Roboter der mit Tarantino-Coolness agiert) – trotzdem schafft es der Film insbesondere am Ende hin perfekt die Kurve zu kriegen. Wenn auch nicht fehlerfrei dürften Fans zufrieden sein.

Fazit: Eigentlich wenig neues zum bekannten Universum, aber viel Nostalgie und Fanservice!
Rating: ★★★★☆