Archiv der Kategorie: Science-Fiction

Solo – A Star Wars Story

Die Jugendjahre des Schmugglers Han Solo (Alden Ehrenreich) der von der Flugakademie geworfen wird und dann vom Gangster Tobias Beckett (Woody Harrelson) auf eine Mission geschickt wird, Begleitet von Chewbacca (Joonas Suotamo), von Qi’Ra (Emilia Clarke) und Lando Calrissian (Donald Glover) …

Und das große Auspressen geht weiter: nachdem Disney die Rechte an Star Wars erworben hat hauen sie nun eben eine neue Trilogie raus, aber ergänzen es ebenso durch Bonusfilme die sich um Figuren oder Nebenplots ranken. Nun kriegt auch der Weltraumschmuggler Han Solo ein eigenständiges Werk welches man aber eigentlich nur mit purer Gleichgültigkeit sehen kann: die Figur Han Solo ist untrennbar mit Harrison Ford verbunden, Alden Ehrenreich gibt hier einen netten Helden der optisch an den alten Ford Look angelehnt ist, aber sich niemals so „anfühlt“. Ansonsten gibt es das was zu erwarten war: der Film spielt eben in der Star Wars Welt, hat ein paar nette Kulissen die an die alten Sachen erinnern, permanente kleine Referenzen und Anspielungen und eine passable Mannschaft aus Nebenfiguren. Die Story ist ein simpler Heist Movie in der jeder jeden betrügt – eigentlich ok, im Zusammenhang mit der eigentlichen Star Wars Haupthandlung aber restlos unnütz. Lediglich die Passage in der die Helden mit dem rasenden Falken gegen ein paar Tie Fighter kämpfen zu den Klängen der alten Star Wars Melodie lässt kurzweilig das Gefühl der alten Teile aufkommen. Richtig klagen kann man hier eigentlich nicht, wirklich langweilen tut man sich auch nicht . Aber es macht doch sehr klar daß hier gelackte und kalkulierte Werke entstehen die nur dem Kommerz dienen und nicht dem Umstand folgen daß es noch was zu erzählen gibt.

Fazit: Zu lang geratener Weltraumwestern mit einer gewissen Kurzweil und viel Fanservice!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=pZgsuFUmYY0

Ready Player One

Die Erde ist im Jahr 2045 völlig heruntergekommen, weswegen sich viele Menschen in die virtuelle Welt OASIS . Als deren Erfinder James Halliday (Mark Rylance) hinterläßt er ein Rätsel welches in der Welt versteckt ist und zu seinem Reichtum führen soll. So begegebn sich viele Menschen auf die Suche, auch der Teenager Wade Watts (Tye Sheridan) …

Im Zusammenhang mit diesem Film wird immer auf das Thema „Zitate“ eingegangen – warum eigentlich?`Klar, es gehört zu den Aushängeschilden des Films daß er an jeder nur erdenklichen Stelle Film oder Literaturfiguren in Szene setzt, daß sich jeder in der stattfindenden virtuellen Realität irgendwie seine Einflüsse visuell erfüllt, das ist für mich ein Gimmick, aber nicht daß worauf der Fokus liegen sollte. Wirft man den nämlich auf die Story gibt’s nicht wirklich innovatives, aber eben was spaßiges zusehen: ein Teeanger und ein paar Gefolgsleute suchen in einer bunten Phantasiewelt nach einem Schatz. Das bringt eine Menge absurder Momente, Situationen und Verweise mit sich die viel Spaß machen. Technisch ist das alles auf hohem Niveau, wenngleich die Videospielwelt konsequent künstlich ist, die Figuren sind sympathisch, nur in ihrer menschlichen Form nicht sonderlich aussagekräftig. Und der stetige Einsatz bekannter Kulturzitate mit Schwerpunkt der 80er ist sehr liebenswert, aber stellenweise auch an der Grenze zur Reizüberflutung. Letztlich ist es aber vor allem eine Sache die wir so schon lange nicht mehr gesehen haben: ein großer Spielberg Film auf der großen Leinwand.

Fazit: Witzig, bunt und voller Anspielungen – großes Vergnügen!

Rating: ★★★★☆

The Cloverfield Paradox

Da die Energieressourcen der Erde nur noch fünf Jahre reichen werden versucht ein Team Wissenschaftler von einer Raumstation aus ein riskantes Experiment mit dem Shepard-Teilchenbeschleuniger. Bei Erfolg würde die Erde wieder ausreichend Enrgie haben – durch einen Vorfall gerät das Projekt jedoch in furchtbare Gefahr …

Na gut, in Punkto Vermarktung war dieser hier ein totaler Clou: angekündigt war daß es einen dritten Cloverfield Film geben würde und daß er im Weltraum spielen würde, dann wurde beim Superbowl plötzlich ein erster Trailer veröffentlicht und die Info daß der Film direkt auf Netflix verfügbar sei. Das legte einen Verdacht nahe: daß der Film so schlecht geworden ist daß man garnicht an eine erfolgreiche Kinoauswertung geglaubt hat. Nun, nach anschauen des Films würde ich sagen: yup, genau das muß es gewesen sein. Zumal der Film eh haarscharf am Etikettenschwindel ist: eigentlich ist es ein Skript namens God Particle dem einfach nur ein paar Korrekturen beigefügt wurden damit es sich irgendwie in die bisherige Cloverfield Geschichte einfügt, aber auch diese sind geringfügig und sehr künstlich erzwungen. Ansonsten ist es eben ein Science Fiction Film über ein mißratenes Experiment, der herumspielerei mit Paralleluniversen und ein paar Metzeleffekten, mit einer menschlichen Crew die einem keine sympathischen oder sonstwie interessanten Charaktere an die Hand gibt. Bedeutet: als Cloverfield Sequel ein Krampf, als für sich stehender Science FIction FIlm unterer Durchschnitt.

Fazit: Sehr künstlich ans Franchise angehangenes Sequel, bleich und seelenlos!
Rating: ★★★☆☆

Bright

In einer Stadt leben Menschen und übernatürliche Wesen wie Elfen, Feen und Orks selbstverständlich zusammen. Dort arbeitet auch der Polizist Daryl Ward (Will Smith) zusammen mit dem Ork Nick Jakoby (Joel Edgerton) und kommt mit ihm einem Relikt auf die Spur welches großes Chaos auslösen kann. Um die Katastrophe zu stoppen müssen sie aber ihre eigenen Differenzen beilegen …

Der Film wurde direkt für NEtflix produziert, wobei ich da immer etwas gebremst reagiere: wenn man mit einem solchen Aufwand eine solche Produktion stemmt und diese dann nicht ins Kino bringt ist Skepsis angesagt. Vorrangig der Gedanke daß der jeweilige Titel sich aus qualitativen Gründen nicht fürs Kino eignet. Und was mich hier auch irritiert hat war die Story die für mich eine Mischung aus „Spacecop LA“ und „I Robot“ ist und im Grunde mit ihrer komplexen Welt in der Cop Thriller, Sci FI Momente und Fantasy zu einer Einheit vereint werden eher Serienmaterial gewesen wäre. Aber gut, hier ist das fertige Resultat – und ist eigentlich kaum der Rede wert. Für mich geht diee Mischung aus einem knallahrten Copduo das magische Wesen jagt hinten und vorne nicht auf, zudem sind die Figuren nicht nennenswert charismatisch sind und der Film komplett auf ironie und auflockernde Elemente verzichtet. Technisch geht das Ganze wohl ok, man merkt aber daß hier in manchen Punkten auf Sparflamme gearbeitet wurde. Als Klick im Netflix Angebot wärs wohl in Ordnung, fürs Kino hätte es wahrlich nicht getaugt.

Fazit: Solider Sci Fi Fil der sehr unterschiedliche Elemente nicht sehr stimmig vereint.

Rating: ★★★☆☆

Auslöschung

Area X ist ein merkwürdiges Gebiet daß seit drei Jahren durch ein mysteriöses Ereigniss von der Außenwelt abgeschnitten wurde – und nur der Soldat Kane (Oscar Isaac) kam lebend von dort zurück. Die Region soll nun von Lena (Natalie Portman), Anya Thorensen (Gina Rodriguez), Cass Shepard (Tuva Novotny), Josie Radek (Tessa Thompson) und Dr. Ventress (Jennifer Jason Leigh) erforscht werden. Allerdings birgt Area X eine tödliche Gefahr …

Bei diesem Film liegt der Fokus leider auf einem Randdetail: nadch Ankündigung für einen Kinostart wurde mitgeteilt daß der Film direkt abwandert zum Streaming Dienst Netflix. Der ermöglicht natürlich für die Zukunft so einige „Stolpersteine“, wenn zu befürchten ist das anrückende Kinofilme zeitnahe zum Start auf Streamingportale abwandern, oder aber es könnte sich zeigen daß Filme die eben diesen Weg gehen eine geringere Qualität ausweisen. An „Auslöschung“ läßt sich das nicht festmachen, sehr wohl aber eines erkennen: dieser Film wäre in der Tat im Kino nicht groß gewürdigt worden. Er ist vom Macher von „Ex-Machina“ und erzählt eine düstere Sci Fi Story komplett nüchtern, langsam, ironiefrei und schwerfällig. Es ist gerade dieser Stil der bei Ex Machina praktiziert wurde mit dieser gebremsten, schleppenden Weise der sich hier auch in Überfülle wiederfindet und sehr wohl einige Leute zufrieden stellen sollte. Allerdings entstand der Streit hierum auch daher daß der FIlm vom Produzenten als zu verkopft, zu anspruchsvoll und zu intelligent eingestuft wurde um an der Kinokasse erfolgreich zu sein – und das unterschreibe ich. Es wird sicher einige Sci-Fi Fans geben die dieser Nummer eine ganze Menge abgewinnen können, aber ich kann mir auch eine breite Masse an Zuschauern vorstellen die in der Nummer nur pure Langeweile sehen, das auch nicht zu unrecht. Es allen recht machen kann man eh nicht und ich respektiere sehr daß der Film so belassen wurde wie er gedacht war, muß mich aber dann zu denjenigen zählen denen der schwerfällige Sci-Fi Brei dann doch eine NUmmer z hoch war.

Fazit: Epische, aber sehr gebremst erzählte Utopie die der breiten Masse eher langweilig vorkommen könnte.

Rating: ★★★☆☆

Star Wars – Die letzten Jedi

Rey (Daisy Ridley) hat den Jedi-Ritter Luke Skywalker (Mark Hamill) auf dem Inselplaneten Ahch-To gefunden und geht bei ihm die Lehre. Die Fähigkeiten braucht sie dringend da Kylo Ren (Adam Driver)seine finstere Mission die von Snoke (Andy Serkis) aufgetragen wurde weiter eifrig verfolgt …

Was kann man schon großartig dazu sagen? Wer gerade in den Anfangstagen des neuen Films inhaltliche Details breittritt begeht ne ziemliche Sauerei; und egal ob man den Film jetzt in den Himmel lobt oder fies zerreißt, die Fans sind ein dermaßen angefixtes Grüppchen daß die vollen Kinosääle garantiert sind. Aber ich bin mir sicher daß die meisten obendrein sehr zufrieden aus dem Film kommen werden: es gibt einige inhaltiche Wendungen und Momente die man so nicht groß vorhersehen konnte und die am Ende das Warten auf Episode 9 zur reinen Qual machen werden; Action und Kriegssequenzen sind in hohem Maße drin und eben die vertrauten Figuern auf die gesetzt wird. Natprlich schwingt da sehr viel Nostalgie mit, gerade wenn Mark Hamill und die ja leider verstorbene Carrie Fisher in ihren ikonischen Rollen nochmal auftreten, aber schlußendlich funktioniert die Kiste bestens. Ob man den stellenweise etwas flapsigen Humor der wirkt wie aus einem Marvelfilm hier so mag muß man natürlich selbst abwägen – mich hats nicht gestört. Ich hatte zweieinhalb begeisternde Kinostunden mit einigen unglaublichen „WtF“ Momenten – und dem Gefühl daß Star Wars, auch wenns finanziell ausgepresst wird, immernoch ein berauschendes Kinoerlebnis sein kann.

Fazit: Der Film auf den die Fans gehofft und gewartet haben!

Rating: ★★★★★

Blade Runner 2049

Vor 30 Jahren beseitigte Blade Runner Rick Deckard (Harrison Ford) vier Androiden die in Los Angeles untergetaucht waren. Nun stößt der junge Polizist K (Ryan Gosling) zufällig auf ein altes Geheimnis von damals. Um eine Katastrophe abzuwenden braucht K Hilfe von Deckard …

Ich respektiere daß es Menschen gibt die den ersten Teil hoch loben und ihn bis heute feiern, ich konnte nichts was damit anfangen obwohl ich ihn gut vier oder fünfmal versucht habe zu schauen. Darum war ich auch nicht sonderlich scharf auf ein Sequel, hab aber versucht es mir trotzdem zu geben. Und komme geradezu zweigeteilt heraus: was meine Interessen angeht, da ist acuh der zweite Film nicht nennenswert interessant für mich, ich find die Blade Runner Thematik nicht sonderlich ansprechend. Aber den Rest muß man einfach sachlich kommentieren: man hat hier einen unfassabr überwältigenden Film: inhaltlich stimmig, man kann den Film auch für sich sehen ohne den Vorgänger präsent zu haben, die Stimmung in die er taucht ist unglaublich wirksam, die Effekte sind großartig (und obwohl es ein 3D Film ist kriegt man nie die Augen zugekleistert mit aufgesetzten Effekten!) und die Darsteller allesamt vorzüglich, insbesondere die in einer kleinen Rolle auftauchende Carla Yuri. Das einzige Manko: ich finde die beiden Antagonisten nicht nennenswert interessant. Obendrein könnten viele an der sehr gebremsten Erzählweise Anstoß nehmen und ihn sehr langweilig finden. Möglich. Aber warum sollte der Film nicht ähn lich aufgenommen werden wie der Erstling.

Fazit: Überragendes Kinoerlebnis daß zwar überlang, aber ebenso überwältigend ist!

Stephen Kings Es

In der Kleinstadt Derry finden sich die Außenseiter Stanley Uris (Wyatt Oleff), Richie Tozier (Finn Wolfhard), Mike Hanlon (Chosen Jacobs), Bill Denbrough (Jaeden Lieberher), Beverly Marsh (Sophia Lillis), Eddie Kaspbrak (Jack Dylan Grazer) und Ben Hanscom (Jeremy Ray Taylor) zum „Club der Verlierer“ zusammen. Gemeinsam erkennen sie daß in ihrer Stadt stetig Kinder entführt und ermordet werden und das ein übersinnliches Wesen dahinter steckt welches Meistens als Clown Pennywise (Bill Skarsgård) auftritt …

Die Neuverfilmung eines zwar populären, aber eben doch sehr alten Buches wird eigenartiger zu einem der am meisten erwarteten Streifen … wie kommts? Ich denke das Nostalgie dabei ist: sehr viele Leute haben den TV Film noch vor Augen und verbinden ihn mit nostalgischen Erinnerungen und nun kriegt man diese alte Nummer in frischer, aufgepeppter Form nochmal neu zu sehen. Dabei wird ordentlich sortiert: wo im Buch und TV Film fröhlich zwischen zwei Zeitebenen gezappt wurde reduziert der Flm sich auf den jugendlichen Part und erzählt diesen obendrein streng chronologisch. Obendrein werden die Ereignisse im Gegensatz zum Buch in den achtziger Jahren erzäht.Was dann dort abläuft ist ein braves aberzählen von Szenen aus dem Buch die meist gleich verlaufen: an irgendeiner Alltagsstelle passiert etwas merkwürdiges, es baut sich Spannung auf und dann kommt der Clown angesprungen – man hat das Gefühl eine Geisterbahnfahrt zu machen, ich fürchte nur daß ein „Saw“ und „Hostel“ erprobtes Publikum daraus nicht allzuviel Grusel entziehen kann. Schlecht wird’s trotzdem nicht, im Gegenteil: der Film klappt bestens. Als Unterhaltungsfilm in dem eine muntere Truppe sympathischer Jugendlicher (die allesamt eine großartige Chemie untereinander haben) sich mit einem übersinnlichen Monster anlegt. Eben das an was man sich aus dem Buch und dem alten Film erinnert. Und schon alleine der Nostalgiefaktor verleitet dazu amüsiert und mit einem Lächeln den Film zu schauen und hinterher mit Vorfreude auf das Sequel zu warten. Ob man den neuen Pennyvise dem alten vorzieht sehr dahingestellt – das muß jeder individuell für sich festlegen.

Fazit: Weniger Horror, mehr Fantasy und Kinderfilm in einem mit wunderbar lebendigem Figurenensemble!
Rating: ★★★★☆

What happened to Monday

Im Jahre 2073 ist wegen der dramatischen Überbevölkerung nur noch ein Kind erlaubt, überzählige Kinder werden von der Behörde „Kinder-Zuteilungsbüro“ unter Leitung der gnadenlosen Nicolette Cayman (Glenn Close) eingesammelt. Daher hat Terrence (Willem Dafoe) seine siebenlinge unter einer identiät erfasst die sich die nach Wochentagen benannten sieben Kinder (Noomi Raapace) teilen. Als jedoch eines Tages Monday nicht mehr ach Hause kommt fördert die Suche noch ihr unfassbares zu Tage …

Auf diesen Film traf ich in einer Sneak vollkommen unerwartet – ich hatte weder Namen noch Inhalt noch Besetzung irgendwie vorher kommuniziert bekommen, hatte also optimale Bedingungen. Und unter diesen funtkionierte der Film echt unglaublich gut. In wenig Kenntnisse des Inhalts ruinieren allerdings nicht restlos. Größtes Lob ist dabei an Noomi Rapace zu vergeben die gleich sieben Rollen spielt; wobei sie nicht wirklich die Chancen hat alle sieben Charaktere extrem auszuspielen. Damit der Zuschauer die Figuren auseinander halten kann werden nur ein paar Stichpunktartige Unterschiede in der Erscheinung beigefügt, die rebellische, die nette, die Partymaus, der Nerd, die Sportlerin .. das muß reichen. Tut es aber auch. Gepackt in eine utopische und dabei leider sehr glaubhafte Welt spult der Film einen hoch spannenenden Thriller mit Drama und Science Fiction Motiven ab. Leider kann man die fette Pointe schon in er Mitte erahnen und obendrein stellt der Film die Zukunft und vor allem die Möglichkeiten der gezeigten technischen Geräte nicht exakt da, so daß man sich mitunter schon fragt wozu z.B. die Handdisplays gut sind … aber das ist schon jammern auf hohem Niveau. Ansonsten gibt es einen echt krassen, heftigen und effektiven Thriller zu sehen voller Wendungen, krassen Gewalteruptionen und vor bedrückendem Hintergrund. Leider nicht das was man als Blockbuster rausbringen kann, sehr wohl aber die Art von krassem Geheimtipp die einen Blick verdient!

Fazit: Hochspannend und von Noomi Rapace überragend gespielt!

Rating: ★★★★☆

Planet der Affen – Survival

Der Krieg, zwichen Menschen und Affen ist voll ausgebrochen und der Affen-Anführer Caesar (Andy Serkis) will nur geht es dabei gar nicht länger ums Gewinnen, er will lediglich einen Weg finden, wie er mit seinem Stamm in Frieden leben kann. Allerdings hat sich der fanatische Colonel (Woody Harrelson) das Ziel gesetzt will Caesar um jeden Preis tot sehen und eröffnet eine gnadenlose Jagd ..

Und somit ist auch die Neuauflage der alten Affensaga zur Trilogie herangereift – und zu einem großen Finale. Ich selber mochte die Vorgänger und sehe bei diesem ein würdiges Werk daß die Reihe solide abschließt, am meisten begeistert mich aber im nachhinein der Trailer. Aus dem konnte ich eine simple Story entnehmen, böser Psycho Soldat in Gestalt von Woody Harrelson kämpft gegen Affenführer Cesar – Ende. Im fertigen Film ist der Verlauf der Handlung aber gänzlich anders angeordnet als die Trailer es suggerierten, somit befindet man sich plötzlich in einem gänzlich „unbekannten“ Film und das war mal ganz nett. Allerdings bei einem der eigentlich für seine Hauptfiguren eine einzelne, krasse Extremsituation entwirft, aufbaut, auflöst und dann im Grunde genauso weit ist wie vorher. Mit unfassbar guter Animationstechnik, einigen heftigen Actionszenen und manchmal recht dramatischen Momenten wird der Zuschauer aber doch bei der Stange gehalten und auch wenn der Film recht humorarm daherkommt bietet er im Gesamten einen der qualitativ hochwertigeren Blockbuster in diesem Jahr.

Fazit: Solides Finale der Affensaga, trotz längen sehr spannend und emotional!

Rating: ★★★★☆