Archiv der Kategorie: Science-Fiction

The Adam Project

Adam (Walker Scobell) leidet unter der Trennung seiner Mutter (Jennifer Garner) und seines Vaters (Mark Ruffalo). Dann aber stürzt ein Jet vor seinem Haus ab – und der Pilot (Ryan Reynolds) erweist sich als erwachsener Adam …

Man muss ja fair sein: der Film versucht das Flair eines 80er Jahre „kleiner Junge der außerhalb lebt und Schwierigkeiten hat er lebt eine übersinnliche Sache“ Titels aufzugreifen. Dese Filme die man dort liebt hatten aber ja Jahrzehnte Zeit einem ans Herz zu wachsen . Das mag diesem hier auch gelingen, aber nicht bei allzu Vielen. Man merkt trotzdem dass dies ein Herzensprojekt von Reynolds ist und deswegen hängt dem Film eine gewisse Sympathie und ein gewisser Charme an. Aansonsten kann man nicht viel dazu sagen :die Story ist ok, die Darsteller sind ok und alles drum herum ist solide inszeniert. In der Familiengeschichte gibt es sogar ein paar emotionale Punkte die überraschen. Ansonsten hat man eine Science Fiction Story die eigentlich auf dem Level einer TV-Serie angesiedelt ist ein paar gute Sprüche und Reynolds in deiner üblichen Form, wenn auch leicht gebremst. Ich glaube dass kleinere Kinder diesen Film sehen und überragend gut finden können und wenn es als Einstiegsdroge für andere Filme gilt macht er für mir eigentlich nichts verkehrt.

Faztit:; Solider Netflix Titel mit ein paar Pluspunkten aber ohne nennenswerte Nachwirkungen

Reminiscence – Die Erinnerung stirbt nie

Detektiv Nick Bannister (Hugh Jackman) ist Experte für das Aufspüren von verschütteten Erinnerungen. Als er aber persönliche Gefühle für seine Klientin Mae (Rebecca Ferguson) entwickelt gerät alles aus den Fugen …

Ich kann diesen Film nicht so ganz in ein Genre einordnen: der Look und der Schauplatz eines überfluteten Miamis vermitteln das Gefühl eines Endzeittitels, die Story im Erinnerungen die man in einem Wassertank ansehen und abrufen kann hat Science Fiction Anteile und der Plot in dem ein Mann in den Erinnerungen einen Vorfall erforscht und auf stetige neue Hinweise stößt ist eine Detektivstroy. Alles zusammen ergeben einen eigensinnigen, speziellen Film der eindeutig teuer produziert ist, aber dennoch klein und für sich wirklt. Mit Hugh jackman als Protagonisten der den Film auch stetig aus dem Off kommentiert hat man aber die richtige Person um den Zuschauer rund zwei Stunden zu fesseln. Alles in allem nichts was besonders lange nachhält, baer das tut was es soll.

Fazit: Solider Genremix mit einigen sehr eigenen Dingen an sich, aber insgesamt spaßig.

Rating: ★★★☆☆

Stowaway – Blinder Passagier

Ingenieur Michael (Shamier Anderson) gelangt durch Zufall an Bord eines Marsraumschiffts und wird als blinder Passagier mitgenommen. Leider ist die Rückkehr zur Erde nicht möglich, aber es ist auch icht genügend Sauerstoff für alle an Bord …

Science Fiction von ihrer realistischsten Seite: eigentlich behandelt der Film auf sehr nüchterne Weise eine Marsmission, zeigt die Astronauten und ihre Arbeit und das Umfeld. Das geht trocken, nüchtern, fast dokumentarisch zur Sache bis eben ein blinder Passagier an Bord entdeckt wird. Daraus entspringt schnell ein großes Problem: mit dem zusätzlichen Mann wird der Sauerstoff knapp und es entsteht ein Szenario welches für einen Psychothriller hätte herhalten können. Aber der Film geht einen anderen Weg: er zeigt die Belastung der Beteiligten miteinander, dann aber den Versuch eine Lösung zu finden. Dies führt zwar zu weiteren Komplikationen, die aber gemeinsam angegangen werden. Der Film ist zwa sehr unterkühlt in seinen Emotionen, läßt einen aber trotzdem nicht kalt, ebenso begeistert der realistische Look. Und zum Ende hin gibt es ein packendes Finale da man hier so nicht erwartet hat.

Fazit: Trist und leise, unemotional und doch faszinierend!

Chaos Walking

Todd Hewitt (Tom Holland) lin Prentisstown, einer Siedlung auf dem Planeten New World. Dort landet durch einen Absturz auch Viola (Daisy Ridley) – und gemeinsam beginnen sie die Geheimnisse des Planeten zu erkunden …

Das Konzept mag ganz klingen: es ist eine Jugend-Science-Fiction Buchserie die (glaube ich= drau Bücher umfasst, hier wird allerdings „nur“ das erste verfilmt so daß noch genug Material für Sequels bleibt. Ebenso ist die Besetzung großartig: mit Daisey Ridley hat man die Heldin der letzten drei „Star Wars“ Filme, mit Tom Holland hat man den aktuellen „Spider-Man“ am Start, dazu kommt noch Mads Mikkelsen als Antagonist, also alles gute Verkaufsargumente. Es kann (und sollte) einen aber skeptisch machen das der Fil m jahrelang auf Halde kam und dann auch in einer höchst kritischen Cornaphase veröffentlicht wurde. Hier hat man am Ende nichts halbes und nicht ganzes. Eine Sci FI Story deren Kernaspekt (Männer können ihre Gedanken hören) eigentlich uninteressant präsenteirt wird, ein paar schnelle Actionmomente ohne Highlight und Ridley mitr Holland als taugliche, aber auch nicht wirklich auffällige Helden … das alles in einer Story die offen und nie fortgesetzt endet. Kann man zwar mal machen, aber brauchts so gesehen auch nicht.

Fazit: Teenie-Science Fiction die endet bevor sie interessant wird und über solide nicht hinauskommt!

Rating: ★★☆☆☆

Dune

Der Herzog Atreides (Oscar Isaac) geht mit seiner Familie und seinen Beratern auf den Wüsentplaneten Arakis um den Abbau der Droge „Spice“ anzukurbeln. Vor Ort erkennt er daß dies eine tödliche Intrige ist – und sein Sohn Paul (Timothee Chalamet) wird zur zentralen Figur …

Es wird auch Menschen wie mich geben: Menschen die in diesen Film gehen und ihn für sich sehen, ohne die Bücher oder irgendwas von den Vorlagen zu kennen und damit leben müssen daß alle Figuren, Orte und Begebenheiten epische Hintergründe haben die man selber nicht kennt. Bleibt dabei überhaupt was übrig? Durchaus. Aber eben ein sehr sperriges Teil welches vor allem in der ersten Hälfte ein sehr langsames Tempo angeht und eine komplexe Story mit politischen Intrigen und verzwicksten Zusammenhängen. Ebenso aber eine kongenial gezeigte, eigene Welt die gleichermaßen technisiert wirkt wie auch altmodisch und eine geniale Darstelleriege. Und den Sound: neben einigen großen Bildern ist dies eine fast körperliche Filmerfahrung die einem einen unglaublichen Sound in die Ohren pustet. Manche Darsteller die in der Werbung aufgefahren werden haben im Film zwar nur lange Cameos, aber das macht nichts: der Film biedert sich nicht bei der Zugänglichkeit an und fordert – aber kann dem offenen oder kundigen Zuschauer auch eine menge liefern.

Fazit: Audiovisuelles Kino an der Greze des Machbaren, inhaltlich fordernd und nicht leicht zugänglich!

Rating: ★★★★★

Tides

Als eine Sturmflut die Erde verwüstet hat wichen viele Menschen auf einen anderen Planeten aus der allerdings die Bewohner unfruchtbar macht. Daher wird Astronautin Blake (Nora Arnezeder) auf die Erde geschickt um zu prüfen on eine Rückkehr möglich ist …

Science-Fiction aus deutschen landen? Ja, das geht, allerdings mit einigen Abzügen. Die große Hintergrundgeschichte in der die Erde zerstört wurde, und die Menschen ausgewandert sind wird nur mittels Texttafeln vermittelt. Der Plot einer Astronautin die auf die Erde zurückkommt beginnt eben genau dort, auf der Erde und hat keine Weltraumszenen und die Welt in der das Ganze spielt ist matschig, grau und neblig. Große Bilder gibt’s also nicht, aber eine lebensnahe Begleitung der Heldin die sich durch diesen Alptraum hindurchkämpft. Gerade in der ersten Hälfte ist man so schlau wie die Heldin selsbt bevor sich dann der übliche Plot auftut: es wird ein sicherer Hafen erreicht der sich dann aber doch ans bedrohlich herausstellt. Große Überraschungen passieren da nicht, trotzdem bietet der Film atmlose Spannung und eine bedrückende Atmosphäre. Jedenfalls viel mehr als man von so einem Titel erwarten würde.

Fazit: Trostlose Zukunftsvision, kraftvoll umgesetzt!

Rating: ★★★★☆

The Tomorrow War

In der Zkunft steht die Erde unter einem Angriff außerirdischer Wesen und droht zuv erlieren. Daher werden Soldaten aus vergangenen Zeiten in die Gegenwart geholt um diese Schlacht zu führen, so auch Dan Forester (Chris Pratt) …

Wiede reinmal ein filmischer Samper der das Rad nicht eu erfindet, sich aber entsprechende Elemente nett zusammenklaubt. Menschen gegen Aliens im Stil von Starship Troopers, dazu einige Familiendramen und das hin und her von Zeitreisestories. Leider hat sich Chris Pratt, der auch als ausführender Produzent tätig war, mit der Hauptrolle leicht übernommen. Nicht daß er das furchtbar schlecht macht, aber wenn er wie hier eine ernsthaft gemeinte Rolle spielt in der er weniger mit Charme und Witz überzeugen muß ist er dann doch nicht allzu gut besetzt. Trotzdem fällt der Film in allen Belangen ok aus. Die Lauflänge is etwas episch mit 140 Minuten, es gibt aber einige große Actionszenarien und durch die Zeitreiseaspekte einige Umgebungswechsel. In Sachen Aufwand ist der Film dennoch wie eine teure Serie und verströmt nicht das große Blockbusterfeeling, eher die Frage ob die ganze Sache als Serie vielleicht besser funktioniert hätte. Aber das mag nur meine Erwägung sein – als Streaming Titel zum Weggucken taugt er allemal, darüber hinaus eigentlich kaum.

Fazit: In allen Belangen solide!

Rating: ★★★☆☆

The Midnight Sky

Wissenschaftler Augustine (George Clooney) lebt alleine au fer Arktis nachdem eine globale Katastrophe stattgefunden hat. Von dort aus versucht er Kontakt ins All zu ermöglichen …

George Clooney ist ein Filmemacher der seit 2016 nach Money Monster nichts mehr auf die Leinwand gebracht hat, durch seine sonstigen Aktivitäten aber sicherlich ausgesorgt hat. Wenn der also einen Film macht, als Regisseur und Hauptdarsteller, kann man sicher sein daß er da ein Herzensprojekt verfolgt. In diesem Falle hatr er allerdings etwas hoch gegriffen indem er den Film mit „Gravity“ und „Revenant“ verglich. Sei Film ist eigentlich ein zweigeteiltes Werk, zum einen schildert er den Überlebenskampf eines Wissenschaftlers im ewigen Eis, auf der anderen Seite die Geschichte eines Raumschiffs und nebenbei wird der Weltuntergang auch noch abgehakt. Mirt der ruhigen, fast trägen Erzählweise mag mancher Zuschauer nicht viel Anfangen können, der langsame Aufbau bewirkt aber eine ganz eigene Atmosphäre. Für mich haben die zwei Parts nicht zueinander gepaßt, außerdem deutet sich der finale Twist früh an – trotzdem bietet der Film Entertainment welches schob über dem normalen Netflix Durchschnitt liegt.

Fazit: Zwei Filme in einem die nicht perfekt zueinander passen, aber starke und emotionale Momente haben!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=ns0k-qKG3Do

Captive State

Vor zehn Jahren haben Außerirdische die Erde übernommen. Diese haben die Erde gewaltfrei und friedlich gemacht, allerdings werden die verbleibenden Menschen steig überwacht und kontrolliert. Langsam beginnt sich aber unter den Menschen ein Widerstand zu bilden …

Die Story mag im ersten Moment eindeutig erscheinen: Aliens haben die Welt unterjocht, aber unter den Menschen bildet sich ein Widerstand. Das wird aber durch eine ungewöhnliche Ansicht und Herangehensweise aufgewertet: der Film verzichtet auf ein Gesamtbild, Erklärungen die an Nebenschauplätzen passieren sondern zeigt alles wirklich nur durch die Augen der Hauptfiguren. Dazu ist das ganze recht schlicht inszeniert, die Aliens treten nur in wenigen Szenen auf und das ganze Umfeld wirkt dreckig und simpel. Das macht es sehr atmosphärisch, aber eben auch zu einem Science Fiction Film den Fans und Kenner schätzen können, der einfache Zuschauer aber nicht unbedingt ins Herz schließt. Spannung, ein paar gute Actionszenen und ein wuchtiges Ende sind zwar drin; ob man darüber aber mit den Figuren warm wird muß jder selsbt entdecken.

Fazit: Konventioneller Rahmen der in einen eigenwilligen und sehr speziellen Film für Fans mündet
Rating: ★★★☆☆

Attraction 2 – Invasion

Zwei Jahre sind vergangen seid ein Raumschiff übre Moskau abstürzte. Um auf zulünftige Ereignisse besser vorbereitet zu sein erfoschen Wissenschaftler das innere des Schiffs. Derweil wird Julia (Irina Starshenbaum), die einst Kontakt mit den Aliens hatte untersucht da sie eigenartige Fähigkeiten entwickelt hat …

Mir ist der erste Teil damals in einer Sneak Preview präsentiert worden ohne daß ich etwas damit anfangen konnte. Es blieb eine Mischung aus Ratlosigkeit was mir da eigentlich erzählt wurde und einer Menge Respekt für die aufwendige Inszenierung und Spezialeffekte die keinen Vergleich mit entsprechenden US Produkten scheuen mußten. Ich bekam auch mit daß weitere russische Produktionen direkt auf dem Heimsektor erschienen, habe mich aber damit nicht weiter befasst. Nun folgt also ein Sequel daß zwar in die deutschen Kinos kam, aber dort nur unwesentlich auffiel. Ob das auf dem Heimsektor anders wird bezweifele ich: ich selber zumindest kam in die krude Sci-fi Story nicht wirklich rein; es geht um eine Alieninvasion und ein junges Mädchen daß übermenschliche Kräfte entwickelt hat und die einzige Hoffnung der Menschheit darstellt. Wie beim ersten Teil: die Darsteller, die Figuren und alles drumherum erreichen mich eigentlich gar nicht, ich respektiere aber erneut den Aufwand und die Darstellung.

Fazit: Epische, aber unübersichtliche Sc-Fi Mär für Fans!