Archiv der Kategorie: Science-Fiction

Attraction 2 – Invasion

Zwei Jahre sind vergangen seid ein Raumschiff übre Moskau abstürzte. Um auf zulünftige Ereignisse besser vorbereitet zu sein erfoschen Wissenschaftler das innere des Schiffs. Derweil wird Julia (Irina Starshenbaum), die einst Kontakt mit den Aliens hatte untersucht da sie eigenartige Fähigkeiten entwickelt hat …

Mir ist der erste Teil damals in einer Sneak Preview präsentiert worden ohne daß ich etwas damit anfangen konnte. Es blieb eine Mischung aus Ratlosigkeit was mir da eigentlich erzählt wurde und einer Menge Respekt für die aufwendige Inszenierung und Spezialeffekte die keinen Vergleich mit entsprechenden US Produkten scheuen mußten. Ich bekam auch mit daß weitere russische Produktionen direkt auf dem Heimsektor erschienen, habe mich aber damit nicht weiter befasst. Nun folgt also ein Sequel daß zwar in die deutschen Kinos kam, aber dort nur unwesentlich auffiel. Ob das auf dem Heimsektor anders wird bezweifele ich: ich selber zumindest kam in die krude Sci-fi Story nicht wirklich rein; es geht um eine Alieninvasion und ein junges Mädchen daß übermenschliche Kräfte entwickelt hat und die einzige Hoffnung der Menschheit darstellt. Wie beim ersten Teil: die Darsteller, die Figuren und alles drumherum erreichen mich eigentlich gar nicht, ich respektiere aber erneut den Aufwand und die Darstellung.

Fazit: Epische, aber unübersichtliche Sc-Fi Mär für Fans!

Ad Astra – Zu den Sternen

Nach einem ungewöhnlichen Ereignis wird Raumfahrt-Ingenieur Major Roy McBride (Brad Pitt) ins All geschickt um nach der Ursache zu Suchen. Dabei verfolgt er die Mission seines Vaters Clifford McBride (Tommy Lee Jones) der seit 29 Jahren als tot gilt …

Ich wußte von Anfang an daß dies nicht wirklich ein Film für mich sein würde, aber ich wurde von großer Neugier angetrieben: hier wurde die Schere der Kritik von einem Extrem ins Andere geöffnet und vom in den Himmel loben bis zum in den Boden stampfen war alles dabei, allerdings mit dem Schwerpunkt auf der negativen Seite. Ich würde sagen: es ist wirklich entscheidend aus welchem Blickwinkel man schaut. Auf dem kleinsten Nenner ist dies ein Vater / Sohn Drama, gepackt in den Mantel eines Sci-Fi Films. Aus technischer Sicht ist das Ding eine reine Offenbarung und erfüllt sein selbst gesetztes Ziel einen sehr realistischen Raumfahrtfilm zu bringen, allerdings macht dies nicht wirklich Spaß. Denn die unzugängliche, verschlossene Hauptfigur, die Stimmung und der Musikeinsatz erzeugen eine Atmosphäre des Unwohlseins und der Beklemmung die vielleicht genau das darstellt was so mancher im Kino zu finden hofft, mir war es zu belastend. Und die tieferen Fragen die abseits gestellt werden mögen manche faszinieren, haben mich aber ebenso wenig mitgenommen.

Fazit: Kein Unterhaltungsfilm, sondern technisch perfekte, aber kalte und stellenweise bedrückende Si FI Geschichte!

Iam Mother

Die Menschheit hat sich selbst ausgrottet, aber nun soll die Erde neu bevölkert werden. Das wird koordiniert durch den Roboter „Mutter“ und die kleine „Tochter“ (Clara Rugaard). Dann aber erscheint eine Frau (Hilary Swank) und bringt das Programm ins Wanken …

Es ist mittlerweile eine gängige Praxis daß Filme die sich nicht tragen werden statt ins Kino zu kommen direkt auf Netflix rausgehauen werden. In vielen Fällen hat das qualitative Hintergründe. Aber es gibt auch Fälle wie diesen hier, der zwar für Netflix geschaffen wurde, aber in manchen Ländern dann doch ins Kino kommt, so auch dieser. Und man versteht beide Seiten: dies ist durchaus ein hochwertig produzierter Film, aber ebenso ein sperriger, fordernder und trister Film der sich an die breite und zahlende Masse wohl kaum verkaufen läßt. Dies ist sterile Hardcore Sci Fi die eben ein bestimmtes Publikum sehr zufrieden stellen kann … ich gehöre wohl nicht dazu. Mir schmeckt die leblose, sterile Atmosphäre und das trostlose Umfeld nicht und ich fühle mich in solchen Titeln weder wohl noch interessiert. Aber ich respektiere die schnörkellose Machart, das in seinen Möglichkeiten bleibende stimmige Design und ein gewisses Maß an Spannung. Ebenso aber auch das die inhaltlichen Wendungen stellenweise leicht und einfach zu erahnen sind.

Fazit: Trostlose Stimmung in einem soliden, aber steril wirkenden Film der für große Sci Fi Fans sicherlich einen Reiz hat!

Star Wars Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers

Der totgeglaubte Imperator (Ian McDarmind) ist wieder ins Leben zurückgekehrt und plant mit einer neue Armee die Herrschaft des Universums anzustreben. Für Rey (Daisy Ridley), Poe (Oscar Isaacs) und Fin (John Boyega) beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit während der bösartige Kylo Ren (Adam Driver) andere Pläne verfolgt …

Das ist er dann also, der Sampler Film der absolut alle aus dem Star Wars Fan Universum ansprechen und glücklich machen soll und sich damit eine unfassbare Aufgabe aufgebürdet hat. Dazu ist das Thema zu groß, die Storylines zu verschieden und die Schwerpunkte zu weit gesetzt als das man das alles unter eien filmischen Hut bekommt. J.J. Abrams schafft aber soweit das Bestmögliche: ohne den Film unfassbar in die Länge zu ziehen hakt er wie auf einer Strichliste Dinge ab welche die Leute gerne sehen möchten, reiht amüsante Sprüche, große Actionmomente und eben eine ganze Reihe verschiedener Plätze aneinander. Fans kann man es eh nicht Recht machen,d aher werden die inhaltlichen Entwicklungen sicherlich von einigen Zuschauern gefeiert und von anderen total zerfetzt und zerissen. Für mich hats als temporeicher Abenteuerfilm sehr gut funtioniert, als Abschluß der neuen Trilogie ist es ein würdiger Schlußpunkt … trotzdem ist dieses Franchise und dieses Universum für mich damit mehr als ausgemolken.

Fazit: Solides Finish das bemüht ist es allen Recht zu machen!
Rating: ★★★★☆

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=Ma3r_uk2OsU

High Life

Monte (Robert Pattinson) und seine kleine Tochter Willow (Jessie Ross) leben auf einem ramponierten, ehemaligen Gefängnisraumschiff. Dieses jedoch droht Kurs auf ein schwarzes Loch zu nehmen …

Ich bin kein Fan von harter Sci-Fi; ebenso wenig konnte ich mit „Good Times“ etwas anfangen in dem Robert Pattinson zeigte daß er ein guter Darsteller ist und sich mit Vorliebe abseits des Mainstreams bewegt. Der Grund warum ich dann aber doch mal versucht habe diesen Film zu schauen war ein ganz anderer: der Film wurde wohl komplett in Köln gedreht, in einem hiesigen Studio, wenn auch nahezu keine Szene außerhalb spielt und man vom lokalen nichts zu sehen bekam. Und der Film an sich ist eben das was ich unter einem solchen Sci Fi Stoff erwarte: trist, düster, bedrückend. Das Setting ist und schön anzusehen, die Figuren sind kantig und unangenehm und alles in alles war dies ein langer, anstrengender Titel in den ich nicht wirklich reingekommen bin. Schade, aber wohl logisch. Man muß wirklich der Science Fiction mehr als nur durch Star Wars offen gegenüber stehen, dann eröffnet sich vielleicht ein interessanter Film und ein paar spannende Ansätze. Für mich wars reine Qual.

Fazit: Wie ein Hardcore Sci-Fi Fan dieses Werk auffast weiß ich nicht – als Laie und auf den Unterhaltungswert schauend war es für mich abre pure, unzugängliche Schwere!

Kin

Teenager Eli (Myles Truitt) findet einen mysteriösen Gegenstand, der sich als mächtige Waffe erweist. Damit eilt er seinem Adoptivbruder Jimmy (Jack Reynor) zu Hilfe als der von einem Ganoven (James Franco) bedroht wird. Damit wird er zur Zielscheibe der Polizei, der Gangster und einer außerirdischen Präsenz …

Ein Film der sich irgendwie jeder Einordnung entzieht. Der Beginn jedenfalls kam mir vor als hätten hier die Seiten von mehreren Drehbüchern irgendwie aneinandergeklebt. Da ist zum Teil eine ominöse Geschichte eines kleinen Jungen der an ein futuristisches Gewehr gerät, auf der anderen Seite ist es die Geschichte eines Kriminellen der aus dem Gefängnis kommt und sein Umfeld und seine Familie ins Unglück stürzt. Diese Geschichte finden dann zusammen und werden zu einer Art Road Movie. Spannend dabei: das Ding sieht extrem schlicht aus, arbeitet aber mit einer sehr futuristischen Story. Und macht dabei sehr vieles richtig: der Film hat glatt das Grundgefühl von Stranger Things und könnte eine ähnliche Zielgruppe erreichen. Beim Massenpublikum dürfte die wilde Genremixtur hingegen nichtg so sehr punkten.

Fazit: Kleiner und eigenwiller Film, außerhalb der Schema F Werke.

Rating: ★★★★☆

Anon

In einer utopischen Zukunft gibt es keine Privatsphäre mehr und absolut alles von jedem Menschen wird aufgezeichnet – wodurch Detektive wie Sal Frieland (Clive Owen) eigentlich gar nichts mehr zu tun haben. Als er dennoch einen Mord untersucht findet er eine Frau (Amanda Seyfried) die dem Überwachungssystem stets voraus zu sein scheint …

Das Interesse am Film begründete sich für mich schon durch Regisseur Andrew Niccol der bereits hinter „Gattaca“ und „Lord of War“ steckte. Allerdings war auch Vorsicht geboten: der Film wurde als Netflix Neuveröffentlichung angekündigt, verschwand dann plötzlich von dort und wanderte weiter zu einer regulären Heimkino Veröffentlichung. Filme die so aufwendig aussehen, dann aber doch zu Netflix anwandern sehe ich immer kritisch – hier kann ich es aber verstehen. Dies ist sicher kein Titel der an Kinokassen gut gegangen wäre: das düstere, triste Bild ist nich das was zahlende Zuschauer auf einer Leinwand schauen wollen, ebenso ist die Story relativ klein gehalten: eine Art futuristischer Krimi über ein scheinbar perfektes System in dem sich Risse zeigen. Auf die gegebene Art funktioniert das alles aber Bestens: klein überschaubar und spannend sind dies eben die Titel die man hofft in einem Streaming Angebot zu finden. Und mit Darstellern wie Clive Owen und Amanda Seyfried füllt man zwar keinen Kinosaal, aber erreicht mehr als solide Aufrufzahlen.

Fazit: Kleiner Sci-Fi Krimi mit tristem Look, aber spannend und ordentlich umgesetzt!

Alita – Battle Angel

Im 26. Jahrhunderf indet der Mechaniker Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz) findet den Kopf eines weiblichen Cyborgs auf dem Schrott und bringt ihn wieder zum Laufen. Daraus entsteht Alita (Rosa Salazar) die Ido wie eine Tochter betreut und aufzieht. Allerdings hat sie eine düstere Vergangenheit die sie schon bald einholt …

Das ist endlich mal wieder Kino mit einer gewissen epischen Größe wie man sie selten sieht und wie es wohl nur ein James Cameron auf eine Leinwand wuchten kann, und wenn auch nur als Produzent. Das gepaart mit Robert Rodriguez als Regisseur verspricht eine spannende Sache zu werden – aber man muß Einschränkungen in Kauf nehmen. Zum einen könnten manche an der Heldin Anstoß nehmen die mit digitaler Technik im Gesicht animiert ist was durchaus den berüchtigten Uncanney Valley Effekt haben kann. Mir selber kam sie als Figur aber unglaublich liebenswert vor. Die Story baut diverse Plotlines auf die aber stetig gewechselt werden, ich hab hier irgendwie keine geradlinige Geschichte die vermittelt werden sollen. Für lles andere entschädigt eine gigantische, atemberaubende Optik die insbesondere im Kino durch die 3D Brille sagenhaft aussieht. Deswegen: trotz inhaltlicher Schwächen lohnt sich definitiv ein Kinoticket.

Fazit: Inhaltlich mitunter schwächelnde, aber von der Aufmachung her gigantische Effektbreitseite!

Rating: ★★★☆☆

Extinction

Familienvater (Michael Peña) hat einen regelmäßig wiederkehrenden Traum, in dem er eine Alieninvasion sieht und den Tod seiner Familie. Als es dann tatsächlich zu einer Alienattacke kommt versucht Peter alles im das Schlimmste zu verhindern und entdeckt unglaubliche Fähigkeiten an sich …

Wieder mal ein Freitag, in wieder einmal haut Netflix da den Film der Woche raus. Ich sleber schwanke nun zwischen den Polen einerseits die Umstände, andererseits den Film für sich zu betrachten. An sich habe ich an dem Film garnichts zu beklagen – es ist eigentlich wieder einmal die Zusammenfügung bekannter Versatzstücke, aber in einer ganz neuen und vertretbaren Form, mit passablen Darstellern, überschaubarem Aufwand und einer angenehmen Lauflänge. Solide Sci-Fic Kost die im letzten Drittel mit einem sehr guten Twist überrascht. Auf der anderen Seite ist dies keine frische Filmkost mehr, sondern Massenspeisung, ein Titel der hermuß weil jede Woche einer hermuß und eben genau daß ist das Material wegen dem Leute nicht mehr groß ins Kino rennen und sich damit begnügen. Bedeutet: Erwartungen an Kinoqualität sollte man nicht stellen, auf dem Sektor des Streamings funktioniert hier aber eigentlich alles absolut zufriedenstellend.

Fazit: Solider SciFi Film mit gutem Twist und angemessenen Ausmaßen – gehobene Streaming Qualität!

Solo – A Star Wars Story

Die Jugendjahre des Schmugglers Han Solo (Alden Ehrenreich) der von der Flugakademie geworfen wird und dann vom Gangster Tobias Beckett (Woody Harrelson) auf eine Mission geschickt wird, Begleitet von Chewbacca (Joonas Suotamo), von Qi’Ra (Emilia Clarke) und Lando Calrissian (Donald Glover) …

Und das große Auspressen geht weiter: nachdem Disney die Rechte an Star Wars erworben hat hauen sie nun eben eine neue Trilogie raus, aber ergänzen es ebenso durch Bonusfilme die sich um Figuren oder Nebenplots ranken. Nun kriegt auch der Weltraumschmuggler Han Solo ein eigenständiges Werk welches man aber eigentlich nur mit purer Gleichgültigkeit sehen kann: die Figur Han Solo ist untrennbar mit Harrison Ford verbunden, Alden Ehrenreich gibt hier einen netten Helden der optisch an den alten Ford Look angelehnt ist, aber sich niemals so „anfühlt“. Ansonsten gibt es das was zu erwarten war: der Film spielt eben in der Star Wars Welt, hat ein paar nette Kulissen die an die alten Sachen erinnern, permanente kleine Referenzen und Anspielungen und eine passable Mannschaft aus Nebenfiguren. Die Story ist ein simpler Heist Movie in der jeder jeden betrügt – eigentlich ok, im Zusammenhang mit der eigentlichen Star Wars Haupthandlung aber restlos unnütz. Lediglich die Passage in der die Helden mit dem rasenden Falken gegen ein paar Tie Fighter kämpfen zu den Klängen der alten Star Wars Melodie lässt kurzweilig das Gefühl der alten Teile aufkommen. Richtig klagen kann man hier eigentlich nicht, wirklich langweilen tut man sich auch nicht . Aber es macht doch sehr klar daß hier gelackte und kalkulierte Werke entstehen die nur dem Kommerz dienen und nicht dem Umstand folgen daß es noch was zu erzählen gibt.

Fazit: Zu lang geratener Weltraumwestern mit einer gewissen Kurzweil und viel Fanservice!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=pZgsuFUmYY0