Archiv der Kategorie: Science-Fiction

The Midnight Sky

Wissenschaftler Augustine (George Clooney) lebt alleine au fer Arktis nachdem eine globale Katastrophe stattgefunden hat. Von dort aus versucht er Kontakt ins All zu ermöglichen …

George Clooney ist ein Filmemacher der seit 2016 nach Money Monster nichts mehr auf die Leinwand gebracht hat, durch seine sonstigen Aktivitäten aber sicherlich ausgesorgt hat. Wenn der also einen Film macht, als Regisseur und Hauptdarsteller, kann man sicher sein daß er da ein Herzensprojekt verfolgt. In diesem Falle hatr er allerdings etwas hoch gegriffen indem er den Film mit „Gravity“ und „Revenant“ verglich. Sei Film ist eigentlich ein zweigeteiltes Werk, zum einen schildert er den Überlebenskampf eines Wissenschaftlers im ewigen Eis, auf der anderen Seite die Geschichte eines Raumschiffs und nebenbei wird der Weltuntergang auch noch abgehakt. Mirt der ruhigen, fast trägen Erzählweise mag mancher Zuschauer nicht viel Anfangen können, der langsame Aufbau bewirkt aber eine ganz eigene Atmosphäre. Für mich haben die zwei Parts nicht zueinander gepaßt, außerdem deutet sich der finale Twist früh an – trotzdem bietet der Film Entertainment welches schob über dem normalen Netflix Durchschnitt liegt.

Fazit: Zwei Filme in einem die nicht perfekt zueinander passen, aber starke und emotionale Momente haben!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=ns0k-qKG3Do

Captive State

Vor zehn Jahren haben Außerirdische die Erde übernommen. Diese haben die Erde gewaltfrei und friedlich gemacht, allerdings werden die verbleibenden Menschen steig überwacht und kontrolliert. Langsam beginnt sich aber unter den Menschen ein Widerstand zu bilden …

Die Story mag im ersten Moment eindeutig erscheinen: Aliens haben die Welt unterjocht, aber unter den Menschen bildet sich ein Widerstand. Das wird aber durch eine ungewöhnliche Ansicht und Herangehensweise aufgewertet: der Film verzichtet auf ein Gesamtbild, Erklärungen die an Nebenschauplätzen passieren sondern zeigt alles wirklich nur durch die Augen der Hauptfiguren. Dazu ist das ganze recht schlicht inszeniert, die Aliens treten nur in wenigen Szenen auf und das ganze Umfeld wirkt dreckig und simpel. Das macht es sehr atmosphärisch, aber eben auch zu einem Science Fiction Film den Fans und Kenner schätzen können, der einfache Zuschauer aber nicht unbedingt ins Herz schließt. Spannung, ein paar gute Actionszenen und ein wuchtiges Ende sind zwar drin; ob man darüber aber mit den Figuren warm wird muß jder selsbt entdecken.

Fazit: Konventioneller Rahmen der in einen eigenwilligen und sehr speziellen Film für Fans mündet
Rating: ★★★☆☆

Attraction 2 – Invasion

Zwei Jahre sind vergangen seid ein Raumschiff übre Moskau abstürzte. Um auf zulünftige Ereignisse besser vorbereitet zu sein erfoschen Wissenschaftler das innere des Schiffs. Derweil wird Julia (Irina Starshenbaum), die einst Kontakt mit den Aliens hatte untersucht da sie eigenartige Fähigkeiten entwickelt hat …

Mir ist der erste Teil damals in einer Sneak Preview präsentiert worden ohne daß ich etwas damit anfangen konnte. Es blieb eine Mischung aus Ratlosigkeit was mir da eigentlich erzählt wurde und einer Menge Respekt für die aufwendige Inszenierung und Spezialeffekte die keinen Vergleich mit entsprechenden US Produkten scheuen mußten. Ich bekam auch mit daß weitere russische Produktionen direkt auf dem Heimsektor erschienen, habe mich aber damit nicht weiter befasst. Nun folgt also ein Sequel daß zwar in die deutschen Kinos kam, aber dort nur unwesentlich auffiel. Ob das auf dem Heimsektor anders wird bezweifele ich: ich selber zumindest kam in die krude Sci-fi Story nicht wirklich rein; es geht um eine Alieninvasion und ein junges Mädchen daß übermenschliche Kräfte entwickelt hat und die einzige Hoffnung der Menschheit darstellt. Wie beim ersten Teil: die Darsteller, die Figuren und alles drumherum erreichen mich eigentlich gar nicht, ich respektiere aber erneut den Aufwand und die Darstellung.

Fazit: Epische, aber unübersichtliche Sc-Fi Mär für Fans!

Ad Astra – Zu den Sternen

Nach einem ungewöhnlichen Ereignis wird Raumfahrt-Ingenieur Major Roy McBride (Brad Pitt) ins All geschickt um nach der Ursache zu Suchen. Dabei verfolgt er die Mission seines Vaters Clifford McBride (Tommy Lee Jones) der seit 29 Jahren als tot gilt …

Ich wußte von Anfang an daß dies nicht wirklich ein Film für mich sein würde, aber ich wurde von großer Neugier angetrieben: hier wurde die Schere der Kritik von einem Extrem ins Andere geöffnet und vom in den Himmel loben bis zum in den Boden stampfen war alles dabei, allerdings mit dem Schwerpunkt auf der negativen Seite. Ich würde sagen: es ist wirklich entscheidend aus welchem Blickwinkel man schaut. Auf dem kleinsten Nenner ist dies ein Vater / Sohn Drama, gepackt in den Mantel eines Sci-Fi Films. Aus technischer Sicht ist das Ding eine reine Offenbarung und erfüllt sein selbst gesetztes Ziel einen sehr realistischen Raumfahrtfilm zu bringen, allerdings macht dies nicht wirklich Spaß. Denn die unzugängliche, verschlossene Hauptfigur, die Stimmung und der Musikeinsatz erzeugen eine Atmosphäre des Unwohlseins und der Beklemmung die vielleicht genau das darstellt was so mancher im Kino zu finden hofft, mir war es zu belastend. Und die tieferen Fragen die abseits gestellt werden mögen manche faszinieren, haben mich aber ebenso wenig mitgenommen.

Fazit: Kein Unterhaltungsfilm, sondern technisch perfekte, aber kalte und stellenweise bedrückende Si FI Geschichte!

Iam Mother

Die Menschheit hat sich selbst ausgrottet, aber nun soll die Erde neu bevölkert werden. Das wird koordiniert durch den Roboter „Mutter“ und die kleine „Tochter“ (Clara Rugaard). Dann aber erscheint eine Frau (Hilary Swank) und bringt das Programm ins Wanken …

Es ist mittlerweile eine gängige Praxis daß Filme die sich nicht tragen werden statt ins Kino zu kommen direkt auf Netflix rausgehauen werden. In vielen Fällen hat das qualitative Hintergründe. Aber es gibt auch Fälle wie diesen hier, der zwar für Netflix geschaffen wurde, aber in manchen Ländern dann doch ins Kino kommt, so auch dieser. Und man versteht beide Seiten: dies ist durchaus ein hochwertig produzierter Film, aber ebenso ein sperriger, fordernder und trister Film der sich an die breite und zahlende Masse wohl kaum verkaufen läßt. Dies ist sterile Hardcore Sci Fi die eben ein bestimmtes Publikum sehr zufrieden stellen kann … ich gehöre wohl nicht dazu. Mir schmeckt die leblose, sterile Atmosphäre und das trostlose Umfeld nicht und ich fühle mich in solchen Titeln weder wohl noch interessiert. Aber ich respektiere die schnörkellose Machart, das in seinen Möglichkeiten bleibende stimmige Design und ein gewisses Maß an Spannung. Ebenso aber auch das die inhaltlichen Wendungen stellenweise leicht und einfach zu erahnen sind.

Fazit: Trostlose Stimmung in einem soliden, aber steril wirkenden Film der für große Sci Fi Fans sicherlich einen Reiz hat!

Star Wars Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers

Der totgeglaubte Imperator (Ian McDarmind) ist wieder ins Leben zurückgekehrt und plant mit einer neue Armee die Herrschaft des Universums anzustreben. Für Rey (Daisy Ridley), Poe (Oscar Isaacs) und Fin (John Boyega) beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit während der bösartige Kylo Ren (Adam Driver) andere Pläne verfolgt …

Das ist er dann also, der Sampler Film der absolut alle aus dem Star Wars Fan Universum ansprechen und glücklich machen soll und sich damit eine unfassbare Aufgabe aufgebürdet hat. Dazu ist das Thema zu groß, die Storylines zu verschieden und die Schwerpunkte zu weit gesetzt als das man das alles unter eien filmischen Hut bekommt. J.J. Abrams schafft aber soweit das Bestmögliche: ohne den Film unfassbar in die Länge zu ziehen hakt er wie auf einer Strichliste Dinge ab welche die Leute gerne sehen möchten, reiht amüsante Sprüche, große Actionmomente und eben eine ganze Reihe verschiedener Plätze aneinander. Fans kann man es eh nicht Recht machen,d aher werden die inhaltlichen Entwicklungen sicherlich von einigen Zuschauern gefeiert und von anderen total zerfetzt und zerissen. Für mich hats als temporeicher Abenteuerfilm sehr gut funtioniert, als Abschluß der neuen Trilogie ist es ein würdiger Schlußpunkt … trotzdem ist dieses Franchise und dieses Universum für mich damit mehr als ausgemolken.

Fazit: Solides Finish das bemüht ist es allen Recht zu machen!
Rating: ★★★★☆

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=Ma3r_uk2OsU

High Life

Monte (Robert Pattinson) und seine kleine Tochter Willow (Jessie Ross) leben auf einem ramponierten, ehemaligen Gefängnisraumschiff. Dieses jedoch droht Kurs auf ein schwarzes Loch zu nehmen …

Ich bin kein Fan von harter Sci-Fi; ebenso wenig konnte ich mit „Good Times“ etwas anfangen in dem Robert Pattinson zeigte daß er ein guter Darsteller ist und sich mit Vorliebe abseits des Mainstreams bewegt. Der Grund warum ich dann aber doch mal versucht habe diesen Film zu schauen war ein ganz anderer: der Film wurde wohl komplett in Köln gedreht, in einem hiesigen Studio, wenn auch nahezu keine Szene außerhalb spielt und man vom lokalen nichts zu sehen bekam. Und der Film an sich ist eben das was ich unter einem solchen Sci Fi Stoff erwarte: trist, düster, bedrückend. Das Setting ist und schön anzusehen, die Figuren sind kantig und unangenehm und alles in alles war dies ein langer, anstrengender Titel in den ich nicht wirklich reingekommen bin. Schade, aber wohl logisch. Man muß wirklich der Science Fiction mehr als nur durch Star Wars offen gegenüber stehen, dann eröffnet sich vielleicht ein interessanter Film und ein paar spannende Ansätze. Für mich wars reine Qual.

Fazit: Wie ein Hardcore Sci-Fi Fan dieses Werk auffast weiß ich nicht – als Laie und auf den Unterhaltungswert schauend war es für mich abre pure, unzugängliche Schwere!

Kin

Teenager Eli (Myles Truitt) findet einen mysteriösen Gegenstand, der sich als mächtige Waffe erweist. Damit eilt er seinem Adoptivbruder Jimmy (Jack Reynor) zu Hilfe als der von einem Ganoven (James Franco) bedroht wird. Damit wird er zur Zielscheibe der Polizei, der Gangster und einer außerirdischen Präsenz …

Ein Film der sich irgendwie jeder Einordnung entzieht. Der Beginn jedenfalls kam mir vor als hätten hier die Seiten von mehreren Drehbüchern irgendwie aneinandergeklebt. Da ist zum Teil eine ominöse Geschichte eines kleinen Jungen der an ein futuristisches Gewehr gerät, auf der anderen Seite ist es die Geschichte eines Kriminellen der aus dem Gefängnis kommt und sein Umfeld und seine Familie ins Unglück stürzt. Diese Geschichte finden dann zusammen und werden zu einer Art Road Movie. Spannend dabei: das Ding sieht extrem schlicht aus, arbeitet aber mit einer sehr futuristischen Story. Und macht dabei sehr vieles richtig: der Film hat glatt das Grundgefühl von Stranger Things und könnte eine ähnliche Zielgruppe erreichen. Beim Massenpublikum dürfte die wilde Genremixtur hingegen nichtg so sehr punkten.

Fazit: Kleiner und eigenwiller Film, außerhalb der Schema F Werke.

Rating: ★★★★☆

Anon

In einer utopischen Zukunft gibt es keine Privatsphäre mehr und absolut alles von jedem Menschen wird aufgezeichnet – wodurch Detektive wie Sal Frieland (Clive Owen) eigentlich gar nichts mehr zu tun haben. Als er dennoch einen Mord untersucht findet er eine Frau (Amanda Seyfried) die dem Überwachungssystem stets voraus zu sein scheint …

Das Interesse am Film begründete sich für mich schon durch Regisseur Andrew Niccol der bereits hinter „Gattaca“ und „Lord of War“ steckte. Allerdings war auch Vorsicht geboten: der Film wurde als Netflix Neuveröffentlichung angekündigt, verschwand dann plötzlich von dort und wanderte weiter zu einer regulären Heimkino Veröffentlichung. Filme die so aufwendig aussehen, dann aber doch zu Netflix anwandern sehe ich immer kritisch – hier kann ich es aber verstehen. Dies ist sicher kein Titel der an Kinokassen gut gegangen wäre: das düstere, triste Bild ist nich das was zahlende Zuschauer auf einer Leinwand schauen wollen, ebenso ist die Story relativ klein gehalten: eine Art futuristischer Krimi über ein scheinbar perfektes System in dem sich Risse zeigen. Auf die gegebene Art funktioniert das alles aber Bestens: klein überschaubar und spannend sind dies eben die Titel die man hofft in einem Streaming Angebot zu finden. Und mit Darstellern wie Clive Owen und Amanda Seyfried füllt man zwar keinen Kinosaal, aber erreicht mehr als solide Aufrufzahlen.

Fazit: Kleiner Sci-Fi Krimi mit tristem Look, aber spannend und ordentlich umgesetzt!

Alita – Battle Angel

Im 26. Jahrhunderf indet der Mechaniker Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz) findet den Kopf eines weiblichen Cyborgs auf dem Schrott und bringt ihn wieder zum Laufen. Daraus entsteht Alita (Rosa Salazar) die Ido wie eine Tochter betreut und aufzieht. Allerdings hat sie eine düstere Vergangenheit die sie schon bald einholt …

Das ist endlich mal wieder Kino mit einer gewissen epischen Größe wie man sie selten sieht und wie es wohl nur ein James Cameron auf eine Leinwand wuchten kann, und wenn auch nur als Produzent. Das gepaart mit Robert Rodriguez als Regisseur verspricht eine spannende Sache zu werden – aber man muß Einschränkungen in Kauf nehmen. Zum einen könnten manche an der Heldin Anstoß nehmen die mit digitaler Technik im Gesicht animiert ist was durchaus den berüchtigten Uncanney Valley Effekt haben kann. Mir selber kam sie als Figur aber unglaublich liebenswert vor. Die Story baut diverse Plotlines auf die aber stetig gewechselt werden, ich hab hier irgendwie keine geradlinige Geschichte die vermittelt werden sollen. Für lles andere entschädigt eine gigantische, atemberaubende Optik die insbesondere im Kino durch die 3D Brille sagenhaft aussieht. Deswegen: trotz inhaltlicher Schwächen lohnt sich definitiv ein Kinoticket.

Fazit: Inhaltlich mitunter schwächelnde, aber von der Aufmachung her gigantische Effektbreitseite!

Rating: ★★★☆☆