Archiv der Kategorie: TBFG

Die Thomas Breuer Film Production

Nope

Über einer bankrotten Pferderanch entdecken die Geschwister OJ (Daniel Kaluuya) und Emerald Haywood (Keke Palmer) ein unbekanntes Flugobjekt. Dies ist der Auftakt zu einer langen Reihe unerklärlicher Ereignisse …

Es gibt eben diese Titel bei denen man am besten nicht mal das Plakat anschaut. Dieser hier ist ein solcher. Das Konzept ist es vorrangig den Zuschauer im Ungewissen zu lassen was hier eigentlich Sache ist und worauf die Nummer final hinauslaufen soll. Wenn das dann klar ist hat man einen recht gewöhnlichen Handlungsablauf der aber ungewöhnlich und eigen inszeniert ist. Mich hat das zwar nicht so sonderlich mitgerissen, aber ich habe den entsprechenden Respekt für Jordan Peele und diese Art des Filmemachens. Und es werden sicherlich einige Leute sehr zufrieden aus der Nummer rauskommen.

Fazit: Die Ungewissheit macht den Reiz aus!

Rating: ★★☆☆☆

Hocus Pocus

Als Teenager Max (Omri Katz) in der Halloween Nacht eine alte, magiche Kerze entzündet erweckt er damit drei bösatige Hexen (Bette Midler); (Kathy Najimy) und (Sarah Jessica Parker) zu neuem Leben. Diese haben es schnell auf Max Schwester Dani (Thora Birch) abgesehen …

Eigentlich ist nicht s besonderes an dieem Film, aber es gibt zahlreiche Umstände die ihm Charme verleihen: aus heutier Sicht ist der Film, der Look nd die Machart geradezu putzig und man kann verstehen daß der Film einerseits ein Flop zum Zeutpunkt seines Erscheinens war, ebenso ergibt es aber Sinn daß der Film nach und Nach zum Halloween Klassiker wurde. Bette Midler sagte daß dies ihr liebster Film sei den sie je gedreht hat, auch das erscheint plausibel da sie als bösartge Hexe ein absurdes Overacting an den Tag legt welches seinesgleichen sucht. Und der film an sich ist auf dem Level der Kidnerfilme geradezu absurd brutal. Deswegen lohnt dieses bunte Kleinod definitiv einen Blick – nicht zuletzt weil Disney + nach 30 Jahren mit den Originaldarstellern ein Sequel an den Start gebracht hat.

Fazit: Bunter Unsinn voller Overacting!

Rating: ★★★☆☆

Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Der mächtige Zauberer Dr. Strange (Benedict Cumberbatch) muss sich einem gefährlichen Gegner stellen, der Gottheit Shuma-Gorath. Dabei stehen ihm sein Gefährte Wong (Benedict Wong) und Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen) zur Seite …

Der Film macht in zwei Stunden was diverse Disney + Filme in sechs veranstaltet haben: sie nehmen die vertraute Hauptfigur, isolieren sie und bringen sie in ein vollkommen eigenständiges Universium, eine eigene Geschichte die it der Haupstory des MCU kaum etwas zu tun hat. Dabei wird hier auf die optische Brillianz des Regisseurs zurückgegriffen der für Marvelverhältnisse echt freidrehen darf: Sam Raimi tobt sich hier in einem optischen Feuerwerk aus in dem auch mal die ein oder andere Kamerafahr a la Tanz der Teufel vorkommen darf. Allerdings ist Magie wieder mal zu allmächtig so daß immer im entscheidenden Moment die Lösung herbeigeholt werden kann. Die Figuren sind allesamt solide, emotionale Momente sind aber rar gesät und neben der Optik bleibt kaum etwas entscheidend hängen. Immerhin gibt’s keinen Horrorfilm, aber wenige echte Sequenzen die aus einem solchen stammen können, keine unfassbare Überlänge und eben die Besonderheit daß ein spezieller Regisseur auch mal seine Markenzeichen unterbringen kann – weckt glatt Hoffnung für die Zukunft.

Fazit: Optisch brilliant, inhaltlich dünn ud ohne emotionale Bindung an die Figuren!

Rating: ★★☆☆☆

Hilfe, ich habe meine Freunde geschrumpft

Felix (Oskar Keymer) erfuhr einst vom Schulgeist (Otto Waalkes) wie man Menschen schrumpfen kann und tat dies mit seiner Lehrerin und seinen Eltern. Nun aber führen ungölückliche Umstände dazu daß es seine Freunde erwischt …

Es wäre sehr übertrieben wenn ich mich einen großen Fan der Reihe nennen würde, dennoch habe ich den Vorgängern durchaus etwas Spaß abgewinnen können. Die Figuren waren charmant und nicht überdreht und die Handlung, welche stetig das „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ Konzept kopiert hat war kindertauglich und nett. Als Bonus gabs Otto in einer typischen Nebenrolle. Und all dies kriegt nun eine dritte Runde? Gerne. Wobei der itel fast irreführend ist, da das tielgebende Schrumpfen im Film erst zur Hälfte geschieht und mit den geschrumpften Figuren wenig angestllt wird. Statt dessen geht’s eigentlich kindergerecht um den Kampf gegen eine böse Hexe, wobei einige Nebenfiguren und Gags richtig gut funktionieren, allerdings werden ebenso zwei Running Gags unglücklich überspann. Trotzdem tuts der Film – als Abschluß einer guten Kindertrilogie allemal.

Fazit: Ebenso klein, harmlos und nett wie die Vorgänger!

Ambulance

Zwei Brüder planen einen Banküberfall um Geld für die Behandlung ihrer schwerkranken Mutter zu bekommen. Dies beinhaltet die Flucht per Krankenweagen – in diesem liegt aber ein sterbender Patient …

Dies war für mich der Versuch mit einem alten Freund noch mal in Kontakt zu treten. In meiner Jugend habe ich Alles von Michael Bay geliebt und gefeiert, insbesondere „The Rock“. Mit den Transformers Filmen und auch Titeln wie „Pain and Gain“ sowie „Six Underground“ hat der Mann mich aber vollkommen verloren. Hier sah man bereits im Trailer in ein paar üblicher Marotten an, trotzdem schien die Story im Kern tauglich zu sein. Zwei flüchtige Bankräuber mit einem verletzten Polizisten und einer taffen Sanitäterin, die in einer Höchstgeschwindigkeitsverfolgung quer durch Los Angeles rasen – für Bay Verhältnisse ist das ja geradezu ein kleiner Film und die Grundsituation wie auch der da Banküberfall funktioniert hervorragend. Leider ist der Film überlange 130 Minuten lang und hätte seine Story um locker ’ne Dreiviertelstunde kürzen können. So wird den beiden auf ihrer Fahrt jedes endliche Hindernis in den Weg gestellt, die Übersichtlichkeit der Gegner und der Angriffe ist schnell verloren und es verschieben sich Schwerpunkte. So ist das am Leben halt eines Polizisten zunächst die wichtigste Sache und läuft später unter ferner liefen. M

Fazit: Laut, überlang und belastend. Die im Kern spannende Ausgangslage wird leider nicht für einen guten Film benutzt

Rating: ★★★☆☆

Phantastische Tierwesen 3 – Dumbledores Geheimnisse

Der Schwarzmagier Gellert Grindelwald (Mads Mikkelsen) sammelt neue Leute um sich die ihm folgen, Hogwarts-Lehrer Albus Dumbledore (Jude Law) stellt sich aber mit Newt Scamander (Eddie Redmayne) und dessen Freunden dagegen …

Ich bin an diesen Film endlos unverkrampft herangegangen: ich halte die Tierwesen Reihe für einen verzweifelten Versuch aus der Potter Thematik noch etwas Geld zu pressen und spätestens im zweiten Film hatte mich die Nummer komplett verloren, weil ich den Inhalten nicht mehr folgen konnte. Der neue Film generiert auch überhaupt keinen Hype und hatte maximal dadurch etwas zu Aufmerksamkeit dass Johnny Depp durch Mats Mikkelsen ersetzt wurde. Ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht mir die alten Filme noch mal anzusehen um in die Story rein zu kommen, weil ich wusste es würde mir nicht gelingen. Unter diesem Vorsatz machte mir der Film aber eine Menge Spaß: ich habe viele der Insider Anspielungen nicht in die Tiefe die sie haben verstanden, sehr wohl aber konnte ich den Film auf einer oberflächlichen Ebene genießen. Die Zauberwelt voller Fantasie ,aber die Story ist relativ einfach und oberflächlich und eigentlich passiert über den ganzen Film wenig. Der Trailer hat zwar große Actionszenen aneinandergereiht, diese verteilen sich aber wo die 140 Minuten Laufzeit und ansonsten ist das ganze relativ Redelastig. Es gibt auch keine Hauptfigur in dem Sinne, sondern mehr ein Ensemble aus dem ein paar sympathische Figuren herausstechen, insbesondere Jude Law als Dumbledore. Ich weiß aber nicht ob der Film den Fans der vorherigen genug gibt und auch das eventuell Finale darstellt, da es fraglich ist ob die Reihe noch fortgesetzt wird. Ich selber fand es Fluch und Segen des viele Stories aus den Vorgängern gar nicht mehr groß aufgegriffen werden, wodurch dieser eben so unverkrampft und leicht zugänglich ist aber gleichzeitig zeigt es dass die Reihe irgendwie planlos unterwegs ist

Fazit: trotz der Lauflänge kurzweilig und auch ohne tiefere Kenntnisse vergnüglich Fans mögen da in einer anderen Härte und Tiefe urteilen

The Way Back – Out auf Olay – Der Weg zurück

Jack Cunningham (Ben Affleck) war ei Basketballspieler mit Stipendium und großen Aussichten – bis er das Spiel aus unbekannten Gründen aufgab. Jahre später hat er durch Alkohol seine Ehe zerstört – bekommt dann aber die Chance ein Team seiner ehemaligen Universität zu coachen …

Selbsttherapie in Filmform: Ben Affleck hatte im wahren Leben ein Alkoholproblem und ging durch einen Entzug. Diesen Film begann er wohl wenige Stunden nachdem dieser Entzug durch war. Obwohl die Story eines Bauarbeiters der sich als Trainer versucht sicherlich keine biographischen Züge enthält ist der Verlauf den Figur innerlich nimmt mit vielen Parallelen versehen. Ein Mann dem der Alkohol über den Kpf wächst und der durch eine Chance einen Weg bekommt dieser Hölle zu entgehen. Sowohl in Punkto Drama wie auch in Sachen Sportfilm ist dies zwar absoluter Standard und frei von nennenswerten Höhepunkten, durch den persönlichen Bezug hat es aber etwas besonderes an sich. Und sei es nur die Empathie mit Ben Affleck.

Fazit: Routinierter Sportfilm mit Dramaanteilen die duch die reale Lage der Hauptfigur sehr berührend wird!

Rating: ★★★☆☆

Nightmare Alley

Schausteller Stanton ‚Stan‘ Carlisle (Bradley Cooper) nutzt mit heimtückischen Tricks die Besucher eines Jahrmarktes aus – bis er an die Psychiaterin Lilith Ritter (Cate Blanchett) gerät die ihm in jeder Hinsicht gewachsen ist …

Wenn einen ein Film gefangen nimmt: schon die feuerige Eröffnungssequenz begeisterte mich total und die ganze folgende erste Stunde des Films war wie eine filmische Umarmung . Die Atmosphäre des Jahrmarktes, die optische Darstellung der ganzen Umgebung nahm mich regelrecht gefangen und begeisterte mich. Darüber hinaus war es allerdings nicht viel was mich am Film hielt, da die Hauptfigur restlos unsympathisch ist und die Story wie sich ein Taugenichts in einem Zoo schrittweise an die Spitze arbeitet mich sehr kalt ließ. Nach einer Stunde gibt es dann einen Cut und es folgt ein weiterer langwieriger Film, in dem sich zwei Scharlatane gegenseitig versuchen zu übertrumpfen. Auch hier brilliert vor allem die Optik und das wunderschöne Bild, aber nehmen einen die Figuren zu keinem Zeitpunkt emotional mit und irgendwann setzt totale Ermüdung ein. Deswegen ist es schade, weil der Film eindrucksvoll beweist was ein Film hinkriegt und wie schön das aussehen kann, aber wenn der emotionale Impact fehlt ist man halt verloren.

Fazit: Ein Fest für die Augen und ein Highlight an Atmosphäre aber ansonsten lässt es einen eher

Rating: ★★☆☆☆

Rot

Die 13-Jährige Mei Lee ist zwar nach außen hin eine normale Jugendliche, hat aber das Geheimnis daß sie bei starken Emotionen in einen roten Panda verwandelt. Dieses Geheimnis will sie aber verbergen …

Ich bin und bleibe nicht das Zielpublikum für Animationsfilme, generell habe ich nichts gegen diese, aber nicht in der Fülle in der sie raus gebracht werden. Nach Luca und Encanto ist dies ein weiterer hochkarätiger Kinofilm der direkt auf disney plus entsorgt wird. Das macht mich eigentlich am meisten traurig, auch wenn es inhaltlich für mich keine Rolle spielt. Die Geschichte eines kleinen Mädchens das zu einer Popband gehen will und sich in einen Pandabären verwandelt spricht mich nicht nennenswert an, auch wenn ich zwei bekannte Elemente darin wiedergefunden habe: es ist ein bisschen Hulk und ein bisschen Teen Wolf. Der quietschbunte Look und die quirlige Hauptfigur macht es mir trotzdem schwer den Film zu schauen, aber im späteren Verlauf mischt sich dann doch einiges an Emotionen und vernünftige Gedanken mit ein. Was stark mitschwingt sind die chinesischen Traditionen da es sich um eine chinesische Familie handelt und man mag über die familiären Verbindungen die darin auftreten geteilter Meinung sein. Am Ende ist es einfach ein lauter Film mit kleinen emotionalen Momenten der eben im Stream höhere Qualität darstellt, insgesamt aber kein Muss ist.

Fazit: Laut anstrengend quietschbunt und stürzt zum Ende hin doch überraschende emotionale Gefilde

Rating: ★★★☆☆

Scream 5

Erneut treibt sich ein Mörder im Ghostface Outfit herum. Seine Opfer sind junge Menschen die irgendwie in Verbindung mit den Tätern der Vergangenheit stehen. Daher greifen Sidney Prescott (Neve Campbell), Journalistin Gale Weathers (Courteney Cox) und Ex-Sheriff Dewey (David Arquette) erneut ein ……

Der Film bleibt den Wurzeln der Serie treu und veräppelt was er ist: ein Sequel, viele Jahre nach dem Original spielend, mit neuen Figuren und den alten in Mentorenrollen. Und er stellt den ersten Film großflächig nach und veralbert die Mechanismen. Also alles beim Alten in Woodsboro? Yes. Aber eben auch so wie es Spaß macht. Wenn man wie ich die Figuren seit über 20 Jahren kennt ist das Wiedersehen schön, auch wenn diese nur überschaubare Screentime haben. Die neuen Figuren machen ihren Job, aber nennenswerte Highlights treten dabei nicht hervor. Dafür sind die Mordszenen ungemein brutal und geizen trotz FSK 16 nicht mit Blut und Gore. Das Motiv welches hinter den Morden steckt finde ich zwar düftig, aber es passt zum Gesamtkonzept. Daher ist der ganze Film für Fans ein Fest, für den Rest vertretbar.

Fazit: Solide, spaßig und für Fans und Kenner sicherlich ein Fest!

Rating: ★★★★☆