Archiv der Kategorie: TBFG

Die Thomas Breuer Film Production

Blackwoods

Matt (Patrick Muldoon) und seine Freundin Dawn (Keegan Connor Tracy) machen einen Wochenendtrip der schnell zum Alptraum wird: in den kanadischen Wäldern verschwindet Dawn und Matt kämpft gegen einen ominösen Verrückten mit einer Axt …

Einer der früheren Uwe Boll Titel auf die man heute aber ehr lächelnd zurückblickt. Dies ist zwar fürs Kino gedacht gewesen, mir kommt es aber beim Anschauen vor als würde ich einen alten TV Film schauen. Unter diesem Blickwinkel wird er zwar nicht automatisch gut, aber ich komme besser damit klar eine eben kleinere Produktion zu sehen. Darstellerisch gibt’s keine Highlights, aber es macht bei Boll eh imer Spaß darauf zu achten wer so ins Bild spaziert weil es eh immer die gleichen Nasen sind. Letztlich langweilt der Film nicht, aber hat mit seinem recht gängigen Psychothriller Plot auch wenig zu bieten was ernsthaft in Erinnerung bleibt.

Fazit: Kleiner Psychothriller der so unscheinbar wie banal ist!

Killer’s Bodyguard 2

Bodyguard Michael Bryce (Ryan Reynolds) ist durch den Job aufgezehrt und macht ein Sabbatjahr. Davon hat er aber nicht viel als als Sonia Kincaid (Salma Hayek) auftaucht um ihn ihn eine neue Mission zu verwicken: Michael soll helfen den entführte Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu befreien …

Alle Schwierigkeiten und Probleme die ich damals mit Teil 1 hatte treten hier wieder auf – nur eben härter. Insbesondere der Kontrast zwischen Gewalt und Spaß stimmt nicht: die Hauptfiguren benehmen sich wie rücksichtslose, infantile Kinder und richten permanent Gewalt und Tod an. Die Actionszenen erreichen zwar stellenweise John Wick Brutalität, erzeugen aber keine Spannung weil dann doch wieder drumherum gealbert wird – das menschliche Leben hat hier keinerlei Wert. Das merkt man besonders wenn die nervtötende Figur von Salma Hayek einem Mann in den Kopf schießt der ihr an den Hintern gegriffen hat. Die Story in der es um die Unterbindung eines Attentats geht ist soweit ok; aber zu keinem Zeitpunkt mehr als eine Blaupause. Richtig furchtbar ist aber auch der Look – sehr oft erscheinen Figuren vor künstlichem Hintergrund und in manchen Actionszenen wird auf CGI Technik gesetzt die alles wie ein Videospiel aussehen läßt – das reißt raus und macht keinen Spaß. Vielleicht haben sich die Darsteller untereinander gut verstanden, an den Zuschauer geben sie davon aber nichts weiter.

Fazit: Blutriefende und abstossende Gewaltorgie mit plumper CGI Action!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=1j78PmPM_Mo

Die Mitchels gegen die Maschinen

Die Studentin Katie Mitchell wird an an der Filmschule ihrer Träume angenommen. Leider streichen ihre Eltern den Flug dorthin und wollen sie mit dem Auto hinfahren. So beginnt ein chaotischer Trip …

Altbekannt, leider: der Film war eigentlich für einen Kinostart im Oktober 2020 gedacht, wurde aber pandemiebedingt an Netflix ausgelagert. Und das erweist sich wieder mal als Fluch und Segen zugleich: so kommen Nutzer des Streamingdienstes an ein quietschbuntes, fröhliches Abenteuer welches aber auf der Kinoleinwand so richtig geglänzt hätte. Dabei hat der Film sogar zwei Schichten: einerseits ist es die Geschichte wie eine chaotische Familie bemüht ist gegen eine Invasion der Roboter zu kämpfen, im Kern geht es aber um den Loslaß-Prozess bei dem ein Vater seine Tocher gehen lassen muß. Diese beiden ebenen werden zu einem rasanten, manchmal albernen aber herzlichen Film verwoben, der gleichermaßen die Familie feiert wie auch Kritik am Umgang mit Social Media innehat. Da die Gags nicht hysterisch werden und auch nicht unter die Gürtellinie gehen kann dieser Film wohl alle Altersklassen absolut ansprcehen und begeiistern.

Fazit: Rasant, bunt und mit emotionalem Kern: großartiges Animationsabenteuer welches sich vor Pixar nicht verstecken muss.

Rating: ★★★★☆

Paradise Hills

Uma (Emma Roberts) landet in einer Klinik auf einer Insel namens Paradise. Die wird geleitet von „Die Herzogin“ (Milla Jovovich) und es ist ihre Aufgabe die jungen Damen zu perfekten Frauen nach den Maßstäben der Gesellschaft zu erziehen …

Auch wenn es nicht so ausschaut, dies ist ein spanischer Film, was nicht zuletzt durch die internationale Besetzung anders wirkt, außerdem ist dieser Film halbwegs im Bereich das Science Fiction zu verorten wonach er nun auch nicht aussieht. Im Kern bewegt sich das auf relativ konventionellen Bahnen, nämlich mit der Geschichte eines seltsamen Ortes an dem etwas viel größeres vorgeht und was darauf hinausläuft das eine Flucht ansteht. Beeindruckend ist bis zum Ende der „Barbie“ Look der alles etwas märchenhaft, aber dennoch kühl aussehen läßt und die recht gut agierende Darstellerriege. Trotzdem ist dies nicht sonderlich konventionell, sondern richtet sich an ein eher spezielles Publikum wobei auch jede die diese etwas abseitigen Filme mögen nur ein bedingtes Spannungspotential erwarten können. Immerhin ist dies ein Regiedebüt von dessen Macherin ich gerne mehr sehen mag.

Fazit: Eigensinniger, kühler Mix aus SciFi und Thriller mit speziellem Look und prominenter Besetzung

Rating: ★★☆☆☆

Ben (John-Paul Howard) verbingt den Sommer bei seinem Vater Liam (Jamison Jones) und jobbt am örtlichen Yachthafen. Er wird Zeuge wie die Nachbarin Abbie (Zarah Mahler) mehr und mehr unter einem Hexenfluch steht …

Der Film hat wohl von Corona profitiert dadurch daß er zu Corona Zeiten in amerikanischen Drive in Kinos gezeigt wurde und mangels Konkurrenz verhältnismäßig viel einspielte. Kann man verstehen, macht den Film aber nicht erwähnenswerter. Aber uach nicht schlechter, da er in weiten Teilen eine gängige Nummer bringt. Ein Junge zieht in eine neue Umgebung, alles scheint gut, dann mehren sich die bizarren Vorfälle bis sich die Indizien häufen daß eine fiese Hexe ihm das Leben schwermacht. Dabei geht’s zwar nie in irgendeinen unglaubliche Dimensionen, aber es verläßt eben auch nicht den Standard eines soliden Horrogruslers auf höherem Heimkinoniveau.

Fazit: Solide Horrornummer, in jeder Hinsicht austauschbar, aber ebenso in keiner Hinsicht schlecht!

Rating: ★★★☆☆

The Grudge

Detective Muldoon (Andrea Riseborough) untersucht den Fall einer Familie die in ihrem Haus zu Tode gekommen ist. Sie entdeckt daß deren Haus mit einem Fluch belegt ist daß jeden der es betritt auf gewalttätige Weise tötet.. Schon bald ist auch Muldoons Kind in Gefahr …

Es fällt mir schwer diesen Film korrekt zu verorten: es gibte ine reihe japanischer Filme dazu, dann gibt es eine Trilogie aus den USA die den Stoff als Remake liefert und nun diesen hier der irgendwie zwischen die Stühle fällt. Es ist ein Remake, es ist ein Reboot und greift doch eine inhaltliche Verbindung zu den anderen Filmen auf … hä? Ansonsten gibt es das wofür die Serie bekannt ist, aber in verwässertet Form: viele Gruselszenen in denen eine klappernde Gestalt herumläuft und eine extrem verschachtelte Erzählung die permanente Zeitsprünge liefert. Fans der Materie dürften dies zu dürftig finden, aber wer einen kurzweiligen Grusler sucht liegt nicht restlos falsch. Auch wenn wie so oft die Jumscares Überhand nehmen.

Fazit: Für Fans der Materie oder demjenigen der einfach nur ein wenig Grusel will!

Rating: ★★☆☆☆

Deep Blue Sea 3

Dr. Emma Collins (Tania Raymonde) untersucht die Auswirkung des Klimawandels auf Haue. Ihre Forschungen werden gestört durch ihren Exfreund und Meeresbiologen Richard (Nathaniel Buzolic) der mit seinem Vorgehen alle Personen in Gefahr bringt …

Was soll man da noch sagen? Es ist eine aussagekräftige Sache wenn dies ein Sequel darstellt zu einem Film, der 20 Jahre alt ist und der alte Film technisch inhaltlich und in Sachen Casting meilenweit voraus ist, Deep Blue Sea ist sowieso ein Stoff für den niemals eine Serie vorgesehen war, da er eigentlich in altbekannten Gefilden fischt: Mensch gegen Hai. Dieses Thema wird noch ein wenig aufgewertet durch den Umstand dass die Haie genetisch bearbeitet sind und somit gefährlicher, außerdem ist es eben mal ein anderes Umfeld wenn Haie nicht nur auf Surfer sondern auch Wissenschaftler losgehen und sich das Ganze in einer Unterwasserstation zuträgt. In diesem dritten Teil (der alle Klischees der Etikettenfälschung erfhüllt) verlagert sich das Setting auf eine Insel und es kämpfen dann doch sexy junge Frauen gegen Haie an denen experimentell herum gespielt wurde. Dabei wird wirklich die gesamte Palette durchgespielt an Gründen warum diese günstigen Videothekenpremieren eigentlich nichts taugen: die Darsteller sind lachhaft, es tritt kein einziger Bekannter oder auch nur eine charismatische Person, auf das Setting ist okay aber einfach nur sonnig und aussageschwach und den Tiefpunkt stellen die Haie selbst dar, Diese wurden hier sehr günstig produziert, allerdings sind die Effekte so unfassbar lachhaft das selbst wenn der ein oder andere passende Jumpscare kommt von diesen Hein keinerlei Grusel ausgehen kann. Wenn sich denoch jemand an diesem Film versucht und Spaß damit hat werde ich ihm das nicht schlecht reden, für mich jedoch bleibt der alte Film als ein sympathischer Evergreen stehen der mit diesem Titel und eventuellen weiteren Fortsetzungen nur Schaden an seinem Namen nimmt.

Fazit: Unspannend billig und zum abgewöhnen – solche Sequels braucht und will keiner!

Rating: ★☆☆☆☆

Der Hexenclub

Teenagerin Hannah (Cailee Spaeny) zieht mit ihrer Mutter (Michelle Monaghan) um damit diese bei ihrem neuen Mann (David Duchovny) leben kann. Dort trifft sie auf drei Freundinnen die sie in einen Hexenzirkel aufnehmen. Schon bald entdeckt Hannah übermenschliche Kräfte an scih die sie zwar für sich einsetzen kann, die aber auch ihren Preis haben …

Der erste Film ist zwar kein Slasherfilm, aber eine 90er Jahre High School Story it Mysteryeinschlag und das ist genau die Zeit zu der ich mich für Teenagerhorror sehr begeistert habe. Trotzdem habe ich kein Sequel gebraucht, weclhes wir hier denoch erhalten haben. Ansätze davon sind tauglich, aber leider führt der Film letztlich ins Nichts: es werden mehrere Handlungsstränge angerissen, aber keiner ausgeführt ,d er Hexenclub ist nur in der ersten Hälfte dabei und wird von uninteressanten Darstellern und Charakteren bevölkert und in der weiteren Handlung switcht es zu einem vorhersehbaren, aber kindergerechten Horrormischmach mit furchtbaren Effekten im Showdown. Und die Verbindung zum ersten Film ist an den Haaren herbei gezogen.

Fazit: Taugliche Ansätze die aber ins Nichts führen!

Videoreview von mir Videoreview von mir: https://youtu.be/vyRLdVc2DQc

I’m thinkinh of ending things

Jake (Jesse Plemons) und seine neue Freundin (Jessie Buckley) reisen nach sechswöchiger Beziehung einem kalten Wintertag zu Jakes Eltern (Toni Collette und David Thewlis). Während der Fahrt wächst plötzlich der Wunsch die Beziehung zu beenden …

Ich habe immer gerne zugegeben wenn mich ein Film überfordert hat oder mir nichts gegeben hat. Dies ist so ein Fall bei dem es auch noch besonders schade ist: vieles daran ist beeindruckend. Aber es war wohl klar daß ich mit einer Regiearbeit von Charlie Kaufmann nicht klarkomme. Und viele andere auch nicht da dies ein Titel ist der mit Verwirrung und ohne klare Linie arbeitet. Im Kern besucht ein paar die Eltern, in der Praxis mischen sich schnell absurde Wendungen, Wechsel, Ideen und Dialoge dazu und es dauert nicht lange bis es das erste Fantasy Element gibt. Ab einem bestimmten Punkt hatte ich den Eindruck daß Kaufman sich hier ein filmisches Freiticket gelöst hat um einfach machen zu können was er will. So ist es wohl nicht, es ist eine Buchverfilmung und eigentlich hat alles was passiert einen Grund – ich sehe es nur nicht. SO eindrucksvoll und intensiv wie alles ausfällt, wie großartig atmosphärisch das alles ein mag – mich machte es nur wütend weil ich mich vorgeführt fühlte.

Fazit: Absurder Trip in absolut alles Mögliche!

Fantasy Island

Der Millionär Mr. Roarke (Michael Pena) hat abseits der Zivilisation das Fantasy Island errichtet in dem zahlende Kunden alle Wünsche erfüllt bekommen. Recht schnell wird einer dortigen Gruppe aber klar daß sie sich in Gefahr befinden und ihre Wünsche tödliche Folgen haben können …

Ich hatte keine Möglichkeit diesen Film unvoreingenommen zu sehen. Der Trailer sah sehr passabel aus, dann aber kamen die Kritiken die ihn restlos zerfetzten. Als ich ihn mir anschaute rechnete ich somit mit einer unfassbaren Vollkatastrophe. Und diese bekam ich einfach nicht. Ich akzeptiere daß dieser Film extrem dumm ist, schwachsinnig ist und keinen Sinn macht, ebenso verstehe ich es nur bedingt warum eine eher leicht angehauchte Fernsehserie hier zum Horrorfilm verarbeitet wird. Aber im Rahmen der Umstände, mit ausgeschaltetem Hirn vor allem, habe ich mich nicht gelangweilt. Ein paar Deppen die auf einer Insel Fantasien ausleben die dann in blanke Gewalt und ein Fantasy-Finish münden – eigentlich war dabei doch alles kurzweilig und ok?`DIe Darsteller, die Kills und auch das bunte Inselflair tun doch ihren Dienst.

Fazit: Kein wahres Highlight, aber all den Hass gegen diesen Film verstehe ich nicht.