Alle Beiträge von Brodie79

Prey

Indianerin Kree (Amber Midthunder) wird Anführerin eines Stammes der Comanche. Dann wird aber ihr Stamm attackiert von einem übermächtigen, außerirdischen Wesen …

Ist Predator 5 oder doch Teil 0? 300 Jahre in der Vergangenheit angesiedlet wiederholt der Film das Grundszenario von Teil 1: der Predator landet auf der Erde und jagt im Wald, diesmal vorrangig eine junge, tapfere Indianerin. Im Grunde könnte das Vieh auch ein gänzlich anderes Wesen sein, mit der „Anbindung“ ans Franchise wird es aber populärer. Leider kann atürlich der Überraschungseffekt des ersten Films nicht wieder hergetellt werden: der Zuschauer kennt den Predator halt und ist der Protagonistin sehr lange etwas voraus. Am Ende ist dieser Film dann einfach Streaming Content: wenn man den Stellenwert des ersten Films bedenkt ist dieser recht saubere, solide gefilmter Teil einfach nur ein netter, kurzweiliger Titel im Angebto von Disney plus. Die Hauptfigur ist mögenswert, es wird eine clevere, aber klare Verbindung zu den alten Teilen gezogen, die Action solide und die Splatterszenen triefen vor Kunstblut. Defintiv besser als zu erwarten war, aber auch nicht in Gefahr wirklich wirklich „gut“ zu sein.

Fazit: Überaus solider Nachklapp der Serie der nichs falsch macht, trotzdem nur ein kleiner Titel bleibt!

Bullet Train

Auftragskiller Ladybug (Brad Pitt) muß in den Shinkansen-Zug einsteigen und einen Job erledigen. Leider sind auch fünf andere „Kollegen“ im Zug aktiv …

Der digitale Killerzug: in rasend schnellem Tempo erfahren wir zu Beginn wer so alles in diesem Zug sitzt, was ihn hergeführt hat und was derjenige so angestellt hat. Da droht man recht schnell die Übersicht zu verlieren, da aber die meisten Handlungsfetzen über kurz oder lang wieder zusammenlaufen ist dies nicht schlimm. Brad Pitt spielt einen Auftragsmörder in einem Zug voller schräer Killergestalten deren Wege sich mehrfach kreuzen und dann in nackte Gewalt ausarten. Trotzdem stgeht über allem die Markierung Comedy, denn trotz fetten Spaltermomenten und fiesen Gewaltspitzen liegt ein grundlegend witziger Ton über dem Film. Nur eben muß man sich damit abfinden daß alles drumherum aus dem Computer kommt: der Zug, die Actionszenen darin und daan und einige Umgebungen besitzen eine starke Künstlichkeit. Das passt aber dazu daß es eine eigene Welt ist, in der mitreisende sich icht dran stören wenn Leute in Abteilen kämpfen oder Leichen offen rumliegen dürfen. Mit hohem Tempo und Spaßfaktor eine der besten Gute Laune Nummern des Jahres!

Fazit: Am Anfang etwas überladen, spitzt sich aber auf einen großartigen Actionspaß zu!

Rating: ★★★★☆

Nope

Über einer bankrotten Pferderanch entdecken die Geschwister OJ (Daniel Kaluuya) und Emerald Haywood (Keke Palmer) ein unbekanntes Flugobjekt. Dies ist der Auftakt zu einer langen Reihe unerklärlicher Ereignisse …

Es gibt eben diese Titel bei denen man am besten nicht mal das Plakat anschaut. Dieser hier ist ein solcher. Das Konzept ist es vorrangig den Zuschauer im Ungewissen zu lassen was hier eigentlich Sache ist und worauf die Nummer final hinauslaufen soll. Wenn das dann klar ist hat man einen recht gewöhnlichen Handlungsablauf der aber ungewöhnlich und eigen inszeniert ist. Mich hat das zwar nicht so sonderlich mitgerissen, aber ich habe den entsprechenden Respekt für Jordan Peele und diese Art des Filmemachens. Und es werden sicherlich einige Leute sehr zufrieden aus der Nummer rauskommen.

Fazit: Die Ungewissheit macht den Reiz aus!

Rating: ★★☆☆☆

Buba

Jakob Otto (Bjarne Mädel) glaubt nach dem Unfalltod seiner Eltern daß er Gutes tun muß – allerdings wird er auch durch Bruder Dante (Georg Friedrich) stetig in kriminelle Machenschaften gezogen …

Hier öffnet sich eine Tür im filmischen Universum von „§How to sell Drugs online Fast“ und gibt einen Blick frei auf einen Bereich über den ch nie etwas wissen wollte. Bjarne Mädels prolliger Drogendealer war eine wunderbar effektive Nebenfigur in der ersten Staffel der Serie die aber auch ein verdientes (und krasses) Ende fand. Diese Figur jetzt in ihre Tiefen in Form eines Prequels zu durchleuchten erscheint mir nicht nötig, da man daraus kaum etwas wesentliches für die Serie entnimmt. Es ist halt einfach ein Gimmick wenn diverse Darsteller und Charaktere der Srie in Cameos auftauchen, ansonsten ist es eben ein netter, kleiener Film über ein paar kauzige Ganoven und ein albernes Umfeld. Macht Spaß ergänzt – bereichert aber nicht.

Fazit: Alberner und mitunter heftig brutaler Gangsterfilm der die Serie unnötig untermauert!

Die Känguru Chroniken

Der mittellose Künstler Marc-Uwe (Dimitrij Schaad) erhält eines Tages Besuch von einem Känguru (Marc-Uwe Klingt) das spontan bei ihm einzieht. Gemeinsam wollen sie gegen den bösartigen Bauunternehmer Dwigs (Henry Hübchen) vorgehen …

Hier bin ich wohl auf einer fremden Party gelandet: ich habe bis zur Veröffentlichung des ersten Trailers noch nie von der Thematik gehört, dabei ist dies eine sehr erfolgreiche Buchserie die schon einige Ausgaben hervorgebracht hat. Dieses wird nun in eine Filmform gepresst und ch merke schon in der Anfangsszene mit entsprechendem Off Kommentar daß der Humor mit nicht liegt. Und der Film der dann folgt gab mir auch keine wirkliche Geschichte mit. Das mag daran liegen daß hier einzelne Aspekte der Bücher mit Gewalt in eine fortlaufende Handlung gepresst wurden. Diese handelt vom Kampf gegen einen Bauherren die immerhin schick gefilmt ist. Das eigentliche Problem ist aber wohl daß die Idee eines quasselnden Kängurus welcher jeder wie einen Menschen behandelt eine witzige Idee ist wenn ma sie so notiert, als ernsthaft erzähler Spielfilm aber nicht hinhaut. Zumindest für mich waren lediglich ein paar einzelne, seltene Sprüche amüsant, der ganze Rest verstörender und nicht eindeutiger Kram.

Fazit: Eigenwilliger Film für ein bestimmtes Kernpublikum

Rating: ★★☆☆☆

Hanau

Im Februar begeht ein rechtsradikaler Wahnsinniger einen brutalen und blutigen Amklauf in Hanau …

Zu diesem Film sind viele Vorwürfe an Uwe Boll gemacht worden, die ich komplett verstehen kann. Nach anschauen des Films möchte ich aber sagen daß zumindest ein paar Punkte nennenswert sind. Vor allem bekommt Boll Respekt für einen Aspekt des Drehbuchs: der Film gibt mit 95% Genauigkeit endlos lange Monologe des Täters wieder. Sich diesen Rotz anzuhören und in die kranke Gedankenwelt eines verdrehten Menschen rein zu finden tut schlichtweg weh. Sich damit länger als nötig zu befassen muß eine Menge Überwindung kosten. Außerdem behauptet man schnell daß Boll so einen Vorfall als Actionszenario ausnutzt, dem ist aber nicht so. Ob der Amoklauf korrekt gezeigt wird kann ich nicht beurteilen,er wird aber knapp nd sachlich gezeigt. Bolltypisch brutal, aber nicht auf Show oder sonstige Effekte ausgelegt. Wer sich ein wenig mit Boll als Mensch befasst weiß: im Kern hat der Mann sehr viel verstanden was er mit sehr viel Wut versucht auszudrücken. Und es lohnt immer ihm zuzuhören, selbst wenn man gewisse Punkte nicht teilt. Ob man sich dann deswegen Hanau anschauen mag liegt bei einem selbst. Ekel, Abscheu und eine furchtbare Welt(sicht) findet man hier – aber auch den Versuch eines Regisseurs auf etwas hinzuweisen.

Fazit: Der Film ist wohl aus einer ehrlichen Absicht heraus entstanden, verprellt aber mit Look und Ansatz viele Zuschauer!

Rating: ★★☆☆☆

Hocus Pocus

Als Teenager Max (Omri Katz) in der Halloween Nacht eine alte, magiche Kerze entzündet erweckt er damit drei bösatige Hexen (Bette Midler); (Kathy Najimy) und (Sarah Jessica Parker) zu neuem Leben. Diese haben es schnell auf Max Schwester Dani (Thora Birch) abgesehen …

Eigentlich ist nicht s besonderes an dieem Film, aber es gibt zahlreiche Umstände die ihm Charme verleihen: aus heutier Sicht ist der Film, der Look nd die Machart geradezu putzig und man kann verstehen daß der Film einerseits ein Flop zum Zeutpunkt seines Erscheinens war, ebenso ergibt es aber Sinn daß der Film nach und Nach zum Halloween Klassiker wurde. Bette Midler sagte daß dies ihr liebster Film sei den sie je gedreht hat, auch das erscheint plausibel da sie als bösartge Hexe ein absurdes Overacting an den Tag legt welches seinesgleichen sucht. Und der film an sich ist auf dem Level der Kidnerfilme geradezu absurd brutal. Deswegen lohnt dieses bunte Kleinod definitiv einen Blick – nicht zuletzt weil Disney + nach 30 Jahren mit den Originaldarstellern ein Sequel an den Start gebracht hat.

Fazit: Bunter Unsinn voller Overacting!

Rating: ★★★☆☆

Jagdsaison

Eva (Rosalie Thomass) muß sich notgedrungen mit Bella (Almila Bagriacik) arrangieren, welche die neue Partnerin ihres Ex-Mannes ist und auch noch zu ihrer besten Freundin Marlene (Marie Burchard) eine Bindung aufbaut. Daher begleitet Eva die beiden zu einem Wellness Wochenende …

Der Film ist ein deutsches Remake eines dänischen Werkes aus dem Jahr 2019, dieses habe ich aber nie gesehen. Es fällt leicht in der Hand des Trailers als typische, deutsche Komödie abzustempeln. Im Kern geht es um drei Hauptfiguren, die ganz schön viel Kummer und Unzufriedenheit am Hals haben welche auch untereinander ausgesprochen wird. Der Fokus liegt aber dann doch eher auf oberflächlichen Gags und ein paar typischen Pointen wie sie eben der Trailer raushaut. Eigentlich hat der Stoff echtes Potenzial für Drama bleibt aber stetig an der Oberfläche und erzählt lediglich ein paar laue Lacher. Schade, da er sich in manchen Momenten doch etwas mehr traut als man im ersten Moment erwarten würde.

Fazit: Ein paar Lacher, aber eigentlich nutzt der Film das aufgebaute dramatische Potential nahezu gar nicht

Rating: ★★☆☆☆

The Gray Man

Court Gentry (Ryan Gosling) war als CIA Agent stets für gezielte Tötungen zuständig. Als er aber von seinen Auftraggebern in den Ruhestand versetzt werden soll hängt sich der ehemalige Kollege Lloyd Hansen (Chris Evans) an seine Fersen …

Das Spionage ein sehr schmutziges Geschäft ist wurde uns schon oft filmisch vorgeführt. Hier wird dies nun um eine weitere Version ergänzt, aber nicht erweitert. Die Story eines Auftragskillers der Regierung welcher plötzlich die eigenen Leute gegen sich hat ist eine absolute Thrillerblaupause, frei von Überraschungen, Wendungen oder sonstigen Überraschungen. Die einzige Besonderheit besteht in den Mitwirkenden: die Russo Brüder auf dem Regiestul, vor der Kameras agieren Stars wie Chris Evans, Ryan Ggosling, Billy Bob Thornton und Ana de Armas. Außerdem stand den Mitwirkenden eindeutig ein etwas höheres Budget zur Verfügung so daß die passierende Daueraction immerhin quhalitativ sehr hochwertig präsentiert wird. Trotzdem: wirklicher Spaß kommt hier nicht auf. Nur das fade Gefühl von Wiederholung.

Fazit: Absolute Standard-Agentenstory, lediglich prominent aufpoliert!
Rating: ★★★☆☆

Warten auf Bojangles

Camille (Virginie Efira) und Georges (Romain Duris) tanzen zu ihrem Lieblingslied „Mr. Bojangles in eine turbulente Ehe – hinter der ein gigantischer emotionaler Absturz lauert …

Exzess der weht tut: eder Film beginnt wie eine leichtfüssige, französische Komödie in der zwei Over the Top Figuren sich kennenlernen und eine schnelle Liebschaft eingehen. Das könnte ine txypische, überzeichnete Nummer sein, hat aber System. Im weiteren Verlauf sehen und erfahren wir wie es um insbesondre die weiliche Figu wirklich steht: deren Hang im Überschuß zu leben, emotional wie auch sonst auf allen Wegen, ist mit einem gesunden Leben und der Realität nicht überein zu bringen und hintger der Fassade wartet ein bodenloser Absturz. So wird der Film vom leichtfüssigen Lustspiel zu einem knüppelharten Drama in dem es stetig weiter bergab geht. Michhaben die Darsteller dabei nicht wirklich gekriegt und gefesselt, ebenso wäre dies sicherlich zugänglicher geworden wenn es mir vertraute US-Darsteller gewesen wären. Trotzdem geht ds Konzept in weiten Teilen sehr gut auf.

Fazit: Emotionale Reise die auf dem Höhepunkt beginnt und sich stetig bergab fortsetzt!

Rating: ★★★☆☆