John Wick – Chapter 2

Aufgrund eines alten Schwures muß Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) erneut aus dem Ruhestand zurückkehren: er muß einen ehemaligen Partner unterstützen der sich zum Kopf einiger Profikiller aufschwingt. Dazu reist Wick nach Rom wo es schon bald zu blutigen Shoot Outs kommt …

Der Sensenmann in Gestalt von Keanu Reeves ist wieder da: nahtlos schließt die Geschichte an die Ereignisse der ersten Folge an und bleibt eigentlich auf dem gleichen Kurs: Reeves zieht als John Wick durch die Gegend, von Ort zu Ort und wird an allen Ecken und Enden in wilde Schießereien und Kampszenarien verwickelt aus denen ersich blutig wieder freikämpft. Eine Story gibts dabei auch, aber fällt diese doch relativ knapp aus u d dient nur als roter Faden um die Videoclipartigen Kampfmomente effektiv aneinander zu kleben. Zu meckern hat man als Fan des ersten Teils dabei eigentlich wenig: Reeves ist wieder ziemlich cool, das Tempo ist hoch, der Gewaltfaktor ebenso und die Schauplätze wechseln sich kreativ ab, seien es die Katakomben von Rom oder ein Spiegelkabinett. Obendrein vertieft der Film die Welt in der er spielt; die Regeln und Gebräuche der Untergrundwelt werden erneut gebracht und stetig ergänzt und vertieft. Trotzdem war der Film für mich nur ein halbgares Vergnügen: es gibt zu viele Over the Top Momente die nivht mehr cool sondern übertrieben sind;  obendrein hat der Film einige Shootouts zu bieten die in der Öffentlichkeit passieren und ich weiß nicht so recht ob man das in der heutigen Terrorzeit so bedenkenlos lustig finden kann, Aber was solls: Fans sind sicherlich zufrieden!

Fazit: Kaum originelle, aber meist sehr effektive Gewaltorgie!
Rating: ★★★★☆

T2: Trainspotting

Vor 20 Jahren betrog Mark Renton (Ewan McGregor) seine Partner bei einem Drogendeal und setze sich ab, nun kehrt er in seine Heimat Leith zurück. Er trifft auf seine alten Freunde Spud (Ewen Bremner) und Sick Boy (Jonny Lee Miller) die ihr Leben ebenfalls nicht im Griff haben – gleichzeitig ist der aus dem Gefängnis entlassene Choleriker Begbie (Robert Carlyle) auf der Suche nach Mark …

20 Jahre warten auf ein Sequel – gut, ich habe eigentlich nicht darauf gewartet. Ich sah den ersten damals im Kino und respektiere ihn bis heute, für die Machart, die kreativen Einfälle, die jungen und großartigen Darsteller und dem Kultfilmpotential, trotzdem habe ich ihn nie so abgefeiert wie manche andere das tun. Und eine Fortsetzung halte ich nicht für nötig, aber nun hat man sie halt. Immerhin ist das Grundthema interessant: die vier Hauptfiguren kommen zwanzig Jahre später wieder zusammen und man bekommt ausfühlrich gezeigt wie diese in all der Zeit ihr Leben versemmelt haben und versuchen nun wieder auf die Füße zu kommen. Dabei reißt der Film zwar diverse Handlungsstränge an, folgt aber keinem richtig, sondern verläßt sich einfach nur auf den Nostalgiefaktor und der Wiedersehensfreude mit den geschätzten und beliebten Figuren. Das funktioniert auch ganz gut, zumal der Film ohnehin von Danny Boyles Eigensinnigem Regiestil geprägt ist. Damit komm ich selber zwar kaum klar, erkenne aber das er alles in allem sehr gut funktioniert und einen fiebrigen, atmosphärischen Sog erzeugt. Fans des Originals werden sicher eine gute Zeit haben und ihn zu schätzen wissen – jeder andere kann hiermit nichts anfangen.

Fazit: Anders als Teil 1, aber atmosphärisch gelungen und trotz geringer Handlung mit einigen Großen Szenen und Wucht versehen!

Patriots Day – Boston

Als am 15. April 2013 ein Marathon durch Boston läuft explodieren zwei Bomben. Für die Ermittler Tommy Saunders (Mark Wahlberg), Jeffrey Pugliese (J.K. Simmons)  Richard DesLauriers (Kevin Bacon) und Polizeichef Ed Davis (John Goodman) beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit da sie die flüchtigen Täter so schnell wie möglich aufhalten müssen …

Es klingt verstörend wenn man einen Film sieht der einen Terroranaschlag hat und dann dazu sagt: der Film ist schön anzuschauen. Genau das ist Boston allerdings, zumindest in seiner ersten halben Stunde: das schildert der Film einen Feiertagsmorgen in dieser Stadt, zeigt die Menschen was sie so machen und liefert jede Menge unabhängiger Einzelfiguren die alle später irgendwann wichtig werden. Hier besteht zwar der Nachteil daß sich dieser Teil etwas streckt und sogar leicht langweilig wird, aber es zahlt sich aus: dadurch daß einem die Figuren wenn sie später in eine Krisensituation geraten wage bekannt sind und mitunter sogar Tiefe haben nimmt man das was mit ihnen geschieht viel krasser und härter wahr. Ansonsten springt der Film von idyllischen Anfang zum totalen Chaos eines Terroranschlags und dann eben in den Thrillerpart der Ermittlungen. Mark Wahlberg ist dabei in alles involviert, spielt aber eine fiktive Figur die nur den Zuschauer an die entsprechenden Orte bringen soll – macht seinen Part dabei auch in solidem Automodus. Die restlichen Darsteller sind ebenso vorzüglich. Mein größter Pluspunkt am Film war eigentlich ein Minuspunkt: dadurch daß ich von den realen Abläufen rein garnichts im Kopf hatte waren die einzelnen Momente hochspannend, etwa in einer Geiselsituation wußte ich nicht ob der arme Kerl auch im wahren Leben davongekommen ist. Aber auch mit dem Wissen der realen Vorgänge dürfte Boston als ultraspannender Film funktionieren, als Heldengesang sowieso und überhaupt als ganz großes Kino.

Fazit: Spannend, bewegend und als Unterhaltungsfilm ebenso funktionierend: hier hat mal erfreulicherweise alles geklappt!

The Lego Batman Movie

Superheld Batman ist von seinem Heldendasein stark genervt – bis sein einst adoptiertes Kind Robin seine Bathöhle entdeckt und fortan unbedingt an seiner Seite kämpfen will. Für den Dunklen Ritter der sich in einem Kampf mit dem Oberbösen Joker befindet wird dies zu eienr schweren Geduldsprobe …

Ich bin ich nichtmal mit Erwartungen reingegangen sondern mit schweren Befürchtungen: ich habe „The Lego Movie“ damals sehnlichst erwartet und dann nach anschauen echt gehasst; daher erschien mir eine Auskoppelung bzw. ein Extrafilm nicht sonderlich erstrebenswert. Umso überraschter kam ich aus dem Kino: der Lego Batman Film war genau das was ich mir von Lego Movie erwartet habe. Es ist kein Film mit Legofilme, sondern eine Parodie auf Batman und endlos andere Filme die eben nur diesen Lego-Look verwendet. Der Schwerpunkt liegt in der Tat nicht auf den kleinen Klötzchen Männchen sondern auf einem kreativen, witzigen und vielschichtigen Skript: hier wird das ganze Thema Batman in unglaublicher Tiefe angegangen, seziert und durch den Kakao gezogen. Das ist zwar stellenweise sehr albern und auch oftmals auch so speziell daß man schon ein richtiger Fanboy sein muß um alles zu erfassen, aber gerade wenn man das kann lohnt der Film nochmal so richtig. Es ist in der Tat ein richtig guter Batman Film, eine richtig gute Hommage und Parodie an das Trailer und obendrein eine unfassbare optische Breitseite in 3D. Von daher: so gut hat man Batman schon lange nicht mehr auf der Leinwand gesehen!

Fazit: Endlos kreativ, unfassbar witzig und mir zahlreichen Cameos durchsetzt – ein ganz großer Spaß!
Rating: ★★★★☆

Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe

Die Beziehung der Studentin Anastasia Steele (Dakota Johnson) mit dem Milliardär Christian Grey (Jamie Dornan) endet nachdem sie seinen Sado-Maso Drang nicht ertragen kann. Trotzdem bleibt das Verlangen nach ihm so stark daß sie ihm eine erneute Chance gibt. Christian versucht isch zwar zu ändern, aber sowohl seine Neigungen wie diverse Personen aus der Vergangenheit scheinen ein Happy End unmöglich zu machen …

Ich habe das Buch gelesen und kann in dem Aspekt dem Film ziemlichen Beifall zollen: es wird in der Tat exakt der Plot des Buches wiedergegeben. Das Dumme dabei ist nur: das Buch ist im Grunde eine lange Aneinanderreihung von Sexszenen die zwischendurch mit ein paar Drama und Thrillermomenten aufwartet. Da der Seitenweise in jeder Detailfreude geschilderte Sexkram für den Film aber ausfällt reduziert sich der Film auf die Handlung welche leider ziemlich dürftig ist – es werden Figuren aufgebaut um dann recht schnell zu verpuffen (z.B. der böse Boss) und es passiert oftmals ganz lange garnichts. Die vorhandenen Sexszenen sind dann wie notwendige Füllelemente, mit einem absurd lauten Soundtrack unterlegt der es im Keim erstickt irgendeine Stimmung aufzubauen und sind galant und steril an allem skandalösen vorbei gefilmt. Ebenso hat sich der Regisseur und damit auch der edle Look des Films verändert was zwar kein kompletter Bruch ist, aber eben doch deutlich ausfällt. Und die Hauptdarsteller spulen ihr übliches Programm durch welches sowieso totaler Autopilot ist – und obendrein dürften männliche Zuschauer Jamie Dornan als arrogantes Alphatier nicht sonderlich mögen. Aber der Film ist immun gegen alle Hähme und Kritik – er spricht eine ganz spezielle Klientel an die sicherlich mit dem Film sehr glücklich sein wird.

Fazit: Storyarm, blutleer und ohne nennenswerte Punkte; einfach nur ein schick gefilmtes Nichts!
Rating: ★★☆☆☆

Den Sternen so nah

Gardner Elliot (Asa Butterfield) ist der erste Mensch der auf dem Mars geboren wurde. Vom Mars aus lernt er online die Schülerin Tulsa (Britt Robertson) kennen und ist nachdem er auf die Erde reist nur darauf aus sie zu treffen. Allerdings ist sein Körper nicht für die Lebensumstände auf der Erde geeignet …

Schau den Trailer und du hast (abgesehen von einer kleinen Schlußpointe) bereits den ganzen Film gesehen. Ist im vorliegenden Fall aber nicht mal wirklich schlimm: dies ist nicht die Art von Film die den Zuschauer mit permanenten Wendungen und Überraschungen überfällt. Dies ist ein Film der mir vorkam wie eine Romanze für Teenies: Junge vom Mars kommt auf die Erde und reist mit bodenständigem Mädchen einmal quer durch die USA – dabei sind solche kleinen Comedymomente in denen der Junge mit seiner Weltfremden Art aufläuft ebenso inklusive wie eben eine romantische Love Story. Der Film verdankt es allerdings seinen Hauptdarstellern daß er nicht in restloser Bedeutungslosigkeit verfällt: Britt Robertson gibt eine wunderbar zynische Frau (von der ich gerne mehr gesehen hätte) und Asa Butterfield hat etwas geradezu kindliches an sich, läuft mit aufgerissenen Augen durch die Szenerie und gibt den weltfremden Kerl ungemein sensibel. Daher hat man am Ende einen restlos austauschbaren Film, aber sehr wohl einen angenehmen, guckbaren und liebenswerten. Schonmal mehr als zu erwarten war.

Fazit: Altbekannte Elemente in gut funktionierender Form neu zusammengemischt!
Rating: ★★★☆☆

 

Die Jones – Spione von nebenan

Jeff (Zach Galifianakis) und Karen (Isla Fisher) leben ein friedliches, aber langweiliges Leben in der Vorstadt. Alles ändert sich als neue Nachbarn einziehen, die scheinbar in jeder Hinsicht perfekten  Natalie (Gal Gadot) und Tim Jones (Jon Hamm). Karen kommt aber schnell dahinter daß die Jones in Wahrheit Superspione sind …

Eigentlich ist der Kern eine ganz alte Kiste: Das alte Mär vom gelangweilten Normalo der durch banale Umstände an einem ganz gewöhnlichen Ort in eine Sache hineingerät die ihm über den Kopf wächst. Hier ist es ein gelangweiltes Ehepaar das neue Nachbarn bekommt, diese sich als Geheimagenten erweisen und das Ehepaar in ihr Leben und ihre Mission hineinziehen. Von der Story her ist da wenig zu holen, der Spionageplot ist Schema F und ganz simpel gehalten und dient nur dazu ein paar lustige Szenen sowie ein paar kleine Actionpassagen effektiv aneinander zu reihen. Der Fokus liegt dabeiu aber auf dem Slapstick: die routinierten und guten Hauptdarsteller schießen ein echtes Feuerwerk an Situationskomik ab; und auch wenn da kaum neue Scherze dabei sind funktionieren die Gags mitunter ungemein gut. Am Ende hat der Film zwar keine wirkliche Botschaft und bleibt nach dem anschauen nicht nennenswert lange im Gedächtnis, liefert aber sehr amüsante anderthalb Stunden. Lediglich der überraschend harte Gewaltfakor trübt mitunter das Vergnügen.

Fazit: Die Story ist schlicht, der Film funktioniert aber dank der guten Darstelelr und punktet mit vorzüglichen Slapstick Einlagen!
Rating: ★★★★☆

The Girl with all the Gifts

Ein bösartiger Pilz hat in England dazu geführt daß eine Zombie-Epidemie ausgebrochen ist. In einer Militäranlage forscht Dr. Caldwell (Glenn Close) nach einem Gegenmittel – als diese Anlage jedoch von Zombies überrannt wird flieht Caldwell mit  Sergeant Parks (Paddy Considine), der infizierten Melanie (Sennia Nanua) und deren Lehrerin Justineau (Gemma Arterton) durch die gefährliche Außenwelt …

Wieso werden in der heutigen Zeit noch Zombiefilme gemacht? Eigentlich sit das Thema aktuell sehr gut versorgt, nicht zuletzt durch den immernoch sehr erfolgreichen Lauf von „The Walking Dead“ und diverse Kinoumsetzungen dazu. Jetzt kommt mit „The Girl with all the Gifts“ eine weitere Variante deren originelle Ideen einfach darin bestehen ein paar Grundelemente leicht umzubauen. Ein Infizierter ist bereits nach wenigen Sekunden verwandelt, die Horrorviecher werden „Hungries“ genannt, neigen auch mal zum schlafen im Stehen und Kinder sind brav und unschuldig solange sie kein Menschenfleisch riechen – und die Quelle für alles Leid und Übel ist ein fieser, böser Pilz. . Diese und andere kleine Details werden entsprechend umgemodelt daß sie frisch und neu wirken, der Rest ist aber trotzdem eine altbekannte Kiste wenn eben eine Truppe Leute in dieser Hölle herumläuft und nur verzweifelt nach einer Überlebenschance suchen. Daß eine Halbinfizierte dabei ist deren Handlung stehts angezweifelt werden muß wirkt wie übernommen aus dem Videospiel „The Last of Us“ dessen Look der Film auch eindeutig hat. Schade, aber nicht schlimm: als kurzweiliges Zombieevent ist der Film völlig in Ordnung, als irgendwas spezielles mit tieferer Botschaft taugt er nicht so viel.

Fazit: Sehr spannend und mit ein paar guten Ideen, aber größtenteis nur auf bekannten Pfaden wandelnd!
Rating: ★★★☆☆

Split

Casey (Anya Taylor-Joy) und ihre zwei Freundinnen Claire (Haley Lu Richardson) und Marcia (Jessica Sula) werden vom wahnsinnigen Kevin (James McAvoy) entführt und eingesperrt. Dabei zeigt sich recht schnell Kevins Problem: er hat eine multiple Persönlichkeitsstörung und besitzt 23 verschiedene Identitäten. Während die Wesen versuchen zu entkommen entwickelt Kevin langsam eine noch gefährlichere Identität …

M. Night Shyamalan tut mir schon ein wenig leid: mit „Sixth Sense“ hat er einst in der Tat einen bemerkenswerten Film geschaffen an dem er unfairerweise bis heute gemessen wird – klar daß im Verhältnis dazu jeder weitere Film deutlich schwächer ausgefallen ist. Split gilt nun als erster Film mit dem er wieder richtige Qualität aufbringt; das stimmt zwar, macht aber trotzdem keinen herausragenden Titel aus. Ich dachte zunächst es wird ein klaustrophobischer Geiselthriller, ein verrückter Kerl der 23 Persönlichkeiten im Körper hat entführt drei Mädchen und hockt mit ihnen auf engem Raum; da sah ich schon ne Menge Potential. Allerdings zerfleddert der Film dann stark: er packt eine weitere Handlung über die Psychaterin die die Hauptfigur behandelt und leuchtet obendrein die Vergangenheit einer der Geiseln episch aus. Das ist zwar nicht uninteressant, aber hätte spannender gewirkt wenn man sich nur auf die Geiselnahme beschränkt hätte. Über James MacAvys Spiel kann man geteilter Meinung sein: sicher, er bringt das sehr gut rüber daß er 23 Gestalten in seinem Körper hat, aber diese kommen ja nicht alle voll raus. Die Gestalten die er dann verkörpert tanzen oftmals auf dem schmalen Grad zwischen bedrohlich und schwarzer Komödie. So fällt auch der ganze Film aus der für mich zumindest einfach Spannung, aber wenig mehr ist. Dafür platziert Shyamalan im Abspann einen Clou mit dem man nicht gerechnet hätte – aber auch das konnte er immer gut.

Fazit: Gut gedachter Thriller der sich in zahlreichen Nebenschauplätzen verliert.
Rating: ★★★☆☆

Resident Evil – The Final Chapter

Alice (Milla Jovovich) hat die Zombie Apokalypse und zahllose Käämpfe überlegt – nun muß sie nach Racoon City zurückkehren um dort wo alles bgann das gefährliche T-Virus zu stoppen. Dabei schließt sie sich mit  Claire Redfield (Ali Larter), Doc (Eoin Macken) und diversen anderen Zusammen um die Horden der Untoten für immer zu besiegen …

Innerhalb der „Resident Evil“ Reihe ist dieser Film quasi wie Folge 7.2 aus der Harry Potter Serie: es ist einfach nur ein in einen seperaten Film gepackter Showdown. Es wird noch kurz erläutert wer wer ist und dann beginnt ein anderthalbstündiger dauerhafter Actionrausch der nochmal alles aufbringt was die Serie auf sechs Teile hat kommen lassen: eine epische Endzeitkulisse, endlose Horden an blutgierigen Zombies, Milla Jovovich als toughe Zombiekillerin sowie endlos aufwendige Kampf und Actionpassagen. Das ist dann gleich pro und contra zugleich: man fährt nochmal alles auf was der gediegene Fan mag; vermeidet damit aber auch daß Neues dazu kommt oder der Film irgendwann den vertrauten und zu erwartenden Pfad verläßt. Muß es aber auch nicht: hier kriegt jeder die Rache die er verdient oder wünscht, es kracht und rumst ordentlich und sieht insbesondere durch die 3D Brille natürlich genial aus. Trotzdem hat mich der Streifen ziemlich kalt gelassen – vielleicht bin ich (wie auch viele andere) nicht mehr damit zufrieden nur anderthalb Stunden Bildsturm zu ertragen? Ich weiß es nicht.

Fazit: Fans werden zufrieden sein, für jeden anderen ist das „Resident Evil“ Finale gigantische, aber relativ überraschungsarme Daueraction.
Rating: ★★☆☆☆