Mai 18th, 2012 Brodie79
Hat es William Shakespeare wirklich gegeben und hat er seine berühmten Werke wirklich verfasst – oder steckt doch jemand anders dahinter. Eine Möglichkeit wäre Edward de Vere (Rhys Ifans), Earl of Oxford (1550-1604) – der lebt am Hof der von Queen Elizabeth (Vanessa Redgrave). Der ist ein wortgewandter Schöngeist, schreibt wunderbare Sonetten und ist ebenso voller Leidenschaft dem Theater zugewandt …
Das ist einer dieser Filme zu denen ich eigentlich garnichts schreiben dürfte und es darum auch kurz mache: ich erhielt ihn auf DVD per Lovefilm und liße ihn hier auf meinem PC laufen – allerdings brachte ich nicht eine Minute ernsthaftes Interesse auf, noch konnte ich dem Film wirklich folgen. Das Thema ist ja bekannt: der Film ergründet die These dass William Shakespeare ein Betrüger war und seine Stücke in Wahrheit von jemand anders geschrieben wurden – dazu springt er kreuz und quer durhc mehrere Zeitebenen und liefert eine Mischung aus Kostümfilm, Drama und höflichen Intrigen. Im Keim ist das vielleicht ne realtiv konventionelle Kiste, man braucht trotzdem einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit. Ich brachte sie leider nicht auf, was ich dem Film aber nur teilweise vorwerfe. Trotzdem kann ich soweit gehen und sagen dass er mich nicht für einen zweiten Durchgang reizt.
Fazit: Kostümthriller mit vielen Zeitebenen, aber überschaubarem Potential zum fesseln oder unterhalten!
Rating: 




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Mai 15th, 2012 Brodie79
Studentin Sara (Sara Paxton) und ihre College-Freunde wollen ein gigantisches Partywochenende inszenieren und fahren dazu ins Ferienhaus von Saras Eltern welches direkt an einem Salzsee liegt. Die fröhliche Stimmung kippt aber dramatisch schnell als sich eine der Anwesenden schwer verletzt und mit dem Boot ins Krankenhaus gebracht werden soll. Erst mitten auf dem Wasser wird den Jugendlichen bewusst dass das Wasser voller Haie ist …
Na gut, eine gewisse Vorliebe für Trah oder die Fähigkeit sich bei einem Mistfilm zu amüsieren – dass sind schon Voraussetzungen die man mitbringen sollte wenn man sich diesen Film ansieht. Immerhin ist er von David Ellis, dem man vorzügliche und nicht immer nur schrottige Streifen wie Final Destination 2 & 4, Final Call oder Snakes on a Plane verdankt. Hier bewegt sich Ellis auch auf frisch belatschten Pfaden indem er den Film im Fährwasser von Piranja 3D ansiedelt: auch dieser Film war in 3D und die Geschichte von Jugendlichen die im Wasser zu Fischfutter werden ist ebenso wenig wirklich originell. Das Resultat schockt mich auch – aber nicht in der beabsichtigten Form sondern mit purer Langeweile. Bei gerade mal 80 Minuten kann sich eh keine richtige Geschichte entwickeln, aber nicht mal die übliche trashige Background Geschichte die die Metzelszenen aneinander reihen sollte gelingt hier. Darstellerisch hat man restlos daneben gegriffen und insbesondere der schon „90210“ gefeuerte Dustin Milligan erweist sich als darstellerischer Rohrkrepierer der Extraklasse, die Auflösung wo die Killerhaie herstammen ist schlichtweg aus „Hostel“ geklaut und die Charaktere sind bleich und interessieren eigentlich null. Lediglich die Blut und Innerei-Szenen sind handwerklich ordentlich gemacht, aber diese sollten bei einem Film dieser Art eigentlich mehr Beiwerk und weniger Hauptattraktion sein. In 3D hatte man vielleicht ein wenig mehr Spaß dran, aber letztlich dürfte nichts diesen derben Rohrkrepierer retten.
Fazit: Auf dem Sektor der Hai-Horror Filme ein total lahmer und lascher Streifen der verscuht so sexy zu sein wie Piranja und auch dort restlos versagt!
Rating: 




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Mai 12th, 2012 Brodie79
Im Jahre 1750 will die Familie Collins aus Liverpool in Amerika ein neues Leben beginnen – nicht zuletzt um einem alten Fluch zu entgehen. Doch 20 Jahre später bricht Barnabas (Johnny Depp) der Hexe Angelique Bouchard (Eva Green) das Herz und wird hart bestraft: sie verwandelt ihn in einen Vampir und begräbt ihn. Erst im Jahre 1972 wird Barnabas ausgegraben und kehrt nach Collinwood Manor zurück. Doch die führ ihn fremde Zeit und die Nachfolgen seiner Familie bereiten ihm die Hölle auf Erden …
Da ist der Film ja schon fast nebensächlich wenn eben nur diese Zwei aufeinander treffen: Johnny Depp und Tim Burton. „Dark Shadows“ markiert in der Tat schon ihre achte Zusammenarbeit und wie nicht anders zu erwarten gibt es nur ein Wort welches das fertige Werk passend umreißt: schräg. Die Basis ist eine sehr alte und langjährige Fernsehserie von der ich aber nie gehört habe, braucht man auch nicht. Letztlich ist der Film wie nicht anders zu erwarten die totale Johnny Depp Show der hier eine weitere Kultfigur seines Filmschaffens kreiert und mit gigantischem Spaß an der Sache zu Werke geht – dabei ist sein geniales Spiel oftmals nur von kleinen mimischen Gags oder minimalen Lauten abhängig. Depp beherrscht den Film so sehr dass die vorzügliche weitere Besetzung wahrlich verblasst: Michelle Pfeiffer, Hit Girl Chloe Grace Moretz, Neuentdeckung Bella Heathcote, Jonny Lee Miller, Bond Girl Eva Green, „Freddy Krüger“ Jackie Earle Haley und natürlich Helena Bonham Carter sind nur Stichwortgeber wenn Depp wieder die Szenerie betritt und eine weitere Lachnummer liefert. Gleichzeitig würdigt Burton aber in seiner eigenen Weise altmodische Horrofilme und bringt insbesondere in der Eröffnungsszene wie auch beim apokalyptischen Showdown gothischen, lauten und blutigen Horror auf die Leinwand. All dies ist in den eben Burton typischen Look gehüllt, vereint eine bizarre Atmosphäre mit schrägen Gags und absurden Ideen. Das kann nicht jedem so zusagen, aber wer mit Werken wie „Sleepy Hollow“ oder „Beetlejuice“ was anfangen konnte wird sich auch hierbei königlich amüsieren. Mein einziger Wehmutstropfen: die beiläufig massenhaft ermordeten Nebenfiguren trüben mir ein wenig das unbeschwerte Vergnügen.
Fazit: Großer Spaß mit hoher Darstellerkunst und ausgeklügelter Inszenierung!
Rating: 




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Mai 12th, 2012 Brodie79
Obwohl Jenko (Channing Tatum) und Schmidt (Jonah Hill) bereits die Polizeischule abgeschlossen haben wirken sie noch wie Schüler und bekommen dadurch einen ganz besonderen Auftrag: sie werden undercover in eine HHigh School geschleust. Wieder in der Schulumgebung gehen beide in ihren Rollen total auf – kommen aber auch einem eigenartigen Dealer auf die Fährte …
Das hats schon wieder ne Weile nicht gegeben, dass eine alte Fernsehserie aus den 80er Jahren ausgebuddelt und auf die Leinwand gewuchtet wird. Insbesondere Hauptdarsteller Jonah Hill der auch das Drehbuch schrieb scheint sich hie einen Wunsch erfüllt zu haben. Schön für ihn, aber nicht zwingendermaßen für den Zuschauer, denn obwohl dieser Film von der Kritik insgesamt sehr gemocht wird zeige ich mich selber kaum zufrieden. Vieles daran stimmt: es gibt ein annehmbares Maß an Action, der Film reißt die Felder High-School Komödie, Polizeifilm, Buddy-Movie und Parodie an, entscheidet sich aber für keine Richtung so richtig und dümpelt zwischen allen Parts herum – das macht ihn nicht direkt langweilig, sehr wohl aber unausgewogen wenn hier flache Kalauer im Stile von „American Pie“ auf eine ultraharte Schießerei im Tarantino Stil treffen. Obendrein ist die Besetzung eine reine Katastrophe: wenngleich man auch so einiges an Sympathie für die Hauptfiguren aufbringen könnte erweisen sie sich dennoch als total charismaarm und miserabel gespielt. Seinen größten Pluspunkt spielt der Film dann im Showdown aus wenn auf einmal zwei alte Bekannte unerwartet die Szenerie betreten – wobei das was danach folgt wieder sehr zum diskutieren einlädt. Aber das ist der Film unterm Strich wohl gar nicht wert: als kurzweiliger Spaß ist er ok, Kinogeld muß dafür kein Stück sein. Ebensowenig die Fortsetzung welche am Ende eindeutig angedeutet wird.
Fazit: Kurzweiliges Vergnügen dass aber irgendwie in alle Richtungen geht und keine klare Linie findet – obendrein katastrophal gespielt ist!
Rating: 




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Mai 12th, 2012 Brodie79
Obwohl Juan (Izán Corchero) und Mia (Ella Purnell) zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Ländern leben haben sie nachts identische Alpträume und sind sich sicher dass ein nicht menschliches Wesen ihre Körper übernehmen will. Doch die Bedrohung zeigt sich bald schon auch für Mias Eltern John (Clive Owen) und Sue (Carice Van Houten) sowie Juans Mutter Luisa. Fortan kämpfen die Eltern verzweifelt um das Leben ihrer Kinder …
Klingt natürlich nach einer spannenden Darstellerkombination wenn Daniel Brühl und Clive Owen in einem Film spielen, allerdings teilen die beiden keine einzige Szene miteinander und man kriegt langsam den Eindruck dass der werte Clive mittlerweile so ziemlich jede Rolle aufgreift die er angeboten bekommt. Das ist in diesem Falle zwar nicht ultrapeinlich oder schlimm, aber er verbrät sich selbst doch in ziemlich belanglosem Quatsch. Das Märchen von Kindern die von einem bösartigen Traummonster verfolgt wird ist ja nun alles andere als neu und hat eigentlich nur eine Chance zu punkten: mit finsterer, gruseliger Atmosphäre, gut platzierten Schockeffekten und viel Geschrei. All dies liefert der Film, aber zu keinem Zeitpunkt in einer Form die überraschend oder neu wäre. Deswegen kann man den Film durchaus als netten Gruselflick auffassen, aber sollte zu keiner Zeit hohe Erwartungen hinein setzten.
Fazit: Routinierter, altbekannter Geistergrusel der letztlich nur ein unbedeutendes Standardwerk darstellt.
[rating 2]
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Mai 12th, 2012 Brodie79
Gegen Ende des 2. Weltkrieges führten die Nazis einen finsteren Plan aus und sendeten mehrere Raumschiffe ins All die auf dem Mond die geheime Raumstation Schwarze Sonne errichteten. Diese wird im Jahre 2018 vom amerikanischen Astronaut James Washington (Christopher Kirby) entdeckt der sogleich gefangen genommen wird. Die Nazis halten ihn für den Botschafters eines drohenden Angriffs. Daher schickt Mondführer Kortzfleisch (Udo Kier) den skrupellosen Klaus Adler (Götz Otto) und Renate Richter (Julia Dietze) zur Erde um einen Gegenschlag vorzubereiten …
Hier ist die Story die wertvollste Sache: eine Geschichte über einen Nazi-Außenposten auf dem Mond der seit den vierziger Jahren nichts mehr von den Entwicklungen auf der Erde mitbekommen hat und dann seine Leute auf die heutige Welt schickt klingt wie ein absolutes Trash-Fest mit gigantischem Kultpotential. Zumal der Film seit ein paar Jahren als Internetphänomen gehypt und gefördert wird. Klingt aber eben nur so kultig und erweist sich letztlich als ziemlich überschaubares Ding. Die Situation und „Herkunft“ der Mondnazis ist dem Zuschauer schon bekannt, die daraus folgende Story meint es eigentlich gut und macht eben doch den Fehler: auf der absurden Basis versucht der Film dann doch ein ordentlicher Spielfilm zu werden und erzählt eben eine altbekannte Story von bösen Invasoren gegen die eine Handvoll tapferer Menschen eifrig kämpfen, beschäftigt sich aber ebenso mit den politischen Folgen der Ereignisse. Letztlich setzt sich der Film damit zwischen alle Stühle: technisch ist er zu ausgereift um als totaler Edeltrash zu funktionieren, die Story nimmt sich viel zu ernst um das komische Potential auszuschöpfen, um als handfester Science-Fiction Film durchzugehen ist er aber widerum zu doof. Deswegen kann man ihn bestenfalls als netten Versuch abhaken, aber definitiv nicht als die kultige Trashperle die er gerne wäre.
Fazit: Brauchbare Ansätze die aber restlos verspielt werden!
2 Punkte
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Mai 12th, 2012 Brodie79
Nach einer schwierigen Zeit scheint für Juliane (Nina Hoss) endlich das Glück gekommen zu sein. Sie ist verliebt in ihren neuen Freund August (Mark Waschke) nach der Trennung von ihrem Partner Philipp (Lars Eidinger) und reist mit August nach Finnland. Dort schläft sie an August’ Schulter ein und erwacht wieder in Berlin – allerdings gut 6 Monate früher. Fortan durchlebt Julianne das letzte halbe Jahr erneut, stets bemüht die guten Dinge die ihr passiert sind auch eintreten zu lassen – aber auch die schlimmen wie den Tod einer Freundin zu vermeiden …
Ich gebe offen und ehrlich zu wenn ich einen Film nicht verstehe, warum nicht. Ich gucke so viel und wenn ichs in meinem Arbeitszimmer tue auf DVD werkele ich meistens an drei Dingen gleichzeitig nebenher und da kann es schon mal passieren dass ich den Faden verliere. Hätte bei diesem Film aber auch wenig gebracht wenn ich mich zu 100% drauf konzentriert hätte, zumal ich nach der Cinemakritik wegen der ich ihn ausgewählt habe ne falsche Erwartung hatte. Da wurden Parallelen zu „Und täglich grüßt das Murmeltier“ gezogen, wenngleich es hier weniger zu einer Komödie reicht sondern zu einem „Philosophischen Liebesfilm“. Ich finde das Resultat geht als annehmbares Gedankenspiel durch mit der altbekannten (aber immer wieder gerne genommenen) „Was wäre wenn?“ Thematik. In diesem Falle durchlebt eine Frau noch mal das letzte halbe Jahr ihres Lebens in dem viele einschneidende, wichtige Dinge passierten und sich nun die Frage stellt: kann man das Schlechte irgendwie umgehen, trotzdem dafür sorgen dass die guten Dinge eintreffen? Leider ist der Film der dabei herausspringt bleischwer, humorlos und hat trotz spannender Handlung wenig Charisma oder Charme. Das sind die Dinge die sich reifere Zuschauer im ZDF anschauen und es sind genau die Filme für die Nina Hoss schlichtweg prädestiniert ist – aber es sind nicht die Filme die ich mit Freude und Vorliebe schaue und denen ich viel abgewinnen kann außer schlechter Laune.
Fazit: Depression in Filmformat, wenn auch mit spannenden Handlungsansätzen und einigen netten Überlegungen!
Rating: 




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Mai 8th, 2012 Brodie79
Nachdem der elfjährige Sawyer (Nathan Gamble) den verletzten Delfin Winter am Strand findet kommt das Tier in ein nahe liegendes Marinehospital. Der Arzt Dr. Clay Haskett (Harry Coonick Jr.) kann das Tier aber nur vorläufig am Leben halten da es unbedingt eine neue Flosse braucht. Sawyer treibt daraufhin den Prothesenfachmann Dr. Ken McCarthy (Morgan Freeman) auf der versucht für Winter eine Prothese anzufertigen . doch jede Menge äußere Umstände drohen alles scheitern zu lassen …
Das Leben ist ein Kinderfilm. Zumindest wenn man diesem Machwerk glaubt, welches wie auch sonst so viele andere vorgibt auf einem wahren Fall zu beruhen, immerhin belegt er diese Behauptung indem am Ende von den gezeigten Personen echte Aufnahmen gebracht werden. Mag man fast nicht glauben dass der Film der davor läuft so wahr sein soll,d azu ist er zu märchenhaft. Ein kleiner Junge findet einen verletzten Delfin, wird zur entscheidenden Person dabei ihn zu heilen und inspiriert damit seine Umgebung und vor allem eine Handvoll verletzter Soldaten. Aber was solls, es lohnt nicht darüber nachzudenken was an diesem Märchen so echt ist und was dramaturgisch angepasst wurde. Letztlich ist nur eins entscheidend: es funktioniert vorzüglich. Mit sympathischen Charakteren, einer optimistischen Geschichte und ruhiger, schöner Inszenierung sowie ergreifenden, sonnigen Momenten ist der Film vollkommen lebensbejahend und vermittelt ein gutes Lebensgefühl Das mag nicht das originellste sein, aber ebenso etwas von dem man eigentlich nie so richtig genug haben kann. Allerdings ist es mal wieder reine Abzockerei diesen Film in 3D auf die Leinwände zu bringen
Fzait: Wunderschönes Feel Good Movie dass zwar nicht wirklich neu ist, aber absolut guttut!
Rating: 




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Mai 8th, 2012 Brodie79
Driver (Ryan Gosling) ist Stuntfahrer beim Hollywoodfilm – betreibt diesen Job aber nur wegen seiner Leidenschaft fürs Autofahren und bekommt die Jobs von seinem Mentor Shannon (Bryan Cranston) vermittelt. Sein einsames Leben verändert sich als er sich mit seiner Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und deren Sohn Benicio (Kaden Leos) anfreundet – aber leider taucht auch Irenes krimineller Exmann Standard (Oscar Issaac) auf. Durch diesen gerät Driver auf die schiefe Bahn da er absolut alles tut um Irene zu beschützen …
Eine etwas eigene Filmart der ich an sich nicht allzu viel abgewinnen kann: herzlose und restlos unterkühlte Männerdramen. Dieser hier ist dann auch noch so gemein im ersten Moment wie ein Action-Thriller zu klingen: die Story eines Superfahrers der sich mit einer Familie anfreundet und danach alles tut um diese vor kriminellem Schaden zu bewahren hätte auch ein schlichter Steven Seagal Film sein können und sich voll und ganz auf rasante Autoaction verlassen können. Das genaue Gegenteil ist aber der Fall: der Film ist eine Lehrstunde in „Langsamkeit“, ich hab schon lange keinen Film mehr gesehen der seine schlichte Story so episch dehnt. Das ist aber gar nicht schlimm oder schlecht, es ist behilflich beim Schaffen einer kühlen, traurigen und melancholischen Atmosphäre. Mit Ryan GOsling hat man auch die optimale Hauptfigur gefunden: der spielt den wortkargen Einzelgänger ausdrucksstark und minimalistisch, daneben punktet ganz besonders Albert Brooks als Gangsterboss (wenn man bedenkt dass Brooks sonst auch eher auf die Rolle des lieben, netten Kerls geeicht ist.). Die Thrillerhandlung an sich erfindet das Rad nicht neu, liefert aber solide Spannung und an einigen Stellen ungeahnt überraschende und epische Gewaltausartungen. All dies lebt aber von der Atmosphäre die den Film letztlich nicht zum fetten Blockbuster, sonern mehr zum leisen Independent-Kino macht, inbesondere weil auch die Actionszenen relativ überschaubar bleiben.
Fazit: Bewußt träger Thriller der nicht als reines Konsumkino taugt, sondern einem etwas anspruchsvolleren Kino!
Rating: 




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Mai 8th, 2012 Brodie79
Werner und sein Erzfeind Holgi lieferten sich bereits im Kinderwagen erbitterte Duelle – leider kam Holger aus einem besseren Umfeld und konnte dank teurerem Material stets die Kinderwagenduelle und anderen Konflikte für sich entscheiden. Im Erwachsenenalter will Werner die einstige Schmach endlich vergessen machen und fordert Holger zu einem neuen, entscheidenden Duell heraus …
Es ist nicht immer gut wenn ein Film genau das ist was er im Film verspricht – in diesem Falle ist eiskalt genau die Wirkung die er bei mir erreicht. Wobei eiskalt nicht erfrischt und unterkühlt spannend meint, sondern den Umstand dass in fast 100 Minuten weniger Gags drin sind als ich Finger an der Hand hatte. Am Ende bleibt eine Erkenntnis: Werner, selbst Werner Beinhart war nie wirklich Kult sondern lediglich bekannt, der Humor ist gezielt norddeutsch und erreicht in anderen Gegenden eben deutlich weniger Leute und hat dabei ne ganz andere Wirkung. Trotzdem ist der Film anscheinend überzeugt die endlose Aneinanderreihung von Zeichentrickverfolgungsszenen und platten Sprüchen reicht schon um einen zu vergnügen – nun, weit gefehlt. Ein noch größerer Fail ist aber die Idee, den scheußlichen Fehler des ersten Films zu wiederholen und eine Mischung aus Zeichentrick und Realfilm zu machen. So dümpelt sich ein träger Mischmasch aus Zeichentricksketchen und echtem Blödelfilm dahin der so peinlich schlecht gespielt ist und so armselige Gags parat hält dass man dies auch nicht mit ner Menge Bölkstoff wettmachen kann. Lediglich der Gedanke Werner mal in einen Manga spazieren zu lassen erweist sich als humorig – aber nicht so dass es den ganzen Film trägt. Sollte es wirkliche Werner Fans geben werden die an diesem Streifen so was wie Spaß haben, für einen Gelegenheitsgucker wie mich stellt dieser Film in der Tat einen totalen Tiefpunkt einer ohnehin maßlos überschätzten Serie dar.
Fazit: Unerträglich alberner und fast nie lustiger Wust aus Langeweile!
Rating: 




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