Valerian – Die Stadt der Tausen Planeten

Im 28. Jahrhundert kämpfen Spezialagent Valerian (Dane DeHaan) und seine Kollegin Laureline (Cara Delevingne) gegen das Unrecht in der Galaxis. Eine neue MIssion führt sie nach Alpha wo LAureline recht schnell entführt wird. Daher versucht Valerian mit der Gestaltwandlerin Bubble (Rihanna) sie zu befreien …

Das originellste an dieser Comicverfilmung ist wohl daß sie NICHT aus dem Hause Marvels tammt, sondern statt dessen eine ältere Comicserie ist die Luc Besson schon lange mal verfilmen wollte. Nun erfüllt er sich diesen Wunsch, wohl weil er der Meinung war daß es jetzt endlich technisch umsetzbar ist – solche Geschichten mag ich. Ich bin zwar nicht gerade der größte Luc Besson Fan, respektiere den Mann aber durchweg und gebe ihm daher auch gerne eine Chance. Daß der Film mir nicht bringt liegt dann auch nicht an ihm und seiner Art Regie zu führen, im Gegenteil: aus der Sicht gibt’s icht zu tadeln an Valerian. Technisch ist dies ein Meisterwerk, eine optische Breitseite die natürlich gerade in 3D bestechend gut aussieht. Dabei spielt der Film in einer abgedrehten futuristischen Welt die randvoll von Details und kreativen kleinen Dingen ist. Und die beiden Helden sind unkonventionell, insbesondere Laureline die so eine kantigen und eigenen Charakter darstellt daß es eine wahre Freude ist ihr zuzusehen. Trotzdem liegt mir der Film am Ende nicht: ich kam einfach nicht in die Story rein und fühle mich in einer Welt die so abgedreht daherkommt nicht in der Lage eine ernsthafte Story zu verfolgen. Andere mögen das können und können dem Film dann auch einiges abgewinnen – geht bei mir halt nicht.

Fazit: Optische Breitseite, inhaltlich wohl eher an ein Nerdpublikum gerichtet!
Rating: ★★★☆☆

Alibi.com

Grégory Van Huffel (Philippe Lacheau) hat mit seinen Freunden Augustin (Julien Arruti) und Mehdi (Tarek Boudali) eine Internetseite gegründet auf der Kunden sich ein Alibi kaufen könnenw elches sie dann entsprechend umsetzen. Während die Geschäfte großartig laufen und Gregory sich in Flo Martin (Élodie Fontan) kommt es aber zu großen Problemen als deren Vater den Service in Ansprcuh nehmen will …

Die Franzosen machens einem in diesem Falle nicht nennenswert leicht eigentlich ist dies ein furchtbar schlechter Film zum Abgewöhnen. Die Grundidee ist soweit ganz nett und witzig, die Umsetzung jedoch katastrophal: vor allem kriegt der Film keinen einheitlichen Ton hin. Manche Gags sind ruhig, manche zotig, manche cholerisch laut und andere fast schon leise – es geht in ständige Extreme und findet keinen ausgewogenen Grundton. Des weiteren sind die Figuren allesamt schlichte Comedygestalten die über Sketchniveau nicht hinauskommen und nur dem nächsten albernen Gag dienen ohne daß man wirklich Gefühl oder Sympathie für sie entwickelt. Leider haut der Film auf der Gegenseite aber stets extrem gute einzelne Gags raus – man muß nur abwägen ob einem diese richtig guten Lacher es wert sind die ganze Nummer anzuschauen. Als Filmfan bekommt man nämlich einige echt gute Anspielungen (insbesondere eine großartige Assassins Creed Parodie). Wer aber eine romantikkomödie erwartet dürfte doch die zotigen Gas eher abgeschreckt werden.

Fazit: Viele nette Ideen und Gags, aber uncharismatische Figuren und unausgewogenes Gagtempo!Rating: ★★☆☆☆

Monster Trucks

Tripp (Lucas Till) lebt in North DAkota und möchte sein Heimatstädtchen so bald wie möglich verlassen, benötigt dazu aber einen fahrbaren Untersatz. Dann begegnet ihm ein außerirdisches Wesen welches in seinen alten Truck klettert und es zu unfassbaren Fahrleistungen bringt. Dann aber tauchen Feinde des Aliens bei ihnen auf …

Filme wie diesen braucht es sehr, allerdings nur in einem bestimmten Alter. Dies ist so ein Titel den man als Grundschüler sehen kann und unwahrscheinlich cool findet: Aliens die in Autos kriechen, jugendliche Helden die mit aufgemotzten Karren dann durch die Gegend brettern und eben jede Menge gewaltfreier Action. Gut, als Mensch in etwas höherem Alter schaut man dann drauf und kratzt sich am Kopf was dieser Stuß soll. Nun, vermutlich die jüngeren Semester erfreuen und begeistern und nicht mehr. Dabei sei gesagt daß die technische Umsetzung solide ist, der Held mögenswert und die Aliens zwar schleimig, aber lieblich und kuschelig; ebenso daß Jane Levy im Film ist was auch immer einen Pluspunkt darstellt. Am Ende ein Titel den man so nicht ernst nehmen kann, es aber auch nicht muß sondern wohl nur schaut wenn man es mit jüngeren Familienmitgliedern muß.

Fazit: Kindergerechter Actionfilm den man als Erwachsener wohl eher ertragen als schauen muß!

Rating: ★★★☆☆

Spider-Man Homecoming

Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) hat seinen Kampf mit den Avengers überstanden und kehrt nach New York in seinen Alltag zurück. D.h. er muß in die Schule gehen, seine Kräfte nutzen und alles vor Tante May (Marisa Tomei) verbergen. Dabei bekommt er Hilfe von Tony Stark (Robert Downey Jr.). Schon bald aber muß sich Peter dem rachsüchtigen Vogelmann Vulture (Michael Keaton) stellen …

Es ist alles altbekannt und doch irgendwie anders: diese Version von Marvels berühmter Figur wurde bereits bei Marvels „Captain America – Civil War“ eingeführt und ganz solide etabliert, nun geht’s in einem Einzelfilm weiter. Dabei wird etwas schizophren vorgegangen weils eigentlich ein eigenständiges Ding sein soll, sich aber andererseits in die Handlungen von „Avengers“ nahtlos einreiht und Dinge daraus als bekannt voraussetzt. Obendrein ist dies eine Origin Story und widerum nicht: Peter Parker hat im Film bereits seine Kräfte und beginnt nicht bei Null, ist aber unsicher, unerfahren und muß sich seinen Platz bei den Avengers erkämpfen. Und der Film der dabei rausgekommen ist hat eben alle Qualitäten eines typischen Marveltitels: lang, groß laut, gigantische Action die in 3D super aussieht und einen humorigen Grundton einschließlich einiger netter Gags. Eigentlich also nichts zu bemängeln, aber eben nichts innovatives oder neues. Und ich finde es kritisch wenn der neue Spider-Man Anzug ebenso technisch ausgestattet ist wie der Iron Man Suit und Peter oftmals die Arbeit abnimmt. Darüber dürfen jetzt Nerds in Foren diskutieren – wer einfach nur einen kurzweiligen Sommerblockbuster schauen mag und generell noch nicht genug von Marvel hat wird hier sicherlich zufrieden.

Fazit: Generischer Marvel-Einheitsbrei; solide und brauchbar, aber nicht innovativ!

Baby Driver

Der junge Fluchtwagenfahrer Baby (Ansel Elgort) ist trotz eines Tinnitus der beste Fahrer in der Brache und arbeitet für Gangsterboss Doc (Kevin Spacey). Gerade als er mit einem irren Team zu dem auch Buddy (Jon Hamm), Darling (Eiza Gonzalez), Griff (Jon Bernthal) und Bats (Jamie Foxx) gehören trifft er auf die Kellnerin Deborah (Lily James) und möchte ihrestwegen aussteigen …

Dies ist kein Film, dies ist ein Konzept: der Streifen ist in jeder Szene abgestimmt auf die Musik. Jede Szene, jeder Schnitt, jede Handlung und jedes Geräusch paßt sich der im Hintergrund laufenden Musik an; und da die Hauptfigur permanent Kopfhörer trägt ist der Hintergrundsound nahezu nie aus. Neben diesem genialen Konzept reiht der Film reihenweise großartige Komponenten aneinander: fette Autoaction die sich vor der „Fast & The Furious“ Reihe nicht verstecken braucht; eine Love Story die zwar nicht überraschendes bietet, aber sich dabei unverkrampft und „echt“ anfühlt; dazu mit Ansel Esgort als Baby einen der liebenswürdigsten Charaktere ever und jede Menge Stars in total übertriebenen Rollen. Insbesondere Jaimie Foxx kriegt hier die Chance einen ungehobelten Oberpsycho zu spielen, aber auch alle anderen geben großartige Leistungen voller Witz und Spielfreude ab. Das alles zusammen mit einem flotten Soundtrack und der abwesenheit von jeglichen Versuchen ein Franchise zu beginnen machen den unscheinbaren „Baby Driver“ zu meinem aktuellen Highlight des laufenden Kinojahres. Schon lange hab ich nicht mehr so begeistert gelacht, mitgefiebert und mich gefreut. Großartiger Film.

Fazit: Rasant, lustig, blutig und romantisch – die temporeiche Gangsterstory begeistert durch viel Kreativität und hohes Tempo!

Ich, einfach unverbesserlich 3

Ex-Schurke Gru hat mittlerweile die Agentin Lucy Wilde geheiratet, arbeitet mit ihr zusammen und kümmert sich ansondern um seine drei Adoptivtöchter. Nachdem Gru aber der Superschurke Balthazar Bratt entkommt wird Gru kontakiert von seinem ihm unbekannten Zwillingsbruder Dru. Der will ihn wieder zu einem Ganoven machen …

h sah ihn in einer Social Movie Night und der Synchronsprecher Oliver Rohrbeck war zugegen und eröffnete die Veranstaltung mit dem Satz „Runde 3 der Schurkerei“. Ich hätte gesagt: Runde 3 der Kassiererei, aber das geht wohl auch in Ordnung. Einschließlich des Minion Films ist dies der vierte Teil der Serie und es ist doch eigentlich ein totaler Failsafe: mit den Minions hat Illumination nun mal eine Marke erschaffen von der sie stetig und immer weiter leben könne. Das heißt man braucht nur die kleinen gelben Zwerge, Gru dazu, eine möglichst bunte Optik und schon hat man wieder einen Film mit dem man ordentlich kassieren kann und mit den Einnahmen können Sie dann weitere Projekte wie Pets etc umsetzen. Inhaltlich bringt das ganze der Serie weder Fortschritt noch Schaden: man bringt einfach alle Figuren wieder zusammen, gibt jeder davon irgendwie was zu tun und hat so eine Reihe von Szenen die völlig in Ordnung, kurzweilig und nett sind und vielleicht sogar den ein oder anderen effektiven Lacher erzeugen. Trotzdem erzählt man inhaltlich eigentlich nichts insbesonderes. Die Idee die Minions von Gru am Anfang zu trennen und sie größtenteils alleine agieren zu lassen zeigt mir dass dies fast schon ein verkapptes Minions Sequel ist und man vorrangig Szenen erschaffen wollte. Am Ende aber ist dies ein Franchise das keinem weh tut und weil es eigentlich steht völlig redundant war auch nichts ruinieren kann. Wenn man dies also als braven lustigen Kinderfilm betrachtet macht der Film rein gar nichts falsch: er tut seinen Zweck und schadet nicht, man muss schon so einen abgestumpfter Mensch sein wie ich um zu bemängeln dass man ja eigentlich nur einen Schwall heißer Luft schaut.

Fazit: Komplett durchkalkuliertes Sequel das genau liefert was man erwartet und geradezu keimfrei ist!

Attraction

Ein außerirdisches Raumschiff stürzt über Moskau ab und schlägt eine Schneise der Verwüstung in die dortigen Wohnblocks. Die Schülerin Julia (Irina Starshenbaum) schleicht mit ein paar anderen an die Absturzstelle und macht eine unglaubliche Entdeckung, nämlich einen der außerirdischen Besucher. Fortan versucht soe diesem zu helfen während von Militär und anderen QUellen große GEfahr droht …

Ich bin kein großer Kenner und Fan des russischen Kinos, sage aber gerne: warum nicht. Ich erinnere mich mit Wohlwollen an die Fantasy Orgie „Nochnoi Dozor“ die mir so vorkam als habe man das Budget etlicher kleiner FIlme gespart und eben einen großen gebastelt bei dem dann alses ausgelotet wurde was möglich ist. AUch im vorliegenden Falle komme ich zu dem Gefühl: klar, man neigt dazu das gezeigte zu vergleichen. Eine Alieninvasion hatten wir erst im vergangenen Jahr zweimal aus den USA, in der albernen Version in „Independence Day 2“ und in der intelligenten Fassung in „Arrival“. Dieser hier richtet sich eher nach dem letzteren: es geht nicht darum die Aliens großflächig zu bekämpfen und es geht auch nur am Rande darum das Phänomen zu erforschen. Im Fokus stehen ein paar Alltagsfiguren die in die Ereignisse verwickelt werden und sich je nachdem auf die Helden oder die böse Seite schlagen. Dabei prallen die Extreme aufeinander: inw enigen Szenen wird mit edelsten Spezialeffekten gearbeitet die auf Hollywood Niveau sind, die meiste Zeit stehen dagegen aber Szenen die in trostlosen russicshen Wohnblocks spielen. Die Darsteller kann man hierzulande wohl kaum, kriegt aber sehr wohl stabile und brauchbare Helden geboten die eben diesen „LEute von der Straße“ ausdruck haben, der aber gut funktioniert. Ansonsten sind es insgesamt viele Elemente die man kennt (ein menschlicher Außeridischer der sich an kleinen Alltagssituationen aufhält und lächeln lernen muss), die aber hier ganz brauchbar zusammengemengt wurden. Trotzdem erwist sich der Film trotz inhaltlicher und visueller Highlights insgesamt als etwas zu langgezogen und langatmig. Dürfte aber demjjenigen der sich auf diese etwas spezielle Form FIlm einlassen kann einiges bieten.

Fazit: Interessanter, vielschichtier Streifen der allerdings einiges an GEduld erfordert!

Rating: ★★★☆☆

Cafe Society

Bobby (Jesse Eisenberg) entstammt zwar der Bronx, sucht aber nach einem Weg in Hollywood Karriere zu machen. Dabei ist sein Onkel Phil (Steve Carell) eine große Hilfe, auch wenn ihm dieser vorrangig seine Sekretärin Vonnie (Kristen Stewart) zur Seite stellt. Schon bald verliebt sich Bobby in Vonnie die ihrerseits großes Interesse an Phil hat …

Woody Allen wird immer älter und auf eine gewisse eigene Weise immer nostalgischer. Inhaltlich konnte ich mit diesem neuen Film nur wenig anfangen, es ist wenn mans auf den kleinsten Nenner runter reduziert wieder einmal eine sperrige und komplizierte Love Story in der ein hilfloser Kerl sich verliebt und dann einen langen Film lang braucht um die Sache irgendwie hinzukriegen. Faszinierend dabei ist aber eben die Inszenierung: der Film spielt in den 30er Jahren und erweckt die damalige Zeit regelrecht zum Leben, mit nostalgischen, altmodischen Bildern und permanenter Jazzmusik. Das ist eine Art Film wie es sie heute schon garnicht mehr gibt. Ansonsten reiht sich der Film in Woody Allens Gesamtwerk ein, ist nicht unbedingt der Beste, aber ebensowenig der schlechteste Titel seines Schaffens. Mit ein paar Promis in den Hauptrollen, permanenten geschliffenen Dialogen und eben Nostalgie in hoher Dosis dürften Woody Allen Fans wieder einmal zufrieden sein – und wer die Werke des Mannes eh nie mochte wird auch mit diesem hier nichts anfangen können.

Fazit: Mischung aus Liebesfilm und Gangsterstreifen mit hoher nostalgischer Note!
Rating: ★★★★☆

Girls Night Out

Die alten Freundinnen Jess (Scarlett Johansson), Blair (Zoë Kravitz), Pippa (Kate McKinnon), Alice (Jillian Bell) und Frankie (Ilana Glazer) kommen für einen Junggesellinnenabschied zusammen uund machen eine Nacht lang ordentlich Party – bis bei einem Unfall der engagierte Stripper umkommt. Fortan sind die Frauen sehr bemüht die Leiche verschwinden zu lassen …

Diese Vorschau nervt mich seit Monaten da sie irgendwie vor jedem Film gezeigt wird den ich schaue. Obendrein habe ich im Internet diversen Hass und Zerrisse zu diesen Titel gelesen und nach Konsum des Films kann ich sagen dass diese durchaus berechtigt sind. Gemein dabei ist aber das im Film einiges stimmt: an etlichen Stellen bringt der Film ungemein Gute und treffende Pointen die sich aber über die Lauflänge so verteilen dass es sich nicht lohnt nur deswegen den Film zu schauen. Der Look ist schick und teuer, aber was nützt das wenn Scarlett Johansson und die anderen einen nicht wirklich interessieren. Scarlett spielt eine verstockte Zicke, die anderen sind plumpe Reißbrett Charaktere wie sie für einen solchen Film halt herhalten müssen. Das ist nicht schlimm, aber macht es einem fast unmöglich Sympathie für die Figuren aufzubringen und sich an dem was geschieht Anteil zu nehmen. Immerhin befindet man sich selbst bei Anschauen des Trailers nach ein paar Minuten auf unbekannten Terrain da wirklich nur Dinge aus der ersten halben Stunde verraten wurden. Das kann aber auch damit zu tun haben das nachher nicht mehr viel nennenswertes kommt. Als Party Film für einen lustigen Mädelsabend dürfte die Geschichte taugen, insgesamt ist dies aber ein furchtbar unausgereift es Drehbuch das nur mit einzelnen Treffern punktet und ansonsten kein stimmiges Ganzes ergibt.

Fazit: Stellenweise lustig aber insgesamt nur schlecht funktionierende Comedy!

Rating: ★★☆☆☆

Sommerfest

Stefan (Lucas Gregorowicz) verließ vor vielen Jahren seine Heimat Bochum um Schauspieler in München zu werden. Als ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters ereilt reist er für ein Wochenende in seine alte Heimat zurück um alles notwendige zu regeln. Dabei kommt es auch zu zahlreichen Begegnungen mit Menschen aus der Vergangenheit – u.a. seine Jugendliebe Charlie (Anna Bederke) …

Wieder einmal eine Buchverfilmung zu der ich wenig sagen kann da ich das Originalmaterial nie gelesen habe. Trotzdem hatte ich bei diesem Film schon großes Vertrauen da er von Sönke Wortmann ist, den ich nach wie vor als einen der besten und zuverlässigsten deutschen Regisseure ansehe. Und Wortmann hat nicht enttäuscht. Bei diesem Film geht es auch weniger darum eine Geschichte zu erzählen sondern es geht mehr darum die gegebenen Szenen mit dem richtigen Gefühl zu versehen. Eigentlich handelt es nur um einen Mann der in seine Heimat zurückkehrt und ein paar Tage dort aushält und dabei permanent auf Menschen aus seiner Vergangenheit trifft. Der Film hat somit wenig Handlung sondern besteht nur aus einer endlosen Serie von Szenen auf Szenen auf Szenen die nicht allesamt Teil einer Gesamthandlung werden sondern stellenweise einfach für sich stehen. Dabei wirken die Ruhrpotter Figuren an manchen Stellen etwas überzeichnet ansonsten hat das ganze aber einen sehr glaubwürdigen Anstrich und wird von Anfang bis Ende mit ruhiger Melancholie überflutet. Somit kann diesen Film genau derjenige schauen der dem lauten effektvollen Blockbuster Kino entfliehen möchte und eine ruhige Alternative sucht. bleibt zu hoffen dass sie auch wahrgenommen wird
Fazit: Nicht wirklich viel Handlung dafür voller Gefühl und Melancholie!

Rating: ★★★★☆