Juli 26th, 2010 Brodie79

Am Flughafen stößt June (Cameron Diaz) zufällig mit dem attraktiven Roy Milner (Tom Cruise) zusammen und sitzt anschließend im gleichen Flugzeug – was der Auftakt zu einem verrückten Abenteuer wird. Denn nachdem June einen FLugzeugabsturz und eine wilde Verfolgungsjagd überstanden hat eröffnet ihr Roy daß sie zu seiner lebenswichtigen Begleiterin geworden ist und er ihre Hilfe unbedingt benötigt um eine gefährliche Mission abzuschließen. Schon bald ist June an einer wilden Hatz quer durch die Welt beteiligt …
?Ein Film der sich vor allem auf sein größtes Plus verläßt: geballte Starpower. Cameron Diaz und Tom Cruise sind wieder auf der Leinwand vereint und würden die Rollen nicht von den beiden gespielt würd der Streifen sehr sicher viel kleiner ausfallen. Obendrein parodieren sich beide irgendwie selbst: Tom Cruise gibt wieder mal den Agenten, Dianz spielt die liebenswürdige Kumpeltype … als hätten sie ihre Rollen aus Mission Impossible und Verrückt nach Mary aufgewärmt. Allerdings muß man bei allem einen wesentlichen Kompromiß schließen: man muß sich damit abfinden daß der Film gigantischer, hohler Stuß ist. Die Story in der es um einen klassischen MacGuffin geht ist papierdünn, die Action comichaft überzogen und insbesondere Tom Cruise ist eine solche larger-than-life Überfigur daß es nicht verwundern würde wenn er irgendwann seine kryptonische Herkunft gestehen würde. Was mir auch übel aufstößt ist die Gewalt: rund um die Hauptfiguren werden die Handlanger des (bleichen) Bösewichts wie die Fliegen weggeballert, ebenso wie manch andere Statisten (der freundliche Österreicher der Diaz nur nett ein Glas Wasser reichen will und das mit einem Messer in den Rücken bezahlt bekommt tat mir echt leid) und es werden auch noch miese Sprüche drüber gerissen – in der Art “Ich werde jetzt in den Tunnel gehen und mit den Typen reden. Um ehrlich zu sein, ich werd sie alle töten!” Außerdem ist man als Zuschauer wohl schon etwas zu verwöhnt: die besten Actionszenen hat der Trailer schon verraten, im fertigen Film wirken diese Sequenzen mitunter recht zügig und die Effekte sind zwar nicht schlecht, aber die Standardts dafür liegen deutlich höher. Trotzdem: man hat pralle Starpower in den Hauptrollen; ständig wechselnde exotische Locations und doch eine ganze Reihe extrem gut sitzender Sprüche – daher wird der Film aufgrund des hohen Unterhaltungswerts sicherlich an der Kasse nicht scheitern.
Fazit: Wenn man aktzeptiert daß man technisch nur durchschnittlichen und inhaltlich unglaublichen Stuß vorgesetzt bekommt macht die flotte Action-Romanze durchweg Spaß!
Rating: 




Posted in Action-Komödie | No Comments »
Juli 26th, 2010 Brodie79

Der 12 Jahre alte Dre Parker (Jaden Smith) zieht zusammen mit seiner Mutter Sherry (Taraji P. Henson)nach China – merkt aber schnell daß er vor Ort kaum Anschluß fundet. Als er auch noch Interesse an einem Mädchen bekundet zieht er den Zorn des Rowdys Cheng (Zhenwei Wang) auf sich der Dre mit seinen Freunden brutal verprügelt. Unerwartete Hilfe bekommt Dr jedoch vom Hausmeister Han (Jackie Chan) der sich als erfahrener Karatekämpfer erweist. Han erklärt sich sogar bereit Dre in Karate zu unterweisen …
Unnötige Remakes sind echt manchmal totale Ärgernisse – und hier haben wir einen Kandidaten der irgendwie alle Gründe dafür volles Rohr erfüllt: der Originalfilm ist Klasse, auch heute noch, daher sehe ich echt keinerlei Gründe dafür daß man dieses Remake macht; zumal der Film ja nicht auf Special-Effects angewiesen ist und daher kein technisches Update braucht. Was obendrein aufstößt ist es Will Smith Sohn in der Hauptrolle zu sehen – ganz ehrlich, unbegabt ist der nicht, aber man ist sich sofort sicher daß er die Rolle eben nur hat weil sein Papa auch nach die Produktion gemacht hat und da der Kleine wie ein jugendliches Abziehbild von Papa ist ist man sehr schnell von ihm genervt – wenn er von den fiesen Kiddies vermöbelt wird wünscht man sich fast selbst ein paar Treffer draufzuhauen. Dafür gibt’s den positiven Gegenpart, nämlich Jackie Chan der seine Rolle zum Glück nicht als Kopie des Originals spielt sondern durchaus eigenständig agiert – allerdings ist eine eingefügte Kampfeinlage mit den üblichen Slapstickeinlagen versehen was hier dann doch völlig fehl am Platze is. Auch sonst sind einige Elemente in stark veränderter Form präsent, wobei die „Neufassungen“ oftmals recht dumm wirken (aus dem Kranich-Kick wird eine Schlangenbeschwörung, aus „Auftragen polieren“ wird „zieh deine Jacke aus“ und immer so weiter. Vorteil des Streifens ist daß er durch den neuen Schauplatz ein paar tolle Landschaftsaufnahmen abgreift – doch der Rest wird eine überlange Geduldsprobe die so kein Stück nötig gewesen wäre.
Fazit: Unnötig auf ganzer Linie, trotzdem nicht so furchtbar schlecht wie er gerne gemacht wird!
Rating: 




Posted in Action-Komödie | No Comments »
Juli 26th, 2010 Brodie79

Im Jahre 1961.wächst die fleißige Schülerin Jenny (Carey Mulligan) in einer eintönigen Londoner Vorstadt auf. Dabei ist es ihr größter Wunsch einen Studienplatz in Oxford zu ergattern. Dann jedoch lernt Jenny den Mittdreißiger David (Peter Sarsgaard) kennen, der vom ersten Moment an ihre Welt aus den Fugen geraten lässt. Er entführt Jenny in eine, ihr bisher unbekannte Welt mit Konzerten, Nachtclubs, Dinnerparties und Kunst-Auktionen, was sogar ihre konservativen Eltern Jack (Alfred Molina) und Marjorie (Cara Seymour) überzeugt. Doch andere Menschen in ihrem Umfeld sind entsetzt darüber daß sie ihre Zukunft zu risikren scheint …
?Ich habe gelesen daß Filme wie diese in Amerika den Titel “Middlebrow” haben – das bedeutet daß es ein intelligenter, anspruchsvoller Film ist der aber gleichzeitig partout darauf achtet den Zuschauer nicht zu überfordern oder gar aussteigen zu lassen. Diese Definiton trifft in der Tat exakt auf diesen Film zu: wenn man ihn einmal durch hat erkennt man wie wenig Handlung und geschehnisse da eigentlich drin waren. Es ist die Geschichte einer unüblichen beziehung die unmöglich gut werden kann; eine Zeit der Leidenschaft und des Glücks und am Ende der knallharte Fall in die Realität. Der Schluß kommt überraschend, aber nachdem die Pointe gekommen ist verraucht die gewollte Überraschung doch ausgesprochen schnell und es verwundert dann ebensowenig wie sich zum Finale alles in Wohlgefallen auflöst. Trotzdem kann man den Film empfehlen was in allererster Linie der Hauptfigur zu verdanken ist: Carey Mulligan hat absolute Spielfreude, Talent und Starqualitäten. Daher wird der Film für das handverlesene Publikum daß ihn sich antun wird ein entspannter Genuß sein – wers ein wenig rasanter mag hat defintiv den falschen Film gegriffen
Fazit: Nettes Filmchen mit hohem Emanzipationsanteil und brillianter Hauptfigur!
Rating: 




Posted in Drama | No Comments »
Juli 21st, 2010 Brodie79

New York, eine bunte und verrückte Stadt in der sich allerhand bizarre Episoden abspielen: da kämpfen ein Taschendieb und ein Lehrer mit allen Tricks um eine Frau; die Beziehung eines indischen Diamantenhändler und seiner Frau bessert sich; ein überforderter Komponist bekommt unerwartete Hilfe; ein selbstverliebter Schriftsteller blitzt bei einer wunderschönen Frau ab; ein Junge nimmt eine Rollstuhlfahrerin zum Abschlußball mit; aus einem One-Night Stand entstehen wahre Gefühle und viele Geschichten mehr …
?Das Konzept zieht um: beim ersten Male wurden eine Handvoll Szenen und Episoden aus Paris gezeigt, von verschiedenen Regisseuren inszeniert und mit dem Ziel, eine filmische Liebeserklärung an die Stadt Paris zu sein. Jetzt geht das ganze nochmal los, nur diesmal ists NEw York. WIe ich immer weider gerne betone: ich war in New York, ich liebe die Stadt und ein Film der wohl vorhat den Zauber des ganzen einzufangen kann ich nicht schlecht finden. kann ich nicht? Kann ich doch! Denn obwohl hier sich die Topstars die Klinken geradezu in die Hand geben springt kein Zauber auf, wird die Innenstadt (Times Square ect.) eigentlich nie wirklich gezeigt und die episoden sind oftmals so sprunghaft oder absurd und auch kurz als daß man es schafft Gefühl für die Figuren aufzubringen die ebensoschnell wieder verschwunden sind wie sie auftauchen. Schade schade: an meiner “liebe” zum Big Apple ändert das zwar nichts, aber die doch relativ hochgesteckten Erwartungen an diesen Streifen werden auf ganzer Linie enttäuscht. Paßt aber: in New York macht man eben keine halben Sachen …
Fazit: Schöne Stadt, große Stars … aber leider kein wirklich guter Film!
Rating: 




Posted in Komödie | No Comments »
Juli 20th, 2010 Brodie79

Bella Swann (Kirsten Stewart) steht nur noch kurz vor ihrem Schulabschluß und ist immernoch mit dem Vampir Edward Cullen (Robert Pattinson) liiert. Trotzdem ist ebenso der Werwolf Jacob (Taylor Lautner), Bella bester Freund, in sie verliebt und scuht nach einer Möglichkeit sie für sich zu gewinnen. Als eine eigenartige Morserie in Seattle beginnt und dabei Verbindungen zu Bella und deren Erzfeindin Victoria (Bryce Dallas-Howard) auftauchen ergibt sich eine ungeahnte Situation: Edwards Vampirclan und Jacobs Werwolfrudel müssen zusammen gegen eine aufziehende Bedrohung kämpfen …
Die dritte Runde in der Schmachtsaga steht an wobei man das gar nicht betonen muß: „Twilight“ ist ein Markenname und ein Selbstläufer und das Potential aus dem die Filme ihren Erfolg schöpfen ist nicht unbedingt Qualität sondern unzählige naive Teenies die die plumpe, aber effektive Love-Schnulze schlucken und niemals wieder mit einem Jugnen zufrieden sein werden weil kein Mann so toll sein kann wie Eddie Cullen. Aber, eins nach dem anderen: fairerweise sei gesagt daß man beim dritten Durchgang ein paar Dinge verbessert hat: zum einen erscheinen mir die Kontrahenten Edward und Jacob hier nicht mehr ganz so großkotzig wie in Folge 2, des weiteren hat man ein wenig mehr Geld in die Effekte gepumpt und die Animationen sehen etwas flüssiger aus. Auch als reine Buchverfilmung taugt das Ganze, aber das liegt daran daß die Vorlage im Original sehr dünn ist und darum ohne allzu große Schnitte umgesetzt werden kann Trotzdem kriegt man hier zwei Filme die unterschiedlich ausfallen: in der Thrillerhandlung kämpfen Vampire mit Werwölfen gegen böse Vampire – da steckt Potential für Action, Spannung und Splatter drin. All dies setzt der Streifen aber regelmäßig aus um dann an diesen Stellen ausgiebig und üppig zu leiden – da wird eine Billigschmonzette durchgezogen die zwar genau das erfüllt was das Zielpublikum sehen will, aber trotzdem so dermassen dümmlich und im Grunde albern ist daß man sich jenseits der 20 eigentlich nur königlich schlapplachen kann (wenn wieder so tolle Twilight Dialoge passieren: „DU führst eine Top Ten Liste mit deinen schönsten Abenden?“ – „Ja – und ich hab sie alle mit dir verbracht!“). Den größten Vogel schießt der Streifen aber dann beim großen Actionshowdown ab: Leute es soll ein Vampirfilm sein! Es kämpfen Vampire gegen Werwölfe und es müßte eigentlich geschlachtet und geschnetzelt werden! Es gibt doch sogar im Buch die blutige Stelle wo Edward sich nachdem er sich des Hauptwidersachers entledigt hat schämt weil er doch so ein Monster ist. Aber was macht der Film? Um den Streifen ab 12 freizuhalten und die entsprechenden Kinogänger zu haben wird einfach aufs Blut verzichtet!!! Da werden Leiber zerfetzt, Enthauptungen und Verstümmelungen en Masse durchgezogen – aber kein Tropfen Blut ist zu sehen! Nichtmal als einer seine Hand einbüßt und auf den Stumpf starrt. Mit dieser unsäglichen „Weichspülung“ nimmt man der ganzen Sache die letzte Möglichkeit irgendwie ernst genommen zu werden – was schade ist, denn so doof die ganze Nummer auch ist – irgendwie hat sie Kraft und und Unterhaltungswert!
Fazit: Routinierter Selbstläufer dessen affige Gewaltvermeidung eigentlich eine große Frechheit ist!
Rating: 




Posted in Fantasy | No Comments »
Juli 20th, 2010 Brodie79

Die Welt in nicht allzu ferner Zukunft: die Menschen haben die Maschinen zu mächtig gemacht die daraufhin die Weltherrschaft übernommen haben. Die Erde ist nur noch ein verdorrtes Ödland. Dann erwacht jedoch eines Tages inmitten der Ruinen ein kleines, puppenähnliches Wesen das eine 9 auf dem Rücken hat. Recht schnell wird auch 9 von den Maschinen gejagt, findet jedoch Zuflucht bei einigen ihm ähnlichen Wesen. Er kann die anderen sogar davon überzeugen daß sie sich gegen die Maschinen stellen und ihre Ursprünge erforschen müssen …
Es gibt diese Filme die ich aufmerksam anfange zu schauen und dann lenkt mich irgendwas ab, bringt mich auf was anderes und schon hab ich den Faden verloren und der Streifen macht keinen rechten Sinn mehr. Dies ist so ein Beispiel und das ist schade – denn hier wurde definitiv viel richtig gemacht. Angefangen mit den Helden, kleinen puppenähnlichen Wesen die genausogut in einen wirklichen Kinderfilm gepasst hätten da sie sehr niedlich sind. Aber dies ist kein Animationsfilm für Kinder sondern ein knallharter Endzeitfilm, Animation für Erwachsene. Daher spielt es in einer unheimlichen, finsteren und deprimierenden Welt und daher geht es hier um Themen wie Überleben, Tod und Apokalypse. All dies in einer großartig geschaffenen Atmosphäre – allerdings wird der Film für diejenigen die auf diese Thematik stehen wenig Neues parat haben, statt dessen viel altbekanntes. Kinder sollte man indes damit garnicht erst behelligen. Mir selber ist auch (trotz der epischen Lauflänge von gerade mal 70 Minuten) recht schnell die Handlung davongelaufen und obwohl es echt was faszinierendes hatte hab ichs nicht übers Herz gebracht mich dieser deprimierenden Filmpein nochmal auszusetzen. Wers trotzdem mal versuchen mag kanns durchaus mal tun.
Fazit: Faszinierendes, aber ebenso deprimierendes und finsteres Filmchen, trotz niedlicher Animation keine Spur für Kinder geeignet!
Rating: 




Posted in Animation | No Comments »
Juli 13th, 2010 Brodie79

Frank Goode (Robert DeNiro) hat sein Leben lang in einer Kabelfabrik gearbeitet um seiner Familie ein gutes Leben zu ermöglichen – nach dem TOd seiner Frau ist er aber allein und isoliert von seien vier Sprößlingen die weitergezogen und erfolgreiche Lebens begonnen haben. Als aber alle vier aus unterschiedlichen Gründen einen geplanten Besuch bei ihm absagen beschließt Frank seine Kinder selbst zu überraschen: er besuchtden Künstler David (Austin Lysy), die Werbeagentur-Chefin Amy (Kate Beckinsale), den Dirigenten Robert (Sam Rockwell) und die Tänzerin Rosie (Drew Barrymore). Dabei entlarvt er aber die Unzufriedenheiten im Leben seiner Kinder …
Robert DeNiro ist nunmal einer der Darsteller die vermutlich auch einen Sack Kartoffeln überzeugend darstellen können – nun probiert er sich wieder mal in einer ungewohnten Rolle: als alter, ruhiger, fast schon spießiger Rentner. Dabei ist dieser Film das Remake eines französischen Films den ich allerdings nie gesehen habe – naja, da bin ich sehr sicher nicht der Einzige. In der vorliegenden Fassung könnte der herzliche Film dann aber hoffentlich ein paar Zuschauer mehr haben, zumal mit Kate Beckinsale, Drew Barrymore und Sam Rockwell die weiteren Rollen sehr zufriedenstellend besetzt sind. Handlungstechnisch passiert zwar nicht wirklich viel, aber auch wenns zum Ende recht tränenreich wrd hat der Film durchweg einen humorigen Grundton und es zeigen sich in einer Tour Szenen die man irgendwie aus dem eigenen Leben kennt. Ganz ehrlich, eigentlich müßte man die Leute im Film hassend afür wie sie verzweifelt versuchen eben keine Zeit mit dem nervigen Vater zu verbringen – und doch kann mans verstehen und würde im eventuellen Falle ähnlich handeln. Klar daß im Zeitalter von rasanter Action und schnellen Schnitten ein solcehr Film ne lahme Nummer ist – aber für ruhige, sympathische Unterhaltung sei dieser Film jedem ans Herz gelegt!
Fazit: Ein rundherum kleiner Film trotz namhafter Besetzung mit Herz, Humor und hohem Tränenanteil!
Rating: 




Posted in Tragikkomödie | No Comments »
Juli 9th, 2010 Brodie79

Der schüchterne Denis Cooverman (Paul Rust) ist seit Jahren in die beliebte Cheerleaderin Beth Cooper (Hayden Panettiere) verliebt, hat sich jedoch noch nicht einmal getraut, sie auch nur anzusprechen. Daher hält er als als Stufensprecher bei der Highschool-Abschlussveranstaltung eine Rede und gesteht Beth seine Liebe. Während Beth sich geschmeichelt fühlt ist deren Freund Kevin (Shawn Roberts) mit dem romantischen Geständnis alles andere als einverstanden. Mit seinen Kumpels beginnt er eine folgenrecihe Jagd auf Betz und Denis die sich ungewollt immer näher kommen …
Was ist denn hier schiefgegangen? Die Frage stelle ich insbesondere in Hinblick auf den Regisseur – denn diese wahrlich abgeschlaffte, lahme Comedynummer stammt von Chris Columbus, dem Mann der einst den Megaerfolgreichen „Kevin – Allein zu Haus“ inszenierte und auch bei den ersten beiden „Harry Potter“ Filmen das Regiezepter schwang. Und nun macht er sowas .. eine High-School Komödie aus der Mottenkiste. Größter Plus ist die Hauptfigur – die hinreißende „Heroes“ Heldin Hayden Panettiere ist wirklich eine Traumfrau zum anschmachten, aber es scheitert wiederum an der männlichen Hauptfigur Paul Rust – der ist ein solcher Depp, charismaarm und potthäßlich daß man zu keiner Zeit mit dem Tölpel mitempfindet. Statt dessen guck man gelangweilgt die zig-tausendste Version einer „verrückten Nacht“ in der ein schüchterner Nerd seiner Traumfrau näherkommt – aber immerhin versöhnt der Film ein wenig indem er ans Ende nicht die zu erwartende Kitschbombe, sondern ein erstaunlich realistisches Ende setzt. Trotzdem: sich die Zeit hierfür zu nehmen lohnt kein Stück!
Fazit: Trotz hübscher Hauptfigur ists größtenteils ne lahme Nummer die kaum unterhält oder zum Lachen anregt!
Rating: 




Posted in Komödie | No Comments »
Juli 8th, 2010 Brodie79

Eine Truppe von Elite-Soldaten, zusammengewürfelt aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt, findet sich plötzlich auf einem fremden Planeten wieder. Recht schnell erkennen sie die Absicht: die Pradators, eine außerirdische Rasse veranstalten mit ihnen ein Jagdspiel. Und so werden die Jäger zu gejagten – und für u.a. für Royce (Adrien Brody) und den Arzt Edwin (?Topher Grace) beginnt ein aussichtsloser Kampf ums Überleben …
Um die wesentlichsten Fragen gleich zu Beginn zu klären: nein, es ist kein Remake oder „Reboot“ oder sonst was, es ist ein wirklicher, handfester und logischer Teil der die „Predator“ Serie zur Trilogie macht. Und nein: die Querverbindung zur „Alien“ Serie wird nicht geschlagen. Und es sei noch vermerkt: auch wenn Robert Rodriguez dick auf dem Plakat steht, Regie geführt hat er nicht – wohl aber als ausführender Produzent und Drehbuchschreiber gewaltet. Das ist im Grunde sehr gut, den Rodriguez ist ein Wahnsinniger und bestens mit der Materie vertraut wobei sein Richtwert eindeutig der erste Film ist den er in der Tat in einigen Stellen entweder recht nett rezitiert oder frech kopiert. Das Grundszenario ist identisch und wenn bereits in der Eröffnungsszene eine Mini-Gun losknattert fühlt man sich gleich in den alten Streifen versetzt. Überraschend ist auch die Besetzung, wobei ich insbesondere bei der Hauptfigur skeptisch bin: Charakterkopf Adrien Brody plötzlich als knallharte Kampfsau zu sehen ist vielleicht etwas befremdlich, trotzdem macht er da seinen Job sehr gut – nur ist er ein solcher Unsympath das es mich nicht gestört hätte wenn er schon nach kurzer Zeit gemeuchelt würde. Auch die anderen Charaktere werden im Schnellformat vorgestellt, mehr brauchts auch nicht da sie alle unter einem Oberbegriff firmieren: Predator-Futter. Hierbei liegt aber leider die größte Schwäche des Films: dem Zuschauer ist der Verfolger von Beginn an bekannt, ebenso seine Eigenheiten und Methoden, der Film macht aber (aus sich der Verfolgten) daraus erstmal ein Geheimnis bei dem es aber keine Überraschung geben kan. Dafür fliegt einem ab der Hälfte etwa fast die Leinwand um die Ohren und der Film atmet das typischste 80er Jahre Feeling aus: hart, spannend, sehr dreckig und unfassbar brutal – dazu gibt’s im Showdown eine echt überraschende Wendung bei einem der Charaktere und ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: nein, leider nicht Arnold in dem für ihn geplanten Cameo, nein der Ursprungspredator aus der allerersten Folge kommt mal wieder rein. Dafür floppt eine andere Szene für mich total: wenn Brody im Showdown sein Hemd auszieht und sich oben ohne mit dem Oberpredator anlegt wirkt das zwar wie eine Hommage an Arnolds Oben-Ohne Kampf im Original – aber trotz sichtlich antrainierter Muskeln ists Brody ein Hänfling. Aber vielleicht kriegt er ja noch ne weitere Chance sich zu bewähren: der Film endet total offen und ein Sequel ist wohl schon in der Mache … die Alienschlacht kann weiter gehen.
Fazit: Inhaltlich ordentlich anschließende, neue Episode die viel altmodischen Charme versprüht, daber aber ebenso brutal, blutig und dreckig ist!
Rating: 




Posted in Science-Fiction | No Comments »
Juli 7th, 2010 Brodie79

Im Sommer 1987 hat James Brennan (Jesse Eisenman) gerade das College bestanden und plant eine ausgiebige Tour durch Europa unternehmen – doch seine Eltern verlangen statt dessend aß er sich einen Ferienjob sucht. Nach einigen Abfuhren bekommt er letztlich einen Job im Abenteuerpark “Adventureworld” wo er auf Em (Kristen Stewart) und Connell (Ryan Reynolds) trifft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beginnt er sich in der Tat im “Adventureland” wohl zu fühlen …
Es ist immer schade wenn Filme wie dieser falsch vermarktet werden – es stimmt zwar daß dieser Film vom gleichen Macher ist der auch “Superbad” gemacht hat; tortzdem liegen Welten zwischen den Streifen. Hier gehts nicht um Ekelgags oder flachen Klamauk, sondern lediglich um einen Sommer im Leben eines Jungen der ihn verändert und den Alltg und die Probleme einiger Angestellter in einem Freizeitpark im Jahre 1987. In Punkto Story passiert zwar eigentlich nicht viel, aber die Geschichte punktet eben mit den Charakteren: man hat lebensechte, glaubhafte Figuren die einem recht schnell ans Herz wachsen und beobachtet sie eine Zeitlang, das ist schon alles. Mit “Zombieland” Star Jesse Eisenberg hat man auch einen hervorragenden Hauptdarsteller, daneben liefert “Twilight Heldin Kirsten Stewart den Beweiß daß sie wirklich schauspielern kann und Ryan Rynolds darf in einer Nebenrolle den ultracoolen Schmierlappen darstellen. Alles in allem ein kleiner, sympathischer FIlm mit Herz – leider genau die ARt von Film die die normalen Leute nie zu sehen bekommen es sei denn sie zappen an einem Sonntag nachmittag mal durch einen Zufall rein.
Fazit: Etwas plotarm, aber durchweg sympathische Sicht auf einen jungen Mann auf der Schwelle zum Erwachsenwerden
Rating: 




Posted in TBFG | No Comments »