Mothers Day – Liebe ist kein Kinderspiel

Am Muttertag begegnen sich die Lebenswege mehrer Mütter: da ist Sandy (Jennifer Aniston) die verkraften muß dass ihr Ex-Mann Henry (Timothy Olyphant) eine wesentlich jüngere Frau heiratet während das lesbische Jesse (Kate Hudson) und Gabi (Sarah Chalke) planen ihre Situation an ihre Eltern weiterzugeben – und Moderatorin Miranda (Julia Roberts) die restlos unterkühlt wirkt findet einen Weg wieder an die Liebe zu glauben …

Da war ich wohl eindeutig die falsche Zielgruppe. Ich hatte den Film in einer Sneak Preview und war irgendwie mehr darauf gerichtet den neuen Jason Statham Film zu schauen, statt dessen kam dieser hier. Ich mag und respektiere Garry Marshall, fand dann auch durch den Abspann heraus daß der Mann verstorben ist, dadurch krieg ich ungewollt einen etwas zu nostalgischen Blick auf diesen Film hier: ich mochte einige seiner Werke, auch wenn sie mehr durch eine gewisse herzlichkeit denn durch wirkliche „Qualität“ überzeugt haben. So auch dieser hier: wie schon in den Vorgängerfilmen „Valentines Day“ und „New Year Eve“ hat man eine ganze Reihe kleiner Stories die sich um den anrückenden Muttertag ranken. Unterschiede zui den vorherigen bestehen darin daß sich die Figuren schon recht früh treffen während dies in den anderen meist erst zum Ende hin passierte, außerdem passiert die Geschichte über eine ganze Woche, nicht nur über einen Tag. Sonst folgt alles bekannten Mustern und einem ganz bestimmten Schema: es ist ne Menge Herz / Schmerz und Kummer drin, aber stehts so aufbereitet daß er lustig, herzlich, nett, mitreißend ist. Die Darsteller sind allesamt solide, nett, aber liefern brave Auftragsarbeiten. Daher ist dies nicht wirklich ein guter Film, wohl aber ein „anlaßtauglicher“ Streifen für einen netten Mädelsabend o.ä.

Fazit: Alberne und tragische Stories die ihre emotionale Tiefe stehts für den nächsten Gag hergeben!
3 Punkte

Through the Never

Trip (Dane DeHaan) ist Roadie für Metallica. Vor einem relevanten und entscheidenden Konzert schickt ihn Tourmanager (Mackenzie Gray) los einen Gegenstand zu besorgen. Diese Fahrt durch die nächtliche Stadt wird für Trip zu einer chaotischen Reise …

Das dieser Film existiert wußte ich, da ich aber weder ein Freund von metallica noch von Konzertfilmen noch von Musikdokus bin hab ich ihn guten Gewissens an mir vorbeiziehen lassen, es wäre mir erst recht nicht teures 3D Kinogeld wert gewesen. Nun hab ich ihn mir doch mal gegeben, allerdings im Amazon Prime Angebot und war überrascht daß der Film ein langes, aufwendiges Konzert darstellt und eben jenes noch mit einer Rahmenhandlung versieht. Allerdings fällt das Resultat gleichermaßen begeisternd wie ernüchternd aus. Ernüchternd für mich: ich war kein großer Metallica Fan und bin es auch nach diesem Film nicht, ich habe aber auch einfach keinen Sinn dafür, es sind für mich anderthalb Stunden Heavy Metal Musik. Das Gimmick mit der Rahmenhandlung klang im ersten Moment auch sehr interessant, erweist sich aber als Trugschluß: auch wenn es eine lose Handlung gibt ist das Ding vorrangig ein ebenso in die Länge gezogenes Musikvideo daß eine so absurde Story erzählt daß ich recht schnell ausgestiegen bin. Aber ich respektiere: der Film sieht geil aus, wird in 3D auch ein ziemliches Event gewesen sein und wenn man auf die Musik steht hats sicherlich ne ganz besondere Qualität.

Fazit: Geschlossene Fan Veranstaltung!
Rating: ★★★☆☆

Rock the Kasbah

Musikproduzent Richie Lanz (Bill Murray) ist abgebrannt und am Ende und vertritt lediglich Ronnie (Zooey Deschanel). Diese begleitet er auch auf einen Trip nach Kabul. Dort wird alleine zurück gelassen und begibt sich auf einen aussichtlosen Trip durch Kabul  – trifft aber auch auf das Stimmwunder Salima (Leem Lubany) …

Generell sollte man sagen können: wenn du als Regisseur Bill Murray in deinem Film has kann schon kaum mehr was schief gehen. Stimmt aber nicht ganz, wenn man Murray ein dürftiges Drehbuch unterschiebt. Mal ehrlich: auch wenn im Ansatz ein wahrer Kern dahinter steckt, die Story eines runtergekommenen US Musikproduzenten der in Kabul eine Frau entdeckt und sie allen Widerständen zum Trotz durch die dortige Variante von DSDS lotst während Kate Hudson als Edelprostiutierte den Rücken stärkt und Bruce Willis mit der Wumme schußbereit dahinter steht … als das kann kaum einen soliden Film ergeben. Mehr ein Mischmasch aus Versatzstücken die durchaus in anderer Weise hätten klappen können, hier aber letztlich einfach nur ein netter kleiner und komplett zu vernachlässigender Film sind. Ein bißchen Musik, ein paar nette Sätze und wohl das letzte Mal daß Bill Murray mit seiner bekannten Synchronstimme spricht – mehr ist nicht.

Fazit: Keine Peinlickeit, aber eben auch nichs Greifbares!
Rating: ★★☆☆☆

Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück

Im Jahre 1973 werden Lena (Emma Watson) und ihr Freund Daniel (Daniel Brühl) während des chilenischen Militärputeschesfestgenommen. Emma kommt schnell wieder auf die Straße während
Daniel in ein Umerziehungscamp namens Colonia Dignidad gesteckt wird. Lena läßt sich ebenfalls dorthin bringen um dort Daniel aus den Händen des brutalen Predigers Paul Schäfer (Michael Nyqvist) zu befreien …

Hier finde ich alleine die Paarung der Hauptdarsteller spannend, wer hätte vor 15 Jahren mal gedacht daß der Junge aus Schule und die Kleine aus „Harry Potter“ mal ein Leinwandpaar ergeben – gut, um solches geht’s hier nur absolut sekundär, aber ich finds spannend. Der Film selber fällt aber auch spannend aus, obwohl er eigentlich durch wechselnde Genres zappt: zu Beginn eine nette Lovestory, kippt dann in ein Drama mit politischem Hintergrund, dann zu einem Thriller über die Umstände in dem furchtbaren Lager und nachher zu einem „Flucht“ Thriller. Die Schwerpunkte sind dabei etwas unterschiedlich, funktionieren aber bestens. Ich weiß nicht ob ich nach diesem Film ein Schulreferat über die Colonia Dignidad halten könnte, glaube aber schon einen guten und leider eindeutigen Eindruck erhalten zu haben wie die Abläufe und die Entschmenschlichung in diesen Dingern ausgesehen haben muß. Ob man so einen Film deswegen gleich in einen Schulunterricht übernehmen müßte sei dahin gestellt, er schafft aber das absolut wünschenswerte: er erzählt eine mitreißende Geschichte, getragen von tollen Darstellern und vermittelt einen Eindruck von historischem Wissen.  So sollte es sein.

Fazit: Mix aus diversen Anteilen die aber einen homogenen und schockierenden Film ergeben!
Rating: ★★★★☆

Suicide Squad

Agentin Amanda Waller (Viola Davis) hat das riskante Konzept eine besondere Task-Force zu gründen die aus inhaftierten Schwerverbrechnern besteht. So sammelt sie Gestalten  Harley Quinn (Margot Robbie), Deadshot (Will Smith), Rick Flag (Joel Kinnaman) und Captain Boomerang (Jai Courtney) zusammen die auf eine gefährliche Mission gehen sollen – allerdings sind sie jederzeit restlos entbehrlich …

Auf diesen Film haben sehr viele Leute sehr eifrig gewartet, was nicht unverständlich war: das DC Kinouniversum baut sich als Gegenentwurf zum Marvel Cinematic Universum langsam auf und hier sollte dann eine Art düsterer Gegenentwurf zu den Avengers kreiert werden, eine Superheldentruppe die nur aus Schurken besteht. Mit einigen Stars im Cast sah das eben auch wirklich vielversprechend aus … aber erweist sich leider bei der finalen Umsetzung als Enttäuschung auf nahezu allen Ebenen. Inhaltlich gibt’s nahezu keinen Plot, es werden die Figuren im Schnellverfahren vorgestellt, dann in einen Kampf geschickt und das wars schon. Zu den Figuren kann man wenig sagen da lediglich Will Smith‘ Figur Deadshot und die verrückte Harley Quinn ein wenig Backstory erhalten und alle andern im Schnelldurchlauf vorgestellt werden wodurch sie nahezu keinerlei Tiefe erhalten. Die Action im Film ist soweit ok, findet aber überwiegend nachts statt so daß man oftmals wenig davon sieht. Viel Interesse richtet sich auch auf Jard Letos Neuinterpretation des Jokers, der diese Rolle in der Tat neu erfindet, aber leider noch nicht zum Guten. Der Film zeigt ihn einfach nur als eine Art Obergangster mit schrägem Outfit der obendrein schlecht synchronisiert ist. Und zum Schluß ist der Soundtrack absoluter Fluch und Segen des Films: hier wird wirklich eine lange, geile Playlist wie auf einem Musiksender durchgespielt, aber leider überlagert oft die Musik die Handlung und wird dadurch zu aufdringlich. Comicfans die hier wirklich was ganz großes und Tolles erwartet haben dürften auf ganzer Linie enttäuscht werden – bleibt zu hoffen daß die folgenden Filme einzelne Figuren etwas besser einsetzen …

Fazit: Rundherum eine Enttäuschung – es bleibt nur gute Musik und ein wenig Action!
Rating: ★★☆☆☆

Antonio, ihm schmeckts nicht!

Nach den Turbulenzen bei der Hochzeit planen die mittlerweile schwangere Sara (Mina Tander) und ihr Mann Jan (Christian Ulmen) Flitterwochen in New York zu machen. Leider kommt es bereits beim Ablfug zu Tumulten als Saras Vater Antonio (Alessandro Bressanello) unangekündigt auftaucht und sich an das Paar dranhängt und so sogar mit nach New York gelangt …

Ich sah seinerzeit den Erstling im Kino und fand ihn ok, zumal ich damals Christian Ulmen auch noch sehr schätzte. Nun, sechs Jahre später habe ich mich an ihm ziemlich leid gesehen da er eigentlich immer wieder die gleiche Rolle des lieben, schüchternen Typens spielt und kaum mehr variiert. Obendrein sah ich hier kaum einen Grund die Geschichte des Erstlings irgendwie fortzusetzen. Und alle Befürchtungen trafen ein: der Film beginnt mit einem derben Anschlußfehler und liefert dann eine simple, nach Schema F durchgespulte Storyin der Ulmen mit seiner schwangeren Frau eine Reise nach New York machen will und durch den furchtbaren Vater bei absolut allem was sie vorhaben gestört werden. Das Konzept ist simpel: alles ist im Ursprung harmlos und nett, dann wird’s einerseits zur peinlichen Katasrophe, auf der anderen Seite steht der verursachende Vater hinterher immer gut da während der eigentlich alles richtig machende Sohn als Depp erscheint. Dieses Konzept schleppt sich durch 90 unwesentliche Filmminuten deren einziger Pluspunkt die Umgebung ist: der Film spielt über weite Strecken in New York und filmt das Setting aufwendig und sehr schön ab. An diesen Bildern hatte ich glatt mehr Freude als an der einfachen und zu jeder Zeit voraussagbaren Handlung. Schade eigentlich. Ich hoffe da flutscht nicht noch ein dritter Teil hinterher …

Fazit: Biederer Comedyversuch ohne originelle Gags, aber schön abgefilmt!
Rating: ★★☆☆☆

Die Unfassbaren 2 – Now you see me 2

Die vier Reiter Atlas (Jesse Eisenberg), Merrit (Woody Harrelson), Wilder (Dave Franco) und Lula (Lizzy Caplan) werden vom zwielichtigen Walter Mabry (Daniel Radcliffe) erpresst einen riskanten Raub zu begehen. Dabei kommt auch ihr Anführer Rhodes (Mark Ruffalo) schon bald in Bedrängnis …

Hier sollte man erst mal den ersten Teil anschauen da einem das Sequel ohne Vorkenntnisse nichts bringt; und anhand der eigenen Meinung des Erstlings kann man dann wunderbar ableiten ob dieser Film was für einen ist; da er wirklich alle Vorzüge und alle Nachteile erneut aufbringt: eine tolle Optik, tolle Stars mit ein paar Neubesetzungen, eine stets abwechslungsreiche und ständig wandelnde Story sowie ein humoriger Grundton der die Nummer trotz zwei Stunden Lauflänge enorm kurzweilig macht. Auf der anderen Seite kann man sich mokieren daß es im Grunde keine greifbare und plausible Hauptfigur gibt und die Story so überzogen und abgedreht ist daß man kaum emotionale Bande aufbauen kann. Macht aber am Ende nichts: auch wenn der Film an etlichen Stellen übertreibt und eigentlich kein stringentes, gutes Machwerk ist sieht er eben cool aus und vertreibt die Zeit. Der Schluß suggeriert Teil 3; ob wir den wirklich brauchen sei mal dahin gestellt.

Fazit: Kurzweiliger Spaß sofern man nicht wirklich drüber nachdenkt!

Rating: ★★★☆☆

Jason Bourne

Der CIA werden zahlreiche sensible Daten gestohlen und der Verdacht auf Nicky Parsons (Julia Stiles) gelenkt wodurch Agent Robert Dewey (Tommy Lee Jones) die Spezialisin  Heather Lee (Alicia Vikander) und einen Mörder (Vincent Cassel) hinter ihr herschickt. Diese findet aber in Jason Bourne (Matt Damon) einen hilfreichen Verbündeten …

Die Rückkehr des Spions auf die keiner wirklich gewartet hat. Weils auch keine wirklichen Grund gab: der letzte Film mit Damon war ein solides und seriöses Schlußbild, die Geschichte war zu Ende erzählt und es war der richtige Moment um aufzuhören. Dann schob man doch noch einen weiteren Teil nach, das war der Versuch die Geschichte mit einem von Jeremy Renner gespielten Agenten fortzuführen, doch die Nummer scheiterte mit Recht. Nun kommt dann wirklich Matt Damon in die Rolle zurück, wobei ich mir keinen guten Grund dafür ausmalen kann: Damon hatte immer gesagt daß er nur dann einen weiteren Teil machen möchte wenn deas Drehbuch passt und stimmt. Da bleibt bei mir die Frage warum er dann zugesagt hat: der Film hat nur einen wirklichen Pluspunkt, er sieht optisch wirklich aus wie eine Fortsetzung der Serie, mit der hektisch ruckelnden Kamera, aber ansonsten bleibt er leider nur auf negative Weise „vertraut“. Das heißt, der Film spinnt eine völlig austauschbare Story in der Bourne auf fast hanebüchene Weise nochmal an seine Vergangenheit erinnert wird und schickt ihn erneut ins Gefecht gegen fiese Chefs und andere linke Auftragskiller. Alles schonmal da gewesen, der Film spult ein Best-Off alter Versatzstücke durch. Das ist zwar in manchen Momenten nett, erreicht aber niemals irgendwie die Qualität die die Serie einst ausgemacht hat – und auch wenn das Ende nicht restlos geschlossen ist bleibt zu hoffen daß Bourne nicht noch für eine weitere Tortur aus dem Sumpf kriecht.

Fazit: Altbekanntes neu aufgekocht und erreicht niemals die alte Qualität!
Rating: ★★☆☆☆

Teenage Mutant Ninja Turtles 2 – Out of the Shadows

Die Teenage Mutant Ninja Turtles Raphael, Michelangelo, Donatello und Leonardo (Pete Ploszek) haben Probleme mit ihrem isolierten Leben in der Kanalisation New Yorks, werden dann aber mit zahlreichen Bedrohungen konfrontiert: Erzfeind Shredder (Brian Tee) hat seine Untergebenen Bebop (Gary Anthony Williams) und Rocksteady (Stephen Farrelly) in Monster mutieren lassen die Jagd auf die sie machen, ebenso plant ein außerirdischer Krieger namens Krang einen Angriff auf die Erde …

Im Grunde bin ich der „Turtles“ Thematik ganz aufgeschlossen gegenüber, was daran liegt daß ich in den 80ern ein entsprechendes C64er Spiel ausführlich gespielt habe; des weiteren war „Turtles 2 – Das Geheimnis des Ooze“ der erste Film den ich mit Freunden ohne Eltern im Kino sah – aber trotzdem war die Michael Bay Variante von 2014 auch für mich ne herbe Enttäuschung. Nun hat diese Enttäuschung merkwürdigerweise so viel Geld generiert daß ein Sequel herkommt – und ein höchst zwiespältiges dazu. Im Kern ist dies wirklich mehr ein „Transformers“ Sequel denn eine wirkliche Fortführung der „Turtles“ Materie: ein großer Film über eine Außerirdische Invasion und tapfere Helden die sich dagegen stellen, man hätte das meiste aber auch mit anderen Helden darstellen können. Optisch ist die Nummer dann auch wirklich bombastisch und beeindruckend, inhaltlich aber ein stetiger Wechsel zwischen flachem Humor und zahlreichen einzelnen Handlungsparts die in Überfülle in den Film gepresst wurden ohne das einer davon mal richtig ausgespielt, ausgeführt oder ausgearbeitet wird. Und die Turtles die ja eigentlich Karatekämpfer sind bekommen keine einzige richtige Kampfszene serviert sondern hangeln sich von einer „Over-the-Top“ Action Sequenz zur nächsten … insofern, optisch gewinnt die Nummer klar, inhaltlich dürfte sie maximal kleine Kinder begeistern.

Fazit: Unausgewogenes Sequel mit großem Aufwand und geringem Inhalt!
Rating: ★★☆☆☆

My Big Fat Greek Wedding

Jahre sind vergangen seit Toula (Nia Vardalos) und Ian Miller (John Corbett) geheiratet haben. Mittlweile haben sie ihre Teenager Tochter Paris (Elena Kampouris) die ihnen einiges an Streß, Sorgen und Kummer bereitet. Dann fliegt auch noch auf das Toulas Eltern Maria (Lainie Kazan) und Gus Portokalos (Michael Constantine) wegen eines Formfehlers nicht richtig verheiratet sind und wollen sich deshalb nocheinmal trauen …

Melke die Kuh: Nia VArdalos hat mit dem ersten Film vermutlich ihr Leben finanziert, sie schrieb das Dehbuch, spielte die Hauptrolle und hat ordentlich abkassiert, ebenso die Thematik noch in eine Fernsehserie verwandelt und sich selbst stets dieses Image verpasst wie ein Titel wie „My Big Fat Greek Vacation“ belegen. Und nun … nun mußten wohl mal wieder ein paar Rechnungen bezahlt werden, ich weiß es nicht, jedenfalls wird der Schrott noch mit einem Sequel des Originalfilms gestreckt. Es gibt in meiner Auffassung keine Story, keinen Anlaß, keinen Grund, kein Irgendwas das begründet warum es hierzu noch einen Film geben sollte, außer dem schielen auf den finanziellen Aspekt. Und siehe da, genau das ist es auch: der Film reiht einfach ein paar laue Gags und Situationen aneinander die möglichst darauf bedacht sind die altbekannten Figuren neu aufmarschieren zu lassen. Das führt dann aber eigentlich zu kaum mehr als dümmlichen Sprüchen und nervigen Familien-Klamotten-Momenten die man in hundert anderen Titeln ebenso gesehen hat. Schade weil ein Sequel hierzu zumindest die Chance auf ein wenig Charme hätte haben können – im Resultat ist es möchtegern Geldverdienen und anderthalb Stunden verschwendeter Zeit.

Fazit: Unfassbar unnötig und ebenso nervig – dieses Wiedersehen macht keinen großen Spaß!
Rating: ★★☆☆☆